Aber nicht was kommen soll.
Nach der dritten Ablehnung des Brexitvertrages und der entsprechenden Ablehnung des ungeregelten Brexits ist das Ende der Sackgasse erreicht. Rein rechtlich muss die britische Regierung den Austritt rückgängig machen, wenn sie der Rechtslage der parlamentarisschen Abstimmungen gerecht werden will. Doch in Wirklichkeit hat sie dafür auch keine Mehrheit.
Es gibt aber noch eine bislang nicht erwähnte Möglichkeit.
Austritt ohne Änderung der Regeln. Solange die Briten ihre Zollhoheit gegenüber der Union nicht ändern, solange kann die Union auch stillhalten, quasi um abzuwarten wie sich der Brexit entwickelt. Damit wäre auch eine Teilnahme der Briten an der nächsten Europawahl vom Tisch. Einzig die Behandlung von Drittstaaten würde sich ändern, aber damit hat Brüssel keine Probleme. Da der gewollte harte Brexit die sofortige Einführung von Zöllen vorsieht, aber vom Parlament als nicht akzeptabel angesehen und deswegen abgelehnt wurde, kann man aus Sicht von Marktteilnehmern aller Gattungen das Nicht-zu-Stande-kommen eines harten Brexits schon ruhig einpreisen. Man hätte dann einen harten Brexit ohne Härte. Da weiss zwar keiner was das ist, aber das weiss man in der heutigen Lage eigentlich genau so wenig.
Eigentlich sind die Engländer nämlich schon längst draußen. Aber geändert hat sich nichts.
Der Chartlord
Nach der dritten Ablehnung des Brexitvertrages und der entsprechenden Ablehnung des ungeregelten Brexits ist das Ende der Sackgasse erreicht. Rein rechtlich muss die britische Regierung den Austritt rückgängig machen, wenn sie der Rechtslage der parlamentarisschen Abstimmungen gerecht werden will. Doch in Wirklichkeit hat sie dafür auch keine Mehrheit.
Es gibt aber noch eine bislang nicht erwähnte Möglichkeit.
Austritt ohne Änderung der Regeln. Solange die Briten ihre Zollhoheit gegenüber der Union nicht ändern, solange kann die Union auch stillhalten, quasi um abzuwarten wie sich der Brexit entwickelt. Damit wäre auch eine Teilnahme der Briten an der nächsten Europawahl vom Tisch. Einzig die Behandlung von Drittstaaten würde sich ändern, aber damit hat Brüssel keine Probleme. Da der gewollte harte Brexit die sofortige Einführung von Zöllen vorsieht, aber vom Parlament als nicht akzeptabel angesehen und deswegen abgelehnt wurde, kann man aus Sicht von Marktteilnehmern aller Gattungen das Nicht-zu-Stande-kommen eines harten Brexits schon ruhig einpreisen. Man hätte dann einen harten Brexit ohne Härte. Da weiss zwar keiner was das ist, aber das weiss man in der heutigen Lage eigentlich genau so wenig.
Eigentlich sind die Engländer nämlich schon längst draußen. Aber geändert hat sich nichts.
Der Chartlord