CFDs und CFD Shortkontrakten lese.
Was hat Forexhandel mit CFD Handel zu tun? Nix. Es gibt keinen Forex CFD Handel.
Zudem sind die meisten namenhaften Forexbroker in den USA bei der NFA/CFTC www.cftc.gov/marketreports/financialdataforfcms/index.htm als Kontrollorgan registriert. Und in USA sind CFDs genauso wie KO-Schrottis und Optionscheine (nicht verwechseln mit Optionen) nicht existent bzw nicht erlaubt.
Es gibt Forex Market Maker, die der Kontrolle der CFTC entgehen z.B. in die Schweiz oder nach Belize oder sonst wo am Ende der Welt hingehen, weil sie bestimmte Bedingungen nicht erfüllen können oder wollen. Sollte man besser daran vorbeigehen. Dann gibt es natürlich CFD Broker die auch Forex Spothandel anbieten.
Entweder man handelt Forex Spot über Dealing Desk Broker bzw Market Maker oder über Non Dealing Desks (ECNs) sprich über liquidity pools wie Currenex, Hotspot FX, FXall, FXConnect, Lava FX oder andere, also Markplätze, an denen eine bestimmte Anzahl an Banken angeschlossen ist und wo man als einzelner auch direkt handeln kann oder dann am Futuremarkt (auch NDD). Der Forex Futuremarkt hat glaube ich nur ungefähr 10% des Volumens des Spotmarktes.
Dann gibt es noch EBS und Reuters für den Interbankenhandel.
Aber Devisenhandel hat nichts mit CFD Handel zu tun, sollte man schon auseinanderhalten. Man spekuliert logischerweise auch auf Differenzen, aber das macht man beim normalen Aktienhandel auch.
Bsp: EUR/USD Kurs steht bei 1,2800. Man geht von steigenden Kursen aus, also geht man Long EUR/USD. Leverage 1:1, also ungehebelt. Dazu "verschuldet" man sich im Gegenwert von 100.000 EUR (1 Lot) im USD, im Bsp. haben wir $128.000 Schulden. Dafür hat man 100.000 Euro Guthaben. Man handelt also keine CFD Kontrakte. Der Kurs entwickelt sich mit der Zeit in die gewünschte Richtung und man stellt die Position z.B. bei 1,3000 glatt. Dazu tauscht man sein Euro Guthaben wieder in $ um, 100.000 € sind durch die Wechselkursveränderung nun aber auf $130.000 gestiegen. Der Gewinn wäre $2.000. 200 Pips Kursänderung ergeben somit $2.000 bei 1 Lot ($10 pro 1 Pip).
Wenn man keine 100.000 Euro hat, kann man das Ganze über Marginhandel vollziehen. Aber sollte man nicht nur die Mindestmarginvorrausetzungen (was die meisten Kontoschrotter machen) erfüllen. Wer also ein Lot EUR/USD handeln will bei einem Risiko von bspw. einem Prozent pro Trade und Stoploss von z.B. 50 pips plus 1 pip Spread bräuchte 40.000 Euro Kontogröße. Leverage wäre 2,5:1. Wer nur 10.000 als Depotgröße zur Verfügung hat, muss halt dann schon ein höheres Risiko von dann 4% pro Trade fahren (bzgl. Beispielstop!), um 1 Standardlot zu handeln. Leverage wäre dann 10:1, siehe unten.
Bei manchen Brokern bzw Market Makern ist die Mindesthandelsgröße nicht erst 1 Lot bzw. 100.000 Units sondern schon eine Unit - bsw. tausche einen Euro in Dollar. Oder ab einem Mini Lot = 10.000 Units.
Na Hauptsache 'nen halben Tausender pro Mann und Maus für ein wertloses Seminar einsammeln. ;-))
(Verkleinert auf 55%)

