"..Bei 3,- Euro oder 4,- besser 4,- melde ich mich zurück..."
================
Na ja, sich ständig verabschieden und dann doch immer wieder schnell voreilig zurückkommen ist auch inzwischen ein Running Gag. Wieviele Stunden am Stück hälst du es denn aus hier nicht zu posten? Eben.
"ich habe nicht verkauft und werde auch nicht verkaufen und mir ist es auch erst mal
scheißegal wohin der Kurs läuft. Sollte er unter 1,- gehen kaufe ich ordentlich nach. Verluste werden nicht verkauft.!
=============
Tja, so klingt überzeugendes und durchdachtes Money Management. Oder doch nicht? ( => dieboersenblogger.de/18141/2011/08/...der-weg-zum-brsenerfolg/ ). Die Parolen hast du seit langem immer gesagt und bist seitdem fünfstellig im Minus mit QSC wegen völligem ignorieren charttechnischer und fundamentaler Entwicklungen. Wäre ja auch unklug gewesen bei Kursen um die 4 oder 3 Euro zu verkaufen mit damals nur leichten Verlust und dafür dann mit dem Geld in andere Werte zu switchen die sich seit der Zeit dann verdoppelt haben in dem wunderbaren Börsenumfeld für Aktien, wo quasi jede Aktie deutlich seit Jahren steigt wo nicht Trottel im Vorstand sind und regelmäßig Prognosen wenigstens erreichen werden. Ist aber auch immer die Frage warum ein Anleger an der Börse investiert. Die einen um Geld zu verdienen und dabei Verluste zu vermeiden und andere Leute halt um Gewinne zu machen, sich dann aber emotional nicht dazu überwinden können rechtzeitig Verluste zu realisieren, wenn es gegen die ursprüngliche Vorstellung läuft. Dann wird "verbilligt" im fallenden Messer und am Ende hat man ein hohes Klumpenrisiko und eher "verteuert", weil man weiter in die Verlustzone läuft mit noch mehr Aktien. Das größte Problem ist nicht Hochfrequenzhandel oder Bankster, sondern leider der Anleger selber der unflexibel ist und zu eitel ist sich einzugestehen auf ein falsches Pferde gesetzt zu haben und Schuld daran später immer nur bei anderen sucht ( z.B. durch immer wildere Verschwörungstheorien).
www.aktien-lernen.de/absicherung/money-management/ => "..Erfahrene Börsenteilnehmer schütteln oftmals nur den Kopf, wenn sie sehen, wie Börsenneulinge, die von Money Management noch nie etwas gehört haben, an den Finanzmärkten agieren. Da wird auf gut Glück gekauft, weil irgendwo ein “heißer Tipp” kursiert.Dann fällt der Kurs und der frischgebackene Aktionär hält an seiner Aktie fest wie Affe den Stein. Bei der Gelegenheit eine kleine Geschichte: In Afrika fängt man Affen auf eine ziemlich raffinierte Weise. Wenn der Jäger sicher ist, von einem Affen beobachtet zu werden, geht er zu einem hohlen Baum und legt gut sichtbar einen Stein ein Astloch. Das Loch ist dabei so groß, dass der Stein gerade so hindurchpasst. Dann entfernt sich der Jäger.
Der neugierige Affe kommt daraufhin angelaufen, um zu sehen, was der Mann in den Baum gelegt hat. Er greift hinaus, umfasst den Stein, will ihn hinausziehen, aber bekommt die Hand mit dem Stein nicht mehr aus dem Loch. Da er sich aber nicht entscheiden kann, den Stein wieder loszulassen, kann der Jäger ganz gemütlich hingehen und ihm einen Sack überstülpen. Und alles nur, weil der Affe den Stein nicht mehr loslassen will. Ganz ähnlich handeln viele Aktionäre. Da wird gehofft, gebetet, gewünscht, dass die Aktie doch wieder steigen möge, während sie immer weiter in den Keller rauscht