wurde ja hier einiges gepostet zu beiden.
Also, wenn Dividende "alles" wäre, dann würde ich keine Aktien kaufen. Dann würde ich nur verreisen, gut essen gehen, mir mit allem möglichen Luxus mein lfd. Leben versüßen u.v.m. Ich investiere nicht wegen der Dividende alleine, natürlich in Zeiten mit solch einer Niedrigzinspolitik auch, sondern ich will MEHR, weil nur das "Spiel an der Börse" das MEHR bietet. Daran ändert für mich auch nichts, wenn ich eine Aktie als sog. Altersvorsorge kaufe.
Fazit für mich: ich investiere und beteilige mich an einem Unternehmen (Aktienkauf), um an deren Mehrwert/Gewinnen teilzuhaben und an der Verteilung davon etwas abzubekommen, was ja das Ziel jedes Teilhabers ist. Wenn es mal nicht so rund läuft, dann tröste ich mich in der "sauren Zeit" mit der Dividende. Ein Unternehmen, was keine Dividende zahlt (Ausnahmen bestätigen die Regel dabei!), ist meistens nicht profitabel, erzeugt also wenig oder keinen Gewinn - also nichts für mich, dort mein Geld hinzugeben/anzulegen. UND, diese Diskussion mit "Dividende bringt heute mehr als Sparbuch&Co." ist zwar aktuell und wahr, aber historisch nun auch nicht gerade übertragbar in die Zukunft... Wir hatten regulär schon Zinsphasen von 10% und mehr HABEN-Zinsen, oder anfang der 90-er Jahre zwischen 5 und 10%... (Banken, Bausparen etc.). Selbst vor 10 Jahren hatte ich noch einen Bausparvertrag (ohne Inanspruchnahme, nur als reinen Sparvertrag) bespart mit 4,5% Haben-Zinsen (HUK-Coburg), das mit 0-Risiko.
Dividende ist für mich eine schöne Sache, aber meine Investitionen tätige ich mit dem vorrangigen Ziel der "positiven Unternehmensentwicklung" (als Kursziel!). Und wenn die nicht stimmt, dann fällt auch die Dividende weg...
Ihr seht, ein bischen gierig bin ich schon ;-)... konservativ gierig...