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Meldung des Tages: Freitagabend nachbörslich veröffentlicht – was der Markt erst am Montag sieht
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Quo Vadis Dax 2009


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börsenfurz1:

Dax-Ausblick: Rally – wie lange noch?

4
09.05.09 10:41
Der Dax scheint nur eine Richtung zu kennen: nach oben. Anleger machen sich offenbar Hoffnungen auf ein Ende der Krise. Doch Marktbeobachter bleiben vorsichtig und warnen vor Rückschlägen. Denn eine solche Entwicklung gab es schon einmal.


Der Dax scheint nur eine Richtung zu kennen: nach oben. Anleger machen sich offenbar Hoffnungen auf ein Ende der Krise. Doch Marktbeobachter bleiben vorsichtig und warnen vor Rückschlägen. Quelle: Handelsblatt

HB FRANKFURT. Fast hätte der deutsche Leitindex schon in dieser Woche den Sprung über 5 000 Punkte geschafft. Allein in dieser Woche hat der Dax drei Prozent gewonnen. Seit seinem bisherigen Jahrestief Anfang März hat der Index 37 Prozent zugelegt. Anleger fragen sich: Zeigt die Entwicklung das Ende der Flaute an der Börse an? Erweist sich die Börse gar als Frühindikator für eine Erholung der Wirtschaft? Oder haben sich die Optimisten zu früh gefreut?

Der Markt der Aktien ist auch ein Markt der Meinungen - für beide Seiten finden sich Stimmen, doch die Zahl der Skeptiker ist groß. Optimisten sehen hingegen den Beginn eines Bullenmarktes. Dafür spreche, dass gute Nachrichten zu Kurssteigerungen führen, schlechte hingegen kaum belasten. Und gerade die Tatsache, dass der Markt alle Warnungen der Beobachter ignoriert, zeige die Stärke der Aufwärtsentwicklung. Vorsichtigere Optimisten wären immerhin froh, wenn der Dax zunächst einmal die 5 000-Punkte-Marke nachhaltig hinter sich lassen würde.

Dax-Sentiment: Was erwarten Sie für den deutschen Leitindex?

Mittelfristig werde der Index die Linie überspringen, glaubt Aktienstratege Carsten Klude von MM Warburg. Er erwartet allerdings nicht, dass dies bereits in der neuen Woche passiert. Grundsätzlich stünden aber viele Investoren unter Zugzwang und müssten zugreifen. Auch Jörg Krämer von der Commerzbank rät Anlegern, Schwächephasen
zu nutzen: "Wir halten es trotz der jüngsten Kursgewinne noch nicht für zu spät, bei zu erwartenden Korrekturen auf den Börsenzug aufzuspringen."

Die Grundtendenz wandele sich "in Richtung leichtem Optimismus", sagt Arnim E. Kogge vom Stuttgarter Bankhaus Ellwanger & Geiger. Das sei auch deutlich wieder an der Stärke des Euro zum Dollar zu erkennen. Kogge sieht den Dax derzeit in einem aufwärtsgerichteten Trendkanal, dessen obere Linie bei 5 150 liegt. Auch wenn der Dax bis 4 750 Punkte fallen würde, befände er sich noch in diesem Trendkanal.

Kogge warnt aber, dass sich die "Beruhigungsszenerie, dass die Talsohle durchschritten ist", als trügerisch erweisen könne. Die Aktienmärkte würden derzeit das konjunkturelle Umfeld ausblenden. Mit "herben Rückschlägen" rechnet der Aktienstratege nicht, "allerdings bleibt ein Rückgang in Richtung der 4 000er-Dax-Marke nach wie vor als mögliches Szenario bestehen".

Mit Rückschlägen rechnen auch andere Beobachter. "Der Kursanstieg erscheint uns übertrieben", betonen die Analysten der Landesbank Berlin (LBB). Die Rally stehe auf sehr wackeligen Beinen, da sie überwiegend von der Hoffnung auf eine nachhaltige wirtschaftliche Belebung getragen werde. Die Analysten wären daher nicht verwundert, wenn es in den nächsten Wochen doch zu einem starken Rückschlag kommen würde.

Immerhin habe sich in der Wirtschaft die Geschwindigkeit des Abschwungs bei vielen Indikatoren abgeschwächt, sagt Jens Herdack von der Weberbank. "Diese Effekte sind wohl mit dafür verantwortlich, dass die Aktienmärkte seit nunmehr neun Wochen ohne Unterbrechung steigen." Die Marktteilnehmer würden bereits leichte Verbesserungen einzelner Stimmungs-Indikatoren geradezu euphorisch aufnehmen.

"Schaut man allerdings genauer hin, so entdeckt man, dass die Bilanzierungsabteilungen mit zahllosen Tricks nachgeholfen haben, die Ergebnisse zu verbessern", warnt Herdack. So müssten beispielsweise die toxischen Papiere in den Bankbilanzen nicht mehr zu Marktpreisen bewertet werden. Ihre Werte werden nun mit Hinweis auf einen nicht funktionierenden Markt anders berechnet.

Der Beobachter warnt: "Auf Angst folgt Gier." Vor dem Hintergrund der weltwirtschaftlichen Situation falle es ihm schwer, daran zu glauben, dass die aktuelle Aktienmarktrally bereits die endgültige Wende eingeleitet hat. Herdack sieht eine historische Parallele zur Jahrtausendwende: Nach dem Platzen der 2000er-Technologieblase gewann der Dax zwischenzeitlich ebenfalls 50 Prozent an Wert, bevor er dann noch einmal neue Tiefstände markierte. "Eine solche Reaktion können wir uns auch diesmal vorstellen."

Anleger-Guide: Investieren in Gold, aber wie?

Termine der kommenden Woche

Doch zunächst erhoffen sich viele Börsianer Unterstützung für den Aktienmarkt von Konjunkturdaten. Im Mittelpunkt stehen am Mittwoch die US-Einzelhandelsumsätze für April. "Diese dürften den Konjunkturoptimismus der Anleger bekräftigen", meint Klude. Commerzbank-Experten rechnen mit einem
Plus von 0,3 Prozent nach einem Rückgang im März um gut ein Prozent. Im Fokus der Anleger stehen außerdem die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA am Donnerstag sowie der Empire-State-Index und die vorläufigen Daten zum US-Verbrauchervertrauen der Universität Michigan am Freitag.

Unternehmen im Überblick: Wer den Dax kommende Woche beeinflussen wird

Auf der Unternehmensseite stehen weitere Quartalszahlen einiger deutscher Unternehmen aus der ersten Börsenliga an. "Dabei blicken die Anleger vor allem auf den Ausblick, womit sich die Konzerne allerdings zurückhalten dürften", sagte ein Börsianer. Von Interesse sind unter anderem Thyssen-Krupp und Salzgitter
, RWE

und Eon sowie K+S
. Darüber hinaus legen
etliche Firmen aus dem MDax und TecDax Zahlen vor, darunter Q-Cells, EADS
, Premiere,
ProSiebenSat.1 und Hochtief
.
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directsignal:

Wie lange - kann keiner sagen - es gibt Anzeichen

2
09.05.09 10:46
dass sich möglicherweise ein Trendwechsel anbahnt. Wenn man sich den DMI anschaut, dann zeigt sich in den letzten Tagen ein deutliches Nachlassen der Trendstärke. Insgesamt bleiben derzeit Indexverlauf, RS-Kennziffern im 38 und 100 Tage Bereich weiterhin "haussierend" und auch der "moving average" der letzten 5 Tage bleibt noch in der "Hausse-Zone".

Alles in allem kein Grund zur Besorgnis. Aber die Aufmerksamkeit nimmt zu und erhöht sich, was die weitere Trendstärke angeht.
An der Börse gehts zu wie im Dschungel, nur die Beute zählt.
Antworten
thostar:

Eur/Usd an wichtigen Widerständen

 
09.05.09 11:24
profichart.godmode-trader.de/chart/295225

Vermutlich wird der Euro noch bis an die 38%-Ret.linie laufen (und glz. der Dax einen false-Break der 200er Linie schaffen), dann sollte es aber nochmal einen kleinen Rücksetzer geben.
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thai09:

Bloomberg: Richard Bove says

 
09.05.09 11:34
Banks getting overcapitaliseizd... Theyre kurs will tripl in the next 6 years
Also bei der KE zuschlagen, oder bei WelleV , da gibts die Banks billiger als jetzt.
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directsignal:

EUR/US$ bleibt aufwärtsgerichtet

3
09.05.09 11:35
nach meinen charttechnischen Indikatoren bleibt der EUR/US$ aufwärts gerichtet, von möglichen kleineren Rücksetzern abgesehen. Auch der DMI zeigt einen sich verstärkenden Trend "nach oben" und nach den RS Kennziffern (38 und 100 Tage) ist der längerfristige schon seit 20.04. und der kurzfristige seit 27.04. in der "haussierenden" Zone. Auch der kfr. Moving Average (5) strebt der "überkauften" Zone zu. Alles in allem klare Anzeichen für eine Beibehaltung des aufwärts gerichteten Trends.
An der Börse gehts zu wie im Dschungel, nur die Beute zählt.
Antworten
Top1:

Marktausblick

3
09.05.09 11:47
Marktausblick

Experten glauben an 5000 Punkte im Dax

Nach dem Stresstest für die US-Banken in dieser Woche steht in der nächsten Tagen auch der deutsche Aktienmarkt vor einer wichtigen Belastungsprobe. Der Dax notiert kurz vor der 5000-Punkte-Marke und damit vor einer wichtigen Widerstandlinie.

Experten glauben, dass der positive Trend der vergangenen Wochen anhält und der Index die Barriere nehmen wird. Dafür sprechen aus Sicht der Analysten nicht nur bessere Frühindikatoren, es sind schlichtweg technische Faktoren und der wachsende Optimismus unter den Investoren, die den Aufwärtstrend stützen. Oder in die Sprache der Börsianer übersetzt: Das Momentum ist auf Seite der Bullen.

"Der Dax wird vielleicht zwei bis drei Tage unterhalb der 5000-Marke konsolidieren und dann die Marke nehmen", sagt Beat Grunder, technischer Analyst der Credit Suisse. Laut Grunder weist der Dax seit Anfang März eine beeindruckende Stärke auf, die nur von wenigen Schwächephasen unterbrochen wurde. "Es geht in einem überkauften Bereich nach oben", sagt Grunder. Beleg dafür sei, dass der Dax am oberen Ende der Standardabweichung nach oben zieht. Die von vielen Investoren erhoffte Korrektur sei nicht eingetreten. Sie seien nun gezwungen zu kaufen. "Insbesondere für die institutionellen Investoren steigt der Druck, etwas zu tun", sagt Grunder.


"Die Bargeldquoten sind immer noch hoch."

Die gleiche Meinung vertritt Guiseppe-Guido Amato, Leiter des Aktienhandels bei der Wertpapierhandelsbank Lang & Schwarz. "Mit jedem Punkt, den der Dax steigt, erhöht sich der Anlagedruck für diejenigen, die bislang noch nicht eingestiegen sind." Und davon gebe es viele: "Die Bargeldquoten sind immer noch hoch." Den Umstand, dass das Handelsvolumen immer noch niedrig ist und die Rally somit nicht nachhaltig sein könnte, wertet Amato sogar als positiv. "Das geringe Volumen zeigt, dass viele noch nicht investiert sind." Und das gebe dem Markt noch Luft nach oben.

Schon in dieser Woche zeigten sich die Börsen rund um den Globus durchweg robust. Der Dax gewann 3 Prozent und schloss am Freitag bei 4913 Punkten. Seit dem Tief von Anfang März hat er bereits wieder mehr als 30 Prozent zugelegt. Der CAC 40 kletterte im Wochenverlauf um 4,8 Prozent und der Stoxx 50 um 4,1 Prozent. Der FTSE 100 machte in der um einen Tag verkürzten Handelswoche einen Sprung um 5,1 Prozent. Ähnliches Bild in Übersee: Der Nikkei schloss um 8,1 Prozent fester, das amerikanische S&P 500 zog um 5,9 Prozent an.


In der nächsten Woche veröffentlichen erneut zahlreiche Dax-Unternehmen ihre Zahlen für das erste Quartal, etwa die Deutsche Börse, ThyssenKrupp, Eon, RWE und Salzgitter. "Angesichts der niedrigen Erwartungen dürften die Zahlen keine Überraschungen bringen", sagt Klaus Stabel von ICF Kursmakler. Seiner Ansicht nach könnten jedoch die Dividendenauszahlungen den Aktienmarkt erneut stützen. Insgesamt schütten mehrere Dax-Konzerne - darunter Bayer, Metro, K+S und BMW - in der nächsten Woche rund 2 Mrd. Euro aus. Das Geld fließe in der Regel direkt wieder in den Aktienmarkt, so Stabel. "Das dürfte die noch einmal Kurse stabilisieren."

Daneben stehen zahlreiche Konjunkturdaten an. Am Mittwoch kommen die Einzelhandelsumsätze und die Lagerbestandsdaten aus den USA, am Donnerstag folgen die US-Zahlen zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung. Am Freitag schließlich werden die Schätzungen für das Wirtschaftswachstum in Deutschland und der Euro-Zone veröffentlicht, ebenso die wichtigen Zahlen zur Kapazitätsauslastung und der Industrieproduktion in den USA. "Die Konjunkturdaten werden meines Erachtens zur Stabilisierung der Märkte beitragen. Ich erwarte leichte Verbesserungen", sagt Peter Cardillo, Ökonom bei Avalon Partners. "Die aktuellen Zahlen zum Arbeitsmarkt dokumentieren, dass das Schlimmste vorbei ist." Nach der am Freitag veröffentlichten Statistik ging die Zahl der Beschäftigten in den USA außerhalb der Landwirtschaft im April zwar um 539.000 zurück, wodurch die Arbeitslosenquote mit 8,9 Prozent auf ein 25-Jahres-Hoch kletterte. Es war jedoch der schwächste Beschäftigungsrückgang seit sechs Monaten, was die Investoren als positives Signal werteten.


Investoren reagieren entspannt auf Stresstest-Ergebisse

Ähnlich entspannt nahmen die Investoren die Ergebnisse des Stresstests auf, obwohl er noch einmal einen zusätzlichen Kapitalbedarf von 75 Mrd. $ für 10 der 19 getesteten US-Banken aufdeckte. "Die Ergebnisse sind besser ausgefallen als erwartet", sagt Cardillo. Und die Erleichterung darüber wird nach Ansicht von Experten noch nachwirken. "Der Optimismus insbesondere nach den Ergebnissen der Stresstests wird die Märkte auch in der nächsten Woche stabilisieren", erwartet Mark Fichtel, Berater bei Barclays Capital. "Ein bisschen bedenklich ist aber die Tatsache, dass diese Rally nun seit acht Wochen anhält." Für Stabel beweist die verhaltene Reaktion des Marktes jedoch, in welch guter Verfassung er sich derzeit befindet. Die Investoren würden den Banken zutrauen, dass sie die notwendigen Mittel aus eigener Kraft aufbringen können und keine zusätzlichen Staatshilfen benötigen. Cardillo sieht in der Kapitalbeschaffung den eigentlichen Stresstest für die Banken.


Die als glimpflich eingestuften Ergebnisse des Belastungstest und die besseren Konjunkturdaten sorgten in dieser Woche jedoch am Rentenmarkt für Kursverluste. Experten begründen das damit, dass Anleger wieder renditeträchtigere und riskantere Anlageklassen bevorzugen. Dahinter steckt auch die Überlegung, dass die Inflationsgefahren wieder zunehmen, wenn die Bankenkrise ausläuft und die Volkswirtschaften aus der Rezession herauskommen. Das hätte steigende Leitzinsen und höhere Anleiherenditen zu Folge.

Experten rechnen daher in der nächsten Woche mit erneuten Kursverlusten bei Staatstiteln. "Wir sehen den Beweis für einen beginnenden Bärenmarkt bei den US-Staatsanleihen", sagt Steve Rodosky, Fondsmanager beim Investmenthaus Pimco, das den weltweit größten Anleihenfonds verwaltet. "Sie haben auf jeden Fall einen Teil ihres Status' als sicherer Hafen verloren."
Antworten
Hummel69:

Ausblick von meiner Seite aus

6
09.05.09 12:19
schauen wir uns mal das "Big - Picture" der letzten 28 Jahre an und da muss ich als klarer Bär den Bullen wohl die Hand schütteln, und mich als fairer Verlierer geschlagen geben.
Die 38 Tage Linie durchstößt von unten die 100 Tage Linie um wahrscheinlich direkt die 200 Tage Linie zu duchstoßen. Wenn wir der Historie folgen werden wir wohl noch bis 6000 Punkte im schnellen Tempo steigen um dann eine kleinere  Konsolidierung zu sehen. Welche allerdings nur dazu dient um neuen Schwung aufzunehmen um in Treppen die 9000 Punkte wieder zu erreichen.
Auch wenn es mir persönlich am Markt sellber nicht so zu Mute ist,  spricht doch einiges dafür.
Wo sollen denn die Billionen hinfließen -- wenn nicht in den Aktien Markt ? Gibt es doch kaum eine Alternative zu "vernünftigen" Zinsen sein Geld anzulegen.
Ich würde sagen das haben die "Großen" mal wieder toll hinbekommen - die "Kleinen" aus den Aktien gedrängt, Ihre Häuser "geklaut" sie am Arbeitsmarkt gefügig gemacht um dann noch gestärkter aus der Krise zu kommen. Sieht fast gewollt aus, denn die Zeche zahlt wie immer der brave Steuerzahler.

Aber .... vielleicht kommt es auch anders und wir sehen wie 2002 nur eine kurzes Aufbämen um dann endlich in mein Bärenziel 2500- 2000 Punkte hinabzufallen - wo ich mir meinen Rentenstock bis zum Anschlag auffüllen werde. Also Achtung - Falls der Dax an der 5500- 6000 Marke apprallt und danach die 4000 Punkte nach unten verlässt ist dann das Ziel eigentlich für mich klar - sowie es das nach oben ist .
Schönes Wochenende und auf Bald,
Hummel
Quo Vadis Dax 2009 232054
"Gemäß anerkannter flugmechanischer Gesetze kann eine Hummel
aufgrund ihrer Gestalt und ihres Gewichtes im Vergleich zur
Flügelfläche nicht fliegen. Die Hummel weiß es nicht und
fliegt trotzdem."
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TGTGT:

Witz der Woche sind für mich die

7
09.05.09 12:26
Ankündigungen von Wells Fargo, MS, BoA usw. eine Kapitalerhöhung zu planen.... BoA im Tief bei knapp 3 Dollar, heute 14,17 Dollar, Kapitalerhöhung zu 13,60 geplant. Finde ich schon fast eine unverschämtheit, 1. zocken die Banken mit den Geldern des Staates (die noch übrig sind) fleißig weiter (entstehng nächster Blase!?), 2. explodieren dank Stützung- und Basketkäufen, auch von Seiten der Big Player (hinzu kommen noch "Zocker") wobei der Grund aus fundamentaler Sicht nicht im Ansatz erkennbar ist bzw. als sinnvoll erscheint und 3.- besitzen sie nun die Frechheit noch Aktien zu diesen Kursen auszugeben (wer kauft die jetzt bitte dazu!???). Man kann bei diesem Spiel beim traden nur mitmachen, sich gegen den Markt zu stellen hat noch nie etwas gebracht, nur die langfristigen Folgen der Fehler die nun sogar noch gefeiert werden können gewaltig sein! Es ist durchaus möglich, dass dieser irrsinn noch etwas andauert, vielleicht sogar bis Mitte des Jahres oder gar länger, wer weiß das schon. Nur irgendwann werden uns die Folgen dieser verschnupften bzw. falschen Krisenpolitik und den Maßnahmen, die an der völlig falschen Stelle ansetzten, einholen..... das wird dann aua (kann aber theoretisch auch erst in 1 bis 3 Jahren der Fall sein).
Wer gut mit Geld umgeht, den wird es folgen wie ein treuer Hund seinem Herrchen ^^
Antworten
Multiculti:

sollte der dax über

2
09.05.09 12:43
5200 gehen könnte es zueinen Crashup kommen,das heisst dann müssen
die letzten nichtinvestierten in den markt ,dann könnte ein schneller anstieg
bis 6000 pkt. folgen.   Multiculti
Antworten
nopanic:

die amis sind hütchenspieler

 
09.05.09 12:43
sie stopfen sich lieber mit valium voll um ein gewisses rosarot in ihr leben zu bringen.intelligente menschen haben in diesem moment an der börse nichts verloren,sie velieren gegen geithner's mafia.aber alles lamentieren hilft nicht.nur eines macht mich wütend,die umverteilung in dieser krise des geldes vom steuerzahler in die banken,und das unter einem sozialdemokrat steinbrück,der die krise vor einem jahr noch nicht antizipiert hatte und jetzt auch nichts schnallt.too big to fail,was ist größer als das volk herr steinbrück?
Antworten
Romeo237:

eure Meinung zu dieser Grafik bitte.

4
09.05.09 12:53
50000 Punkte noch mal möglich im Dow??


Grafik von Godmodetrader
(Verkleinert auf 78%) vergrößern
Quo Vadis Dax 2009 232055
Antworten
Romeo237:

sorry

 
09.05.09 12:54
5000 natürlich.
Antworten
John Rambo:

...

 
09.05.09 13:01
Mich würde mal interessieren wie sich das Handelsvolumen während des Bärenmarktes 2000-2003 Entwickelt hat. Beim Ariva Chart werden da leider nur die Volumen der letzten 3 Jahre angezeigt. Kennt jemand einen entsprechenden Chart mit lange zurückreichendem Handelsvolumen? Danke
Antworten
thai09:

Tgtgt, wer zeichnet denn sowas...Die Fonds?

 
09.05.09 13:01
Den kann keiner reinquatschen...
Antworten
TGTGT:

Hier mal mein Szenario für die

2
09.05.09 13:47
nächste Woche, ist nur These aber könnte theoretisch hinkommen:
(Verkleinert auf 54%) vergrößern
Quo Vadis Dax 2009 232062
Wer gut mit Geld umgeht, den wird es folgen wie ein treuer Hund seinem Herrchen ^^
Antworten
Bruno Eisentr.:

Moin TGTGT

2
09.05.09 14:46
interessantes Szenario. Das Problem, dass so ziemlich jeder Markteilnehmer fast deckungsgleich denkt...
Das macht es unwahrscheinlicher denke ich....
Dies ist keine Aufforderung zu irgendwas, sondern nur meine Meinung. Daher: Augen auf!
Antworten
thai09:

Uned sie platzt doch..Anleiheblase

 
09.05.09 15:22
speak bad in TV here...leider keinen Link
Antworten
directsignal:

Bleibt der DAX weiter in Fahrt?

5
09.05.09 16:27
ob das Szenario von @TGTGT in Posting # 23015 eintreffen könnte, weiß natürlich niemand. In einem Punkt stimme ich ihm zu, dass der DAX Ende nächster Woche voraussichtlich noch höher stehen wird als @TGTGT in seinem Szenario mit erwarteten 4,954 Punkten angibt. Es wäre durchaus möglich, dass in der kommenden Woche die 5,000 Punkte Marke getestet und geknackt wird. Was gibt Anlass für eine solche Erwartung.

Die kleine Kursschwäche am Donnerstag war wohl eine kleine Verschnaufpause. Der veröffentlichte Stresstest in den USA fiel deutlich positiver aus als von vielen erwartet. Keines der geprüften Institute ist derzeit von einer Insolvenz bedroht.  Die jüngsten Arbeitsmarktzahlen in den USA lassen erkennen, dass wohl der Tiefpunkt der Konjunkturentwicklung im ersten Quartal 2009 erreicht wurde. Der negative Trend hat sich abgeschwächt. Auch gab es positive Nachrichten von der deutschen Konjunktur. Die Industrieproduktion hat sich im März überraschend nicht weiter abgeschwächt. Mit einem Plus von 5,93 Prozent auf 18,23 Euro haben sich die Aktien von ThyssenKrupp an die Spitze der Gewinnerliste gesetzt. ThyssenKrupp baut in der Stahlsparte bis Ende des 3. Quartals 2010 bis zu 2.000 Stellen ab. Im Blickfeld die Commerzbank und die Ankündigung von Blessing, bis spätestens 2011 wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Die Durststrecke bis dahin will aber erstmal überwunden werden.

So erhält der DAX nicht nur Verstärkung aus den USA, sondern kann auch durch die positiven Nachrichten von der deutschen Konjunktur weiter punkten. So verwundert der anhaltend intakte Aufwärtstrend nicht, Anzeichen für einen Trendwechsel gibt es nicht, lediglich die Trendstärke nimmt in stärkerem Maße ab. Alles in allem aber könnte der DAX in der kommenden Woche die 5,000 Marke testen.
(Verkleinert auf 46%) vergrößern
Quo Vadis Dax 2009 232080
An der Börse gehts zu wie im Dschungel, nur die Beute zählt.
Antworten
Newcomer007:

Sehe ich richtig??

 
09.05.09 16:35

Mehrere FX Seiten geben den EUR?USD mit 1,3402 an, was ein riesen Gap-Down zum Freitag Kurs waere. Kann mir das jmd bestaetigen? Gibts news? Oder sind die WE Quotes des oefteren verwirrend?

 

mfg

Antworten
Calibra21:

@TGTGT #23008

6
09.05.09 16:58
Ich gebe dir zu 95 % recht. Ausser mit deiner Aussage, dass man sich nicht gegen den Markt stellen sollte. Ich stelle mich jetzt mit weiten Scheinen Stück für Stück gg. den Markt. Ein Short auf BoA ist schon im Depot. Denn wie du schon richtigerweise erwähnt hast, ist das akt. Marktgeschehen totaler Irrsinn. Aber es gibt für alles einen Grund. Der lautet m. E. "Kapitalerhöhung". Die Banken können jetzt alles andere als günstige Kurse gebrauchen. Sobald die KE´s durch sind werden wir wieder realistische Kurse sehen, da die Manipulation diverser Banken endlich mal aufhört. Du hast völlig recht. Wer kauft denn BoA zu 13,60 $? Ich würde die nicht einmal für 8 $ kaufen.

Stichwort Stresstest. Besser als erwartet? Dass die Banken nach den massiven Rettungsaktionen überhaupt noch Geld brauchen finde ich bedenklich. Wie hies es vor ein paar Wochen? Die Banken seien mit genug Kapital ausgestattet? Wohl doch nicht...Es wird halt alles schöngeredet. Zweckoptimismus halt.

Und gestattet mir noch ein Kommentar zu den Insti´s. Ich halte es für ein Gerücht, dass das Smart Money noch nicht investiert sei. Das wäre das erste mal, dass das Dump Money intelligenter gehandelt hätte. Versteht mich bitte nicht falsch. Die Rally freut mich für euch Bullen. Für die Aktienkultur wird das Geschehen aber sicherlich nicht förderlich sein.
Antworten
TGTGT:

Genau Calibra21, sehe ich auch

3
09.05.09 17:12
so, dass viele "billige" Geld ist wahrscheinlich in teilen schon im markt drin, z.B. durch die Spekus von Banken, Käufe der Fed oder JNB (NBoJ), nur es fehlt eben noch das Kleinkind, dass in die "Falle" tappt.... in diesem Fall sinds wohl wieder, wie meistens in solchen Fälleen die Leute (investoren), die zum Schluss für eine Übertreibung am Markt sorgen woraufhin meist eine größere Korrektur einsetzt. Diese Institutionellen Anleger bzw. Fonds müssten bei Sätzen die noch über den jetzigen liegen wieder akut rein, wir hatten das in diesem Trend bereits 3 Male: Am 29.04, 09.04 und 02.04! Es ist im Grunde immer ein ähnliches System nachdem vorgegangen wird, nur bislang kam es eben noch nicht zu der erzielten Übertreibung nach oben, die Indizes blieben meistens 3 bid 5 Prozent nördlich des davorigen Tops erneut "hängen" und es kamen kleinere Gewinnmitnahmen.... aber ich denke bald ist es soweit und der Druck auf Lasten der Fonds wird zu groß werden, sollte das nicht der Fall sein wäre dieser Trend durchaus in der Lage die 5700 anzupeilen, auch wenn ich daran gerade noch nicht glaube, sondern eher aan 1. Szenario.
Wer gut mit Geld umgeht, den wird es folgen wie ein treuer Hund seinem Herrchen ^^
Antworten
cubiak:

@Calibra

 
09.05.09 17:13
Bezogen auf dein Zitat: "Stichwort Stresstest. Besser als erwartet? Dass die Banken nach den massiven Rettungsaktionen überhaupt noch Geld brauchen finde ich bedenklich. Wie hies es vor ein paar Wochen? Die Banken seien mit genug Kapital ausgestattet? Wohl doch nicht...Es wird halt alles schöngeredet."

Ich denke es wird eher so gedacht: jetzt wissen "wir" (d.h. der Markt) halt, dass nach weiteren 75 Milliarden die Banken wirklich sicher aufgestellt sind (immerhin sagt dies ja dann die amerikanische Regierung und die FED). Die Unsicherheit weicht dadurch schon stark aus dem Bankensektor (siehe auch zurückgehender LIBOR). Und mit der Aussage der FED, dass nach den neuen Kapitalspritzen alles gut sein wird, sollte es auch deutlich einfacher werden Investoren zu finden, die das fehlende Geld zur Verfügung stellen.

Gruss
-cubiak
Antworten
K.Platte:

einfach mal wirken lassen

4
09.05.09 17:14
Vorproben zur heutigen grossen Parade in Moskau, im TV wird man wohl keine Bilder darüber sehen...

Antworten
Calibra21:

Scheuklappen abnehmen

8
09.05.09 17:31

http://www.teleboerse.de/1151529.html  

Rally vor dem Sturm

US-Börsianer trauen dem Braten nicht.

Die amerikanischen Börsen halten ihre Rally wacker durch, doch die Stimmung auf dem Parkett der New York Stock Exchange ist angespannt. Die Trader würden einen neuen Bärenmarkt wohl begrüßen, doch selbst die alten Optimisten tun sich mit den rasanten Kursgewinnen der letzten Wochen schwer.  Kein Wunder, eine Rallye wie die aktuelle gab es in den letzten 70 Jahren nur ein einziges Mal: kurz nach den Terror-Anschlägen vom September 2001. In deren Nachbeben hatte der Dow-Jones-Index zeitweise unter 8000 Punkte verloren, als die Rally einsetzte und die Märkte binnen eines halben Jahres um 33 Prozent auf ein Top von 10 728 Punkten klettern ließ. Die Wall Street jubelte… und brach ein: Weitere sechs Monate später notierte der Dow nahe der 7000-Punkte-Marke.  Übersetzt auf heutige Verhältnisse dürfte das die Blue Chips nicht nur auf das Niveau von 6500 Punkten drücken, sondern vielleicht sogar darunter. Auf dem New Yorker Parkett finden sich einige, die das durchaus für möglich halten - und es finden sich immer weniger, die einem solchen Szenario widersprechen, schon weil ihnen die Argumente fehlen.  Die Kurs-Gewinn-Verhältnisse der US-Aktien haben sich auf ein Niveau erholt, dass viele für unangemessen halten. Vor allem im Finanzsektor, wo immer noch Milliardenverluste gemeldet werden, Anleger sich aber nicht einmal durch dringend notwendige Kapitalausnahmen abschrecken lassen.  In den nächsten Tagen stehen wenige Termine an, die die Märkte direkt in einen Sinkflug schicken können. Doch besteht genau darin die Gefahr für Anleger: Um rasant zu stürzen, brauchen die Indizes keinen Grund mehr, sondern nur noch einen Auslöser. Und der kann sich eines sonnigen Börsentags in einer Schlagzeile, einem Zitat aus Washington oder irgendeiner anderen Meldung verbergen.  Schon in den vergangenen Tagen meldeten Analysten, dass sich das "smart money" bereits aus der Rally zurückziehe.

 

Anmerkung meinerseits. Auch der Autor dieses Artikels geht anscheinend davon aus, dass das smart money bereits investiert ist, ja sich sogar schon zurückzieht.

Antworten
checkerlarsen:

intressant calibra.

4
09.05.09 17:45
und was auch dafür spicht ist wenn es in den letzten wochen minustage gab...also der 4 und der 2prozenter dann mit volummen...hoch aber immer ohne....
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