TimeFactor
schrieb am 04.11.11 22:38:59
Grundsätzlich dürfte ich ja nichts negatives hier sagen, immerhin gute Trades in den letzten 12 Monaten. Mir gehen hier nur einige Schlobohm-Jünger auf die Nerven, die diesen Mittelklasse-Manager ständig die Füße küssen, für Leistungen die er nachweislich nicht gebracht hat - und das seit Jahren. Man muss das als alter Hase einfach mal so deutlich sagen, sonst kommt hier noch der Anschein auf, die QSC ist seit Jahren ein top geführtes Unternehmen. Habe schon viel an der Börse erlebt, wenn aber jemand keine Affinität fürs Traden hat und somit jedem Kursverfall und ausgeliefert ist, muss man das Investment als vollkommene Katastrophe bezeichnen vom ROI. Schaut man sich die letzten Jahre genau an, erinnert das schon an einen Selbstbedienungsladen. Respekt an alle Verantwortlichen der QSC in den letzten Jahren, wie man immer wieder vorsätzlich die Kleinanleger getäuscht hat und sich geschickt die Kohle in die eigenen Taschen geschaufelt hat. Unter solchen Voraussetzungen ist natürlich eine nachhaltige Kurssteigerung unmöglich. Und genau da liegt der Unterschied zu einer Aixtron z.B, die haben den Turnaround immerhin wieder 2009 nach der Finanzkrise geschafft und konnten knapp 1000% zugelegt. Ein gut aufgestelltes Unternehmen mit seriösem Management kann sich zwar auch nicht gegen solche Einbrüche der Gesamtmärkte wehren, die schaffen es aber sehr schnell wieder auf die Füße zu kommen und die Kursverluste zu kompensieren. Bei QSC ist das anders, die laufen so schon seit Jahren schlecht, bleiben dann in der Finanzkrise fast komplett auf der Strecke und schaffen es dann noch, gegen den Trend bei allgemein steigenden Märkten zu fallen.
Aus meiner Sicht leidet das komplette Management unter einem totalen Realitätsverlust, was mittlerweile auch schon auf einige hier übergeschlagen ist. Der Vorstand verhindert um jeden Preis neuen Investoren die Türen zu öffnen, es könnte ja sein, dass jahrelanger Schwindel dann als Tageslicht kommt. Man bleibt lieber unter sich, anstatt frischen Wind und fähige Leute mit ins Boot zu nehmen, z.B hochklassige Manager, die immer wieder bewiesen haben, aus einem lahmen Sauhaufen überpropotional Unternehmenswerte zu steigern. An dieser Stelle verweise ich immer gerne auf Pro7, die mit Hilfe eines neuen Investors KKR plötzlich den Aktionären Freudensprünge bereitet haben.
Das Trauerspiel wird wohl weitergehen und die Aktie ein Spielball für Trader bleiben. Nicht auszuschliessen, dass man auch mit Eigenhandel weiter manipulativ erheblichen Einfluss nimmt und lieber die hauseigenen Interessengruppen bedient. Die nächste Ausschüttung kommt bestimmt, bleiben Sie dabei, es wird sich für die dummen Kleinaktionären sicherlich
wieder NICHT lohnen.