Da gibt es ahnungslose Zeitgenossen ,die den TK-Bereich als "Klotz am Bein" betiteln, da kann man sich nur an den Kopf fassen!
Ein einziger Blick in den Jahresbericht 2017 zeigt doch jedem ,daß der TK-Bereich der "Motor" bzw. das "Rückgrat" von QSC war und noch ist!
TK liefert alleine einen Segmentbeitrag von 41,5 Mio. - Outsourcing/ Consulting/ Cloud liefern zusammen nur 23,1 Mio.
D.h. ,der automatisierte TK-Bereich mit ca. 400 MA liefert fast das Doppelte als die restlichen Bereiche mit ca. 900 MA ,wo es obendrauf noch fortlaufenden Umstrukturierungsbedarf/Personalabbau verbunden mit Abfindungszahlungen gibt!( Outsourcing)
Wenn man allein die nachgelagerten allgemeinen Verwaltungskosten/2017 in Höhe von 27 Mio. mal im Verhältnis 33,5% zu 66,5% ( ca. 9 Mio. und 18 Mio.) auf TK und "Rest" verteilt/abzieht , dann kommt man schon auf Werte .....
TK : 41,5 - 9 = 32,5
Rest : 23,1 - 18 = 5,1
... die wohl auch dem Laien zeigen , woher die am Ende als Jahresgewinn ausgewiesenen 5,1 Mio. wohl hauptsächlich herkommen bzw. generiert wurden!
Die Frage ,ob QSC überhaupt ohne "Motor/Rückgrat TK-Bereich" , die Verlustjahre 2014/15/16 überstanden hätte, darf man durchaus stellen!!
Zurück zur Frage "QSC quo vadis" bei einem Komplettverkauf. - Da sollte dann der erzielte Preis so attraktiv/hoch sein, daß man mit den Mitteln gleichzeitig mehrere Felder bedienen kann.
- Ausbau Cloud/IoT
- Verbesserungen im Consultingbereich ( etwas Wachstum mit besserer Marge)
- Stützung des noch bei weitem zweitgrößten Bereichs Outsourcing (Migration in die Cloud , Wahrung einer profitablen Marge)
- Sonderdividende an die Aktionäre?
- Schuldenabbau
Als weitere mögliche Einnahmequelle (Beteiligung/Verkauf) stünde ja noch die 100%-ige Tochter Q-loud zur Disposition.
Mal sehen was passiert , herauskommen kann ja z.B. auch eine Konstruktion von gegenseitigen Beteiligungen/Einbringungen, an der neben Plusnet evtl. auch noch QSC- Anteile involviert wären?
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