PULSION stellt CiMON zum Management des Drucks in Bauch- und Brustraum vor
CiMON - PULSION's neuestes Monitoring-System - überwacht kontinuierlich und
gering invasiv den Druck in Bauch- und Brustraum; Einsatz bei
Intensivpatienten und bei Patienten nach bauchchirurgischen Eingriffen
München, 17. März 2005 - Die im Prime Standard der Frankfurter Börse notierte
PULSION Medical Systems AG, ein auf medizinische Diagnose- und Therapiesysteme
spezialisiertes Life-Science-Unternehmen, erweitert mit CiMON ihre
Produktpalette zum zielgerichteten Management von schwerkranken Patienten.
Neben den Technologien PiCCO, LiMON und CeVOX steht nun mit CiMON - PULSION's
Philosophie folgend - ein weiteres gering invasives Monitoring-System mit
spezifischen Einmalartikeln zur Verfügung.
Das CiMON-System misst mittels einer speziellen Einmal-Magensonde
kontinuierlich die Drücke in Bauch- und Brustraum; gefährliche Druckerhöhungen
können frühzeitig erkannt und behandelt werden. Erhöhte Drücke in Bauch- und
Brustraum können zu verlängerter Behandlungsdauer, zu irreversiblen
Organschäden oder sogar zum Tod des Patienten führen. Auch die Wundheilung von
Organen und Strukturen im Bauchraum wird negativ beeinflusst. Des Weiteren
kann das CiMON-Monitoring zur Verbesserung des Beatmungsmanagements vieler
Patienten eingesetzt werden.
Bisher erfolgt die Abschätzung des Drucks im Bauchraum meist durch Abtasten
und durch Messung des Bauchumfangs - Methoden, die eine äußerst geringe
Diagnosesicherheit aufweisen. Auch die wesentlich aufwändigere und wegen der
Infektionsgefahr klinisch riskantere Methode der punktweisen Blasendruck-
Messung kann vermieden werden. Die CiMON-Magensonde, die anstelle einer
herkömmlichen Magensonde gelegt wird, bedeutet keinerlei zusätzliche Belastung
für den Patienten.
Neueste Studien gehen davon aus, dass mindestens 15% aller Intensivpatienten
und ca. 30% aller chirurgischen Patienten während ihres Klinikaufenthaltes
einen erhöhten Druck im Bauchraum mit potentieller Schädigung von
Organsystemen haben. Das Marktpotenzial für Verbrauchsmaterialien liegt allein
für Europa bei konservativer Berechnung bei ca. 80-100 Mio Euro.
Die CiMON-Technologie wird ab Montag, den 21. März, auf dem wichtigsten
europäischen intensivmedizinischen Kongress ISICEM (International Symposium on
Intensive Care and Emergency Medicine) in Brüssel erstmalig dem Fachpublikum
vorgestellt.