Queen verbietet Euro als Zahlungsmittel


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Queen verbietet Euro als Zahlungsmittel

 
25.11.01 12:26


Queen verbietet Euro als Zahlungsmittel


LONDON - Elizabeth II. (75), britische Königin, erfreut die Euro-Gegner ihres Inselreiches, das bislang noch nicht der europäischen Währungsunion beigetreten ist. Nach einem Bericht des "Sunday Mirror" lässt sie die europäischen Münzen und Scheine weder in ihren Palästen noch in ihren Souvenirshops als Zahlungsmittel zu.

Die Touristen vom Kontinent müssen weiter in Pfund zahlen. Und das, obwohl die Regierung von Premierminister Tony Blair ausdrücklich empfohlen hat, den Euro vom 1. Januar an zu akzeptieren. Eine ganze Reihe von Touristenattraktionen und die Hälfte aller großen britischen Ladenketten haben bereits angekündigt, dass bei ihnen auch mit dem Euro gezahlt werden kann.

Die Queen verdient mit Eintrittsgeldern zu acht ihrer Paläste und Kunstgalerien jedes Jahr über zehn Millionen Pfund (30 Millionen Mark/15 Millionen Euro). Vor einiger Zeit soll sie in einer Privataudienz gesagt haben, Großbritannien schließe einen Beitritt zur Währungsunion keineswegs aus: "Wenn es klappt, machen wir auch mit", wurde sie zitiert. Öffentlich darf sich das Staatsoberhaupt zu solchen politischen Fragen nicht äußern. Die Königin gilt als gemäßigt-konservativ.
(dpa-AFX)


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