Unsinn, was Öttinger erzählt, dass die Photov. so ziemlich am Ende wäre bzw. kein Potential mehr hätte! Ich glaube nicht, dass ich so falsch liege, man will das glauben machen, weil es den Konzernen an den Kragen ginge! Deutschland erhält durch Sonneneinstrahlung das 80fache unseres gesamten Energieverbrauchs bzw. das 700fache des Stromverbrauchs. Es dürfte wohl klar sein, dass wir künftig unsere Energie durch die Sonneneinstrahlung decken werden!
Öttinger rechnet nicht mit technischem Fortschritt, was so ist, als ob unsere Altvorderen gesagt hätten, der erste Daimler könne nicht weiterentwickelt werden! Mit Sicherheit wird es in nächster Zukunft schon vernünftige praktikable Speicher geben. Kein einziges Argument spricht dagegen!
Klar sind wir kein Sonnenland, doch im Süden z.B. erhalten wir im Schnitt ca. 1100 kW/h/qm/Jahr an Sonnenenergie. Nehmen wir davon nur 14% Ausbeute, so sind das ca. 150 kW/h/qm/Jahr. (Die ab nächstem Jahr erhältlichen Q-Module haben eine max. Effektivität von 18,x%). Abzüglich (von den 14%-Modulen) geschätzten 20% Verlust/sonstiger Minderung = 120 kW/h/qm/Jahr.
Die Stadt Stuttgart z.B. hat eine (sehr) ungefähre Ausdehnung von 17 qkm. (Die Industriegasse entlang des Neckars kommt auf etwa 11qkm, die ich nicht rechne). Werden nur 10% von dieser Fläche (Hausdächer, entlang der Stadtautobahn etc.) mit Photovolt.-Anlagen belegt werden, so sind das 1,7 Mio. qm, und hieraus werden 204.000.000 kW/h/Jahr = 204.000 MW/h Energie erzielt. Wenn man meinetwegen ein Drittel der von den Zellen gelieferten Energie sofort verbraucht, dann wären das 68.000 MW/h. Der Rest von 136.000 MW wird durch den derzeitigen Umwandlungsverlust von ca. 2/3 auf 44.880 MW reduziert - zusammen also 112.880 MW. Stuttgart benötigt knapp 200.000 MW/h/Jahr. Man könnte also derzeit technisch etwa 57% des Energiebedarfs der gesamten Stadt durch die gering angenommene Photovoltaikausbaudichte decken!
Die Ausbeute ist durch die noch mangelhafte Speicherung heute noch nicht allzu hoch, aber das ist nur eine Frage der Zeit (und Forschung und des Geldes!).
Die Kosten für das Kernkraftwerk Mühlheim-Klärlich (1302 MW) beliefen sich auf umgerechnet 3,58 Mrd. Euro, die Abrisskosten schlagen mit 725 Mio. E zu Buche, die Folgekosten rechne ich hier nicht. Dagegen dürften die Kosten für den Photovolt.-Ausbau samt Umwandlung in H2 bzw. anderer Speicherung sehr gering sein. Folgekosten: nur ziemlich billige Wartung! Verschrottung auch nicht teuer.