Gestern im späten Handel konnte der Dax die 38-Tage-Linie nach oben durchbrechen.
Das war eine echt schwere Geburt. Doch nun ist die viel wichtigere 200-Tage-Linie in direkter Reichweite bei
12 800 und in Schlagdistanz. Dabei spielt das Momentum für die Anleger. Der Markt ist nicht überkauft. Die Umsätze
sind weiterhin normal (eben ohne die Anleger aus Übersee); und die Konjunktur unterstützt mit besseren
Werten als in den letzten Monaten geschätzt wurde.
Nur der Wechselkurs liegt momentan bei 1,1630, was einfach noch zu hoch ist.
Das Freihandelsabkommen, das gestern zwischen der EU und Japan abgeschlossen wurde, ist längst
eingepreist und hat keine auswirkungen auf den Kursverlauf. In den jetzigen Sommermonaten bis Ende August
rechnet niemand mehr mit einer "Zwischendurchattacke" der Fed, in der schon vor der erwarteten Septembererhöhung
eine vorgezogene Zinsmaßnahme erfolgt.
Daher ist die Lage für den Anleger schon jetzt recht günstig im HInblick auf die zu erwartende Dollarstärke,
die höchstens stundenweise von Donald Duck "weichgetwittert" werden kann. Und allen sei es gesagt, dass schon jetrzt
der gegenwärtige Präsident auch für die Republikaner untragbar geworden ist, und dass eine erneute Nominierung selbst dann
scheitert, wenn sich kein anderer vernünftiger Kandidat finden lässt. Dann würde man eine Vorzeigemarionette gegen einen
Demokraten antreten lassen, der zumindest für die Zukunft den Republikanern nichts verdirbt.
Auf der Zeitschiene ist der technische Abwärtstrend vom Allzeithoch durch die Auflagepunkte der letzten
beiden Verlaufshochs im Mai und im Juni genau darauf ausgerichtet, dass der Abwärtstrend mit dem Durchbrechen der 200-Tage-Linie
nach oben auch diesen Trend nach oben durchbricht, was ein starkes Kaufsignal auslöst. Das nächste Kursziel liegt dann sofort bei dem
Hoch im Mai bei ungefähr 13 200. Ich gehe davon aus, dass der Angriff nach oben noch in diesem Monat nicht nur beginnen sondern auch erfolgreich verlaufen wird. Normalerweise würde der erste Versuch an der 200-Tage-Linie abprallen, aber hier sind die Zinsindikatoren
auf Seiten der Anleger, die dafür schon die nächsten beiden Zinsschritte einpreisen müssen und werden, die jetzt bei 12 661 noch nicht enthalten sind.
Anders als in den USA bedeutet für uns der Wechselkurs, der in Richtung 110 fallen muss, gleichzeitig auch eine verbesserte Exportlage.
Und die ist so ausgestaltet, dass mit und in ihr die Strafzölle durch den Wechslekurs aufgerieben werden.
Und übrig bleibt ein noch viel weiter anwachsendes Handelsbilanzdefizit der USA.
Mal sehen, was er dann twittert.
Der Chartlord
Das war eine echt schwere Geburt. Doch nun ist die viel wichtigere 200-Tage-Linie in direkter Reichweite bei
12 800 und in Schlagdistanz. Dabei spielt das Momentum für die Anleger. Der Markt ist nicht überkauft. Die Umsätze
sind weiterhin normal (eben ohne die Anleger aus Übersee); und die Konjunktur unterstützt mit besseren
Werten als in den letzten Monaten geschätzt wurde.
Nur der Wechselkurs liegt momentan bei 1,1630, was einfach noch zu hoch ist.
Das Freihandelsabkommen, das gestern zwischen der EU und Japan abgeschlossen wurde, ist längst
eingepreist und hat keine auswirkungen auf den Kursverlauf. In den jetzigen Sommermonaten bis Ende August
rechnet niemand mehr mit einer "Zwischendurchattacke" der Fed, in der schon vor der erwarteten Septembererhöhung
eine vorgezogene Zinsmaßnahme erfolgt.
Daher ist die Lage für den Anleger schon jetzt recht günstig im HInblick auf die zu erwartende Dollarstärke,
die höchstens stundenweise von Donald Duck "weichgetwittert" werden kann. Und allen sei es gesagt, dass schon jetrzt
der gegenwärtige Präsident auch für die Republikaner untragbar geworden ist, und dass eine erneute Nominierung selbst dann
scheitert, wenn sich kein anderer vernünftiger Kandidat finden lässt. Dann würde man eine Vorzeigemarionette gegen einen
Demokraten antreten lassen, der zumindest für die Zukunft den Republikanern nichts verdirbt.
Auf der Zeitschiene ist der technische Abwärtstrend vom Allzeithoch durch die Auflagepunkte der letzten
beiden Verlaufshochs im Mai und im Juni genau darauf ausgerichtet, dass der Abwärtstrend mit dem Durchbrechen der 200-Tage-Linie
nach oben auch diesen Trend nach oben durchbricht, was ein starkes Kaufsignal auslöst. Das nächste Kursziel liegt dann sofort bei dem
Hoch im Mai bei ungefähr 13 200. Ich gehe davon aus, dass der Angriff nach oben noch in diesem Monat nicht nur beginnen sondern auch erfolgreich verlaufen wird. Normalerweise würde der erste Versuch an der 200-Tage-Linie abprallen, aber hier sind die Zinsindikatoren
auf Seiten der Anleger, die dafür schon die nächsten beiden Zinsschritte einpreisen müssen und werden, die jetzt bei 12 661 noch nicht enthalten sind.
Anders als in den USA bedeutet für uns der Wechselkurs, der in Richtung 110 fallen muss, gleichzeitig auch eine verbesserte Exportlage.
Und die ist so ausgestaltet, dass mit und in ihr die Strafzölle durch den Wechslekurs aufgerieben werden.
Und übrig bleibt ein noch viel weiter anwachsendes Handelsbilanzdefizit der USA.
Mal sehen, was er dann twittert.
Der Chartlord