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Rekordpleitewelle im Handel


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Anarch:

Rekordpleitewelle im Handel

 
05.09.02 17:12

Der deutsche Einzelhandel rollt für König Kunde den roten Teppich aus: Mit Frühaufsteherrabatten, Bonuspunkten und Gutscheinen versuchen Unternehmen, die Kauflust der Bundesbürger zu wecken. Bislang aber mit keinem spürbarem Erfolg. Nach Angaben des Hauptverbandes Deutscher Einzelhandel (HDE) erlebt die Branche 2002 das schlechteste Jahr der Nachkriegsgeschichte.

Seit Dezember 2001 verzeichnete die Branche zum achten Mal in Folge weniger Umsatz als im gleichen Monat des Vorjahres. «Dies hat es noch nie gegeben», betont HDE-Präsident Hermann Franzen. In der deutschen Einzelhandelsbranche werden in diesem Jahr insgesamt etwa 25 000 Geschäftsaufgaben und Pleiten erwartet. Mehr als 30 000 Arbeitsplätze werden gestrichen.

«Die Verbraucher zeigten sich beim Einkauf so zurückhaltend wie noch nie», schildert der Verbandschef. Die Angst vor Arbeitslosigkeit und Aktienverluste würden vielen Deutschen den Spaß auf schöne Dinge im Leben vermiesen. Wenn gekauft wird, sei der Preis derzeit meist das entscheidende Kriterium.

Nach Einschätzung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) haben die Discounter mit ihren Niedrigpreisen im ersten Halbjahr 2002 um 7,4 Prozent zugelegt, während der gesamte Lebensmittel-Einzelhandel einen deutlichen Umsatzrückgang von 4,6 Prozent verzeichnete. Der Zulauf bei Aldi & Co schmerzt aber nicht nur die Supermärkte. Aldi gehört zu den zehn größten Textilhändlern Deutschlands und verkauft auch Elektronik und Heimwerkerbedarf. Der Facheinzelhandel ist einer der größten Verlierer der Konsumflaute.

Mit der Rekordpleitewelle im Handel von schätzungsweise mehr als 8000 Insolvenzen in diesem Jahr geht auch Vielfalt verloren. Die großen Unternehmen gewinnen im schrumpfenden Markt weiter Anteile. «Im deutschen Einzelhandel erzielen die größten 30 Unternehmen 98 Prozent des Umsatzes», erläutert Handelsexperte Herbert Kuhn von der Frankfurter Unternehmensberatung M+M Eurodata.

Anders als viele Fachhändler haben die großen Anbieter Reserven für die Durststrecke. Aber auch an den marktführenden Unternehmen geht der Käuferstreik nicht spurlos vorbei. Der Handelskonzern METRO verbuchte im ersten Halbjahr 2002 in Deutschland einen Gewinneinbruch um 80 Prozent und der Konkurrent KarstadtQuelle rutschte tiefer in die roten Zahlen.

Bereits Wochen vor dem alljährlichen Sommerschlussverkauf griffen zahlreiche Unternehmen bei den Preisen zum Rotstift, um Geld in die Kassen zu bekommen. Branchenkenner befürchten aber bereits, dass Rabatte und Sonderangebote immer mehr Bundesbürger zu reinen Schnäppchenjägern nach dem Motto machen: Irgendwann gibt es jeden Artikel reduziert.

Daneben machen sich Kommunalpolitiker zunehmend Sorgen um Geschäfte in Kleinstädten. Wenn sich große Ketten zurückziehen, verlieren auch andere Läden an Attraktivität. Dagegen entstehen neue Einkaufscenter auf der grünen Wiese. Hermann Franzen, der für die Kunden seines Porzellanladens auf der Düsseldorfer «Kö» persönlich einen roten Teppich ausrollt, setzt auf Service und exklusive Warenangebote.
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Boersiator:

Alles Schuld der SPD

 
05.09.02 17:16
zu sagen, wäre natürlich Schwachsinn.
Doch ich denke, allein die tatsache, dass Stoiber es am 22.09. machen wird, müßte einiges an Schwung bringen.

Boersiator
Antworten
mod:

Dummerweise würde den

 
05.09.02 17:32
in den Dreck gefahrenen Karren auch kein
Supermann wieder flottkriegen.

Also lasst man Show-Gerdy auch die Suppe
wieder auslöffeln.
Weiter so:
- Leistung bestrafen,
- Umverteilen auf die Leistungsunwilligen (=soziale Gerechtigkeit)
- Lobbyistentum für die Grosskonzerne.
Antworten
Bunsenbrenn.:

Haben wir eigentlich auch einen Wirtschaftsministe

 
05.09.02 17:42
Was macht eigentlich unser amtmüder Herr Müller ?
Ausser das er einer Fusion gegen das Kartellamt zugestimmt hat, habe ich von dem noch nie was positives mitbekommen.
Antworten
vega2000:

@Bunsenbrenner: Tipp: Zeitung lesen

 
05.09.02 17:43
Rekordpleitewelle im Handel 774840
Antworten
Happy End:

Aber nicht nur die BILD-Zeitung ;-)

 
05.09.02 17:45
 
Antworten
mod:

Das sind doch alles

 
05.09.02 17:46
nur - ausser Schily - Dumpfbacken
Antworten
Anarch:

Dann nehmen wir eben das Handelsblatt:

 
05.09.02 17:46

Handelsblatt von heute:

Schreckensbilanz für Werner Müller

Von BURKHARD EWERT


Deutschlands Manager beurteilen die Arbeit des Bundeswirtschaftsministers höchst miserabel. Der parteilose Werner Müller kommt im Handelsblatt Business Monitor auf eine Kopfnote von gerade mal 3,8 und damit den schlechtesten Wert, den er seit Start des Monitors Anfang 1999 erreichte.


DÜSSELDORF. Kein führender Politiker, gleich welcher Partei, erhält eine vergleichbar schlechte Beurteilung. Vor einem Jahr hatte Müller noch bei 3,3 gelegen, vor eineinhalb Jahren bei 3,1 – doch vorbei.

Ob getrennt nach Ost und West oder Alt und Jung: In keiner Gruppe kann der Wirtschaftsminister Müller signifikant punkten.

So scheint Lothar Späth, der Beauftragte für Wirtschaft im Kompetenzteam der CDU/CSU, den deutschen Unternehmern wie ein rettender Engel Besserung zu verheißen. Denn noch viel klarer als bei der persönlichen Beurteilung fällt das Missfallen der Manager aus, so bald sie Müllers Kompetenz mit der des Unionsmannes Späth vergleichen. Magere 5 % halten mehr von Müller – 91 % sprechen Späth die größeren Fähigkeiten zu. Keiner der beiden hat übrigens einen Heimvorteil: In der Region Mitte, wo Müller vor seinem Wechsel auf den Ministerposten Vorstand bei Eon in Essen war, fällt die Zustimmung mit 4 % noch dürftiger aus, während Späth hier auf 94 % kommt. Der gleiche Effekt trifft den Kontrahenten und Jenoptik-Chef im Osten, wo er mit 89 % seine geringste Zustimmung erzielt, während Müller hier 8 % erreicht.

Auffallend auch, dass Müller bei kleinen Firmen noch schlechter abschneidet als bei großen Unternehmen. Im Baugewerbe etwa könnte das Ergebnis kaum schlechter sein: Nur 1 % der Befragten votieren für Müller, sagenhafte 98 % für Späth.

Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass Späth durch seine Fernsehpräsenz häufiger präsent ist als Müller und außerdem viel versprechen kann, ohne es derzeit halten zu müssen – zumal offen bleibt, ob Späth bei einem Wahlsieg wirklich als Minister bereit stünde. Tatsache bleibt aber: In den Augen der Wirtschaft hat der Minister der Wirtschaft während seiner Amtszeit versagt.
Antworten
Karlchen_I:

Kurz vor der Wahl kommen die schwarzen....

 
05.09.02 17:51
Verbandsfuzzis aus ihren Löchern und machen gegen die Regierung Stimmung.

Schon bemerkenswert, dass der Handel Anfang September eine Jahresprognose abgibt. Und natürlich auch der Handwerksverband und die anderen organisierten Kleinbürger.

Na, Stoiber hat ja auch Subventionen, Steuersenkungen versprochen - und er wird auf keinen Fall für eine Liberalisierung der Märkte sorgen.  
Antworten
Anarch:

@Karlchen: Wahrscheinlich alles Nazis ;O(

 
05.09.02 17:53
 
Antworten
mod:

Is doch verständlich, Karlchen, aber denen

 
05.09.02 17:57
(ausser ALDI usw.) geht es wirklich sehr schlecht.
Käuferstreik eben.
Antworten
ecki:

anarch was soll das?

 
05.09.02 18:01
Bleib du mit den Nazis weg. :-(

Die Schulden die unter der Verantwortung der jetzt 50-80 jährigen angehäuft wurden sind genug.

Aber Stoiber verspricht es jedem Recht zu machen, die Steuern zu senken, die Schwachen zu stützen usw.

Aber alles unter Finanzierungsvorbehalt. Tolles Programm. :-)
Antworten
volvic:

für mich stellt sich nur die frage

 
05.09.02 18:05
wer geht besser auf die forderungen der FDP ein, SPD oder CDU/CSU???? irgendwie denke ich die schwarzen sind die grösste reform-bremse überhaupt. die roten hingegen sind für reformen zu haben, allerdings eher in eine andere richtung als die FDP. meine 2.stimme ist fest vergeben (gelb), nur was mache ich jetzt aus taktischen gründen mit meiner 1.?

volvic
Antworten
Anarch:

@ecki: Da ist es schon besser gar nichts zu

 
05.09.02 18:06

tun. Schließlich ist das ja ein weltwirtschaftliches Problem.

Als Schröder noch Ministerpräsident in Niedersachsen war, war Kohls Wirtschaftspolitik schuld.

Und nach 4 Jahren Schröder sind natürlich die vorangegangenen 16 Jahre Kohl schuld.

Antworten
Karlchen_I:

@Anarch, @mod...

 
05.09.02 18:12
Das mit den Nazis hat Anarch gesagt. Dabei hat er wohl an die Massenbasis gedacht, die Willy Zwo und Adolf den Tausendjährigen gestützt haben.

Ich will darauf gar nicht eingehen.

Ich wollte nur auf die Merkwürdigkeit eingehen, dass Funktionäre bestimmter Verbände justament vor der Wahl Stimmung machen. Schon merkwürdig, dass Anfang September Jahresprognosen für den Handel rausgehauen werden. Man kann die Herren Funktionäre parteipolitisch übrigens exakt zuordnen.

Es stimmt, dass dem Handel schlecht geht. Aber welche Schlüsse ziehen wir daraus? Nochmal Steuern senken? Dann hätte es ja nach der ersten Stufe der Steuerreform kräftig mit dem Handel nach oben gehen müssen. Diesen Praxistest hatten wir bereits. Subventionen für den Mittelstand - etwa sogar Subventionen für die Produzenten nur lokal handelbarer Güter? Rausgeschmissenes Geld, das an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden könnte.

Ich hasse eigentlich diese Kleinkram-Diskussion. Zu diskutieren ist doch wohl ein wachtstumsförderndes, günstiges Verhältnis von Geld-, Fiskal- und Lohnpolitik.

Arbeitsmarktpolitik nicht unwichtig - aber eher nachgeordnet.
Antworten
SchwarzerLor.:

ecki, so geht es nicht.

 
05.09.02 18:17
Bei jedem wirtschaftlichem Problem verweist du reflexhaft auf Kohl&Co. Das mag in manchen Fällen ein Teil (!) des Problems sein, in der Tat (z.B. bei Rente und Bildung hat die Regierungs damals auch schlimme Fehler gemacht), aber gerade der Absturz des Mittelstandes und der Kleinbetriebe geht eindeutig zu Lasten der Schröders und Müllers. Hier wurde durch eine verheerende Steuerpolitik eine Grundlage für die wahre Misere geschaffen. Großbetriebe können recht flexibel reagieren, aber diese kaputtgemachten Betriebe kommen nicht wieder.
volvic, ich danke für deinen Humor. Aber wenn du die rote Spaßbrille absetzt wirst du sehen, daß außer Minderheitenreförmchen und falschen Reformen nichts zustande kommt. Schröder hat keine 3,5 Mio. Arbeitslose erreicht und muß weg.
@Karlchen_I: Nicht deine Ernst, oder? Willst du sagen, daß die Zahlen falsch sind? Und wenn wir schon von Verbänden reden, dann sieh dir mal die Sauerei an, die Gewerkschaftsmitglieder mit ihren Geldern für die Regierung im Namen der SPD-liniengetreuen Gewerkschaften bezahlen müssen.  
Antworten
Anarch:

@Karlchen: Über Funktionäre können wir

 
05.09.02 18:20

uns gerne unterhalten, ob seitens des DGB oder der Wirtschaft. Das würde sich mindestens die Waage halten.

Aber den Realitätssinn wollen wir doch nicht verlieren. Eine Dauer-Kohl-Affäre zu inszenieren und dem Wahlkampffinanzierer DGB Gefälligkeiten zu erweisen ist eben einfacher als vernünftige Politik zu machen.

Die Zahlen tun weh. Die Bilanz kommt am Schluß. Da hilft keine Flut und kein Krieg.
Antworten
ecki:

@SL Ich und Kohl-Reflex? Da wirst du suchen müssen

 
05.09.02 18:21
Ich habe oben sogar von der Verantwortung aller 50-80-jährigen für die uns überlassenen Schulden gesprochen.

Unter SPD/FDP gings doch schon los.

Grüße
ecki  
Antworten
mod:

ecki,

 
05.09.02 18:24
vorrangiges Ziel müsste doch sein,
- die Arbeitslosigkeit und
vor allem die enorme Jugendarbeitslosigkeit
signifikant zu mindern.
Das steht im übrigen auch im Einklang mit dem Stabilitäts-
und Wachstumsgesetz, auf das die Bundesregierung verpflichtet ist.

Wie allerdings wäre dieses Ziel zu erreichen?

Doch wohl nur über qualitatives Wirtschaftswachstum.

Bei der Finanzierung bieten sich allerdings auch Subventionsabbau
und Minderung des Sozialhaushaltes an.

Da die Rot-Grüne-Bundesregierung grosszügig bei den internationalen
Grosskonzernen auf Körperschaftssteuereinnahmen in Höhe von
jährlich ca. 10 bis 20 Milliarden Euro Aufkommen
verzichtet hat ("Reform"), müsste man auch eine Finanzierung mit Hilfe der Bundesbankgewinne in Erwägung ziehen.

Welche Wirkungen hätte eine solche Finanzierung?

Haushaltsmässig würde im Gegensatz zur Verwendung als Schuldentilgung
bei 10 Milliarden eine jährliche Zinslast von ca. 500 Millionen Euro
auftreten (je nach Kapitalmarktlage).
Aber mittels der dann durchgeführten ESt-Reform würde die Massenkaufkraft
erheblich steigen, die Konjunktur und damit Arbeitsplätze ankurbeln und
über den Multiplikator-Akzelerator-Prozess zu erheblichen
zusätzlichen Steuer- und Sozialversicherungseinnahmen führen.
Das alles haben im übrigen ca. 1967/68 der damalige Wirtschaftsminister
Schiller und später auch Reagan erfolgreich praktiziert.
Wenn man andererseits noch durch wirtschaftsfreundlichere Rahmenbedingungen
die Angebotsseite stärkt, wäre diese Neuverschuldung, da sie sich teilweise selbst finanziert, im Interesse der oben genannten Ziele vorzuziehen.

Viele Grüsse
m.
Antworten
mod:

ecki hat Recht

 
05.09.02 18:30
Die enorme Neuverschuldung im Rahmen der deutschen Einigung
wurde damals von allen Parteien getragen.
Das war damals eine nationale Aufgabe.
Antworten
Karlchen_I:

Jepp.... Sach ich doch...

 
05.09.02 18:36
Weder die Schwarzen noch die Roten werden den Karren aus dem Dreck ziehen.

So - jetzt könnten wir doch mal zu einer fruchtbaren Diskussion übergehen.
Antworten
mod:

Einspruch, Euer Ehren

 
05.09.02 18:44
Die Wahrscheinlichkeit ist grösser,
dass ein wirtschaftsorientierter Stoiber
positive ökonomische Effekte bringt im Gegensatz
zu einem Konzern- und Gewerkschaftshörigen.
Stoiber hat einfach eine grössere wirtschaftliche Kompetenz
- ohne gleich unsozial zu sein.
Beide hat man an ihrer Vergangenheit auch messen können.
Ich sehe da, als ehemaliger Sozi, schon erhebliche Unterschiede.
Den Königsweg werden wir nicht finden.
Antworten
Karlchen_I:

@mod.... Neuverschuldung der Einheit....

 
05.09.02 18:44
Dazu gibt es doch wohl auch einiges zu sagen.

1. Sehr viel wurde über die Sozialversicherungskassen finanziert. Beamte, Rentner, Kleinbetriebe mussten sich nicht beteiligen.

2. Kohl hat allen alles versprochen. Kannst Du mir beispielsweise erklären, warum die Neurentner im Osten eine höhere Rente bekommen als die Neurentner im Westen? Maßstab sind die Dauer der Erwerbstätigkeit, die Produktivität bleibt außen vor. Aber eine gesetzliche Rentenversicherung funktioniert nur dann, wenn die Rentnergeneration der nachfolgenden Generation einen brauchbaren Kapitalstock hinterlässt. Das war nicht der Fall. Im Osten waren die Rentner eindeutig die Gewinner der Einheit (überdurchschnittlich CDU-Wähler), die heute Erwerbstätigen sind zumeist die Verlierer.

3. Aussiedler - wählen zu 2/3 CDU... auch ich lass es lieber.
Antworten
mod:

wieso, Du hast doch Recht. Allerdings verstehe

 
05.09.02 18:47
ich nicht, was Du mit dem Kapitalstock meinst?
Etwa die Sicherheitsreserven der Bundesvers.anstalt für Angestellte?
Antworten
Karlchen_I:

@Mod... das ist ja wohl auch eine ...

 
05.09.02 18:53
rethorische Frage. Natürlich meine ich das, was an Infrastruktur, Ausrüstungen und Bauten hinterlassen wird - damit die nachfolgende Generation damit produzieren kann und das erneuern kann.

Im Falle der DDR war das aber meist Schrott. Dazu konnten die Rentnern in Ostdeutschland meist natürlich nix, aber man darf das auch nicht ausblenden.

Hat man aber getan. Bemessungsgrundlage wurde die Zeit der Erwerbstätigkeit und nicht die Produktivität - und erst recht nicht die Hinterlassenschaft.
Antworten
mod:

Karlchen, beim 2.Mal Lesen ist es mir klar

 
05.09.02 18:56
Die Rentnergeneration der DDR müsste, um ihre Renten zu
"legimentieren" einen werthaltigen Produktionsapparat (Kapitalstock) hinterlassen, als Gegenleistung dafür, dass sie von der jetzigen Arbeitnehmergeneration alimentiert werden.
Da war wohl nix.
Antworten
mod:

Fehler bei mir: "legitimieren" o.T.

 
05.09.02 18:57
Antworten
Karlchen_I:

Nee mod... so hart will ich nicht sein....

 
05.09.02 19:00
Wir haben hier ein soziales und mithin ein Verteilungsproblem.

Wenig nachvollziehbar finde ich die gefundene Lösung (Kohl, Blüm), dass in Osten die Neurentner im Schnitt höhere Renten erhalten als die Neurentner im Westen.

Das ist jetzt ein Werturteil - vielleicht kommst Du ja zu einem anderen?
Antworten
Kritiker:

Als Senior hier wundere ...

 
05.09.02 19:01
... ich mich immer mehr über die Vergangenheitsfloskeln von Euch Jungen. Mit Erstaunen habe ich oft festgestellt, daß viele Alte mehr zukunftsorientiert sind. Außerdem, warum glaubt ihr denn alle die dummen Ausreden der Politiker, die damit nur ihre Unfähigkeit verschleiern wollen.
Es ist schon fast amüsant, an was der seit 50 Jahren tote Hitler Schuld sein soll, und dann Adenauer. Und wenn der SPD das Erbe von Kohl nicht gefällt, warum haben sie dann übernommen??
Doch junge Leute braucht man, daß es nach vorne geht und nicht rückwärts!!
Macht es besser, das Volk erwartet Euch! - Der alte Kritiker.
Antworten
mod:

Stimmt, Alter,

 
05.09.02 19:04
Ich bin gerade 24 Jahre alt, zwei Uni-Diplome, Prom., Lehre,
Bundeswehr, lange Berufs- und Politikererfahrung!
Hony soit qui mal y pense!
Antworten
Karlchen_I:

Komm - Kritiker....

 
05.09.02 19:08
als alter Sack solltest Du dich nich so unsachlich in eine sachliche Diskussion einmischen. Erzähl mal lieber in einem andern Threat, wie Du vor Verdun lagst.
Antworten
Bankerslast:

@Karlchen

 
05.09.02 19:15
also peinlicher gehts nicht. Das hätte ich von Dir nicht erwartet.
Schäm Dich. Entschuldige Dich bei Kritiker. Ansonsten würde ich mich wundern, wenn Dir ein Mod. keine Schwarzen gibt.
Wenns hierfür keine gibt, dann zweifle ich an ARIVA.
Antworten
mod:

Ich entschuldige mich hiermit bei Kritiker o.T.

 
05.09.02 19:20
Antworten
Bankerslast:

Respekt mod,

 
05.09.02 19:26
so sind sie halt die Mitte-(Ge)rechten

Gruß Bankerslast
Antworten
Kritiker:

@ Bankerslast , danke ,....

 
05.09.02 19:31
... aber ich verzichte auf eine Entschuldigung von dieser Seite. In diesem Fall würde ich sogar die Aufforderung zu einem Duell als Beleidigung werten.
Genau, was ich beschrieben habe, Karlchen braucht jetzt sogar noch Verdun, am Ende ist für ihn der 30-Jähr.Krieg schuld, daß Deutschland nicht weiter kommt.
Aufregen habe ich mir längst abgewöhnt - Kritiker.
Antworten
Karlchen_I:

@last - Verstehe ich nicht - Deine Kritik...

 
05.09.02 19:39
Also lies mal das Posting von Kritiker.

1. Er will nicht, dass die Jungen über die "Vergangenheit" (gemeint: die Älteren) sich unterhalten. In seinem nächsten Satz kommt die Keule: "Mit Erstaunen habe ich oft festgestellt, daß viele Alte mehr zukunftsorientiert sind."

Mein Fazit: Nicht über die Älteren reden, denn die sind mehr "zukunftorientiert" als die Jüngeren. Gibt offenbar einen Naturschutzpark, an den wir uns nicht herantrauen dürfen.

Dann der nächste Absatz:

"Es ist schon fast amüsant, an was der seit 50 Jahren tote Hitler Schuld sein soll, und dann Adenauer. Und wenn der SPD das Erbe von Kohl nicht gefällt, warum haben sie dann übernommen?"
Die SPD hätte also vor 4 Jahren nicht in die Regierung eintreten sollen, weil ihr das Erbe Kohls nicht gefällt? Eine absurde Vorstellung!

Und dann der letzte Absatz von Kritiker:

"Doch junge Leute braucht man, daß es nach vorne geht und nicht rückwärts!!
Macht es besser, das Volk erwartet Euch!"

Da kann man alles und nicht daraus deuten - auf jeden Fall ist die Überheblichkeit des Alters zu erkennen.

Was soll also die Kritik an mir - bitte konkreter!
Antworten
Karlchen_I:

Übrigens....

 
05.09.02 19:42
Ich bin einer von denen geworden, vor denen mich meine Eltern immer gewarnt haben.
Antworten
Bankerslast:

@karlchen

 
05.09.02 19:55
ich verstehe ja, daß Du Deine Argumente einsetzt, die teilweise ja auch begründet sind. Aber dies ist kein Umgangston. Wie willst du gesellschaftlich und politisch etwas zum Positiven wenden, wenn Du sochen Umgangston verwendest.
Ich möchte Dich nicht belehren, aber im Psychologiestudium, im ersten Semester, in der ersten Woche, lernt man... egal was man sagt - man spricht meist über sich selbst.
Denk mal darüber nach. Und machs künftig besser.

Gruß Bankerslast
Antworten
Nobody II:

@Mod

 
05.09.02 20:03
Die Accelerator-Theorie birgt in der heutigen Zeit - aber das extreme Risiko der Sparquote ! Da verschwindet mehr Liquidität als nur die in der VWL vermittelten 20%. Das zeigen schon die Postings über die Situation des Einzelhandels. Immerhin wurden zu Jahresanfang die Steuern gesenkt. Damit verblieb vorerst mehr Geld in der Tasche der Leute. Wofür die Leute es dann wieder ausgeben ist halt deren Sache - meist ging es aber für die Ökosteuer drauf. Aber das kann ja jeder bedingt selbst entscheiden !

Denke solange die Verunsicherung so groß ist, besteht das Risiko der Verpuffung jeglicher Maßnahmen ! Wir hängen einfach an den Amis - geht es den Amis besser, dann bekommen wir auch wieder Positives in die Köpfe und die Wende ist nah.

Zu der Diskussion wessen Schuld die Situation ist, kann ich nur sagen, dass Kohl in 16 Jahre die Kurve nicht bekommen hat - Schröder hat es in 4 Jahren auch nicht geschafft. Man sollte mal endlich aufhören nur zu sagen, wessen Schuld es gewesen sein könnte. Das geht den ganzen Tag so - und die Politiker betreiben in jedem 2. Satz nur Schuldzuweisungen "Sie haben vor x Jahren gesagt, Sie haben gemacht ... Sie sind schuld. Das ist die heutige Politik !

Viel Reden nichts machen !

Gruß
Nobody II
Antworten
Karlchen_I:

@last.......................

 
05.09.02 20:08
Was heißt kein Umgangston? Ich war in einer Debatte mit mod, und dann kam Kritiker mit seinen überheblichen Argumenten daher. Nach dem Motto: "Ich bin alt und weise!" den letzen Teil seines vorletzten Satzes habe ich schon gar nicht mehr zur Debatte gestellt.

Das ist doch wohl kein rationaler Diskurs mehr. Und nun soll wegen irgendeiner Altersweisheit - eine bestimmter Jahrgangsgruppe sollte sich in der Mehrzahl in Deutschland ohnehin eher heraushalten - die Debatte lieber unter dem Tepppich bleiben?

Nicht mit mir. Irgendwo ist eine Grenze des common sense.

Könnt mir ja schwarze Sterne geben - aber ich werde gerade hier nicht nachgeben - ist mir viel zu wichtig.
Antworten
zombi17:

Na, Ihr Sesselpuper , verbessern wir wieder ....

 
05.09.02 20:15
....Deutschland? Und die ganze Welt?
Dann macht mal , möchte gerne erleben , was Ihr so alles bewegt:-)
Der gute Don Quichote mit seinen Windmühlen , war gegen Euch mindestens 3 Klassen besser.
Gruß Zombi  
Antworten
Karlchen_I:

Wer nichts zu sagen hat, wird unflätig....

 
05.09.02 20:19
Zombi hat nunmehr seine Aufnahmeprüfung für die Mülltonne bestanden. Ein fröhliches: Kompost ola, lieber Zombi.
Antworten
zombi17:

Danke , du Allwissender o.T.

 
05.09.02 20:38
Antworten
mod:

zombi17

 
05.09.02 21:47
wenn Du in die Tasten haust,
kommt vornehmlich Unflätiges raus.

Du wirst eben nie ein Gentleman.
Ich weiss, Bergarbeitersiedlung.
Auch da gibt es viele feine Menschen.

Viele Grüsse
m.
Antworten
ruhrpottzocker:

Wer das Wort Wirtschaft und zusätzlich das Wort

 
05.09.02 21:48

Finanzen fehlerfrei zu schreiben gelernt hat, macht drei Kreuze, wenn der Kelch Stoiber an ihm vorübergeht.

Warum wohl wird Stoiber von der Wirtschaft nicht unterstützt ? Schon mal nachgedacht, warum die alle Späth für ein Unheil halten ?

Rekordpleitewelle im Handel 775043
Antworten
zombi17:

Mod , ...

 
05.09.02 22:19
,,, wenn du aus ner Vorstadtvilla kommst , weiß ich genau , warum ich im Bergbauviertel  blieb , die Jungens, mit denen ich aufgewachsen bin , waren wenigstens Schnörkellos und ehrlich. Egal woher sie kamen.
Gruß du Arsch
Zombi
Antworten
mod:

nee, zombi17,

 
05.09.02 22:26
Arbeitersiedlung.
Da regierte die Faust.
Durchbeissen; wenn man als 14jähriger eine neue Hose
brauchte, ging man in den Ferien malochen.
Was alles.
Viele Grüsse,
Du Gentleman!
m.
Antworten
ruhrpottzocker:

Lasset, Zombi ! Bringt nix !

 
05.09.02 22:28
Rekordpleitewelle im Handel 775081
Antworten
zombi17:

Stimmt , RZ , in Bayern ist alles besser:-) o.T.

 
05.09.02 22:30
Antworten
zombi17:

@ Mod

 
05.09.02 22:41
Ich lade dich herzlich zum nächsten Treffen ein , ich übernehme auch alle Kosten und Spesen . Das ist ein Versprechen .Gib dir mal einen Ruck und trau dich . Hamburg ist doch OK , oder , sonst wähle eine andere Örtlichkeit .
Mal sehen, ob du Eier hast!!!

Gruß Zombi
Antworten
satyr:

Wer braucht hier Eier?

 
05.09.02 22:49
Meine Nachbarin verkauft ungespritzt von glücklichen Hühnern.Die lassen sich sogar streicheln.
Antworten
Anarch:

Eier werden Stoiber nicht aufhalten

 
05.09.02 23:00
satyr............., du nervst mit deinen dummen Postings !
Antworten
ruhrpottzocker:

Verkauft die Nachbarin auch

 
05.09.02 23:24

Hühnerherzchen ?

Rekordpleitewelle im Handel 775121
Antworten
satyr:

@RZ muß ich fragen @anarch Stoiber ist längst

 
05.09.02 23:33
Geschichte keiner der ein bischen Grips hat glabt noch daran daß der Kanzler wird.
Er wandert auf den Spuren von FJS der ist auch angetreten und war schon Geschichte.
Witzig übrigens als Strauß damals ich glaub nen Schlaganfall bekam bin ich Nachts nach München gefahren ,ob ihm das den Rest gegeben hat.
Ob ich mal nen Auftritt von Stoiber ansehen sollte?
Antworten
mod:

Hi Nobody II,

 
06.09.02 20:12
Du hast (oben) genau den Knackpunkt beschrieben.
Es versickert u.U.
Da macht es nur die allg. Stimmung oder die
Stärkung der Angebotsseite.
Antworten
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