Schildbürger so nennt man die Verhaltensweise der Engländer in Deutschland.
Sollten die Engländer nicht sehr schnell ihr Votum in die Tat umsetzten, verlieren sie auf viele Jahre ihre Glaubwürdigkeit. Der gesamte internationale Wirtschaftsstandort England ist in Gefahr. Die einzige Möglichkeit mit einem blauen Auge davon zu kommen ist die Flucht nach vorn. Schnell den Antrag einreichen und schnell die Verhandlungen führen mit dem Ziel eine möglichst flexible Ausrichtung zu erreichen, die dann auf Jahre verteilt, die richtigen Parameter für eine langfristige Aufstellung schaffen wird.
Allerdings ist die Weltöffentlichkeit nicht blöd, und schon in dieser Woche wird jeder Taktikansatz für ein Spiel auf Zeit enttarnt und von allen Ländern besonders den EU-Staaten als Ansatz für ein "terra non grata" angesehen. Die wirtschaftliche Zuverläsigkeit ist kein Pokerspiel in englischen Pubs. Weil für die Austrittserklärung keine Begründung oder Erläuterung erforderlich ist, wird man schon in dieser Woche sehen wie ernst es England damit meint.
Das bedeutet für die Aktienmärkte schon ab Freitag/nächsten Montag eine deutliche Erholung, weil die Ungewissheit durch die Unzuverläsigkeit abgelöst wird. Für die englische Wirtschaft eine Katastrophe, weil jedwede ausländische Investitionstätigkeit endet, für die EU eine stillschweigende ausgrenzung englischer Interessen. Aber für die deutsche Wirtschaft die Rückkehr zum Alltagsgeschäft. Länger erhalten bleibt aber die Abwertung des Euro, der Fall des Pfunds und das Abbröckeln des Ölpreises.
Die Behauptung, dass es sich bei der Abstimmung um eine interne Angelegenheit handelt, ist eine Mißachtung der Gesetze der Gemeinschaft, denn auch wenn nur Briten abgestimmt haben, so ging es inhaltlich um europäisches Recht. Und da die Gesetze der EU noch in Britannien gelten, werden hier rechtsfreie Räume geschaffen.
Dei Gründerväter haben es leider versäumt rechtsverbindliche Austrittskriterien zu schaffen, die keine Unklarheiten zulassen. Dazu gehören insbesondere Fristen für alle Austrittskriterien.
So werden wir nicht nur das Abstimmungsergebnis hinnehmen müssen, sondern auch noch weiter auf eine vernünftige Vorgehensweise der Briten warten müssen. Denn zumindest bis zum nächsten Monat und den nächsten Berichten wird unterschwellig ein Teil Unsicherheit erhalten bleiben. Aber auch das wird nicht an der zweifachen Wahrheit des englischen Sprichwortes ändern :
"...und am Ende gewinnen immer die Deutschen." (Gary Linaker)
Der Chartlord
Sollten die Engländer nicht sehr schnell ihr Votum in die Tat umsetzten, verlieren sie auf viele Jahre ihre Glaubwürdigkeit. Der gesamte internationale Wirtschaftsstandort England ist in Gefahr. Die einzige Möglichkeit mit einem blauen Auge davon zu kommen ist die Flucht nach vorn. Schnell den Antrag einreichen und schnell die Verhandlungen führen mit dem Ziel eine möglichst flexible Ausrichtung zu erreichen, die dann auf Jahre verteilt, die richtigen Parameter für eine langfristige Aufstellung schaffen wird.
Allerdings ist die Weltöffentlichkeit nicht blöd, und schon in dieser Woche wird jeder Taktikansatz für ein Spiel auf Zeit enttarnt und von allen Ländern besonders den EU-Staaten als Ansatz für ein "terra non grata" angesehen. Die wirtschaftliche Zuverläsigkeit ist kein Pokerspiel in englischen Pubs. Weil für die Austrittserklärung keine Begründung oder Erläuterung erforderlich ist, wird man schon in dieser Woche sehen wie ernst es England damit meint.
Das bedeutet für die Aktienmärkte schon ab Freitag/nächsten Montag eine deutliche Erholung, weil die Ungewissheit durch die Unzuverläsigkeit abgelöst wird. Für die englische Wirtschaft eine Katastrophe, weil jedwede ausländische Investitionstätigkeit endet, für die EU eine stillschweigende ausgrenzung englischer Interessen. Aber für die deutsche Wirtschaft die Rückkehr zum Alltagsgeschäft. Länger erhalten bleibt aber die Abwertung des Euro, der Fall des Pfunds und das Abbröckeln des Ölpreises.
Die Behauptung, dass es sich bei der Abstimmung um eine interne Angelegenheit handelt, ist eine Mißachtung der Gesetze der Gemeinschaft, denn auch wenn nur Briten abgestimmt haben, so ging es inhaltlich um europäisches Recht. Und da die Gesetze der EU noch in Britannien gelten, werden hier rechtsfreie Räume geschaffen.
Dei Gründerväter haben es leider versäumt rechtsverbindliche Austrittskriterien zu schaffen, die keine Unklarheiten zulassen. Dazu gehören insbesondere Fristen für alle Austrittskriterien.
So werden wir nicht nur das Abstimmungsergebnis hinnehmen müssen, sondern auch noch weiter auf eine vernünftige Vorgehensweise der Briten warten müssen. Denn zumindest bis zum nächsten Monat und den nächsten Berichten wird unterschwellig ein Teil Unsicherheit erhalten bleiben. Aber auch das wird nicht an der zweifachen Wahrheit des englischen Sprichwortes ändern :
"...und am Ende gewinnen immer die Deutschen." (Gary Linaker)
Der Chartlord