Realwirtschaffliche Folgen der Finanzkrise werden

Beiträge: 12
Zugriffe: 3.130 / Heute: 2
Realwirtschaffliche Folgen der Finanzkrise werden Libuda
Libuda:

Realwirtschaffliche Folgen der Finanzkrise werden

 
10.10.08 17:52
#1
überschätzt, denn die Krise der Banken trifft viele Unternehmen kaum, da sie sich aus dem Cash Flow finanzieren können und noch Geld übrig haben. Gewisse Problem könnte es bei Verlängerungen auslaufender kredite geben - die werden vermutlich durch höhere Risikoprämien teurer.

Zudem sind in den USA viele der beschworenen Anpassung schon gelaufen, z.B. liegt die Sparquote seit einige Zeit schon bei 5%. Und entscheidend in der Ökonomie sind die Veränderungen. Vermutlich muss sich die Sparquote noch weiter erhöhen - aber der schon vollzogenene Sprung von 0 auf 5 ist gewaltig.
Realwirtschaffliche Folgen der Finanzkrise werden checkerlarsen
checkerlarsen:

völlig richtig

2
10.10.08 17:57
#2
selbst wenn wir nen nullwachstum haben oder um sagen wir 3 oder meinetwegen sogar um 5% schrumpfen rechtfertigt das nicht einen abschlag von 75%bei 9von 10 daxunternehemen. hallo ,die welt geht nicht unter...im schlimmsten aller fälle schrumpft die wirtschaft um 5% nicht aber um 75%wie es gerade "eingepreisst" wird.  
Realwirtschaffliche Folgen der Finanzkrise werden Libuda
Libuda:

Der IWF schätzt das Wachstum der Weltwirtschaft

 
10.10.08 19:22
#3
in 2009 immerhin noch mit 3% ein. Überhaupt kann man davon ausgehen, dass in Volkswirtschaften, in denen der tertiäre Sektor wie in den USA 80% oder bei uns 70% macht, konjunkturelle Krisen weniger ausgeprägt sein werden als in der Vergangenheit, da krisenverstärkenden Lagereffekte weit weniger von Bedeutung und selbst im sekundären Sektor durch Just-in-time/Internet an Bedeutung verloren hat. Allerdings - und das habe ich auch bisher etwas unterschätzt - ist der Aufbau von Hysterie durch Fernsehen, Presse und Internet intensiver, so dass das im Hinblick auf die Börse die weniger heftigen tatsächlichen Schwankungen kompensieren dürfte  - allerdings nur in der Anfangsphase. Ich gehe davon aus, dass sich die Lage sehr schnell und dramatisch bessert, wenn man sieht, dass außer Geschrei in der Realwirtschaft nicht viel passiert ist.

Es wäre auch wünschenswert, dass die Echohysterie zur New Economy-Blase etwas gedämpfter ausfällt.

Denn langfristig gesehen sieht die Welt sehr gut aus, denn sie wird von den beiden größten Plagen des neuen Jahrtausend befreit: von den Investmentbängstern und Bushkriegern. Dass die Befreiung von den Investmentbängster etwas kostet, war mir immer klar und ich wohl wie niemands anders im deutschen Internet schon seit Jahren für den Bängstern gewarnt, konnte mir allerdings auch nicht die Dimensionen vorstellen, die die Trennung von den Bängstern kurzfristig kostet.

Alles in allem ist das aber für den Langzeitanleger eine großartige Chance vor dem Inkrafttreten der Abgeltungssteuer: Er sollte sich ein paar ETF's ins Depot legen, weniger ntv sehen und Krawallbörsenteil lesen und im Jahr 2020 beim DAX von 20.000 sich steuerfrei freuen.
Realwirtschaffliche Folgen der Finanzkrise werden sirus
sirus:

sind heute wieder kaufkurse libuda?

 
10.10.08 19:24
#4
wenn ich jeden tag kaufkurse predige, werde ich irgendwann auch mal wein trinken, dazu braucht man kein prophet zu sein
Realwirtschaffliche Folgen der Finanzkrise werden Libuda
Libuda:

Vielleich waren gestern die besten

 
11.10.08 10:37
#5
das weiss aber weltweit niemand. Das einzige, was aber feststeht ist, dass die Akien billig sind - und daher muss ein langfristiger Investor kaufen. Das KGV beim weltlweiten MSCI liegt momentan bei 8,5 - letztmalig war das in 1988 so, aber bei wesentlichen höheren realen Kapitalmarktzinsen. Von dem blöden Argument, dass fundamentale Daten in der jetztigen Situation nicht zählen, sollte man sich nicht beeindrucken lassen, mittel- und langfristig zählen nur Fundamentals.

Auch kurzfristig muss man keinesweg pessimistsch sein, auch wenn es nur Pessimisten zu geben scheint - hier ein anderes Beispiel von einer nicht gerade unwichtigen Stimme:

Mark Zandi, chief economist at Moody's Economy.com, said he believed that markets will stabilize in coming days as long as the new programs produce positive results in getting credit flowing again.

"At this point, policymakers have said a lot and done a lot. Now markets will want to see whether it will work," Zandi said.

Und auch die ersten Quartalsergebnisse waren sehr ermutigend: Während sich alle auf schlechte Zahlen von Alcoa stürzten, die in die Zange von steigenden Energie- und Rohstoffpreise und stagnierenden Preise für ihre Produkte gerieten, übersahen viele die extrem guten Ergebnisse der viele wichtigeren IBM und Monsanto.
Realwirtschaffliche Folgen der Finanzkrise werden Libuda
Libuda:

Das neue vom Himmel fallende Konjunkturprogarmm

 
11.10.08 23:47
#6
ist für Lieschen Müller und Joe Sixpack wichtiger als die Entwicklung der Aktienkurse. Hier zeigt sich wieder, dass sich Analysten, die das Zehnfache wie Joe Sixpack und Lieschen Müller zu unrecht als Nabel der Welt verstehen. Vergesst das Gejammer der Lammerlappen - die nehmen sich einfach zu wichtig.

Ölpreis - demnächst bei 55 US-Dollar
18:31 11.10.08

Wieder ein Korrekturziel erreicht. In der letzten Einschätzung
bin ich von einer kurzfristig anstehenden Konsolidierung ausgegangen.
Das war grundsätzlich richtig. Drei Tage später setzte ein kräftiger
Rebound bis 110,47 US-Dollar ein. Die psychologische Unterstützung bei
100 US-Dollar wurde dabei allerdings zunächst unterschritten, bevor die
Erholung einsetzte.

Anschließend stürzte der Kurs weiter ab. Die vierte
Korrekturmarke bei 88,47 US-Dollar wurde am 06.10.08 mit einer
Abweichung von 92 Cent zum Tagestief getroffen. Nach einer kurzen
Konsolidierung wurde das fünfte Ziel bei 84,07 US-Dollar am 09.10.08
erreicht. Die Differenz zum Tagestief betrug 8 Cent.

Die Erwartungshaltung vom 24. Mai 2008 hat sich also doch
bestätigt. Die obere Grenze wurde zu jenem Zeitpunkt bei etwa 142
US-Dollar vermutet. Nur knapp darüber setzte eine scharfe Korrektur ein.
Das Ausgangsniveau zu Beginn dieses Jahres wurde in nur 3 Monaten wieder
recht deutlich unterschritten.

Ich erlaube mir, anzumerken, daß ich mich damit erneut gegen die
breite Marktmeinung gestellt hatte, die von weiter steigenden und
erheblich höheren Kursvorstellungen geprägt war.

Mini Crude Oil, Tages-Chart - Stand: 10.10.08


Anmerkung: Die Pfeile kennzeichnen die Zeitpunkte meiner
jeweiligen Prognoserichtung. Blau für steigende, rot für fallende Kurse

und schwarz für eine erwartete Seitwärtsbewegung. Grau gefärbte Pfeile
markieren eine falsche Einschätzung. Bullische Zielmarken sind blau,
bärische Korrekturziele rot formatiert.

Die obere komplexe Trendwendestruktur, eine
Kopf-Schulter-Formation, wurde weiter ausgebaut.

Die aktuelle Situation ist durch eine extrem überverkaufte Lage
auf Basis der kurzfristigen Daten gekennzeichnet. Kombiniert mit
bullischen Divergenzen, z.B. beim RSI-Indikator. Insofern zeichnet sich
eine erneute Zwischenkonsolidierung im laufenden Downtrend ab.

Das naheliegendste Korrekturziel liegt bei ca. 77,10 US-Dollar.
Spätestens in diesem Bereich sollten sich Erholungstendenzen abzeichnen.
Anschließend aber gehe ich von ca. 55 US-Dollar aus, auf mittelfristige
Sicht der kommenden Wochen.

Bisherige Beiträge zu diesem Thema:
14.09.08 Ölpreis - zweites Korrekturziel erreicht
10.08.08 Ölpreis - jetzt wird es spannend!
28.05.08 Ölpreis - erste Bruchstelle
24.05.08 Ölpreis - wie hoch denn noch?
09.05.08 Ölpreis - am mittelfristigen Top
22.03.08 Ölpreis - mittelfristige Topbildung

Horst Szentiks
Hochprofitabel Traden & Investieren
Technische Börsenanalyse - High End Charttechnik


Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Verantwortlich für den Inhalt ist allein der jeweilige Autor.

Realwirtschaffliche Folgen der Finanzkrise werden Franzel07
Franzel07:

Ihr seit zwei Kandiaten

2
12.10.08 00:10
#7
die wohl gerne mal durch die rosarote Brille gucken.

"Die Wirtschaftkrise wird überschätzt", dass ist der größte Irrsin den ich hier gelesen habe.

Meinst Du wirklichen das war es gewesen, die Banken werden gerrettet und alles ist wieder in Ordnung?

Diese Krise belastet nicht nur die Banken sondern die gesamte Wirtschaft. Das ist der Beginn einer weltweiten Rezession. Die Leute haben Teilweise ihre gesamten Ersparnisse verloren und in den USA erhalten viele keine "Rentenbezüge", die sie in die Rentenfonds eingezahlt haben. Die wurden schlichtweg von den Fondmanagern verzockt.

Das war erst der Beginn!!!
Die Rettungspakete sollen nur noch schlimmeres verhindern, an der Tatsache und den Folgen können sie praktisch nichts mehr tun.



Realwirtschaffliche Folgen der Finanzkrise werden J.B.
J.B.:

Die Herren Experten wieder einmal:-))

 
12.10.08 00:15
#8
Der ARIVA.DE Newsletter
Bleiben Sie informiert mit dem
wöchentlichen Marktüberblick
von ARIVA.DE!
E-Mail-Adresse
Ich möchte Benachrichtigungen von ARIVA.DE erhalten.
Ja, ich habe die Datenschutzhinweise gelesen und akzeptiert (Pflichtfeld).
Realwirtschaffliche Folgen der Finanzkrise werden Libuda
Libuda:

Wenn Franze07 sein ganzes Geld verzockt hat

 
12.10.08 00:28
#9
ist das nicht weiter schlimm. Denn in seinem Heimatdorf mit 1000 Einwohnern gibt es außer ihm nur noch einen (vielleidht ist es sogar J.B:), der bei einer isländischen Bank ein Konto hatte. Deshalb verkauft die Kneipe bei ihm um die Ecke nur sechs Bier weniger am Tag - seine drei und die drei von seinem Leidensgenossen J.B..  What "shells", wir tanken Esso hätte ich beinahe gesagt - die anderen 998 freuen sich über die sinkenden Benzin- und Heizölpreise und gleichen in ihrer Freund die sechs von Franzi und seinem Leidensgenossen J.B. längst aus.
Realwirtschaffliche Folgen der Finanzkrise werden Büchsenrunter
Büchsenrunter:

Franzel

 
12.10.08 00:38
#10
Zocker oder Realist ?
Realwirtschaffliche Folgen der Finanzkrise werden Franzel07
Franzel07:

libuda

 
12.10.08 00:41
#11
Achso es geht also nur um die Bank in Island, na dann haben wir ja nichts zu befürchten.
Deutschland ist dann ja aus dem Schneider, frage mich nur was HRE und Konsorten da angestellt haben...
Vielleicht waren sie ja Anteilseigner der isländischen Banken...


Ich bin Realist, die anderen eher Zocker, sonst würden sie nicht so einen Käse verzapfen.
Realwirtschaffliche Folgen der Finanzkrise werden Büchsenrunter

schön zur hören....bleib so

 
#12


Börsenforum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--