Wie ich gestern schrieb sollte nach der Bekanntgabe der EZB-Sitzung eigentlich das nichts des Vormittag seine Fortsetzung finden. Da hat uns Mario aber ganz schön hinters Licht geführt. Zinssatz bei 0,00% und 80 Milliarden monatlich ab April. Fast unglaublich aber wahr. Und nützen wird es auch nichts.
Selbst wir Anleger aus dem Euroraum werden kaum davon profitieren; dennoch gibt es eine Personengruppe, die davon richtig den Rahm abschecken wird. Es sind die Anleger aus dem Dollarraum. Das kann man schon nach dem gestrigen Tag sofort sehen.
Woran ?
Ganz einfach am Dollar/Euro Wechselkurs. Kaum kam die Nachricht über die Medien stieg zuerst der Aktienkurs steil an. Danach fiel er wie ein Stein, aber gleichzeitig begann der Eurokurs zu steigen. Warum ?
Ganz einfach, weil die Shorties nach dem Anstieg sofort die Gewinne mitgenommen haben, die Amis und Nichteuroländer sich aber zuerst ausreichend Euros besorgen mussten/müssen und noch nicht kaufen konnten, denn mit Dollars lassen sich keine Euroaktien kaufen. So wurde der Ausverkauf nicht gebremst und ging in den freien Fall über. Das wird sich heute ändern.
Schon vorbörslich steigt der Dax mit Gap. Die Aussicht auf eine inverse SKS-Formation ist zwar technisch vorhanden, würde aber weder zu der Intradayrally von gestern noch zu meinen Berechnungen passen, weil dann die Zeitschiene den Wiederanstieg zum Verfallstag hinziehen würde, was aber jetzt nicht mehr zum Wechselkurs passen wird, weil dieser eben nicht unverändert sondern noch gestiegen ist und sich bis dahin nicht wieder zurückentwickelt haben wird.
Natürlich ist das auf lange Zeit gesehen eine indirekte Abwertung des Euro, aber vor dem Beginn der höheren Aufkäufe wird der Devisenmarkt das nicht einpreisen. Also werden die Aktienkurse im Euroland steigen. Der Weg wurde gestern durch den massiven Ausbruch über die 9900 frei gemacht und das nächste Ziel bleibt bei 10 125, das wir jetzt in de nächste Woche sehen werden. Die Variante der inversen SKS-Formation müsste dazu sofort die letzte Schulter vollenden und lässt einen Anstieg (besonders über das gestrige Tageshoch) nicht zu.
Einzig eine ungleichmäsige Vollendung die mit dem nachbörslichen Handel die zweite Schulter bereits ausgebildet hat, ist denkbar. Damit wäre sofort die Nackenlinie das nächste Ziel. (Die wäre aber wegen der "schiefen Schulter" auch schief nach unten gerichtet und nicht waagerecht bei 10 380)
Die Volumina werden im Aktienhandel anziehen und die massiven Gewinnmitnahmen gestern nach dem Anstieg die vorhandenen Angebote erheblich einschränken. Daher sehe ich schon jetzt eine viel steilere Entwicklung als zuvor. Noch ist die größere Kapitalmenge nicht im Markt aber der Markt wird diese Vergrößerung der Kapitalmenge mit einem Anstieg der Volatilität jetzt ankündigen.
Finanzpolitishc wird aber auch diese Maßnahme nichts nützen. Mario hat mit Kanonen auf Kanonen geschossen. Damit trifft man aber keine Spatzen. Für uns Deutsche ist das aber bereits die unterschwellige Bestätigung, dass wir den Euroraum weiter outperformen werden und das auf die lange Sicht, die Mario gestern angekündigt hat. Die Zunahme der Beschäftigung hier bei uns wird nicht nur in 2016 und 2017 so fortgesetzt sondern auch mindestens in 2018 und 2019.
Gehässige könnten meinen, dass die EZB eine Wirtschaftsförderung für Deutschland betreibt.
Der Chartlord
Selbst wir Anleger aus dem Euroraum werden kaum davon profitieren; dennoch gibt es eine Personengruppe, die davon richtig den Rahm abschecken wird. Es sind die Anleger aus dem Dollarraum. Das kann man schon nach dem gestrigen Tag sofort sehen.
Woran ?
Ganz einfach am Dollar/Euro Wechselkurs. Kaum kam die Nachricht über die Medien stieg zuerst der Aktienkurs steil an. Danach fiel er wie ein Stein, aber gleichzeitig begann der Eurokurs zu steigen. Warum ?
Ganz einfach, weil die Shorties nach dem Anstieg sofort die Gewinne mitgenommen haben, die Amis und Nichteuroländer sich aber zuerst ausreichend Euros besorgen mussten/müssen und noch nicht kaufen konnten, denn mit Dollars lassen sich keine Euroaktien kaufen. So wurde der Ausverkauf nicht gebremst und ging in den freien Fall über. Das wird sich heute ändern.
Schon vorbörslich steigt der Dax mit Gap. Die Aussicht auf eine inverse SKS-Formation ist zwar technisch vorhanden, würde aber weder zu der Intradayrally von gestern noch zu meinen Berechnungen passen, weil dann die Zeitschiene den Wiederanstieg zum Verfallstag hinziehen würde, was aber jetzt nicht mehr zum Wechselkurs passen wird, weil dieser eben nicht unverändert sondern noch gestiegen ist und sich bis dahin nicht wieder zurückentwickelt haben wird.
Natürlich ist das auf lange Zeit gesehen eine indirekte Abwertung des Euro, aber vor dem Beginn der höheren Aufkäufe wird der Devisenmarkt das nicht einpreisen. Also werden die Aktienkurse im Euroland steigen. Der Weg wurde gestern durch den massiven Ausbruch über die 9900 frei gemacht und das nächste Ziel bleibt bei 10 125, das wir jetzt in de nächste Woche sehen werden. Die Variante der inversen SKS-Formation müsste dazu sofort die letzte Schulter vollenden und lässt einen Anstieg (besonders über das gestrige Tageshoch) nicht zu.
Einzig eine ungleichmäsige Vollendung die mit dem nachbörslichen Handel die zweite Schulter bereits ausgebildet hat, ist denkbar. Damit wäre sofort die Nackenlinie das nächste Ziel. (Die wäre aber wegen der "schiefen Schulter" auch schief nach unten gerichtet und nicht waagerecht bei 10 380)
Die Volumina werden im Aktienhandel anziehen und die massiven Gewinnmitnahmen gestern nach dem Anstieg die vorhandenen Angebote erheblich einschränken. Daher sehe ich schon jetzt eine viel steilere Entwicklung als zuvor. Noch ist die größere Kapitalmenge nicht im Markt aber der Markt wird diese Vergrößerung der Kapitalmenge mit einem Anstieg der Volatilität jetzt ankündigen.
Finanzpolitishc wird aber auch diese Maßnahme nichts nützen. Mario hat mit Kanonen auf Kanonen geschossen. Damit trifft man aber keine Spatzen. Für uns Deutsche ist das aber bereits die unterschwellige Bestätigung, dass wir den Euroraum weiter outperformen werden und das auf die lange Sicht, die Mario gestern angekündigt hat. Die Zunahme der Beschäftigung hier bei uns wird nicht nur in 2016 und 2017 so fortgesetzt sondern auch mindestens in 2018 und 2019.
Gehässige könnten meinen, dass die EZB eine Wirtschaftsförderung für Deutschland betreibt.
Der Chartlord