Also eine Übernahme kann ich mir sofort vorstellen. Natürlich müssen Details geklärt werden, aber interessant wäre so eine Geschichte allemal. Denn die Kommunen würden ja jetzt schon liebend gerne ihre RWE-Aktien-Werte aus den Büchern streichen. Wobei noch die Aussicht auf Dividenden nahezu gegen Null gehen dürfte.
Nehme man nur mal den französischen Energieversorger EDF als Beispiel. Dieser Versorger war bereits bis 2010 an EnBW mit 45 % beteiligt.
Das „Problem“ von EDF ist, dass deren KKW's nur ca 75 % ausgelastet sind. Das ist im Vergleich eher schwach und nebenbei teuer. D.h. aber mit EDF gäbe es einen interessanten Grundlastpartner. Umgekehrt könnte RWE mit den Kohlekraftwerken zurückrudern und sich auf EE (RWE hat sich ja Anfang des Jahres beim reinkarnierten Modulhersteller Conergy eingekauft) und Spitzenkraftwerke stärker engagieren . Der Vorteil der Franzosen wäre dann eine höhere Auslastung der KKW's. Weiters hat RWE einen enormen Kundenstock und könnte sich mit so einem starken Partner noch mehr im OTC-Handel bewegen. Die EEX (mit ihren etwa 200 Händlern ohnedies mir nicht ganz suspekt) samt Preisvariabilität würde dann noch weniger eine Rolle spielen.
Ein ordentlicher Finanzierungsplan und wir hätten möglicherweise den größten Stromlieferanten der EU. So ganz nebenbei wird ja lange schon ein weiterer Ausbau des UCTE-Netzes eingefordert, vor allem was die Internationalität anbelangt.
Ich will damit nicht sagen, dass so ein Ansatz eine „gemähte Wiese ist“, sondern nur dass es auf keinen Fall unmöglich wäre. Außerdem dürfte es auch mit anderen Partnern interessante Szenarien geben.
Nehme man nur mal den französischen Energieversorger EDF als Beispiel. Dieser Versorger war bereits bis 2010 an EnBW mit 45 % beteiligt.
Das „Problem“ von EDF ist, dass deren KKW's nur ca 75 % ausgelastet sind. Das ist im Vergleich eher schwach und nebenbei teuer. D.h. aber mit EDF gäbe es einen interessanten Grundlastpartner. Umgekehrt könnte RWE mit den Kohlekraftwerken zurückrudern und sich auf EE (RWE hat sich ja Anfang des Jahres beim reinkarnierten Modulhersteller Conergy eingekauft) und Spitzenkraftwerke stärker engagieren . Der Vorteil der Franzosen wäre dann eine höhere Auslastung der KKW's. Weiters hat RWE einen enormen Kundenstock und könnte sich mit so einem starken Partner noch mehr im OTC-Handel bewegen. Die EEX (mit ihren etwa 200 Händlern ohnedies mir nicht ganz suspekt) samt Preisvariabilität würde dann noch weniger eine Rolle spielen.
Ein ordentlicher Finanzierungsplan und wir hätten möglicherweise den größten Stromlieferanten der EU. So ganz nebenbei wird ja lange schon ein weiterer Ausbau des UCTE-Netzes eingefordert, vor allem was die Internationalität anbelangt.
Ich will damit nicht sagen, dass so ein Ansatz eine „gemähte Wiese ist“, sondern nur dass es auf keinen Fall unmöglich wäre. Außerdem dürfte es auch mit anderen Partnern interessante Szenarien geben.
Werbung