Die Gefahr kommt mal wieder aus dem Osten. Vor allem deutsche Solarfirmen nutzen derzeit jede Gelegenheit, speziell die heimischen Hausbesitzer hieran zu erinnern. Vergangene Woche war es der nach eigenen Angaben weltgrößte Solarzellenhersteller Q-Cells aus Bitterfeld-Wolfen in Sachsen-Anhalt: In einer als „Ratgeber“ überschrieben Mitteilung warnt das Unternehmen eindringlich vor Modulen aus Fernost. „Einige Produktionsstätten, vor allem in Asien, fertigen noch in Handarbeit. Dadurch entstehen mehr mögliche Fehlerquellen als in hoch automatisierten Fabriken“, zitiert Q-Cells Uwe Hupach vom TÜV Rheinland.
Der Experte berichtet außerdem vom sogenannten „Hot-Spot-Effekt“ bei Modulen, der eine deutliche Leistungsverschlechterung verursache. Durch Produktionsfehler würden sich Zellen stark aufheizen. „Das kann im schlimmsten Fall zum Ausfall der gesamten Solaranlage führen.“ Dann darf Q-Cells den Experten noch mit den Worten zitieren: „Gute Qualität erfordert hohen technischen Aufwand – und der hat seinen Preis.“
Will dieser TÜV-Mann Hausbesitzer vor Schaden bewahren – oder vor allem Q-Cells helfen? Denn das Unternehmen sieht seine Produkte durch Solarmodule aus Asien bedroht. Q-Cells, wie praktisch alle deutschen Hersteller von Solon bis Solarworld, bangt um seine Existenz. Seit Monaten fallen die Preise, asiatische Konkurrenten drücken ihre Module teils mit Kampfpreisen von einem Euro je Watt Leistung auf den Markt. Deutsche Hersteller müssen etwa zwei Euro oder mehr verlangen. Vor diesem Hintergrund wissen sich die deutschen Unternehmen derzeit offenbar nicht anders zu helfen, als Angst vor Fernost zu schüren.
www.tagesspiegel.de/wirtschaft/...e-Energie-Solarstrom;art271,2856774
Q-cells sollte sich mehr mit Inovationen als mit Panikmache beschäftigen, sonst geht es ihnen wie der Automobil Industrie......
Der Experte berichtet außerdem vom sogenannten „Hot-Spot-Effekt“ bei Modulen, der eine deutliche Leistungsverschlechterung verursache. Durch Produktionsfehler würden sich Zellen stark aufheizen. „Das kann im schlimmsten Fall zum Ausfall der gesamten Solaranlage führen.“ Dann darf Q-Cells den Experten noch mit den Worten zitieren: „Gute Qualität erfordert hohen technischen Aufwand – und der hat seinen Preis.“
Will dieser TÜV-Mann Hausbesitzer vor Schaden bewahren – oder vor allem Q-Cells helfen? Denn das Unternehmen sieht seine Produkte durch Solarmodule aus Asien bedroht. Q-Cells, wie praktisch alle deutschen Hersteller von Solon bis Solarworld, bangt um seine Existenz. Seit Monaten fallen die Preise, asiatische Konkurrenten drücken ihre Module teils mit Kampfpreisen von einem Euro je Watt Leistung auf den Markt. Deutsche Hersteller müssen etwa zwei Euro oder mehr verlangen. Vor diesem Hintergrund wissen sich die deutschen Unternehmen derzeit offenbar nicht anders zu helfen, als Angst vor Fernost zu schüren.
www.tagesspiegel.de/wirtschaft/...e-Energie-Solarstrom;art271,2856774
Q-cells sollte sich mehr mit Inovationen als mit Panikmache beschäftigen, sonst geht es ihnen wie der Automobil Industrie......
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