Dickes Minus erwartet
So erwartet Christoph Schlienkamp, Analyst beim Bankhaus Lampe, für die Marke Praktiker im dritten Quartal ein Umsatzminus von zehn Prozent, dagegen dürfte Max Bahr ein leichtes Plus von rund zwei Prozent verzeichnen. Allerdings dürften auch die internationalen Aktivitäten von Praktiker mit einem Minus von rund zehn Prozent zu Buche schlagen. „Auf der Ergebnisseite rechnen wir für Praktiker mit einem EBITA-Minus von 30 Millionen Euro", sagt Schlienkamp.

Mit Interesse dürften die Anleger aber auch die Analysten verfolgen, ob der neue Konzernchef Thomas Fox bereits erste Details zur neuen Strategie bekannt gibt. Allerdings dürften die Hoffnungen nicht allzu hoch sein. Fox ist erst seit Anfang Oktober im Amt. Ob bereits ein Restrukturierungskonzept vorliegt, darf bezweifelt werden. Allerdings könnte es durchaus sein, dass zumindest Andeutungen den Aktienkurs neues Leben einhauchen. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner positiven Einschätzung, rät investierten Anlegern jedoch, den Stopp bei 2,60 Euro zu beachten.
Markus Bußler
Die Aktie der Baumarktkette Praktiker präsentiert sich nach wie vor volatil. Drohte das Papier heute im frühen Handel unter die Unterstützung bei 2,60 Euro zu rutschen, erholte sich der Kurs wieder. Dennoch scheint der Handel mit dem Papier derzeit richtungslos zu verlaufen. In ein paar Tagen könnte jedoch neuer Schwung in das Papier kommen.
Praktiker präsentiert am Mittwoch, 26. Oktober, die Zahlen für das abgelaufene Quartal. Positive Überraschungen sind nicht zu erwarten. Bereits mit den Halbjahreszahlen hatte der Konzern die Prognose nach unten geschraubt, ein weiterer Kursrutsch war damals die Folge. Mittlerweile geht der Konzern davon aus, dass auch das zweite Halbjahr negativ verlaufen sein dürfte. Das operative Ergebnis des Vorjahres dürfte nicht erreicht werden.

, werden wir einen ansteigenden Kurs erleben.