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Seitdem wir zusammen mit dem August-Tief 2009 bei 5159, dem Oktober-Hoch im Bereich 5888 sowie dem anschließenden November-Korrektur-Tief, zum Anfang des Jahres das erste Mal den Trendkanal einzeichnen konnten, eröffneten die daraus resultierenden Widerstände bzw. Unterstützungen in den vergangenen Monaten immer wieder gute Einstiegsgelegenheiten. Kein Wunder, dass sich also der größte Teil der privaten Anleger – wie der Sentiment-Index an der Börse Stuttgart zeigt – nicht von dem aktuellen Kursrutsch beeindrucken lässt und eher auf eine kräftige Erholungsbewegung, als auf einen weiteren Verfall des deutschen Leitbarometers spekuliert. Das Motto „Wenn long, dann jetzt“ ist aus charttechnischer Sicht dabei im Augenblick gar nicht so verkehrt. Allerdings sollten Sie bei dieser Variante folgende Zonen genauer im Visier haben. Konkret: Aktuell steht im deutschen Leitbarometer vor allem das wichtige Juli-Tief bei 5809 Punkten im Fokus der technischen Analysten. Denn darunter wäre zum ersten Mal im Laufe der gesamten Rallye die Folge ansteigender Tiefpunkte auch im Wochenchart beendet. Unterhalb davon droht also sofort weiteres Abwärtspotenzial, weshalb aktuelle Call-Engagements mit einem Stop-Loss knapp unter diesem Bereich abgesichert werden sollten. Denn sofern die Kurse diesen Haltbereich unterschreiten, ergibt sich im Bereich des Mai-Tiefs bei 5600 Punkten bereits die nächste antizyklische Einstiegsgelegenheit. Wem Positionen gegen den Trend allerdings zu nervenaufreibend sind, der ist vielleicht bei der zweiten Variante besser aufgehoben. Zumal:
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