Zeitpunkt: 24.05.22 10:49
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Was ist denn "normal"? Sowas wie Hellofresh oder Zalando? Oder gar Wirecard? Erst in die Stratosphäre und dann auf den Grund des Ozeans?
Wer vor gut zwei Jahren bei 8 Euro gekauft hat, bekam zwei Mal sehr gute Dividende und hatte Anfang diesen Jahres außerdem 50% Kursgewinn, wenn er/sie denn verkauft hat (habe ich). Festkleben sieht anders aus. Ich bin allerdings bei rund 11 Euro wieder rein; das war etwas früh. Ich habe aber schon wieder 'ne schöne Dividendenzahlung erhalten...
Wenn wir denn schon bei skurril sind: Befremdlich finde ich den heutigen Kursrückgang, zumal sich Eon in letzter Zeit an schwachen Tagen des Gesamtmarktes recht stabil gezeigt hatte. Gibt es da etwas, was ich nicht weiß?
könnte mit einer Herabstufung (so die Schlagzeile bei Guidants) des britischen Versorgers SSE zusammenhängen, der rund 8% im Minus ist. Näheres habe ich leider nicht. Auch Enel und Iberdrola sind rund zwei Prozent im Minus. In meinen Augen nichts, was einen beunruhigen müsste. Für mich ist Eon eine Langfristanlage, die mir -im Gegensatz zu irgendwelchen obskuren Techbuden- in Inflationszeiten eine ordenliche Dividende zum Ausgleich (naja, fast) bietet...:-))
Ja, ich hatte das auch gelesen. Fragt sich nur, welche "windfall-profits" bei Eon in GB denn angefallen sein sollen. Öl und Gas fördern sie nicht, und die AKWs sind in D und laufen dieses Jahr aus.
Das weiß ich zwar nicht, aber stellt euch mal folgendes Szenario vor:
Das zuständige Team (Versorger, Energie) eines großen Aktienfonds (z.B. Deka oder DWS) saß gestern beim täglichen Gedankenaustausch und der Leiter fragt: "Warum ist Eon heute relativ schwach? Ist das gerechtfertigt? Laßt und morgen früh nochmal draufschauen."
Inzwischen tragen Teammitglieder alle Infos über die Versorger vom 24.05. zusammen. In der Besprechung heute morgen wird festgestellt, dass Eon von "Gewinnabschöpfungen" kaum betroffen ist und der Leiter (oder die Leiterin) fragt nach dem noch freien Limit für Eon: "Knapp 40 Mio. Euro im großen dt. Aktienfonds..."Antwort: "Ok, dann sammelt mal eine Million Stück über die nächsten Tage ein."
Wie auch immer, ich glaube nicht, dass die für Eon eine Rolle spielen. Ein Problem könnte eher werden, dass diverse Kunden ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen können, aber auch das sollte für Eon nicht wirklich ein Problem sein. In GB will der Staat den Kunden ja zuhilfe kommen:
de.marketscreener.com/kurs/rohstoff/...gieriesen-an-40554526/
(RWE auch) in einem sonst recht freundlichen Markt. Womöglich schalten einige von defensiv auf aggressiv (z.B. Tech-Käufe) um. Wie auch immer: Obwohl ich schon eine volle Position habe überlege ich, nachzukaufen. Allerdings könnte möglicherweise ein Gas-Stopp aus Russland in den nächsten Wochen/Monaten dem Titel nochmal einen Schlag versetzen. Deswegen halte ich mich lieber zurück.
Schwäche wegen Abschöpfung? Wer deswegen verkauft, hat selber schuld.
Ich hab' jetzt auch ein paar Stücke dazugekauft...:-)
Deinen letzten Beitrag kann ich nicht wirklich interpretieren: Ironie oder Spass oder doch ein bißchen Ernst?
Und noch eine altkluge Bemerkung...:-): Das Klima kann und braucht man nicht retten; das Klima ist das Klima.
@roterfranz: Stimme dir voll zu.
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