PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07


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J.B.:

PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07

10
04.08.07 00:42

Ich möchte Euch einen Artikel aus dem Handelsblatt als Eingangsposting einstellen, weil endlich jemand einmal die Wahrheit gesagt hat......

Bear Stearns verschärft Kreditkrise

Die jüngsten Turbulenzen an den Anleihemärkten könnten der US-Investmentbank Bear Stearns zufolge schlimmere Auswirkungen haben als der Einbruch an den Aktienmärkten in den 80ern oder das Platzen der Blase bei den Internet-Aktien 2000.



HB NEW YORK. "Das ist das schlimmste, was ich in 22 Jahren gesehen habe", sagte Bear-Stearns-Finanzchef Sam Molinaro am Freitag. Die Situation sei vergleichbar mit Marktereignissen wie Anleihekrise in den späten 90er Jahren.

Die Ratingagentur Standard & Poor's senkte ihren Ausblick für die Investmentbank Bear Stearns auf negativ. Das löste bei Analysten Sorgen vor einer Ausweitung der Hypotheken-Krise aus. "Bear Stearns galt als die beste Bank in der Hypotheken-Welt", sagte Bill Strazzullo von Bell Curve Trading. "Wenn die Besten Probleme haben, wie sieht es dann mit allen anderen aus? Es gibt noch vieles, das wir nicht wissen." Die Aktien der Bank, die zuletzt drei Fonds schließen musste, die in verbriefte Hypotheken investieren, gaben 2,2 Prozent auf 108 Dollar nach. Noch im Januar stand die Aktie bei 171 Dollar.


Steigende Zinsen und fallende Immobilienpreise hatten zuletzt Schuldner mit geringer Bonität vermehrt in die Pleite getrieben. Weil die Finanzierungen gebündelt und als Derivate weiterverkauft wurden, sind neben den Banken auch Hedgefonds und andere Investoren betroffen. Das löste an den Finanzmärkten zuletzt heftige Turbulenzen aus. Wo die Risiken derzeit genau liegen, ist kaum noch nachzuvollziehen. Zwei Hedge-Fonds von Bear Stearns brachen wegen der Krise bei den zweitklassigen Hypotheken bereits zusammen.

Quelle: Handelsblatt.com

 

 

Servus, J.B.

"Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben sondern den Jahren mehr Leben zu geben."

-Alexis Carrel-

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J.B.:

Verkaufswelle an den US-Börsen

 
04.08.07 00:47

Verkaufswelle an den US-Börsen

Zum Wochenausklang wurden die US-Börsen von den anhaltenden Sorgen über die Krise am Hypothekenmarkt um mehr als zwei Prozent ins Minus gedrückt. Die Investmentbank Bear Stearns verglich die jüngsten Turbulenzen mit dem Platzen der Blase bei den Internet-Aktien 2000 und löste damit eine Verkaufswelle aus. Die Nyse schritt ein, um allzu hohe Verluste zu verhindern.



HB NEW YORK. Den Kursrutsch begünstigten auch neue Konjunkturängste: Ein überraschend schwaches Stellenwachstum auf dem Arbeitsmarkt ließ einige Anleger nervös werden. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 2,09 Prozent tiefer bei 13.181 Punkten. Im Handelsverlauf hatte er sich zwischen 13.471 und 13.175 Zählern bewegt. Der breiter gefasste S&P-500-Index fiel um 2,66 Prozent auf 1433 Zähler, und der Index der Technologiebörse Nasdaq gab um 2,51 Prozent auf 2511 Stellen nach - das ist jeweils der größte Tagesverlust seit dem Ausverkauf vom 27. Februar. Auf Wochensicht verloren der Dow 0,7 Prozent, der S&P 1,8 Prozent und die Nasdaq 2 Prozent.

Die Kreditkrise könnte nach Einschätzung von Bear-Stearns-Finanzchef Sam Molinaro schlimmere Auswirkungen haben als der Einbruch an den Aktienmärkten in den 80ern oder das Platzen der Internet-Blase. Die Marktbewegungen in den vergangenen acht Wochen seien recht extrem gewesen, sagte er.


Das löste bei Analysten Sorgen vor einer Ausweitung der Hypotheken-Krise aus. Entscheidend sei nun, dass die Wirtschaft gut genug laufe, um die Turbulenzen durchzustehen, sagte William Rutherford von Rutherford Investment Management. "Sie scheint nicht so stark zu sein, wie wir dachten."

Die Ratingagentur Standard & Poor's senkte ihren Ausblick für Bear Stearns auf negativ und sorgte damit für weitere Verunsicherung. "Bear Stearns galt als die beste Bank in der Hypotheken-Welt", sagte Bill Strazzullo von Bell Curve Trading. "Wenn die Besten Probleme haben, wie sieht es dann mit allen anderen aus? Es gibt noch vieles, was wir nicht wissen." Die Bear-Stearns-Aktien gaben 5,86 Prozent auf 108,85 Dollar nach.

Das jüngste Opfer der US-Immobilienkrise, der Hypothekenfinanzierer American Home Mortgage, hatte am Donnerstag angekündigt, den Großteil seines Geschäfts einzustellen und entließ 90 Prozent der Mitarbeiter. Seine Aktien waren vom Handel ausgesetzt worden. Der Fall zog auch weitere Finanztitel in die Verluste: Die Aktien des Hypothekenspezialisten Countrywide verloren 6,61 Prozent auf 25,00 Dollar, die Papiere der Investmentbank Lehman Brothers gaben 7,73 Prozent auf 55,78 Dollar nach.

In dem allgemeinen Negativsog geriet auch Procter und Gamble, obwohl der Hersteller von Produkten wie "Pampers"-Babywindeln, "Tempo"-Taschentüchern und "Ariel"-Waschmitteln dank Sparmaßnahmen seinen Gewinn im vierten Quartal steigern konnte und eine Beschleunigung seines milliardenschweren Aktienrückkaufprogrammes ankündigte. Die Aktien des Konsumgüterunternehmens verloren 0,66 Prozent auf 62,88 Dollar.

An der New York Stock Exchange wechselten etwa 2,09 Milliarden Aktien den Besitzer. 540 Werte legten zu, 2808 gaben nach und 70 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,5 Milliarden Aktien 584 im Plus, 2425 im Minus und 99 unverändert.

An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 21/32 auf 98-18/32. Sie rentierten mit 4,684 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 27/32 auf 98-8/32 und hatten eine Rendite von 4,861 Prozent.

Quelle: Handelsblatt.com

 

Servus, J.B.

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J.B.:

HSBC schließt ABS-Fonds

 
04.08.07 00:51

HSBC schließt ABS-Fonds

Nach Union Investment hat am Freitag auch HSBC Investments Deutschland seinen 200 Mio. Euro schweren ABS-Fonds vorläufig ausgesetzt. Eine faire Preisfindung sei derzeit unmöglich, hieß es zur Begründung.


"Wir haben die Ausgabe und Rücknahme von Anteilen zum Schutz der Anleger ausgesetzt", sagte HSBC-Trinkaus-Syndikus Norbert Stabenow der FTD. ABS-Fonds investieren in forderungsbesicherte Wertpapiere (Asset Backed Securities, ABS), die in der aktuellen Liquiditätskrise an den Kreditmärkten teils nur noch zu hohen Preisabschlägen handelbar sind.

Der Markt sei so illiquide, dass derzeit keine faire Preisfindung möglich sei, sagte Leonhard Fröhling, Leiter des institutionellen Geschäfts bei HSBC Investments. "Die Bonität der Papiere ist unserer Meinung nach unkritisch. Aber wir wollen nicht, dass die Illiquidität die Bewertung bestimmt." Der Fonds sei zu etwa vier Prozent im Markt für bonitätsschwache US-Hypotheken (Subprime Mortgages) investiert - "allerdings nur in den besseren Jahrgängen 2005 und davor", sagte Fröhling. Die Bonität der Wertpapiere im Fonds sei mit der Durchschnittsnote A/BBB+ solide.



Bereits Ende Juli hatte Union Investment nach Rückflüssen seinen ABS-Fonds für institutionelle Kunden geschlossen, um Notverkäufe zu vermeiden. Bei der Fondsgesellschaft Frankfurt Trust, die einen 240 Mio. Euro schweren ABS-Fonds verwaltet, hieß es am Freitag: "Wir beobachten den Markt sehr genau." Zu Mittelabflüssen wollte ein Sprecher keine Stellung nehmen. Die Deutsche-Bank-Tochter DWS verwaltet gut 3 Mrd. Euro in einen ABS-Fonds für institutionelle Kunden. DWS-Fondsmanagerin Antje Lechner sagte: "Im DWS ABS Fund gibt es keine direkten Risiken aus dem US-Subprime-Segment."


Von Reinhard Hönighaus (Frankfurt)

Quelle: Financial Times Deutschland

 

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J.B.:

Warum der Vergleich mit 1931 hinkt

2
04.08.07 00:57

Warum der Vergleich mit 1931 hinkt

Aufregende Zeiten. Kein Tag vergeht ohne schlechte Nachrichten vom US-Subprime-Markt. Jetzt hat es auch die Deutsche Industriebank IKB erwischt. Für BaFin-Chef Jochen Sanio könnte sich die Schieflage der Düsseldorfer Bank zur größten deutschen Bankenkrise seit 1931 ausweiten. Aber stimmt der Vergleich?


Bankenvertreter sind erzürnt über Sanios Anspielung. "Befürchtungen bezüglich einer Bankenkrise in Deutschland entbehren jeder Grundlage", sagt Bundesbankpräsident Axel Weber. Wer hat recht?

Isabel Schnabel ist Professorin an der Universität Mainz und renommierte Wirtschaftshistorikerin. Sie hält den Vergleich mit 1931 für gewagt: "Das hinkt ein wenig. Damals handelte es sich um eine Systemkrise. Heute ist bisher mit der IKB nur ein deutsches Institut betroffen." Außerdem seien die Bankbilanzen wesentlich solider als damals.

Doch die Parallele mit 1931 ist nicht ganz von der Hand zu weisen: "Eventuell könnte man die IKB-Schieflage mit dem Fall der Danatbank vergleichen. Beiden Banken ist gemein, dass sie große Klumpenrisiken eingegangen sind. Auch das Engagement der IKB im Subprime-Sektor erscheint gewaltig", sagt Schnabel.



Der Kollaps der Danatbank


Es ist der 11. Mai 1931. Die Österreichische Creditanstalt, die größte Bank Österreichs, meldet gigantische Verluste. Es folgen zwei turbulente Monate. Die Regierung um Reichskanzler Heinrich Brüning weigert sich am 6. Juni, Reparationsleistungen zu zahlen. Die Amerikaner lenken ein, die Franzosen jedoch stellen sich stur. Das Geschrei ist groß, die Nervosität im Land steigt. Die wirtschaftliche Situation verschlechtert sich zusehends. Die Reichsmark gerät unter Druck. Die Währungsreserven der Zentralbank fallen in den ersten beiden Juniwochen um ein Viertel, die Golddeckung verringert sich von 59,5 schlagartig auf 48,8 Prozent. Die Reichsbank sieht sich gezwungen, den Diskontsatz um zwei Prozentpunkte zu erhöhen. Die Krise hat die deutschen Geschäftsbanken erreicht, die sich bisher problemlos bei der großzügigen Reichsbank refinanzieren konnten.

In dieser aufgeheizten Stimmung wirken die Gerüchte um die Darmstädter Danatbank wie Dynamit. Die zweitgrößte deutsche Bank hat nicht den besten Ruf. Der Aufsichtsratspräsident Jacob Goldschmidt gilt seit dem Zusammenbruch des Stinnes-Imperiums im Jahr 1925 als Zocker. 48 Mio. Reichsmark hat Goldschmidts Bank an Nordwolle verliehen. Das entspricht 40 Prozent des Eigenkapitals des Instituts. Ein Klumpenrisiko sondergleichen. Als sich Nordwolle selbst verspekuliert, gerät die Danatbank in Schieflage. Verzweifelt wird um die Rettung gerungen. Doch die Reichsbank ist kompromisslos und hält an ihrem Kurs fest. Sie hilft nur dann, wenn das Ausland Unterstützung leistet. DOch die bleibt aus. Am 13 Juli ist die Danatbank pleite. Um Schlimmeres zu verhindern, wird sie mit der Dresdner Bank verschmolzen. Staat und Reichsbank erwerben zudem Anteile an Deutsche Bank und Commerzbank. Am 15. Juli weigert sie sich, die Reichsmark in Gold zu tauschen und errichtet Kapitalverkehrskontrollen. Das ist das Ende des Goldstandards.



2007 - Gefahr einer systemischen Krise besteht

Bis jetzt scheint es sich bei der IKB um einen Einzelfall zu handeln. Und nicht um eine Systemkrise wie 1931. Doch genau wisse das niemand, sagt Bankexpertin Schnabel: "Die Gefahr einer systemischen Krise ist schwierig zu beurteilen. Über den tatsächlichen Zustand der Bankbilanzen gibt es wenig Informationen. Beispielsweise sind die Risiken aus dem Kreditrisikotransfer nicht aus der Bilanz der Banken ersichtlich. Das ist auch für die Bankenaufsicht ein großes Problem." Die IKB ist dafür das beste Beispiel. Ein großer Teil der IKB-Verluste gehen auf Rhineland Funding zurück. Ein so genanntes Conduit, dessen Positionen außerhalb der Bilanz geführt wurden. Wie bei Enron, dem inzwischen bankrotten Energiehändler.

Die Erfahrung lehrt: Bankenkrisen gehen mit makroökonomischen Verwerfungen einher. Der Kollaps der Danatbank stand im Kontext der Weltwirtschaftskrise, die seit 1927 die Aktienkurse sinken ließ. Das Beunruhigende an der Subprime-Krise sei nun, dass es genau solch eine makroökonomische Dimension gebe. "Zwar sagen die Banken, dass sie nicht stark im Subprime-Markt engagiert sind. Aus der Geschichte geht aber hervor, dass solche Krisen auch indirekt über makroökonomische Rückkopplungen übertragen werden. Sollte beispielsweise die Subprime-Krise auf die US-Wirtschaft Auswirkungen haben, belastet das alle Banken - auch solche, die nicht im Subprime-Markt engagiert sind", sagt Schnabel.



Die IKB-Rettungsaktion - perverser Anreiz

Selbst wenn es sich noch um keine Bankenkrise handeln mag - bei der IKB-Rettung mischen alle mit. Die staatliche Förderbank KfW, die Privatbanken, ja selbst die Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Kreditlinien in Höhe von 8,1 Mrd. Euro sollen bereit gestellt und ein Schutzschirm von 3,5 Mrd. Euro aufgebaut werden.

Eine teure Rettungsaktion. Und eine zweifelhafte. Wie die Bankenkrise 1931 zeigt. Ohne Staatseingriff hätten einige Banken - besonders die Dresdner Bank - die Krise nicht überstanden. Ein entscheidende Ursache für die Krise waren falsche Anreize. Professorin Schnabel spricht vom "Too-big-too-fail-Phänomen". Die Großbanken, die sich zu einem erheblichen Teil über Auslandsgelder finanziert hatten, hatten sich in ihrer Liquiditätspolitik größtenteils auf die Reichsbank verlassen. "Die Banken gehen übermäßige Risiken ein, weil sie damit rechnen können, dass der Staat am Ende einspringt. Das ist möglicherweise auch ein Problem bei der IKB, deren größter Aktionär die KfW ist. Vor diesem Hintergrund ist die IKB-Rettungsaktion kritisch zu sehen", sagt Schnabel.

Und das Fazit? Seit 1931 hat Deutschland keine schwere Bankenkrise erlebt. Die Insolvenz der Kölner Privatbank Herstatt 1974, der Zusammenbruch der Schmidtbank 2001 und die Fast-Pleite der Allgemeinen Hypothekenbank Rheinboden 2005 waren nur beschränkte Einzelfälle. Systemische Katastrophen wie die Savings-and-Loans-Krise in den 80er-Jahren in den USA oder die Bankenhavarien in Skandinavien oder Asien in den 90er-Jahren blieben den Deutschen erspart. Pures Können? Bankexpertin Schnabel hat da keine Illusionen: "Das ist im wesentlichen Glück gewesen."


Von Tobias Bayer (Frankfurt)

Quelle: Financial Times Deutschland

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LarsvomMars:

Börsianer sind alles Weicheier.

 
04.08.07 00:58
Kaum bläst der Wind mal etwas ins Gesicht bekommen alle Panikattacken.
PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 3474298PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 3474298
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J.B.:

Ja, ja, Doc.

 
04.08.07 01:01
Und das was Du da schreibst, sagen Alle welche nicht investiert sind!


Servus, J.B.

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LarsvomMars:

Ist doch so

 
04.08.07 01:09
Erst durch die Panikreaktionen wird aus einer kleinen Krise, die eigentlich locker zu handeln wäre, eine richtig ausgewachsene Krise.

Aber alles nach dem alten Leitspruch - If you panic, panic first!
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J.B.:

Doc.

2
04.08.07 01:22
Ich glaub, Du bist nicht richtig bzw. genug informiert.

Das war und ist keine "kleine Krise", welche leicht zu händeln wäre. Hier gehts um Milliarden, ich will jetzt nicht alles aufzählen, aber es geht im eigentlichen Sinn um kausale Zusammenhänge....



Servus, J.B.

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J.B.:

Und....Doc.

3
04.08.07 01:29
Eine richtige Panik haben wir noch gar nicht gesehen......


Servus, J.B.

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LarsvomMars:

Naja

2
04.08.07 01:31
Eigentlich ging es in erster Linie um eine Anzahl überschaubarer fauler Kredite bei den schlecht besicherten Häuslebauern.
Dazu kam das nachlassende Geschäft der Privat Equity, was aber eigentlich nur den Banken das Geschäft verhagelt und auf die Wirtschaft null direkte Auswirkungen hat.
Ob nun ein paar Firmen mehr oder weniger fusionieren - egal.

Das einzig bedenkliche an den beiden "Krisenherden" sind die psychologischen Auswirkungen. Die Verunsicherung der Schisser an den Börsen führt jetzt dazu, dass selbst Posten mit guter Bonität kaum noch handelbar sind.

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J.B.:

Nein, Doc., so einfach ist die Sache nicht...

 
04.08.07 02:05

Nur zur Info: AHM hat den Großteil seines Geschäftes mit Hypotheken guter Bonität gemacht, nur ein kleiner Teil Subprime....

Ich habs früher oft genug heruntergebetet, man irrt sich, wenn man glaubt, der Subprimemarkt sei vergleichsweise klein und habe keine Auswirkungen, an einem jedem Haus verdienen unzählige Unternehmen und in Zeiten von Rekordgewinnen, ist es halt blöd, wenn die Gewinne nicht mehr weitersteigen. Als nächster Schritt sinken die Ausrüstungsinvestitionen usw...ganz zu Schweigen von der Abschwächungen der Kaufkraft......

Der PE Wahnsinn musste einmal ein relatives Ende finden. Wenn eine 43 Milliarden Übernahme mit 2 Milliarden Eigenkapital durchgeführt wird, dann ist die Grenze schon weit überschritten....

Kurz und bündig, in der heutigen Zeit ist alles so in einander verschachtelt, dass schon ein kleiner Ausfall große negative Folgen für das System haben kann.

 

 

Servus, J.B.

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Shenandoah:

US-Banken im schnitt - 32%

 
04.08.07 07:41
...hm, aber deutsche banken im schnitt ebenfalls -25%....

obwohl fast alles - bis auf IKB - sich auf dem US-suprime markt abspielt und es mehrfach betont wurde, das sie wenig bis nicht involviert sind....selbst Bear Stearns hat seit gestern ca. 34% vom ATH verloren...wenn ich bedenke das dort alles drin ist von Bonitaetsabstufung, schieflagen und hedgefondpleiten...und dann vergleiche mit einer deutschen Postbank (-31%), dann hinzunehme, das der Gesamtdax den dow um bisher 100% negativ outperformte, dann find ich das relativ gesehen ziemlich heavy was mit den deutschen banken passiert! eigentlcih kein vergleich!

da steckt viel IKB sippenhaft drin. aber man sollte ins detail gehen. mein tip:

Uebers wochenende wird das heiss gekochte gegessen....und gegessen wird meistens nicht so heiss :))))
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Anti Lemming:

Shenandoah - deutsche Banken von 1999 bis 2003

2
04.08.07 08:23
Wenn Du meinst, 34 % Abschlag sei schon "genug" und nun wäre "alles eingepreist", dann empfehle ich Dir, mal einen Blick auf die Charts von Allianz, Hypovereinsbank und Commerzbank im Zeitraum von 1999 bis 2003 zu werfen.

Die Allianz fiel von 430 auf 50 Euro.

Die Commerbank fiel von 42 auf 5 Euro.

Die Hypovereinsbank fiel von 70 auf 6 Euro.


Das sind Abschläge in der Größenordnung von 90 %. Diese "Werte" haben sich also in vier Jahren gezehntelt! Du siehst daher, dass bei Banken in Krisenlagen auch sehr viel höhere Abschläge möglich sind als obige 34 %.

In Finanzwerten jetzt long zu gehen grenzt mMn an Masochismus.
Antworten
Trout:

Der erste Urlaubstag....

3
04.08.07 08:33
kein lästiger Wecker,welcher um 5.00 klingelt...
Aber 3 Wochen vielleicht ohne IT...könnte hart werden.
Nehm dass Läppi mit,vielleicht gibts ja in der Pampa irgendwo einen Punkt zum einloggen.
Mal schaun wann ich nächste Woche abhau,muss das restliche Depot noch Krisenfest machen.

Trout





--------------------------------------------------
Wahre Bildung besteht darin,zu wissen,was man kann,
und ein für alle Male zu lassen,was man nicht kann.
(Voltaire)
Antworten
Anti Lemming:

Lars vom Mars - #5 + #7

 
04.08.07 08:47
wird Zeit, dass Du auf die Erde zurückkommst, auf dem Mars ist die Luft wohl etwas dünn.

Wirf mal einen Blick auf den ABX-Junkbond-Chart unten. Der hat sich seit Jan. fast gedrittelt. Da ist mMn noch gar nichts ausgestanden. Das dicke Ende bei den Finanz-"Werten" kommt erst noch.

Die Warnung von Bear Stearns im Eingangsposting ist daher SEHR ERNST zu nehmen. Bemerkenswert daran ist, dass ein Hauptbetroffener selber warnt. Bislang haben in USA die Betroffenen immer nur abgewiegelt.

PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 112750
Antworten
relaxed:

Wann sind Banken günstig?

 
04.08.07 10:55
Ein Beispiel: Habe die Commerzbank schon mehrmals zu 10 EUR gekauft. Teilweise lagen viele Jahre dazwischen ;-)
Antworten
all time high:

@ relaxed

 
04.08.07 11:26

dann würde ich aber auch schnell die dicke gewinne mitnehmen, am besten vorgestern, als gestern.

mfg
ath

PS. genau arum gehts,die bereits dick im plus sind, werden jetzt ihre gewinne mitnehmen, hat zwar einige pluspunkte gekostet, aber ist nicht tragisch.
Aber die die vor 1-2 wochen gekauft haben, sitzen in der sch....., genau die schreien jetzt, dass es eh nicht so schlimm ist u. alles wieder raufgeht, was sollten sie denn sonst sagen? Es fällt weiter?
Antworten
permanent:

Guten Morgen

4
04.08.07 12:00

Der Markt wird imemr interessanter, ich habe den Rechner um 19:00 Uhr ausgeschaltet und muß nun sehen wie stark der Markt gefallen ist. Wobei ich nicht weniger gefallen bin.

Mit dem Fahrrad, das Gesicht, die Hände, die Schulter, die Beine...........................irgendwie schmerzt alles und das nur...................

Noch nicht einmal Mitleid von meiner Gattin.......................

Schon ein schlechter Start in den Samstag.

Kurz zum Handelsblatt, welches ich täglich in Haus bekomme und gerne lese, so etwas sollte nicht vorkommen, Zitat aus einem Posting von J.B., Tempo gehört schon seit einiger Zeit nicht mehr zu P&G.

In dem allgemeinen Negativsog geriet auch Procter und Gamble, obwohl der Hersteller von Produkten wie "Pampers"-Babywindeln, "Tempo"-Taschentüchern und "Ariel"-Waschmitteln dank Sparmaßnahmen seinen

Antworten
relaxed:

@ all time high

 
04.08.07 12:04
Habe noch nicht vergessen, dass es Zyklen gibt ;-)
Antworten
C_Profit:

Guten Morgen @all. Hallo Trout!

 
04.08.07 12:04
Wünsche dir einen schönen und erholsamen Urlaub!

@J.B. hab noch mal zurückgelesen - 3500 im DAX - nicht gerade ein Jux,
eher mehr provokante These, davor werden uns die von Nettoschuldnern zu Gläubigern
avancierten Wachstumsmärkte evtl. bewahren.
Du hast natürlich Recht, Deutschland ist nicht die USA (oder meintest du der DOW landet bei 3500;-))aber der € ist auch nicht die DM, und was ist mit der englischen und spanischen Immo-Blase?
Was bleibt, wenn die vermeintlichen Werte realisiert werden müssten, sehen wir ja...
Vor Wochen hatte ich schon mal geschrieben, dass die zu erwartenden Shortgewinne womöglich auch nicht mehr gezahlt werden können.
Oder mein Vergleich zur Inflation in den 30ern, wurde ja auch herangezogen.
Was wird, wenn sich die Lebenshaltungskosten kurzfristig Verdoppeln?
Die Einkommen werden halbiert!
OK, später noch was dazu aber jetzt muss ich erstmal schnell mein Geld ausgeben, solange es noch was dafür gibt...

    bis dann     C_Profit
Antworten
Anti Lemming:

Gut beobachtet, Permanent

 
04.08.07 12:06
Dass das Handelsblatt die Übernahme von "Tempo" nicht mitbekommen hat, liegt daran, dass es ohnehin zu den langsameren Blättern zählt.

www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/...8,471226,00.html
Antworten
Anti Lemming:

Und die Wunden wachsen auch wieder zu

 
04.08.07 12:07
Die Schrammen auf der Haut vermutlich schneller als die im Depot.

Gute Besserung (für beides).
Antworten
C_Profit:

da schließ ich mich an...

 
04.08.07 12:08
Antworten
Platschquatsc.:

DowFut vs. DaxFut

6
04.08.07 12:20
Hab mal Taxe ab 17.30 bis 22.00 von letzten Freitag mit diesen Freitag verglichen.
(blauer Kasten zeigt jeweils die Veränderung)
FDax ist letzten Freitag den Abwärtsbewegungen mehr oder weniger im Dow gefolgt um dann am Montag aber mit UpGap im Fdax zu eröffnen(Gap wurde dann aber Intraday geschlossen).
Insofern sind die nachbörslichen Taxen im FDax mit Blick auf kommenden Montag vielleicht nicht mal so verwunderlich.
(Verkleinert auf 72%) vergrößern
PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 112784
Antworten
all time high:

blackstone

2
04.08.07 12:33

ich habs mir immer gedacht, die pushen die aktie auf den markt um abzucashen u. dann gehts abwärts.
Der hilton kauf, mit dem aufschlag, war für mich schon mehr oder weniger ein "verzweiflungscoup".
Aber dass ich short gegangen wäre, dazu war ich zu blöd, hab mich wiedereinmal von meinem umfeld veunsichern lassen, die erbost waren, bei der zeichnung nicht berücksichtigt worden zu sind u. am 1. handlstag bestens gekauft haben.
Für diese anleger waren 30-40% kursgewinn nur eine frage von tagen.

pS: eine krähe, hackt der anderen kein auge aus.....


02.08. / 09:06  The Blackstone Group L.P.: outperform (Crédit Suisse)   finanzen.net-Analysen (DE)
02.08. / 08:54  The Blackstone Group L.P.: buy (Citigroup)   finanzen.net-Analysen (DE)
02.08. / 08:06  The Blackstone Group L.P.: overweight (Lehman Brothers)   finanzen.net-Analysen (DE


mfg
ath
Antworten
Platschquatsc.:

Auch sowas wirft Fragen auf,

5
04.08.07 12:35
zumindest kurzfristig, da es ja in den Medien im Moment auch kein Thema ist.
(Verkleinert auf 78%) vergrößern
PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 112789
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pandatierpand.:

In gewisser Weise möchte ich dem Außerirdischen

2
04.08.07 12:55
schon zustimmen. Möglicherweise ist sein Abstand ja auch größer als unser und daher hat er einen besseren Überblick.
Das es so etwas wie Sippenhaft gibt, kann man ja daran gut erkennen, das nicht nur die Anteile mit niedrieger Bonität abgestraft werden, sondern das es auch für solche Anteile mit guten Bonitäten "keinen Markt gibt". Daher kann man, so denke ich, doch von Angst, beim ein oder anderen aber wohl von unüberlegtem Handeln und daher auch von Panik sprechen.
Von den Fonds finde ich das eine sehr beschämende und schwache Leistung, das die ihre Fondanleger schützen wollen und deshalb die Anteile nicht gehandelt werden. In der Geldanlage steckt nun mal ein gewisses Risiko, daher auch eine höhere Renditeerwartung. Wer das nicht will, soll sein Geld aufs Sparbuch bringen. Auch wurden die Fonds nicht nur von Jonny Sixpack sondern auch von professionellen (die durch die Geldanlage anderer Leute ihren Lebensunterhalt verdienen) Anlegern  gekauft. Wer seinen Kunden etwas gutes tun will, soll ihn entsprechend aufklären und nicht vorgaukeln Ihn schützen zu wollen und deshalb vom Handel auszusetzen. Welche Kriterien geben den vor, was ein vernünftiger Preis für den Fondsanteil ist wenn das der Markt nicht tut? Rechtlich bewegen die sich auch auf dünnem Eis, denn es handelt sich ja nicht um eine Inhaberschuldverschreibung (wie ein Zertifikat oder OS). Gerade in Krisenmomenten sollten Fonds Ihre Fahne hoch halten und weiter handeln. Aber die rechtlichen Aspekte sind gut abgeklopft, denn auch 2001 waren aus den selben vorgeschobenen Gründen (Kunden- bzw. Anlegerschutz) Fonds nicht handelbar.

Wenn ich nun gute Bonitäten für einen meiner Meinung nach günstigen Preis bekommen kann (einstiegspunkt wahrscheinlich noch zu früh), dann schaue ich mich mal die Tage um, ob ich nicht einen schönen Fondsanteil irgendwo erwerben kan.

Als positiv kann man bei der Risikostreuung der Kredite sehen, das es kein Systemrisiko für die Bankenbranche gibt, eben weil kein Klumpenrisiko vorhanden ist. Wenn die IKB sich so verzockt hat und deren Hausinternen Risikkontrollsysteme versagt haben (oder ignoriert wurden), dann sollte man Sie auch pleite gehen lassen. Die Krisenbewältigungsstory dient doch nur dem Ego von dem Bafin-Chef Sanio, damit sein Name auch der breiten Öffentlichkeit bekannt wird. Solche Aussagen sind doch Öl ins Feuer und eigene PR. Dafür gibt es ja z.B. eine Einlagensicherung, eben damit ein Ausfall eines Instituts nicht zur Hysterie werden kann.
Schlechtes Licht wird in diesem Umfeld auch wieder auf die Wirtschaftsprüfer fallen. Gibt es eigentlich etwas, was die nicht testieren? Man sollte bei der Branche noch mal ganz genau ein Auge darauf werfen, ob es wirklich reicht, das die in Ihrer Unabhängigkeit in Bezug auf selbstgesteckte Qualitätsrichtlinien fassen. Auch die Unabhängigkeit zwischen Beratungsleistung und anderen Beratungsgeschäften sollte mal wieder überdacht werden.

Letzte Woche hätte ich die noch milde belächelt, die von Einstiegskursen von 6.800 im Dax gesprochen haben. Einige Banken werden jetzt noch nach und nach Ihre Leichen ans Tageslicht bringen. Zumindest sieht es mir im Moment auch nicht mehr nach neuen Hochs aus, sondern nach Konsolidierung. Dies wird so lange vorherrschen bis die Vernunft wieder einkehrt und man auch wieder auf die überaus positiven Berichte der Unternehmen guckt (vor allem außerhalb der Banken und Versicherungen). Auch wenn ich die 6.800 übertrieben finde, sieht es nach tieferen Einstiegskursen als jetzt aus. Bei solch stark anziehender Vola kann man aber wenig vorherbestimmen. 100 Punkt über Nacht sind ja auch lächerlich.
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PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 112793
Antworten
Platschquatsc.:

sollte man auch nächste Woche beachten

2
04.08.07 13:13
(Verkleinert auf 69%) vergrößern
PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 112795
Antworten
Anti Lemming:

Die lachen ja alle

4
04.08.07 13:19
die grünen Kreise!

Lachen die einen denn nun an oder aus?
Antworten
Platschquatsc.:

@ Anti

 
04.08.07 13:45
Der Boden/das Tief ist jeweils VOR der FEDSitzung!!
Antworten
Anti Lemming:

Platschquatsch

2
04.08.07 13:49
Wenn die Fed aber am Dienstag überraschend die Zinsen senkt, könnte es statt einer Rallye Panikverkäufe geben, weil dann alle befürchten müssen, dass es wirklich ernst ist mit der Krise.
Antworten
Platschquatsc.:

Die Charts sehen

 
04.08.07 13:55
natürlich beschissen und sind mehr als nur angeschlagen(z.B.S&P500 unter 200GDs
und mit neuen Lows).
ABER z.B. im S&P100(OEX) wo die 100 größten AGs gelistet sind wer bewegt dort die Kurse
Kleinanleger/BigBoys? und machen die sich JETZT Sorgen? oder besteht hier Hedge-oder Absicherungsbedarf für ihre Posis?
OEX-PCR da nicht ganz aktuell mal die letzte Woche angehängt.
PS. Ich bin seit Freitag Flat also alles ohne Hintergedanken!!
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PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 112797
Antworten
Platschquatsc.:

Anti nichts ist unmöglich

 
04.08.07 13:56
Toyota hihi
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astrid isenberg:

AL, an eine zinssenkung ,

3
04.08.07 14:09
glaube ich  nicht , im mo. hat keiner interesse, an einem chrash,und ich bleibe dabei 20 proz. korrektur ist realistisch, weltweit brummt die wirtschaft....  du könntest recht haben mit deinem strategie-posting.....mein depot  bleibt bestehen, natürlich mit langlaufenden puts abgesichert......
Antworten
Anti Lemming:

Die Fed dürfte Dienstag die Zinsen so lassen, aber

2
04.08.07 14:27
im Begleit-Statement ein paar anteilsnahmsvolle Worte für den Housing-Markt finden. Das dürfte der Markt als Signal für künftige Zinssenkungen (miss-)verstehen und eine starke Rallye hinlegen, bei der sich die Shorts mal wieder beim Covern überschlagen. Außerdem schalten die BigBoys unmittelbar nach dem Fed-Entscheid die Futures-Pumpe an, egal was im Statement tatsächlich drin steht. Die Newsschreiber werden dann schon Gründe finden, warum es für eine Rallye gut war.

In angeschlagenen Lagen wie jetzt verursacht die AUSSICHT auf eine Zinssenkung eine viel positivere Reaktion im Aktienmarkt als eine - völlig überraschende - tatsächliche Zinssenkung, die als Panikreaktion der Fed betrachtet werden könnte. Wird der Markt hingegen langsam auf eine Zinssenkung vorbereitet (selbst wenn diese später vielleicht gar nicht kommt...), so steigt er in deren Vorwegnahme.
Antworten
J.B.:

@C-Profit

3
04.08.07 14:30
In der Nacht, war ich schon zu müde, um meine Meinung zu Dax 3500 noch näher auszuführen.

Also für mich gibts 3 Stationen beim Dax, 7000, 6450, 5500,....

7000 sind gut möglich, wenn der Dow die 12800 testet.
6450 wären schon extrem, aber auch noch im Bereich der Möglichkeiten.
5500, nein, daran glaub ich nicht....aber sag niemals nie....

Man sollte die Ami`s bzw. die Fed nie unterschätzen, die können die Zinsen zwar kaum senken, da es dann sicher eine Panik geben würde, aber die haben Haufenweise Geld und werden dieses einsetzen. Was man so hört, hab die in der letzten Zeit einigen Fonds unter die Arme gegriffen. Einen Crash sehe ich noch immer nicht, da sowas für die Ami`s der Steinigung gleichkommt, ohne die Ausländischen (Direkt)Investitionen ist der Ofen aus.

Ich werde mir am Montag auf Verdacht zumindest Call`s auf 2-3 Einzelwerte ins Depot legen. Mal sehen was die Ami`s machen, die Kursverluste gestern waren zwar in der Höhe nicht abzusehen, aber auf Verluste konnte man schon spekulieren. Am Montag gehts darum, entweder den Support bei 1440(S&P500) bzw. 13250(Dow) zurück zu erobern oder eben abwärts, dann aber nicht zu knapp....


Servus, J.B.

"Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben sondern den Jahren mehr Leben zu geben."

-Alexis Carrel-

PS: Liebe User, um Mißverständnissen vorzubeugen: http://www.ariva.de/Die_10_Gebote_fuer_Ariva_User_t296849



Antworten
MaxGreen:

Platschquatsch - zu Pos.24

 
04.08.07 14:42
Was erwartest du für Montag im DAX-Future. Von 21-22 Uhr ist der DAX Future 25 Punkte gefallen, der DOW-future hat jedoch 180 Punkte eingebüsst.
Der X-DAX ist bemerkenswerte 20 Punkte gefallen, an anderen Tagen hätte der X-DAX locker noch 100 Punkte nachgegeben.
Liegen Lang&Schwarz falsch wenn sie heute den DAX auf 7390 getaxt haben, bzw. ist es eine Bärenfalle ?

Gruss
Antworten
J.B.:

Dax-Ausblick: Starke Nerven gefragt

 
04.08.07 14:46

Dax-Ausblick: Starke Nerven gefragt

Die US-Hypothekenkrise wird den deutschen Aktienmarkt auch in der kommenden Woche in Atem halten, vermuten die Marktbeobachter. Selbst die auf Hochtouren laufende Berichtsaison dürfte eher eine Nebenrolle an der Börse spielen.



HB FRANKFURT. "Thema Nummer eins bleibt die von den USA ausgehende Kreditkrise. Da wird es den Unternehmen schwer fallen selbst mit extrem positiven Zahlen gegen zu halten", sagt Marktstratege Achim Matzke von der Commerzbank. Die Verunsicherung sitzt tief: Seit Mitte Juli hat der Dax bis zu 750 Punkte verloren. Tiefpunkt war bislang der vergangene Montag, als der deutsche Leitindex bis auf knapp unter 7 400 Punkte einbrach. "Ob das schon der Tiefpunkt war, bleibt abzuwarten", sagt Aktienexperte Bernd Meyer von der Deutschen Bank. Er hält weitere Hiobsbotschaften für möglich. "Das Thema ist eher eine Frage von Wochen oder gar Monaten, nicht von Tagen."

"Die Anleger müssen in den kommenden Tagen weiter starke Nerven beweisen", meint Matze. "Die Schwankungen an den Märkten werden anhalten." Nach seiner Einschätzung wird der Dax zwischen 7 300 und 7 700 Punkten pendeln. "Aussichten auf eine starke und nachhaltige Erholung bis in den Bereich von über 8000 Punkten sind praktisch nicht vorhanden", sagt der Experte. Sein Kollege von der Deutschen Bank kann der derzeitigen Lage jedoch auch etwas Positives abgewinnen: "Wir sind mittlerweile in einem Terrain angekommen, wo sich ein Einstieg in den Aktienmarkt schon wieder lohnt", gibt Meyer den Anlegern mit.


Die rechnen wie die Experten für den August mit einer hohen Schwankungsbreite des deutschen Leitindex. Darauf deutet jedenfalls die jüngste Sentimentanalyse des Daytradebrokers Clickoptions hin. In dieser Woche setzten die meisten Dax-Anleger bei Clickoptions mit so genannten Tunnel-Optionen darauf, dass sich der Kurs des Aktienindex in den kommenden zwei bis vier Wochen in einem bestimmten Kurskorridor bewegt. Die Grenzen sind momentan allerdings breit gesteckt und reichen im Falle der meistgehandelten Optionen von 7 240 bis 8 140 Punkten. Dies würde einer Schwankungsbreite von mehr als zwölf Prozent entsprechen. "Offensichtlich sind viele Anleger derzeit unsicher, in welche Richtung sich der Dax in den kommenden Tagen bewegen wird", deutet Clickoptions-Sprecher Richard Ohl die aktuellen Ergebnisse.

Auslöser für die Aufregung sind immer neue Nachrichten über Schieflagen bei Fonds, Baufinanzierern und Banken, die faule US-Hypotheken in ihren Depots haben. Seit vergangenem Montag erschüttert der Fall der Düsseldorfer Mittelstandbank IKB die Branche. Die IKB hatte milliardenschwere Risiken angehäuft und versucht nun fast schon verzweifelt, ihre Portfolios zu bereinigen. "Die Frage ist nun, welche Banken noch betroffen sind. Da ist auch die eine oder andere negative Überraschung von den Banken aus den USA nicht auszuschließen", meint Commerzbank-Aktienstratege Matzke. In den Vereinigten Staaten steht offenbar der Hypothekenfinanzierer American Home Mortages vor der Pleite und hat deswegen fast 90 Prozent seines Personals entlassen.

Die Kreditkrise könnte nach Einschätzung von Bear-Stearns-Finanzchef Sam Molinaro schlimmere Auswirkungen haben als der Einbruch an den Aktienmärkten in den 80ern oder das Platzen der Internet-Blase.

Der Markt verharrt nun erst einmal weiter in Schockstarre. Solange nicht jede Bank ihr Risiko im US-Markt genau beziffert hat, solange werde auch die Zurückhaltung andauern, meinen Beobachter. Einige sehen aber schon erste Anzeichen der Stabilisierung. Zahlreiche deutsche und europäische Banken haben im Wochenverlauf bereits ihre US-Risiken benannt. Dazu zählten Commerzbank, Depfa, Aareal Bank, Hannover Rück und die Société Générale. "Das ist genau, was der Markt jetzt braucht", erklärte ein Händler. Allerdings müssten erst alle Banken ihre Beteiligungen an den in Schieflage geratenen Geschäften offenlegen, damit der wirtschaftliche Schaden für die Branche ermittelt werden könne.

Immerhin sei der Investment-Gau schließlich bei der deutschen Mittelstandsbank IKB entdeckt worden, betont ein britischer Händler. Gerade der deutsche Mittelstand habe weltweit als Synonym für Stabilität und Prosperität gegolten. "Wenn es also selbst die erwischt hat - wer ist dann noch vor US-Schäden sicher?", so die rhetorische Frage des Händlers. Bis nicht alle Institute alle Karten auf den Tisch gelegt haben, sei daher auch keine Erholung zu erwarten.

Fed beobachtet Entwicklung

Überraschungen positiver Natur dürften in der kommenden Woche nur von der Sitzung der US-Notenbank Fed am Dienstag kommen. Zwar rechnet der Markt einhellig mit einem unveränderten Leitzins bei 5,25 Prozent. Man erhofft sich aber deutlich beruhigende Worte zur Krise am US-Hypothekenmarkt für schlechte Schuldner (Subprime). Bereits im Wochenverlauf hatte Fed-Gouverneur Randall Kroszner gesagt: "Wir werden die Entwicklung sehr, sehr genau verfolgen". Für hunderttausende von Hausbesitzern bestehe das Risiko, dass sie ihr Heim verlören.

Für die USA hat die Immobiliensituation eine zusätzliche Brisanz, da rund die Hälfte der Subprime-Kredite an Minderheiten vergeben wurden. Kein Wunder also, wenn erste Hoffnungen auf Zinssenkungen durch die US-Notenbank wach werden. Die Terminkontrakte auf die US-Zinsen (die so genannten "Fed Fund Futures") gehen bereits mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit von einer Zinssenkung auf 5,0 Prozent zum Jahresende aus. Vergangene Woche hatte diese noch bei 20 Prozent gelegen.

In der allgemeinen Unsicherheit geht die bislang hervorragend verlaufene Berichtssaison in USA, Europa und Deutschland unter. Immerhin gäben sie dem Markt ein gewisses Stützungspotenzial, meinen die Börsenexperten des Stuttgarter Bankhauses Ellwanger & Geiger. "Auch die Konjunkturzahlen lassen noch keine Sorgen aufkommen", schreiben sie in ihrer aktuellen "Marktmeinung aus Stuttgart". Allerdings zeige sich auch immer mehr, dass die Unternehmen, die die Analystenmeinungen gerade erfüllen können, "schon abgestraft werden, weil sie nicht über den Erwartungen liegen". Die Experten verweisen als Beispiel auf Henkel. "Solche Faktoren sind oft Anzeichen, die Anlass zu der Vermutung geben, dass der Markt nur nach Ansätzen sucht, um zu verkaufen."

Ein wichtiges Marktthema ist die Neubewertung von Risiken. Und da gemeinhin nur niedrige Kaufpreise einen ausreichenden Puffer gegen Überraschungen bieten, dürften niedrige Kurse das Ziel vieler Marktteilnehmer sein. Immerhin habe beim Dax die Unterstützungslinie von 7 350 Punkten gehalten, betonen die Ellwanger & Geiger-Marktbeobachter. "Allerdings dürfte erst ein Übersteigen der 7 600-Punkte-Marke eine wirkliche Erholungstendenz einleiten."

Allein beim Dax sei eine Tagesschwankung von über 100 Punkten "inzwischen keine Seltenheit mehr", stellen die Experten weiter fest. "Damit wächst die Verunsicherung, ob nun der Aufwärtstrend tatsächlich gebrochen ist oder ob es sich nur um eine vorübergehende Korrektur handelt." "Momentan gibt es keine eindeutigen Zeichen, die auf den künftigen Kursverlauf des Dax hindeuten", meint auch Matthieu Driol, der als unabhängiger Analyst für den Daytradebroker Clickoptions tätig ist. Nach der starken Aufwärtsbewegung der vergangenen Wochen sei der Leitindex in eine Konsolidierung getreten

Der Kurs stabilisiere sich zwischen der Unterstützungslinie bei 7 415 Punkten und der Widerstandslinie bei 7 610 Punkten, erklärt Driol. Eine weitere Talfahrt will er nicht ausschließen. "Bei einem Bruch der Unterstützungslinie bei 7415 Punkten würde sich die Baisse bis zur Schwelle von 7 325 Punkten fortsetzen", so der Experte.

Ungeachtet der Turbulenzen am Kreditmarkt erwartet die Börse in der neuen Handelswoche wieder eine Fülle an frischen Quartalsberichten. Während in den USA die Berichtssaison schon wieder ausläuft, lassen sich in Deutschland noch einmal acht Dax-Werte in die Bücher schauen, nebst einer Fülle an Firmen aus der zweiten und dritten Reihe.

Mit Berichten der Münchener Rück, Heidel-Cement und Qiagen startet die Woche. Am Dienstag berichten Fraport, Kuka, Bayer und Beiersdorf. Am Mittwoch folgen Adidas, MLP, Rheinmetall, GPC Biotech und Douglas; am Donnerstag die Deutsche Telekom, RWE, Commerzbank und Tui sowie unter anderem Salzgitter, Bilfinger, Demag, Drägerwerk und Symrise. Mit Thyssen-Krupp und United Internet am Freitag endet die Woche dann.

In der vergangenen Woche sorgten 13 von 30 Dax-Firmen mit ihren Quartalsberichten für meist positive Nachrichten. "Das Dumme ist nur, dass sie in dieser Gemengelage meist kaum Gehör finden. Die Schlagzahl bleibt aber weiter hoch", sagt ein Frankfurter Aktienhändler.

Daneben stehen nur wenige Konjunkturdaten auf dem Programm. Lediglich einen Seitenblick wert sein dürfte am Dienstag der Zinsentscheid der US-Notenbank (Fed). Analysten rechnen damit, dass Fed-Chef Ben Bernanke den Leitzins für die Versorgung der US-Finanzwirtschaft mit frischem Geld unverändert bei 5,25 Prozent belassen wird. Allerdings könnten Aussagen von Fed- und EZB-Bankern Anlass zu neuen Spekulationen über Zinsen, Konjunktur und Marktausblicke geben.

Quelle: Handelsblatt.com

 

Servus, J.B.

"Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben sondern den Jahren mehr Leben zu geben."

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J.B.:

Börsenausblick: Angst beherrscht die Anleger

 
04.08.07 14:47
Börsenausblick: Angst beherrscht die Anleger

Investoren stehen vor einer schweren Woche. Die Angst vor weiteren Opfern der Kreditmarkt-Ausfälle wird die Aktienkurse weiter belasten, glauben Börsenstrategen. Die Schwankungsanfälligkeit des Markts und damit die Nervosität der Anleger sind so groß wie seit mehr als drei Jahren nicht mehr.


Wie groß die Unsicherheit ist, zeigt der Volatilitätsindex VDax: Die Krise bei Immobilienkrediten und Übernahmefinanzierungen trieben ihn auf den höchsten Stand seit 2003. Angesichts der fortdauernden Unruhe bleibt die Stimmung an den Kreditderivatemärkten schlecht, Analysten befürchten weiter hohe Renditeausschläge. Profitieren dürfte dagegen der japanische Yen sowie Staatsanleihen, die sich zuletzt stabil hielten.



Der Dax fiel zeitweise unter 7400 Punkte. Er beendete die Woche mit einem Minus von 1,3 Prozent bei 7435 Zählern. Seit dem Rekord bei 8105 Punkten am 13. Juli hat der Leitindex acht Prozent eingebüßt. Der europäische Stoxx 50 fiel auf Wochensicht um 1,4 Prozent. Der marktbreite US-Index S&P 500 sank um rund 2,7 Prozent Japans Topix gab 1,6 Prozent ab. Der chinesische Shanghai Composite kletterte dagegen um 5 Prozent auf den Rekordstand von 4560 Zählern.

Aktienstragen in Europa haben auf kurze Sicht wenig Hoffnung für die Börsen. "Die Volatilität könnte für ein oder zwei Monate anhalten", warnen die Derivatestrategen der Großbank Credit Suisse. Erst dann würden die positiven Wirtschafts- und Unternehmensdaten den Aktienmarkt wieder nach oben treiben. Sogar die auf lange Sicht sehr optimistischen Strategen der weltgrößten Bank Citigroup sehen kurzfristig kaum Chancen für steigende Kurse: "Eine schnelle Auflösung der Kreditsorgen ist wenig wahrscheinlich", urteilen sie.


Quartalszahlen gehen unter





In der kommenden Woche legen zehn der 30 Dax-Mitglieder Quartalsergebnisse vor. Selbst bei starken Zahlen erwarten die Experten keine Börsenrally, denn zuletzt gingen Konzernnachrichten in der Aufregung um den Kreditmarkt unter. "So gut die Ergebnisse der Dax-Unternehmen und Konjunkturdaten in dieser Woche auch ausfielen, es hat nur für wenig Interesse gesorgt", resümieren die Strategen der DZ Bank.

"Europas Aktien kämpfen weiter den Kampf zwischen starken Wirtschaftsdaten und soliden Konzerngewinnen auf der einen, und anhaltenden Liquiditätsproblemen bei steigenden Zinsaufschlägen für Unternehmensanleihen auf der anderen Seite", teilt die US-Großbank JP Morgan mit, die europäische Aktien weiter "neutral" gewichtet.



Am Freitag lösten ein US-Arbeitsmarktbericht und ein Einkaufsmanagerindex auch noch Zweifel an der positiven Konjunkturprognose vieler Marktteilnehmer aus. "Der Arbeitsmarktbericht ist schwächer als erwartet ausgefallen. Eine Anpassung an das moderatere Wirtschaftswachstum ist durchaus erkennbar", teilten die Volkswirte der NordLB mit.



In der zu Ende gehenden Woche war der S&P500-Index zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit dreieinhalb Monaten gesunken. "Zwar fallen zurzeit viele Konzernzahlen besser als erwartet aus, gleichzeitig aber halten sich hartnäckig Ängste im Markt, dass es zu einer ausgewachsenen Kreditkrise kommt", sagte James Awad vom Finanzdienstleister Awad Asset Management. "Die entsprechende Nachrichtenlage facht Sorgen immer wieder an und führt dazu, dass die Volatilität vorerst im Markt bleibt", sagte Peter Cardillo, Chief Market Economist bei der Investmentfirma Avalon Partners.

Die Krise bei Immobilienkrediten könne "dazu führen, dass sich die Kreditbedingungen weiter verschlechtern und einen großen Teil der Übernahmewelle in Corporate America abwürgen", schreibt Sam Stovall, Chief Investment Strategist bei Standard & Poor's. Dennoch erwartet er keinen Bärenmarkt. "Unsere Volkswirte gehen nach wie vor davon aus, dass das Subprime-Problem nicht zu einer Rezession führen wird."


Keine Gefahr für die Weltwirtschaft


Das Kreditproblem werde sich nicht zu einem Hindernis für das mittelfristige Weltwirtschaftswachstum auswachsen, sagt Tony Crescenzi vom Aktienhändler Miller Tabak. Das Problem stoppt aber die Welle von Private-Equity-Übernahmen, die ein Hauptgrund der Börsenrally war. "Die Banken werden sich mit den großen Deals mindestens bis zum Herbst zurückhalten", sagt Martin Fridson von der Research-Firma Fridsonvision, "Selbst dann bleiben viele Fragezeichen, ob sie nicht auf ihren Krediten sitzen bleiben."

Die Aktienmärkte werden nach Einschätzung von Unicredit auch wesentlich über die Entwicklung von Carry Trades am Devisenmarkt entscheiden. Bei Carry Trades verschulden sich Investoren in Niedrigzinswährungen wie dem japanischen Yen und kaufen dafür hochverzinsliche Währungen und Vermögenswerte. Die Finanzmarktturbulenzen hatte die Risikoscheu der Anleger gesteigert und zur Auflösung vieler dieser Positionen geführt. Das hatte den Yen im vergangenen Monat gegenüber den meisten anderen Währungen gestärkt. Bislang entspricht das Ausmaß dieser Auflösungen dem, was beim vorletzten Aktienkursrutsch Ende Februar bis Anfang März zu beobachten war, schreibt Unicredit.





"Von einer fortwährenden Unsicherheit würde vor allem der Yen profitieren", sagt Ian Stannard, Devisenstratege von BNP Paribas. Auch Unicredit gibt diesen riskanten Wetten vorerst keine Chance. Die grundsätzliche Bereitschaft zur Wiederaufnahme von Carry Trades sei aber ungebrochen. Das habe man anhand zwischenzeitlicher Erholungsphasen bei Aktien und Bondrenditen klar erkennen können.

Größere Schockbewegungen könnten den US-Dollar vorübergehend stärken - obwohl die USA von der Immobilien- und Kreditkrise am stärksten betroffen sind. "Viele US-Anleger haben ihr Geld im Ausland angelegt. Wenn sie nervös werden und diese Mittel dort abziehen, fließt verstärkt Kapital in den Dollar-Raum", so Stannard.

Die fortdauernde Nervosität dürfte auch allzu große Renditeanstiege bei Staatsanleihen verhindern. Die DZ Bank rechnet angesichts der weiter bestehenden Unsicherheit über US-Immobilienrisiken sowie der nachlassenden Arbeitsmarktdynamik mit einer leicht positiven Wochentendenz bei Anleihen.

Die Deutsche Bank rät Anlegern dagegen zu einer neutralen Position. Allerdings dürfte die Risikoaversion dazu führen, dass sich der Renditeabstand zwischen kurz- und langfristigen Anleihen wieder vergrößert, prognostiziert Ralf Preusser, Zinsanalyst der Bank. Ebenso wie in anderen Segmenten des Finanzmarktes dürften Risikoprämien auch bei Staatsanleihen wieder Einzug erhalten, sagte er.


Von Mark Böschen, Yasmin Osman (Frankfurt) und Christian Schwalb (New York)





Quelle: Financial Times Deutschland




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Shortkiller:

Servus die Herrschaften. 30 Grad & Sonne

2
04.08.07 15:31
Habe gerade mal Kaffee gemacht und zappe wieder an irgendeinem WiFi in der Nähe.

@JB:
Es fällt mir schwer, alles so negativ zu sehen wie es vielfach dargestellt wird. Es gibt keine Überrraschungen an der Börse, nur überraschende Reaktionen. Dass hier und da ein paar Kredite faul sind, das ist seit langer Zeit bekannt. Ebenso die Notwendigkeit, hier und da einige Batzen aus den Bilanzen auszubuchen. Dies stellt m.E. kein Problem für den überwiegenden Teil der Wirtschaften dar, die stehen auf soliden Füßen. Somit kommt hier einfach eine Sonderpreisaktion ins Rollen, die einige Agenturen und Banken für sich ausnutzen und mit negativen Ratings zusätzlich auf die Preise einschlagen.

Mein Fazit:
Sell in May and go away war nicht ganz treffend. But don't remember, come back in September ... ;-)


piggishness is traders heaviest enemy
Antworten
Shortkiller:

Streiche 1 x don't aufgrund Verwirrung

 
04.08.07 15:37
Im Übrigen habe ich hier vor einiger Zeit immer wieder gelesen, dass ja gerade Deutschland schwer unterinvestiert ist. Somit stellt diese versteckte Liquidität ein zusätzliches Fangnetz dar, viele werden aufgescheucht von den Kommentare über DAX 10.000 bei nachgebenden Preisen ihren Anlageberater aufsuchen.

piggishness is traders heaviest enemy
Antworten
Platschquatsc.:

@MaxGreen

 
04.08.07 16:57
Ich nehme lieber den ES50 aber ich versuchs mal.m.M
Schau dir NUR den DaxFut im 30min zw. 21.30 und 22.00 Uhr an.
Am letzten Fr. gefallen, am Mittwoch der Spike mit Volumenanstieg und Fr. ein Doji mit mehr Volumen als letzten Freitag. Sieht so Abgabedruck über den Terminmarkt aus oder Schieflagen auf der Longseite bei gleichzeitig fallenden Amis?(PS:DowFut ist nach 22.00 gestiegen im Gegensatz zum Fr. davor)
OK Terminmarkt sollte also klar sein bleibt der KassaDAX und hier gibts wohl noch ein paar Schieflagen siehe das Volumen im Daily(nimmt zwar ab ist aber immer noch hoch).
Ich denke deshalb der DAX  ist erstmal schwach am Vormittag(7400 von unten eventuell 7350) denn der Abgabedruck im Kassamarkt muß bei (vermutlich) schwachen Asiaten erst noch verdaut werden.
ABER frag dich mal folgendes egal obs nun weiter fällt oder nicht kennst du Augustcrashs?
Ich nicht sondern nur größere Korrekturen im August und da gibts immer Gegenbewegungen egal obs nun im Herbst weiter fällt oder nicht.
Unten noch ein Daxtageschart mit GD-Linien wie ich ihn schon mal vor 2 Wochen eingestellt hatte mit dem Hinweis auf die 38 SMA zu achten.
Nun liegen wir schon unter der blauen SMA100 und zwischen SMA100 und roten MEMA100 ist eine UP-Korrektur nicht unwahrscheinlich, dazu noch der 1998 Vergleich welcher ja etwa zum selben Zeitpunkt begann und jetzt in aller Munde ist auch da gabs eine UP-Korrektur ähnlich wie auch 2006.



(Verkleinert auf 70%) vergrößern
PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 112805
Antworten
J.B.:

Servus Shortie

 
04.08.07 17:02
Negativ darstellen?? Hie und da, eine paar Kredite faul?

Mit Verlaub, Herr Kollege

aber, ganz so einfach ist es nicht oder glaubst wirklich die Banken zahlen freiwillig, weil es so lustig ist, sehr hohe Vertragsstrafen( Citigroup und Co. letztens 1 Milliarde Dollar)?

Das Problem bei der Sache ist ja, dass niemand genau weiß, wer die letzte "Leiche" im Keller wieder ausgräbt und ans Licht bringt. Und genauso wenig wissen die Wenigsten über das wahre Ausmass Bescheid.

Aber das alles ist relativ egal, weil dies goldene Zeiten für Trader sind. Fast jeden Tag Kursbewegungen von über 100 Punkten....

Und wie gehts Dir im Land der unbegrenzten Möglichkeiten??



Servus, J.B.

"Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben sondern den Jahren mehr Leben zu geben."

-Alexis Carrel-

PS: Liebe User, um Mißverständnissen vorzubeugen: http://www.ariva.de/Die_10_Gebote_fuer_Ariva_User_t296849



Antworten
Shortkiller:

Jürgen wir fühlen uns hier sehr wohl

 
04.08.07 18:30
Bezogen auf den speziellen Sektor der Mortgages hast du natürlich Recht, nur darf man jetzt nicht der Betrachtungsweise verfallen dass der gesamte Housing Market verdorben ist. Da wurde eine Welle losgetreten, in deren Sog jetzt - if you panic panic first - fix alle möglichen Hiobsbotschaften vermittelt werden, selbst wenn sie mit den ursprünglich auslösenden Momenten nichts zu tun haben. Wer etwas negatives zu melden hat, tut das möglichst jetzt: in der Summe negativer Meldungen geht die eigene Meldung eher.

Bezogen auf den Gesamtmarkt, den ich für stabil halte hat dies aber nur geringe Bedeutung und wird m.E. überbewertet. Viele Schwergewichte im DAX sind bereits weit von ihren Höchstständen entfernt, interessant ist außerdem dass viele Schwergewichte bei DAX = 8.150 nicht am High waren. Das lässt mich darauf schließen, dass eben doch die Summe der Titel breit verteilte Gewinne einbringen und nicht etwa einige wenige diese Höchststände verursacht haben. Oder anders: nach oben haben wir noch viel Platz, kein Anstieg ohne Korrektur ... ;-)

Zum Thema Vertragsstrafe habe ich was Interessantes gelesen:
Google überlegt die freiwillige außergerichtliche Zahlung deutlich über den Forderungen der Kläger für die Verletzung von Urheberrechten beim Scannen von Büchern. Nicht etwa weil die so doof sind, sondern um sich durch einen derartigen Präzendenzfall finanzschwächere Konkurenten vom Hals zu halten.

Sprich online nicht anders als im echten Leben. (Jimmy Wales, Wikipedia Gründer)
Antworten
J.B.:

US-Hypothekenkrise bleibt Hauptthema

 
04.08.07 19:19

US-Hypothekenkrise bleibt Hauptthema

An der Wall Street wird sich auch nächste Woche alles um die weitere Entwicklung der US-Hypothekenmarktkrise drehen. Sollten weitere negative Schlagzeilen eintrudeln, rechnen Analysten mit erneuten Kursverlusten. Auch was die wichtigste Zentralbank der Welt, die US-Notenbank (Fed), zu diesem Thema sagen wird, dürfte den Aktienmarkt bewegen.



HB NEW YORK. Entscheidung für die weitere Entwicklung an den Aktienmärkten wird auch die Zinsentscheidung der Fed sein. Der Markt rechnet damit, dass sie den Leitsatz unverändert bei 5,25 Prozent lassen wird. Bereits jetzt ist klar: Die Talfahrt der US-Aktienmärkte ist so stark wie seit dem Kurseinbruch im Februar nicht mehr. Damals hatte ein Abrutschen des chinesischen Marktes weltweit die Aktienkurse einbrechen lassen.


"Der Markt kämpft wirklich damit, das Ausmaß des Subprime-Problems zu bestimmen", sagte Jim Fehrenbach, Chef von Piper Jaffray in Minneapolis. "Und Unsicherheit mag der Markt einfach nicht." Die Krise am Hypothekenmarkt drückt die Börsen nun schon seit einigen Wochen und ist auch bis nach Deutschland geschwappt. Zum Wochenausklang gaben die Indizes in den USA erneut nach: Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 2,09 Prozent tiefer bei 13.181 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index fiel um 2,66 Prozent auf 1433 Zähler, und der Index der Technologiebörse Nasdaq gab um 2,51 Prozent auf 2511 Stellen nach - das ist jeweils der größte Tagesverlust seit dem Ausverkauf vom 27. Februar wegen China. Auf Wochensicht verloren der Dow 0,7 Prozent, der S&P 1,8 Prozent und die Nasdaq 2 Prozent.

Seit Jahresbeginn beträgt das Minus beim S&P mittlerweile 12,7 Prozent. Analysten sehen das Problem nicht auf den Hypothekenmarkt beschränkt. "Von den Fundamentaldaten bis hin zur Psychologie der Investoren ist alles betroffen, wenn die Aktienkurse nach unten gehen", sagte Alan Lancz von Alan B. Lancz & Associates Inc. Auf der Unternehmensfront stehen in der neuen Woche zudem die Quartalsberichte von Cisco und American International Group an.

Quelle: Handelsblatt.com

 

Servus, J.B.

"Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben sondern den Jahren mehr Leben zu geben."

-Alexis Carrel-

PS: Liebe User, um Mißverständnissen vorzubeugen: http://www.ariva.de/Die_10_Gebote_fuer_Ariva_User_t296849

Antworten
J.B.:

Firmen rechnen mit starkem Jahr

 
04.08.07 19:22

Firmen rechnen mit starkem Jahr

Nach Berechnungen des Finanzdatenspezialisten Factset/JCF werden die Dax-Konzerne ihren Nettogewinn im Gesamtjahr um durchschnittlich mindestens zwölf Prozent steigern. Das würde bedeuten, dass die Unternehmen das sechste Jahr in Folge prozentual zweistellig zulegen.



DÜSSELDORF. Mehr als die Hälfte der Unternehmen im Deutschen Aktienindex (Dax) präsentierte bislang bessere Ergebnisse zum zweiten Quartal als erwartet. Knapp die Hälfte hebt ihre Prognose für das zweite Halbjahr an.

Noch im Frühjahr prophezeiten die Analysten der großen Investmenthäuser, deren Schätzungen bei Factset zusammenlaufen, nur ein Plus von sieben Prozent. Damit setzt sich ein jahrelanger Trend fort: Die Prognosen sind zu konservativ. Schon im ersten Quartal hatten die Dax-Firmen mit 26 Prozent deutlich stärker zugelegt als erwartet. Jetzt zeichnet sich nach Berechnungen der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) zwar nur noch ein Plus von 8,4 Prozent ab. Erwartet worden waren aber lediglich 4,3 Prozent.

"Nach Jahren kräftig steigender Gewinne wird die Messlatte immer höher. Viele Unternehmen bekommen deshalb Schwierigkeiten, immer noch zweistellige Gewinnzuwächse hinzulegen", warnt allerdings LBBW-Experte Michael Köhler. Seit dem Boomjahr 2000 haben sich die Gewinne der Dax-Unternehmen mehr als verdoppelt.


Köhler rechnet dennoch damit, dass am Ende dieser Bilanzsaison wieder ein zweistelliges Plus beim Nettogewinn stehen wird. "Auch bei den restlichen zwölf Unternehmen winken noch positive Überraschungen", sagt der Experte. Am heutigen Freitag legen der Versicherer Allianz und die Deutsche Post ihre Zahlen vor. In der kommenden Woche folgen acht weitere Dax-Konzerne.

Die Gründe für den Optimismus liegen vor allem im starken Wachstum der Weltwirtschaft und der damit verbundenen Nachfrage im Ausland. VW profitiert davon außerordentlich. Obwohl das Geschäft in Deutschland wegen der höheren Mehrwertsteuer seit Jahresanfang stottert, setzten die Wolfsburger so viele Autos ab wie nie zuvor. Deshalb geht VW nun davon aus, sein eigentlich für 2008 gesetztes Gewinnziel schon in diesem Jahr zu erreichen.

Typischer Profiteur des investitionsgetriebenen Aufschwungs ist auch MAN. Der Nutzfahrzeug- und Maschinenbaukonzern rechnet damit, dass die Umsätze um mehr als zehn Prozent zulegen. Bislang hatte MAN das Plus auf rund zehn Prozent veranschlagt. "Der Boom ist ungewöhnlich lang und ungewöhnlich kräftig", sagte der Branchenpräsident für den Maschinenbau, Dieter Brucklacher, bei der Bilanz zum ersten Halbjahr. Auch 2008 stehe weiteres Wachstum an.

Ebenso wie das zweite Quartal dürfte bei den Dax-Konzernen auch das Gesamtjahr am Ende besser als jetzt noch erwartet ausfallen. "Der Trend geht kontinuierlich nach oben und wird auch noch anhalten", sagt Carsten Klude von der Hamburger Privatbank M. M. Warburg.

Anlass für den Optimismus sind Unternehmen wie Linde und BASF. Der Gasespezialist schafft es Quartal für Quartal, die Prognosen der Analysten zu schlagen. Seit Übernahme des britischen Wettbewerbers BOC verstärkt sich der Trend noch. Doch ist es bei Linde Tradition, sich mit Kurzfristprognosen zurückzuhalten und auf längere Sicht nur vorsichtig zu äußern. Auch diesmal ließ sich das Management nicht dazu hinreißen, die mittelfristigen Ziele zu erhöhen. Es blieb dabei, 2010 einen operativen Jahresgewinn von mehr als drei Mrd. Euro erwirtschaften zu wollen. Im ersten Halbjahr 2007 waren es 1,2 Mrd. Euro, ein Plus von 15 Prozent.

Ähnlich ist die Situation beim weltgrößten Chemiekonzern. BASF-Konzernchef Jürgen Hambrecht legte bessere Quartalszahlen als erwartet vor und äußerte sich zuversichtlich, "dass wir stärker als der Chemiemarkt wachsen werden". Dennoch rang Hambrecht sich nicht zu einer höheren Prognose durch. Dabei hatte gerade der traditionell konservativ rechnende Branchenverband VCI seine Umsatz- und Produktionsprognose angehoben.

Wer schlägt sich wie?

Sieger: Zu Beginn der Quartalssaison sorgte SAP für einen Paukenschlag. Der Softwarehersteller übertraf die Erwartungen der Analysten klar. SAP war gegenüber Investoren und Analysten in die Defensive geraten, weil Erzrivale Oracle wegen Diebstahls geistigen Eigentums klagt. Die SAP-Aktie zählt seit Jahresanfang zu den größten Dax-Verlierern.

Verlierer: Siemens verfehlte die Prognosen, doch der Mischkonzern kündigte gleichzeitig den Erwerb der Medizinsparte Dade Behring und den Verkauf des Automobilzulieferers VDO an. Dennoch: Anleger strafen Siemens ab.

Quelle: Handelsblatt.com

 

Servus, J.B.

"Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben sondern den Jahren mehr Leben zu geben."

-Alexis Carrel-

PS: Liebe User, um Mißverständnissen vorzubeugen: http://www.ariva.de/Die_10_Gebote_fuer_Ariva_User_t296849

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Malko07:

Einen schönen Abend

8
04.08.07 19:50
und für Trout die besten Wünsche zum verdienten Urlaub. Würde den Schlepptop allerdings zu Hause lassen und für diese Zeit such alle Börsennachrichten ignorieren. Die reale Welt hat einen dann wieder. Habe das gerade auch praktiziert und es hat den Blick für die wirklich wichtigen Fakten wieder geschärft.



Antworten
wolle 56:

das war ja wieder klar oder ?

6
04.08.07 21:44
allso der dax mag ja die geraden zahlen überhaut nicht so hab ich so das gefühl
MAL GUCKEN WAS DEMNÄCHTS BEI DER 9000 PASSIERT  
(Verkleinert auf 46%) vergrößern
PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 112829
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J.B.:

Willkommen zurück, Malko

 
04.08.07 21:45
Da bring uns doch deine Sichtweise der Fakten näher.....


Servus, J.B.

"Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben sondern den Jahren mehr Leben zu geben."

-Alexis Carrel-

PS: Liebe User, um Mißverständnissen vorzubeugen: http://www.ariva.de/Die_10_Gebote_fuer_Ariva_User_t296849



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Trout:

Morgen,Malko

3
05.08.07 08:28
Leider bekomme ich geschäftliche E-mails,welche beantwortet werden wollen.Bin ja nicht nur der Leader sondern auch noch die Sekretärin in einem.Der Laden muss während meiner Abwesentheit weiter brummen.
Lieber jeden Abend ne Stunde am Läppi,wie 2 Wochen Schreibtischarbeit nach dem Urlaub.
Für den Markt bin ich immer noch optimistisch gestimmt.
Mir fehlt immer noch der Rebound in den 7800er Bereich,bevor der nächste Downer kommt.
Wäre zu einfach,wenns einfach so weiter nach unten gehen würde.
Der zweite Grund für meinen Optimismus ist,dass Mo/Di in München Super Wetter gemeldet ist.Ab Mittwoch ist mit schlechtem Wetter zu rechnen.Ergo:Montag long Dienstag Shorts wieder einsammeln,und Donnerstag wieder glattstellen.
Wünsche einen schönen Sonntag

Trout






--------------------------------------------------
Wahre Bildung besteht darin,zu wissen,was man kann,
und ein für alle Male zu lassen,was man nicht kann.
(Voltaire)
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Malko07:

Guten Morgen.

3
05.08.07 10:06
Trout, verstehe die Problematik sehr wohl. Aber reicht es dann nicht nur die geschäftliche Post zu erledigen? Ich verstehe die Versuchung allerdings auch ;o). Ich habe jetzt erst die Ergebnisse der Meldesaison der vergangenen 14 Tage überflogen. Auf die Schnelle stelle ich fest, dass mich die Ergebnisse positiv überraschen. Besser als ich erwartet hatte. Die Wirtschaftslage ist also immer noch äußerst gesund. Ist sicherlich gut für den Markt und wird einen größeren Absturz verhindern. Auch wird der riesige Pessimismus sein Scherflein dazu beitragen. Man glaubt fast, die Welt würde untergehen. Dabei bestätigen die Ereignisse nur, dass die Risiken der Immofinanzierung weltweit verstreut wurden. Schon vor Monaten sprach ich den Verdacht aus, dass es auch bei uns eventuell eine Raiffeisenbank treffen könnte. Nun hat es eben eine andere staatsnahe Bank getroffen. Keine wirkliche Überraschung. Hatte denn jemand geglaubt, diese Blase würde sich geräuschlos auflösen? Auch das zurückgekehrte Risikobewusstsein ist eine positive Richtungsänderung. Es wirkt wohl ein hektischer Sommer werden. Wie Du richtig festgestellt hast, wird es am Montag ein guter Börsentag werden. Es ist prächtiges Sommerwetter für München gemeldet.

J.B.. zu den wirklich wichtigen Fragen des Lebens zählt z.B. die richtige Auswahl des  Desserts um ein Abendessen zu krönen und nicht durch falsche Auswahl mit einem Völlegefühl rum zu laufen ;o)


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metropolis:

Sehr interessant

 
05.08.07 10:50
Ich seh schon, die Profis sind für den Montag positiv gestimmt. Ich schließe mich an, denn der Markt ist noch nicht reif für einen größeren Absturz, sollte er denn kommen. (Wovon ich allerdings stark ausgehe, das nur nebenbei)

Die Indizes haben bislang 8-10% korrigiert, was erfahrungsgemäß zu einer (Zwischen-)Erholung im Zeitrahmen von einigen Wochen führen dürfte. Die Unternehmensdaten waren aber alles andere als katastrophal, d.h. die Bullen könnten erstmal Morgenluft wittern; Argumente dafür haben sie.

Mittelfristig (September) sollte man allerdings sehr sehr vorsichtig sein; das Potenzial nach oben ist zunächst stark begrenzt, zumal saisonal der schwache Herbst beginnt.
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C_Profit:

Bundesregierung zwingt KfW zum Verkauf der IKB

2
05.08.07 16:03
05.08.2007 12:25
- Der Spiegel

DJ Bundesregierung zwingt KfW zum Verkauf der IKB - Der Spiegel

HAMBURG (Dow Jones)--Die staatliche Förderbank KfW soll sich laut einem Bericht des Nachrichten-Magazins "Der Spiegel" von ihrer Beteiligung an der angeschlagenen IKB Deutsche Industriebank, (Nachrichten/Aktienkurs) Düsseldorf, trennen. Das hätten die Bundesministerien für Finanzen und Wirtschaft in der vergangenen Woche beschlossen, heißt es in dem am Samstag veröffentlichten Bericht. Das Kanzleramt habe dem Verkauf zugestimmt. Vorher solle der von der KfW eingesetzte neue Vorstandsvorsitzende die IKB sanieren. Die KfW brauche keine eigene Bank zur Förderung des Mittelstands wie die IKB, habe es in der Bundesregierung geheißen. Stattdessen solle sich die KfW diesem Geschäftsfeld in Zukunft wieder mehr selbst widmen. Webseite: www.spiegel.de

DJG/cln

(END) Dow Jones Newswires

August 05, 2007 05:23 ET (09:23 GMT)

Copyright (c) 2007 Dow Jones&Company, Inc.


Antworten
C_Profit:

BMF: KfW wird nicht zum Verkauf der IKB gezwungen

3
05.08.07 16:19
05.08.2007 16:13


DJ BMF: KfW wird nicht zum Verkauf der IKB gezwungen

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Bundesregierung hat nicht die Absicht, die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zum Verkauf ihrer Anteile an der IKB Deutsche Industriebank AG (Nachrichten/Aktienkurs) zu zwingen. Gespräche darüber gebe es nicht, sagte Torsten Albig, Sprecher des Bundesfinanzministeriums (BMF) am Sonntag zu Dow Jones Newswires. Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hatte berichtet, dass die Bundesregierung die KfW zum Verkauf ihrer Beteiligung an der angeschlagenen IKB zwingen wolle. Die KfW hält 38% an der IKB, die im Gefolge der Krise am US-Immobilienmarkt in Schwierigkeiten geraten ist.

"Zum jetzigen Zeitpunkt über die Veräußerung der IKB-Anteile zu spekulieren, wäre gegenüber der IKB fahrlässig", kommentierte ein Sprecher der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), den Bericht des "Spiegels". Als "reine Spekulation" bezeichnete der KfW-Sprecher ferner einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus", laut dem die Verluste der IKB höher sein könnten als bisher geschätzt. Der "Focus" hatte gemeldet, Bankenkreise rechneten bei der Düsseldorfer IKB mit Verlusten von bis zu fünf Mrd EUR. Damit würden die von der KfW und anderen Banken für die Verlustübernahme bereitgestellten 3,5 Mrd EUR womöglich nicht ausreichen. Ein Sprecher der IKB wollte diesen Bericht nicht kommentieren.

DJG/DJN/cln

(END) Dow Jones Newswires

August 05, 2007 09:11 ET (13:11 GMT)

Copyright (c) 2007 Dow Jones&Company, Inc.  
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wandler:

ich nehme an dass

 
05.08.07 16:46
die FED am dienstag zur kreditkrise beruhigende worte finden
wird um die wogen zu glaetten sollte das nicht der fall sein
gute nacht aber das koennen die sich nicht leisten denn dann wird
ein zig milliarden $ vermoegen (auf aktienbasis)vernichtet welches
die schwimmenden banken(kredite)in extreme noete braechte Wandler
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all time high:

hallo

 
05.08.07 17:36

wie ich positioniert bin, habe ich ja schon gesagt,hab mir gestern noch den LS8K49 7845 geholt,mache handle eigentlich am wochenende nicht, doch nachdem was ich mir am wochenende "zusmmengelesen" habe, musste ich einfach handeln kk 5,64 jetzt habe ich in zu 5,74 verkauft, leider kann ich meine 7800er von der coba nicht mehr handeln, die muss ich wohl oder übel bis morgen halten.

mfg
ath
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C_Profit:

Ich wage derzeit (k)eine Prognose

 
05.08.07 18:17
obwohl mehr für weiter fallende Indizies spricht.
Das kokettieren mit fallenden Kursen ist ernsthafter Besorgnis gewichen.
Von "gesunder Korrektur" kann man leichter reden, wenn sich die Verluste im Gewinnbereich mindernd auswirken.
Geht es jedoch ans Grundkapital, und bei Kursverlusten in AKTIEN von 10, 20, 50 bis
90% kann man davon ausgehen; wenn Bear Stearns, Alcoa, Blackstone, IKB, auf einmal
Volatil sind wie Hotstocks - was wird die Anlegerschaft tun?
Die Scheuklappen aufsetzen und hoffen, dass es so schlimm nicht werden wird?
Auf charttechnisch indizierte Erholung setzen?
Die Unternehmensergebnisse waren bisher gut, was uns vor 3 Wochen von einem zum nächste ATH getrieben hätte.
Derzeit reicht es nicht mal, die allgemeinen Kursverluste zu bremsen.
Nächste Woche werden Lokführerstreik und Telekomzahlen, Währungsturbulenzen und
auch M&Klauenseuche in England, Wetterbedingte Ernteausfälle und sonstige Schäden
sowie die weiteren üblichen Verdächtigen für Eintrübungen der Aussicht sorgen.

Vieles spricht für das von J.B. vor 2 Wochen gepostete erreichen der -7350(40)er
Marke (KO-MAP).
Wie es dann weiter geht?
Wie ich zu meiner Schande in erlauchtem Bärenkreise gestehen muss, bin auch ich einer, der sein Geld lieber mit steigenden Kursen verdient.
Mein Puzzle sagt mir aber jetzt: lieber Short als Grundtendenz und ggbf mit Longs
dagegentraden.

Ich erwarte aufgrund der nachgebenden Rohstoffe eine schwache Aussie Börse
wie  insgesamt für morgen kaum positive Impulse aus Asien - da müsste
der DAX sich dann an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen.
Wenn auch die Börse Münchhausen oft getoppt hat, dieses Kunststück wird wohl nicht
gelingen.
Ich werde erst mal abwarten und dann wie gewohnt tageszyklisch traden, evtl.
mit umgekehrten Vorzeichen...

                             Greetz C_Profit
                 
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Malko07:

Es ziehen dunkle Wolken über München auf.

5
05.08.07 19:13
Montag: PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 3475462 sonnig 27 Grad
aber dann am Dienstag: PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 3475462 starke Gewitter und deutliche Abkühlung

05.08.2007 10:05

WOCHENAUSBLICK: Weiter sehr hohe Nervosität am Aktienmarkt erwartet

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die hohe Nervosität an den Aktienmärkten dürfte auch in der kommenden Woche spürbar bleiben und zu kräftigen Kursausschlägen führen. Marktstrategen rechnen mit anhaltenden Ängsten unter den Investoren, dass sich die Krise am US-Markt für zweitklassige Kredite (subprime) weiter verschärfen und außer der IKB noch mehr deutsche Banken betroffen sein könnten. Die weiterhin auf Hochtouren laufende Quartalsberichterstattung deutscher Unternehmen könnte darüber sogar in den Hintergrund rücken.

'Im Moment ist es extrem schwer einzuschätzen, wohin der DAX laufen könnte', sagte Stratege Michael Köhler von der LBBW. 'Im Falle weiterer negativer Nachrichten zum subprime-Markt dürfte es kräftig abwärts gehen. Bleiben sie aus, sollten wir nächste Woche eine Erholung sehen', glaubt er. Seine Hoffnung liegt dabei auf den neuen Quartalsberichten, nachdem die bislang vorgelegten zwar nicht an das 'überragende erste Quartal' hätten anknüpfen können, aber dennoch 'weitgehend überzeugend' gewesen seien. Auch die Experten der Landesbank Berlin sind vorsichtig: 'Trotz der begonnenen Stabilisierung um die Marke von 7.400 Punkten in den letzten Tagen muss die aktuelle Kursschwäche noch nicht zwingend beendet sein', heißt es dort. 'Die Marktteilnehmer werden weiterhin sehr sensibel auf die Nachrichten aus dem Immoblien- und Finanzsektor reagieren, womit sich die hoch volatile Börsenphase zunächst weiter fortsetzen dürfte.'

In diesem Zusammenhang wird die am Dienstag anberaumte Sitzung der US-Notenbank Fed ein zentrales Ereignis sein. 'Von ihr erhoffen sich die Investoren zum einen eine aktuelle Einschätzung der Immobilienmarkt-Risiken und zum anderen Hinweise zur weiteren Leitzinsperspektive', so LBBW-Experte Köhler. Daher seien auch die ebenfalls am Dienstag anstehenden Daten zur US-Produktivität und den Lohnstückkosten sowie den Importpreisen am Freitag relevant, da die Inflationsperspektive Rückwirkungen auf den Handlungsspielraum der Fed in Sachen Zinssenkungen haben könnte.

Mit Blick auf die Berichtssaison am deutschen Markt wird am Montag unter den DAX-Konzernen zunächst die Münchener Rück mit ihren Quartalszahlen im Fokus stehen. Analysten erwarten nach dem Hochwasser in England und einem Sturm in Australien einen deutlichen Rückgang beim operativen Ergebnis des Rückversicherers. Die Halbjahreszahlen der Dresdner Bank dürften sich zudem auf die Konzernmutter Allianz auswirken. Zudem werden auch HeidelbergCement und QIAGEN über das abgelaufene Jahresviertel berichten.

Am Dienstag stellen erneut vor allem MDAX- und TecDAX-Unternehmen ihre Bilanzen vor, unter ihnen die Fraport AG und der Kosmetik-Konzern Beiersdorf. Zahlen legt auch das im Leitindex notierte Chemie- und Pharmaunternehmen Bayer vor. Der Konzern dürfte im zweiten Quartal dank eines florierenden Gesundheitsgeschäfts Umsatz und Ergebnis kräftig gesteigert haben.

adidas stehen am Mittwoch mit Zahlen zum zweiten Quartal auf der Agenda, die Deutsche Telekom, RWE, TUI und die Commerzbank am Donnerstag. Die Thyssenkrupp AG berichtet über ihr drittes Geschäftsquartal am Freitag. Im Blick stehen im Wochenverlauf zusätzlich Entscheidungen der EU-Kommission zu Übernahmevorhaben von E.ON, HeidelbergCement und LANXESS ./ck/he

---- Von Claudia Kahlmeier, dpa-AFX-----



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Malko07:

Wird die IKB doch verhökert?

2
05.08.07 19:22
05.08.2007 19:10

Presse: Banken buhlen um IKB - HypoVereinsbank und Commerzbank interessiert

HAMBURG (dpa-AFX) - Mögliche Käufer bringen sich einem Pressebericht zufolge für eine Übernahme der schwer angeschlagenen IKB Deutsche Industriebank in Stellung. HypoVereinsbank und Commerzbank seien grundsätzlich an einem Einstieg bei der IKB interessiert, erfuhr die 'Financial Times Deutschland' (Montagausgabe) aus informierten Kreisen. Die Mittelstandsbank war vor gut einer Woche durch Fehlspekulationen mit US-Immobilienkrediten in eine existenzbedrohende Krise gestürzt.

Das Mittelstandsgeschäft gilt als stabil und profitabel. Viele Banken versuchen daher bereits seit Jahren, sich dort stärker zu engagieren. Auch Deutsche Bank und DZ Bank hatten vor der Krise der IKB um das Institut gebuhlt und würden sich nach Einschätzung aus Branchenkreisen an einer Auktion beteiligen. Interessiert seien auch größere Landesbanken wie der Landesbank Baden-Württemberg.

Der „Spiegel“ hatte berichtet, Finanz- und Wirtschaftsministerium hätten beschlossen, dass die staatliche KfW Bankengruppe ihren 38-Prozent-Anteil an der IKB veräußert. Dem habe auch das Kanzleramt zugestimmt. „Wir gehen davon aus, dass die IKB auf den Markt kommt“, hieß es bei mehreren Banken. Offiziell wollte kein Institut Stellung nehmen./mf/

"Auch mit Schrott kann man Geschäfte machen - Malko07"

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permanent:

Union greift KfW-Spitze an

 
05.08.07 19:38
PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 3475498 HANDELSBLATT, Sonntag, 5. August 2007, 19:24 Uhr
IKB-Finanzkrise

Union greift KfW-Spitze an 

Nach der milliardenschweren Rettung der Industriebank IKB wächst in der Union der Unmut über das wirtschaftliche Engagement der staatlichen KfW-Bankengruppe und deren SPD-Führungsspitze. Der Staat dürfe nicht für die Zockerei einer Bank haften, hieß es. Vor allem KfW-Vorstandssprecherin Ingrid Matthäus-Maier gerät zunehmend in die Kritik.


PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 3475498
PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 3475498
PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 3475498
PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 3475498In der Kritik: KfW-Chefin Ingrid Matthäus-Maier (SPD). Foto: dpa

HB BERLIN. „Die KfW sollte sich auf ihren eigentlichen Auftrag konzentrieren und den deutschen Mittelstand fördern“, sagte Michael Fuchs (CDU), Vorsitzender des Parlamentskreises Mittelstand der Union, dem Handelsblatt. „Aus risikobehafteten Finanzmarktgeschäften sollte sich die Staatsbank aber heraushalten.“

Der Unions-Mittelstandsexperte machte die KfW-Spitze auch mitverantwortlich für die IKB-Krise: „Es ist unerklärlich, warum KfW-Vorstandssprecherin Ingrid Matthäus-Maier solche riskanten Geschäfte nicht verhindert hat.“ Die KfW sollte sich so schnell wie möglich von der Düsseldorfer Industriebank trennen, forderte Fuchs: „Ich sehe nicht ein, dass eine Geschäftsbank mit Steuermitteln saniert wird. Der Staat darf nicht für die Zockerei einer Bank haften.“

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PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 3475498 Bild für Bild: Wie es zur Subprime-Krise kam


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Zugleich stellte Fuchs einen Zusammenhang mit der Übertragung des milliardenschweren Sondervermögens aus dem European Recovery Program (ERP) an die KfW her. „Es ist nicht hinzunehmen, dass der Bundesfinanzminister und die KfW-Spitze auf die Übertragung des ERP-Vermögens an die Staatsbank gedrängt und gleichzeitig nichts gegen die Finanzspekulationen der IKB unternommen haben. Wenn man gemein sein will, erkennt man dabei einen Zusammenhang.“

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J.B.:

Das Kapital: Schatten über dem US-Arbeitsmarkt

2
05.08.07 20:09

Das Kapital: Schatten über dem US-Arbeitsmarkt

In den USA geht die Konjunkturangst um, wenngleich die vergangene Woche auch Lichtblicke hatte. Weitere Themen in diesem Kapital: Deutsche Post und Anglo American.


Nach dem Rückgang der Spritpreise von mehr als 3,20 auf rund 2,85 $ je Gallone seit Ende Mai hat sich das Konsumentenvertrauen deutlich erholt. Dennoch wollen die Verbraucher partout keine Autos kaufen geschweige denn Eigenheime bauen, was neben der jüngsten schwachen realen Einkommensentwicklung sicher auch mit dem Rückgang der Hauspreise zu tun hat, der die Kreditaufnahmen inzwischen erschwert. Auch sonst ist auf den Straßen wenig los, wie das anhaltend schwache Lkw-Frachtvolumen zeigt. Weil fast 70 Prozent aller Güter in den USA per Lkw transportiert werden, können daher die trüben Umfragewerte unter den Industrieeinkaufsmanagern noch weniger überraschen als jene unter ihren Dienstleistungspendants.



Bemerkenswert dagegen die anhaltende Stärke auf dem US-Arbeitsmarkt. Denn sieht man von dem angeblichen, angesichts des Ausgabengebarens des US-Staates merkwürdigen Rückgang der Beschäftigung im öffentlichen Dienst von 28.000 im Juli ab, mutet die Stellenzunahme von 120.000 im Privatsektor ordentlich an. Wenn es so weitergehen würde, bliebe das konjunkturelle "Nicht-zu-heiß-nicht-zu-kalt-Szenario" einigermaßen intakt.


Bloß werden die US-Arbeitsmarktdaten qualitativ fragwürdiger, nicht nur aufgrund der immer noch erstaunlichen Robustheit der Baubeschäftigung. So gingen über die vergangenen zwölf Monate 60 Prozent des ausgewiesenen Stellenaufbaus auf die statistische Annahme zurück, dass neu gegründete Firmen entsprechend eingestellt haben; im Frühjahr 2006 lag die Quote bei 31 Prozent. Vom insgesamt ausgewiesenen Stellenzuwachs über die vergangenen zwölf Monate entfallen allein 25 Prozent auf das Gesundheitswesen und 13 Prozent auf den Staat; im Frühjahr 2006 betrugen die entsprechenden Anteile 15 und 6 Prozent (kein Wunder, dass die Lohnnebenkosten steigen). Und anders als die Stellenumfrage unter den Firmen ergibt jene unter den privaten Haushalten, dass die Beschäftigung seit Ende 2006 quasi stagniert. So ist die Arbeitslosenquote mit ungerundeten Zahlen gerechnet binnen zwei Monaten um 0,2 Prozentpunkte gestiegen. Das dürfte selbst der derzeit so inflationsgeplagten Fed etwas zu schnell gehen.



Deutsche Post

Das aufwendige Verpacken von wenig Inhalt kennt man aus der Politik. Zunehmend legen auch Firmen Wert auf eine unterhaltsame Darbietung ihrer Geschäftsvorfälle. Derzeit hoch im Kurs stehen die von Fernsehserien entnommenen Elemente Cliffhanger und Teaser. Dabei erzeugen die Firmen einen formidablen Spannungsbogen, indem sie auf eine laufende Strategieüberarbeitung hinweisen, deren Ergebnisse in wenigen Monaten präsentiert werden sollen. Ob Daimler PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 3475519 , BMW PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 3475519 , Eon PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 3475519 , Siemens PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 3475519 , Telekom PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 3475519 , Nokia PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 3475519 oder jetzt die Post PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 3475519 , sie alle machen es: dem Markt suggerieren, dass da noch was Großes kommt, man die Aktie also keineswegs vorher verkaufen sollte.





Die Post kündigte vergangenen Freitag in dramatischem Tonfall an, am 8. November zeigen zu wollen, wie sie den Shareholder-Value, die Mittelfreisetzung und die Transparenz erhöhen will. Damit sagt sie ja implizit, dass dies alles auch möglich ist. Die Q2-Zahlen scheinen dem zunächst nicht völlig zu widersprechen. Das gesamte Zahlenwerk war durchsichtiger und enthielt weniger Brüche als bisher, und die Mittelgenerierung war gut.

Operativ jedoch gab es weniger Fortschritte. So stiegen im Briefbereich die Personalkosten um 2,5 Prozent, während der Umsatz um 0,8 Prozent sank. Im Expressbereich hingegen enttäuscht die Margenverbesserung von nur 0,6 Prozentpunkten im Jahresvergleich angesichts der vielen 2006 eingeleiteten Maßnahmen und starker Endmärkte. Zu den für 2010 ausgerufenen Margenzielen ist es da noch ein langer Weg. Für die geringen Erfolge auf der Kostenseite kann die Post die von ihr gescholtene Politik nicht verantwortlich machen.



Anglo American

Ist was dran an der Vermutung, dass auch bei Anglo American eine größere Transaktion ansteht? Als Übernahmekandidat kam die Bergwerkfirma eigentlich nie so recht in Betracht. Inzwischen hat sie eine Marktkapitalisierung von rund 75 Mrd. $ - und dazu noch eine Reihe von politisch sensiblen Minderheitsbeteiligungen in Südafrika. Nicht, dass die neue Firmenleitung daher unbekümmert wäre. Tatsächlich räumt sie mächtig auf. Dazu kam am Freitag der Verkauf von Tarmac im Rahmen des Beteiligungsverkaufsprogramms.

Doch wird eine schlankere Anglo selbst nach einer Akquisition in der Größenordnung von Alcan streben? Trotz der Riesenausschüttungen hätte die Firma erhebliche finanzielle Mittel. Aber angesichts der Sektorbewertung könnte selbst das zu wenig sein. Daher könnte der Auskauf der Minderheitsanteile näherrücken. Das wäre nicht die schlechteste Idee.

Quelle: Financial Times Deutschland

 

Servus, J.B.

"Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben sondern den Jahren mehr Leben zu geben."

-Alexis Carrel-

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J.B.:

Nochmal Bear Streans

3
05.08.07 20:43

Ich hab diesen Teil auskopiert, weil vor Allem die letzte Zeile sehr bedenklich anmutet....

Bear Stearns gießt Benzin ins Feuer

Die panische Stimmung, die zum Schluss herrschte, war vor allem Bear Stearns zu verdanken. Die Investmentbank war in den vergangenen Wochen gleich wegen drei angeschlagenen Hedgefonds ins Gerede gekommen und wurde dafür am Freitag von der Ratingagentur S&P abgemahnt. Der Kreditbewerter hat den Ausblick für die Schulden der Bank auf „Negativ“ gesenkt. Als Reaktion gab die Bank am Freitag Nachmittag eine Konferenz und schütte damit noch kräftig Benzin ins Feuer.

Die heutige Situation auf den Kreditmärkten sei die schlimmste seit 22 Jahren, hieß es dort. Schließlich war die Aussage, dass man auf Aktienrückkäufe zur Stützung des eigenen Aktienkurses verzichte, weil man das Geld brauche, um die aktuelle Krise zu überstehen, entlarvend und gab den taumelnden Börsenkursen noch einen zusätzlichen Schubs.

Quelle: http://www.boerse-go.de/news/news.php?ida=666623&idc=2|3|43|4|10|17|19|18

Servus, J.B.

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Malko07:

Das Management von Bear Stearns

 
05.08.07 21:00
versucht natürlich die eigenen Dummheiten durch die "Lage auf den Kreditmärkten" abzuschwächen. Irgendwie verständlich.  
Antworten
J.B.:

Mag sein, Malko

 
05.08.07 21:54
Was mich aber total verwundert, dass eine so große und über die Jahre eigentlich sehr gut geführte Bank, in eine solche Notlage geraten konnte. 2 Fonds abgewickelt, der 3. in Arbeit, die monitären Verluste sind zwar nicht weltbewegend, aber der Imageverlust ist enorm, Bear Streans wird sich sehr lange davon nicht erholen und mit sehr lang, meine ich Jahre. In der Bankenbranche kann es vorkommen, das Verluste anfallen, aber wenn die Verluste an die Öffentlichkeit kommen, dann ist der Schaden 10x so groß.....

Interessant ist auch, dass Merril Lynch bei allen Fonds angeblich investiert war und durch deren Rückforderungen sind die ersten 2 Fonds erst gestrauchelt.....

Was noch wissenswert wäre, die Investmentbanken haben alle ein ähnliches Geschäftsmodell und nur bei Bear Streans kommt was raus, dabei haben JPMorgen und die Lehman Brothers ähnliche Probleme, was man so hört...der Global Alpha von Goldmann Sucks war letztes Jahr schon in einer Schieflage...jetzt nicht mehr??

Also entweder kommt der große Hammer erst oder die Fed hat da schon eingegriffen...

Man wird sehen, ich hoffe Morgen in der Früh öffnet der Dax bei 7299, dann sind endlich die 300er und die 350er von der Piste und es kann wieder ein wenig rauf gehen.

Ich hab gestern Nacht sehr lange gearbeitet und mich für beide Richtungen gut vorbereitet, aber ansteigende Kurse würde die Sache einiges erleichtern.




Servus, J.B.

"Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben sondern den Jahren mehr Leben zu geben."

-Alexis Carrel-

PS: Liebe User, um Mißverständnissen vorzubeugen: http://www.ariva.de/Die_10_Gebote_fuer_Ariva_User_t296849



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Drop_it_when.:

Ich könnte darauf wetten , daß

 
05.08.07 22:01
die Dt. Bank fett im US Hypo Geschäft drin hängt. Irgendwas tickert, die haben sich
im Gegensatz zu anderen Banken nicht explizit geäußert. ...
Antworten
J.B.:

Kreditsorgen erhöhen Druck auf Fed

 
05.08.07 22:04

Kreditsorgen erhöhen Druck auf Fed

Die US-Notenbank Fed wird mit Leitzinssenkungen reagieren, sollte sich die Krise auf dem Hypothekenmarkt zu einer ernsthaften Kreditklemme ausweiten oder der Arbeitsmarkt eine Abschwächung der Konjunktur signalisieren.


"Das Risiko einer Kreditkrise nimmt schrittweise zu. Das erhöht den Druck auf die Fed", sagte Brian Fabbri, US-Chefvolkswirt bei BNP Paribas. "Zinssenkungen werden schnell auf den Tisch kommen, sollte die Fed die Stabilität des Finanzsystems bedroht und damit Gefahren für die Konjunktur sehen", sagte Patrick Franke, US-Experte bei der Commerzbank.



Ein schwächerer Arbeitsmarkt würde es der Fed erleichtern, eine Zinssenkung in naher Zukunft in Betracht zu ziehen, denn damit nähmen die Inflationsrisiken ab. Wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte, stieg die Arbeitslosenquote im Juli von 4,5 auf 4,6 Prozent. "Sollte die Arbeitslosenquote im August erneut um 0,1 Prozent steigen, wird die Fed auf eine neutrale Position umschwenken", sagte Franke.


Hauptsorge: Inflation


Die Fed bewertet trotz der Wachstumsverlangsamung zum Jahresanfang die Inflation als ihre Hauptsorge. Sie hält den Leitzins seit August 2006 bei 5,25 Prozent. Auch von dem Treffen der US-Notenbanker am Dienstag erwarten Experten keine Änderung.





Doch mittlerweile rechnen Marktteilnehmer und eine Reihe von Ökonomen zum Jahresende mit einer ersten Zinssenkung. An den Finanzmärkten ist sie bereits für Oktober mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp 70 Prozent eingepreist. Die Krise bei Hypothekendarlehen für Schuldner geringer Bonität hatte in der vergangenen Woche zu massiven Verlusten an den Aktienmärkten und Turbulenzen an den Kreditmärkten geführt. So geriet auch die IKB Deutsche Industriebank an den Rand einer Pleite.


Analysten sind sich uneinig


Die Sorge wächst, dass der gesamte Finanzsektor angesteckt wird. Dann könnten die Finanzinstitute den Unternehmen den Kredithahn zudrehen, wodurch deren Investitionstätigkeit erlahmen würde. Bereits jetzt haben gestiegene Risikoprämien die Finanzierungskosten für Unternehmen deutlich verteuert.

David Rosenberg, US-Chefvolkswirt bei Merrill Lynch, erwartet wegen der strafferen Finanzierungsbedingungen und eines schwachen Starts der US-Wirtschaft ins zweite Halbjahr eine erste Zinssenkung beim Fed-Treffen am 30. und 31. Oktober. Dies sei wahrscheinlich, auch wenn die Fed am Dienstag bei der Betonung ihrer Inflationssorgen bleibe und die Marktturbulenzen herunterspiele.

Ganz so schnell rechnet dagegen BNP-Volkswirt Fabbri nicht mit einer Zinssenkung. Aber auch er sieht die aktuelle Lage als "Risiko für die Wachstumserwartungen der Fed". Zuletzt hatte sie 2,25 bis 2,5 Prozent Wachstum für 2007 und 2,5 bis 2,75 Prozent für 2008 vorhergesagt.





Das Wirtschaftswachstum hat sich im zweiten Quartal aufs Jahr hochgerechnet von 0,6 auf 3,4 Prozent beschleunigt. Doch viele Experten sagen ähnlich wie die Fed im zweiten Halbjahr ein Wachstum von nur gut zwei Prozent voraus.

Bisher lässt der abkühlende Arbeitsmarkt bei Ökonomen jedoch wenig Konjunktursorgen aufkommen. Denn noch immer bauen die US-Firmen neue Stellen auf. Im Juli schufen die Unternehmen 92.000 neue Jobs - im Vormonat lag der Zuwachs bei 126.000. Mit 4,6 Prozent ist die Arbeitslosenrate noch relativ niedrig. Dies war bisher ein Grund dafür, dass die Fed einen zunehmenden Lohndruck und eine höhere Inflation erwartete.

Diese Sorge teilt David Milleker, Chefökonom bei Union Investment. Er sieht die Kerninflation, gemessen an den Konsumausgaben ohne Lebensmittel und Energie, bis Ende des Jahres infolge der hohen Kapazitätsauslastung und des noch engen Arbeitsmarkts wieder auf rund 2,6 Prozent steigen. Er rechnet daher nicht damit, dass die Fed den Leitzins in diesem Jahr senkt. Das von der Fed bevorzugte Inflationsmaß lag zuletzt zwei Monate innerhalb der "Komfortzone" der Notenbank von 1,0 bis 2,0 Prozent.

Trotz des gestiegenen Drucks auf die Notenbank sind sich Experten unsicher, wie schnell Fed-Chef Ben Bernanke den Finanzmärkten mit Zinssenkungen zur Seite springt. Sein Vorgänger Alan Greenspan senkte seit Anfang 2001 den Leitzins drastisch, nachdem die New-Economy-Blase geplatzt war. Ähnlich reagierte er, als 1998 der HedgeFonds LTCM nach dem Ausbruch der Russlandkrise in Schwierigkeiten geriet. "Greenspan hätte wahrscheinlich den Zins längst gesenkt", sagte Milleker.


Von Mark Schrörs (Frankfurt) und André Kühnlenz (Berlin)

Quelle: Financial Times Deutschland

 

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quantas:

Bitte nur zitieren J.B.!

2
05.08.07 22:14
Du weisst ja wie das mit dem Löschen ist!

Hast nicht Du mir 2 Eingangsposting mit dem Grund Urheber-Rechte-Verletzung in
den letzten Tagen gelöscht?

Natürlich die Moderation wurde anschliessend von der Meta-Moderation rückgängig gemacht.

MfG

quantas
Antworten
Malko07:

Auch gesunkene Leitzinsen

2
05.08.07 22:17
machen den Verkauf der strukturierten Schrottpaketen nicht einfacher. Da hinkt der Vergleich mit den vorherigen Krisen. Sinkende zinsen in den USA würden den US-$ in dem momentanen Umfeld weiter in die Knie zwingen und damit die Inflation stärken. So schlau ist auch die Fed und deshalb wird es diese Woche keine Zinssenkungen geben. Zinssenkungen wird es nur geben, wenn die Inflation wirklich im Griff ist oder die US-Wirtschaft in eine Rezession abschlittert. Soweit ist es noch nicht.

Antworten
J.B.:

@Drop it

 
05.08.07 22:18
Nun, ich will Dir was verraten, ich werde die DB callen, wenn nicht Morgen, dann halt am Dienstag...

Wie ich den Pepi A. kenne, hat der ein paar Hedgefonds "gelinkt" und denen das Zeug angedreht, bevor der Stein ins Rollen kam. Ansonsten hätte man schon längst etwas gehört, denn die DB gehört zu den 40 größten Hypothenkenanbietern in den USA und wenn`s etwas größeres gäbe, wäre das schon auf dem Tisch. Der Ackermann ist ein schlauer Fuchs und hat dieses Ding wahrscheinlich bald genug gerochen....das zumindest denke ich, alles andere wäre nach seinen Aussagen strafrechtlich relevat...



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J.B.:

quantas

 
05.08.07 22:29
Zur Erklärung:

1. Von dort wo ich meine Artikel beziehe, gibts nur einen generellen Link zur Newsseite und keine Artikelspezifische URL. Wenn ich die Artikel hier zitiere und später kann sich ein User die Info`s auf 175 Seiten raussuchen, dann ist das ein wenig kontraproduktiv.

2. Ist überall die Quelle angeführt.

3. Wenn Ihr im Talk über Hunz und Kunz diskutiert, ist das die eine Sache, wenn hier Analysen und Marktbezogene Kommentare ausgetauscht werden, welche nicht ohne Qualtätsverlust zu zitieren sind, ist das eine andere Sache.

4. Mach hier nicht einen auf wichtig, freu Dich, dass der Metamod deinen Widersprüchen statt gegeben hat, was mich nicht tangiert. Ich weiß schon, wie weit ich gehen darf....


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quantas:

Nicht blos die Immobilien!

 
05.08.07 22:48
Am Dienstagabend erklomm der Ölpreis einen Rekordstand. Das US-Leichtöl erreichte mit 78,21 Dollar einen Rekord-Schlussstand. Der bisherige Rekord-Schluss war am 14. Juli vergangenen Jahres mit 77,03 Dollar erreicht worden. In den vergangenen zwei Monaten sind die Rohölpreise damit um mehr als 20% gestiegen.

Ursachen sind unter anderem Ausfälle in Raffinerien, Produktionskürzungen in Nigeria und in der Nordsee sowie Prognosen, wonach die globale Nachfrage das verfügbare Angebot bis Ende des Jahres übertreffen soll.
Zudem gibt es Befürchtungen an den internationalen Handelsplätzen, dass eine kräftige Hurrikan-Saison bevorstehen und die Förderung und Verarbeitung von Öl im verbrauchstärksten Land, den USA, beeinträchtigen könnte.

Diese Entwicklungen sind mitentscheidend an den Kursverlusten der Börsen.

MfG

quantas

P.S. Zu 70: hatte es noch nie nötig auf wichtig zu machen.



Antworten
J.B.:

quantas, das sind ja alte Geschichten

 
05.08.07 22:57

Energie: Steigen jetzt die Fonds aus?

Die Fonds sind derzeit anscheinend auf der Suche nach neuen Spielzeugen. Jedenfalls wurden heute auch zahlreiche vor kurzem noch beliebte Rohstoffe verkauft. Besonders unter Druck standen die Industriemetalle wie Kupfer oder Nickel. Zink war im freien Fall. Da schloss sich auch das Öl an.

Dazu trugen die flauen US-Konjunktdaten bei, die eine Dämpfung der Spritnachfrage signalisieren.

Außerdem reduzierte die Colorado State University ihre Vorhersage von Mega-Hurricanes, die die Ölförderung unterbrechen könnten, von fünf auf vier.

Der September-Kontrakt für Crude fiel 1.43 Dollar auf 75.43 Dolllar.
Im Vergleich zur Vorwoche kostet das Öl 2,04% weniger

Der September-Kontrakt für Erdgas bröckelte 0.022 Cents auf 6.084 Dollar. Minus 2,09% im Vorwochenvergleich
Der September-Kontrakt für Benzin sank um 1.12 Cents auf 2.025 Dollar. Minus 2,65% im Vorwochenvergleich


Energie-Titel: Zweifel an den Produzenten

Viel deutlicher als die Rohstoffe traf es deren Produzenten:

ExxonMobil Corp. setzte heute seinen scharfen Kursrutsch mit minus 3,64% auf 82.08 Dollar fort.
Chevron Corp. gab um 3,42% nach und schloss auf 81.02 Dollar.
ConocoPhillips sank 3,33% auf 77.59 Dollar.
Die Uranmine Cameco verlor 2,20% auf 39.05 Dollar

Monsanto, als Produzent von genverändertem Mais-Saatgut, Teilhaber am Biospritboom bröckelte 1,39% auf 64.08 Dollar.

Quelle: http://www.boerse-go.de/news/news.php?ida=666623&idc=2

 

 

Servus, J.B.

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J.B.:

quantas, zur Erklärung, die 2.

 
05.08.07 23:18
In der Regel macht der Öl-Preis nicht mehr so viel aus, da die meisten betroffenen Unternehmen(Airlines, Transport u. Frachtunternehmen usw...), das Preisrisiko hedgen.

Aber, Öl-Preis rauf, Börsen rauf, Öl-Preis runter, Börsen runter, gilt ganz besonders für den S&P500 sowie begrenzt für den DJ, wegen EXXON und deren hoher Gewichtung......


Servus, J.B.

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C_Profit:

Bear Stearns' Spector resigns

2
05.08.07 23:18
05.08.2007 23:15
Report: Bear Stearns' Spector resigns

NEW YORK (AP) - Bear Stearns Cos. (Nachrichten) co-President and co-Chief Operating Officer Warren Spector resigned Sunday at a meeting of the firm's board of directors, according to a published report.

Alan Schwartz, Bear Stearns' other co-president and co-COO, will become the sole president, and Samuel Molinaro, the firm's longtime chief financial officer, will assume the role of chief operating officer, The Wall Street Journal reported on its Web site, citing an unnamed person familiar with the matter. Jeffrey Mayer, who is co-head of fixed income, will take Spector's seat on the executive committee, the report said.

Bear Stearns representatives did not immediately return telephone and e-mail messages seeking comment.

Spector, 49, has spent his entire career at Bear Stearns since joining the firm as a trader in 1983. He has been considered a likely successor to Chief Executive James Cayne, 73.

But the meltdown of two hedge funds at Bear Stearns Asset Management, a unit Spector oversaw, have put him and the firm under pressure. The hedge funds filed for bankruptcy protection last week because of their exposure to wrong-way bets on securities backed by mortgages for people with less than stellar credit.

On Friday, Standard&Poors said it was considering cutting its rating on Bear Stearns' creditworthiness because of the firm's exposure to the distressed mortgage and corporate buyout markets.

Separately, another ratings agency, Fitch Ratings, downgraded $46.4 million worth of Bear Stearns bonds backed by subprime mortgages, or home loans to people with spotty credit histories.

The news sent the Wall Street brokerage's shares tumbling to their lowest price since November 2005. The shares, which have lost nearly one-third of their value this year, fell $7.28, or 6.3 percent, to close Friday at $108.35.

Bear Stearns has said the problems with the hedge funds were isolated incidents and 'by no means an indication of broader issues at Bear Stearns.'

Copyright 2007 Associated Press. All rights reserved. This material may not be published, broadcast, rewritten, or redistributed.


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C_Profit:

S&P Down More Than 1% Three Straight Friday's

 
05.08.07 23:29
S&P Down More Than 1% Three Straight Friday's: More Declines Likely

Posted on Aug 5th, 2007 with stocks: IVV, SPY

Hickey and Walters (Bespoke) submit: 8/3 marked the third straight Friday of -1% declines for the S&P 500. And each Friday has gotten progressively worse. This is just the fifth time it has happened since 1945.

Below we highlight the prior 4 times it occurred. As shown, the first didn't happen until August 1990, and the market was down significantly the following week. It happened again in February 2000, and while the market bounced in the short term, we all know where it went from there. In February 2001 and May 2002, the S&P 500 again saw 3 straight Fridays of -1% or more, and while results were mixed over the following week, the following month was down quite a bit.


PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 112935
Antworten
C_Profit:

Sorry, hier der Link

 
05.08.07 23:33
usmarket.seekingalpha.com/article/43551?source=feed
Antworten
C_Profit:

....und bin so schlau, als wie zuvor

 
06.08.07 00:07
den Ausschlag wird  geben, dass die dip-buyers das Ruder an die strength-sellers ab-
gegeben haben.
Eigentlich wollte ich ja nur zum Öl anmerken, dass die Hurricanwahrscheinlichkeit von
5 auf 4 gesenkt wurde, die US-Lagerbestände so hoch sind wie 9 Jahre nicht mehr, die
Opec kein Interesse hat, die Weltkonjunktur abzuwürgen letztlich der saisonale
Preiszenit überschritten sein kann. Ausserdem ist seit ein paar Tagen auch PBR auf
absteigendem Ast.
Weizen ist zwar schon superteuer, aber auf dem Missipissi liegen diverse Getreidedampfer fest und die Ernteausfälle in Reis (Asien) müssen auch kompensiert werden.(Vielleicht gleich in Reis investieren)

        so, auf eine spannende Woche    C_Profit
Antworten
Platschquatsc.:

Rätsel gelöst

 
07.08.07 00:44
Nun wissen wir warum der DAX am Freitag nachbörslich so "Bärenstark" war.
Naja heißt ja nicht umsonst Dax - FUTURE.
(Verkleinert auf 99%) vergrößern
PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 113135
Antworten
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