und der Dax kriecht hinterher.
So oder so ähnlich sieht es von weitem betrachtet aus, wenn man sich die Kursbewegungen anschaut. Aber das ist nicht alles. Sieht man auf die Intradaybewegungen, so ist noch die große Unsciherheit erkennbar, die verhindert, dass eine Richtungsentscheidung bevorsteht.
Gestern war es nur ein wnziger Kursanstieg, der der Richtungsentscheidung entgegen kam. Daran schloss sich ein kräftiger Kursrutsch an, der aber auch nicht den Handelsschluss erlebte. Die Amis gingen noch weniger verändert in den Feierabend. Einzig der Ölpreis nimmt seine Spekulation auf Förderquotenbegrenzung wieder aus dem Markt. Die Umsätze an den Aktienmärkten sind dafür stabil auf normalem Niveau geblieben.
Daraus beginnt sich eine Seitwärtsbewegung zu entwickeln, die zwar jederzeit nach oben oder unten beendet werden kann, aber bis dahin eröffnet sich der Seitwärtsausbruch aus dem steilen Abwärtskanal. Auf der Zeitschiene ist dafür Platz bis zum 12.2. also bis zum Ende der nächsten Woche. Vergessen wir nicht, dass der Dax seinen Verlauf vom Boden bei 9338 zum jetzigen Punkt unternommen hat, der aber keine Chartmarke darstellt, sondern nur den Verlauf hinauszögert, egal in welche Richtung es gehen wird. Das aber ist das Volumen, das auch Verkaufsabsichten aus dem Markt nimmt, und das bei einem späteren Versuch nach unten auszubrechen fehlen könnte.
Kurse unterhalb von 9800 sind für einen großen Teil der Anleger bereits Nachkaufkurse, wenn kein Anhaltspunkt dafür besteht, dass es sofort deutlich tiefer besonders aber unter den Boden von 9338 geht. Das ist die Begründung, warum das gestrige Tagestief wieder weit aufgeholt worden ist. Entsprechendes gilt auch für den Dow Jones.
Die Technik des gegenwärtigen Verlaufs des Dax zeigt, dass die Gegenbewegung nach der Bestätigung des Bodens bis 9900 heranreicht. Damit steht faktisch auch der Rahmen der Seitwärtsbewegung fest. Dazu kommt ein minimaler Sicherheitsabstand, der aber für den Boden nicht unterstützt, weil jederzeit ein Test des Bodens intraday erfolgen kann. Für heute erwarte ich daher, dass die Vorgabe von der Wall Street dazu führt, dass das gestrige Tagestief zum heutigen Handelsschluss nicht unterschritten wird.
Auf der Oberseite besteht immer die Möglichkeit, dass sich intraday der Abstand zur Entscheidungsmarke verringert, so wie es gestern intraday der Fall war.
Solange dazu die Umsätze nicht nachlassen, besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass die Seitwärtbewegung fortgesetzt wird. Sinken oder steigen die Umsätze signifikant, so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Seitwärtsbewegung verlassen wird. Besonders günstig wäre dabei ein weiterer erfolgloser Test des Bodens, der dann für das zweite Standbein der Aufwärtsbewegung sorgen würde, und die Marke von 10 125 als Trendwende festschreiben würde. Dann wäre eine technische Gegenbewegung bei dieser Marke aus dem Spiel.
Der Chartlord