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Potential ohne ENDE?


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Fannie Mae Feder. 7,33 € +0,00% Perf. seit Threadbeginn:   +2264,52%
 
Anti Lemming:

Grundlage ist ein am 19.10.22 ergangenes

 
28.10.22 18:22
Urteil gegen das Consumer Financial Protection Bureau (CFPB). Collins-Anwalt Thompson vertritt die These, dieses Urteil sei auf die FHFA übertragbar.

Bundesberufungsgericht erklärt CFPB für verfassungswidrig finanziert und strukturiert

Das Consumer Financial Protection Bureau (CFPB) wurde erneut als verfassungswidrig strukturiert eingestuft. Das Urteil ist ein Sieg für CFPB-Kritiker und stellt die meisten Maßnahmen der Behörde in Frage.

Ein einstimmiges Dreiergremium des U.S. Court of Appeals for the Fifth Circuit entschied am Mittwoch, dass der Finanzierungsmechanismus der CFPB, der durch Gebühren des Federal Reserve Board und nicht durch Mittel des Kongresses finanziert wird, verfassungswidrig ist. Dem Gericht zufolge ist die Finanzierung der CFPB in doppelter Hinsicht vom Kongress isoliert und daher sowohl dem Kongress als auch der Öffentlichkeit gegenüber nicht rechenschaftspflichtig. Somit verstößt der Finanzierungsmechanismus der CFPB gegen das in der Verfassung verankerte Prinzip der Gewaltenteilung und insbesondere gegen die Bewilligungsklausel.

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Anti Lemming:

Aus Thompsons Schreiben

2
28.10.22 18:25
(Verkleinert auf 76%) vergrößern
Potential ohne ENDE? 1339640
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Anti Lemming:

Willkommen im "freien" Amerika

 
29.10.22 16:42
investorshub.advfn.com/boards/...sg.aspx?message_id=170318611

deepL + edit

FHFA, Fannie und Freddie haben heute Abend einen Antrag auf Ablehnung gestellt, in dem sie Richter Lamberth bitten, den [Anwälten der] Aktionäre[n] in den Schlussplädoyers in der nächsten Woche die Erwähnung eines Schadensmodells zu untersagen, das den Aktionären einen Schaden von mehr als 1,6 Mrd. Dollar zubilligt.

FHFA, Fannie and Freddie filed a motion in limine this evening asking Judge Lamberth to restrict shareholders from making reference in closing arguments next week to any damage model suggesting shareholders were harmed by more than $1.6 billion.

-------------------

A.L.: Immerhin lässt sich daraus implizit ableiten, dass die Beklagten gegen eine Schadensersatzzahlung in vorgesehender Höhe (1,6 Mrd. $) wohl keinen Widerspruch (mehr) einlegen werden.

Die Jury gibt ihr Urteil am Montag bekannt. Wenn es bei 1,6 Mrd. $ Schadensersatz bleibt, dürfte es vor Gericht keine Revision geben, die bei Geschworenen-Prozessen ohnehin eher selten erfolgt.

Und zwar schon deshalb nicht, weil den Anwälten der Kläger Formfehler unterlaufen sind. Sie hatten triftige Gründe angeführt, die für das zugelassene ("kleine") Schadensmodell einen Schadensersatz von ca. 2,9 Mrd. $ gerechtfertigt hätten, allerdings bei der Einreichung die Frist versäumt.

Bei einer Revision würde im Folgeprozess von Anfang an das 2,9 Mrd-Schadensmodell angewandt - also deutlich mehr -, und es könnte sogar sein, dass die drei "großen" Forderungsvarianten, die Lamberth im Vorfeld abgebürstet hatte, aufgrund der belastenden Aussagen von DeMarco im ersten Prozess nachträglich doch noch Erfolg haben. [Bei den "großen" Varianten winkt den JPS Schadensersatz zum Nennwert, auch für die Freddiestämme gäbe es mehr (Details weiß ich bei denen nicht).]

Das Risiko für die Beklagten, nach einer Revision noch schlechter als jetzt dazustehen, ist daher groß genug, dass sie lieber das Urteil der Jury, sofern es max. 1,6 Mrd. $ umfasst, stehen lassen dürften.

---------------

Auf alle genannten Beträge kommen noch 6 % Verzugszinsen seit 2012.
Antworten
Anti Lemming:

Allerdings könnte die Jury, wenn sie nicht

 
29.10.22 16:47
ganz auf den Kopf gefallen ist, auch ohne einen Hinweis der Klägeranwälte* auf die drei großen Schadensmodelle zu dem Schluss kommen, dass 1,6 Mrd. $ Schadensersatz viel zu wenig sind. Es wurde ja am Rande des Prozesses oft genug über die anderen Schadensmodelle gesprochen. Wer halbwegs offene Ohren hatte, sollte das mitbekommen haben.

* der mit der Eingabe gemäß # 103 (sofern Lamberth zustimmt) verboten wurde
Antworten
Anti Lemming:

Ergänzung zu # 103

 
29.10.22 16:54
Hier der Link zum Original des genannten Antrags der Beklagten-Anwälte.

www.glenbradford.com/2022/10/fnma-fanniegate-1223/
Antworten
Anti Lemming:

Kommentar von Hvp123

3
29.10.22 17:22
investorshub.advfn.com/boards/...sg.aspx?message_id=170319058

deepL + edit

Mal sehen, wie die Kläger und/oder der Richter [auf den Antrag in # 103] reagieren. Mir scheint, sie sind nervös, nachdem die Geschworenen [die belastenden Aussagen] von Ugoletti und DeMarco gehört haben. Die beiden hatten niemanden sonst gefragt, und ihr Machtmissbrauch [ist offenkundig]. Susan Hartman wies nach, dass die Regierung mit mehr als 130 Milliarden $ überzahlt worden ist, und Susan McFarland sagte, dass der NWS [eigens dafür] geschaffen wurde, um [Gelder aus den rückerstatteten] DTAs einzusacken, damit FnF sich nicht aus eigener Kraft rekapitalisieren konnten. Die eigentliche Absicht hinter dem NWS war die Abwicklung [der Firmen]. Das gesamte Bild sollte nun für Richter und Jury klar sein. Wir haben ein paar interessante Tage vor uns.

Lets see how plaintiffs and/or judge respond, seems to me they are nervous right now after jury heard it all from Ugoletti lied & DeMarco not asking anybody else & saw their abuse of power. Susan Hartman showed govt has been paid off by over 130B & Susan McFarland said nws was designed to get DTAs so they cant recap & release on their own. Wind down was the real intention behind nws.
Entire picture should be clear cut now for both judge & jury. So interesting couple of days ahead of us.
Antworten
Anti Lemming:

noch einer von Hvp123

2
29.10.22 17:30
investorshub.advfn.com/boards/...sg.aspx?message_id=170319516

FannieGate ist viel größer als 1,6 Milliarden Dollar, der Kampf hat gerade erst begonnen, wir müssen bis zur letzten Runde warten. Zum ersten Mal sind Beweise ans Licht gekommen, so dass der Druck auf denjenigen lastet, die etwas falsch gemacht haben. Kluge Leute würden einen Vergleich schließen, bevor es zu spät ist. Bei einem Vergleich würde das US-Schatzamt mehr Geld erhalten als die anderen 20 % der Aktionäre, so dass dies eine realistisch [umsetzbare] Option ist. Ich kann es kaum erwarten, die Schlussplädoyers von Hamish zu sehen. Mr. Integrity [= Lamberth] muss sich für Gerechtigkeit für die kleinen Leute einsetzen, die so viele Jahre lang [gegen] diesen größten finanziellen Diebstahl von Privateigentum gekämpft haben.
Antworten
Anti Lemming:

Zitat von Lamberth aus dem Prozess

2
29.10.22 17:35
"Es ist ein wenig seltsam, dass eine [so] wichtige Entscheidung [wie der NWS] getroffen wurde ohne [jegliche] Dokumentation. Das ist ein Problem für Sie", sagte Richter Lamberth der FHFA.

investorshub.advfn.com/boards/...sg.aspx?message_id=170319658
Potential ohne ENDE? 1339732
Antworten
Anti Lemming:

Und warum gab es keine Dokumentation?

3
29.10.22 17:42
Die Antwort steht in # 099:

Alle, Finanzministerium, der Kongress usw. (einschließlich Obama) wussten, dass der NWS eingeführt wurde. Aber keiner von ihnen wollte seine "Fingerabdrücke" auf dieser Entscheidung haben. Deshalb kam auch nichts im Kongress an die Öffentlichkeit. Aber sie wollten das Geld!
Antworten
s1893:

Offensichtlicher Betrug

2
29.10.22 23:03
Der offensichtliche Betrug siehe DeMarco, der nocvt korrekt legitimierte NWS. Das es so ist wissen wir achon lange aber vor Gericht solche Beweise . Hatten wir noch nie.

Müssten da jetzt nicht neue Klagen entstehen. 5th Circuit nochmal aufgerollt werden?

Gute Arbeit AL.
Antworten
KeyKey:

Hört sich eigentlich alles ganz gut an ..

 
29.10.22 23:53
Nur frage ich mich, warum man das dann nicht auch (zumindest ein wenig mehr) am Kurs sieht ..
Haben zwischenzeitlich so viele Zocker schon das Feld verlassen ?
Und nun ist nur noch der harte Kern da der (notgedrungen) geduldig wartet ? :-)
Mag ja sein dass der Bezug zu Vorzugsaktien viel größer ist .. aber irgendwie ist es doch trotzdem seltsam, dass sich am Kurs der Fannie-Stämme so wenig tut. Und die Infos gabs ja auch schon wo noch gehandelt werden konnte. Vor ein paar Jahren wären mit solchen Infos doch gleich einige Prozentpunkte ins Plus möglich gewesen.
Antworten
s1893:

KeyKey

2
30.10.22 05:04
Wer weiss wer damals als es solche Kurssprünge gab am Rad gedreht hat. Es sei denn es ist im Kurs schon drin? Meine Vermutung ist eher das nach EnBanc, Scotus das Vertrauen gänzlich weg ist. Und wenn man das hört das der NWS noch nichtmal eine korrekte rechtliche Basis hatte - ist zurecht kein Vertrauen da in die Justiz. Das ein Staat so offensichtlich ich nenne es mal "klauen " darf in den USA ist schon brutal ernüchternd.

Warten wir mal kommende Woche ab.
Antworten
oldwatcher:

Was mich interessiert

 
30.10.22 07:09
Hat die Jury ihr Urteil bereits getroffen und die Verkündigung ist lediglich verschoben. Oder wurde die Beratung und Entscheidung auf Montag verschoben um eventuell noch Einfluss auf das Ergebnis zu haben?
Antworten
Anti Lemming:

# 113

 
30.10.22 09:36
Das Urteil wird am Montag gefällt.
Antworten
Anti Lemming:

# 111

 
30.10.22 09:45
"Mag ja sein dass der Bezug* zu Vorzugsaktien viel größer ist .. aber irgendwie ist es doch trotzdem seltsam, dass sich am Kurs der Fannie-Stämme so wenig tut."

* es geht um Schadensersatz

----------------------

Insgesamt bewegt sich bei den Kursen wenig, auch bei den JPS. Die Fannie-Stämme erhalten aus dem Fairholme-Prozess (= aktueller Jury-Prozess mit Richter Lamberth) allerdings überhaupt kein Geld, weil sie nicht an der Sammelklage teilnehmen.

Teilnehmende sind nur sämtliche JPS und die Freddie-Stämme. Das scheint an den Verträgen für die Fannie-Stämme zu liegen. Fannie war erst 30 Jahre staatlich (ab 1938) und ging erst 1968 als private AG an die Börse. Offenbar wurden die Verträge bei der Umstellung nicht sattelfest (in Bezug auf Fairholme-Klage) ausgearbeitet. Die JPS wurde hingegen meist in den nuller Jahren aufgelegt (viele 2007 und 2008). Das gibt es glasklare Verträge.

Daher ist es kein  
Antworten
Anti Lemming:

Fannie-Stämme könnten aber profitieren

2
30.10.22 10:06
wenn mit den belastenden Aussagen von Ugoletti, DeMarco etc. vor Richter Lamberth alte Fälle neu aufgerollt werden. Womöglich muss sich auch Scotus den Fall noch mal vornehmen (es kam schon mehrmals vor, dass Scotus getroffene Entscheidungen nachträglich abgeändert hat).

Ideal wäre es - wenn auch sehr unwahrscheinlich -, wenn der NWS (2012) und vielleicht sogar die PSPA-Verträge (2008) rückabgewickelt würden (siehe # 102).

Würde die PSPA-Verträge für ungültig erklärt, verschwänden die SPS ohne Verwässerung. Die 191 Mrd. $, die die Regierung faktisch gezahlt hat, würden dann rückwirkend als Kredit gerechnet (statt als Aktienbeteiligung). Ein Kredit ist aber abzahlbar.

Damit könnten die (je nach Rechnung bis zu) 150 Mrd. $, die die Regierung seit 2008 "netto" auf FnF rausgezogen hat, dem vorhandenen Buchkapital zugeschlagen werden. (Das Buchkapital entspräche ohne die SPS annähnernd dem CET1. CET1 läge somit bei 240 Mrd. $, und eine KE wäre gar nicht mehr nötig. CET1 ist das für eine Freilassung maßgebliche Kapital (siehe 4. Briefvereinbarung von Jan. 2020).

Allerdings zeigt der Kurs der Fannie-Stämme von aktuell 49 Cents, für wie wenig aussichtsreich der Markt eine solche Entwicklung hält. Womöglich liegt der Markt aber falsch (und z. B. Bill Ackman richtig) - man kann da nur hoffen.

* Das FnF-Buchkapital von aktuell etwas über 90 Mrd. $ (und alle anderen Kapitallevel) würden um 1,6 Mrd. $ sinken, falls die Jury am Montag diese Summe als Entschädigung bewilligt. Denn das Geld dafür kommt von FnF, nicht von der Regierung.
Antworten
Anti Lemming:

Hier noch mal die FnF-Kapitallevel

 
30.10.22 10:32
Das Buchkapital legt zurzeit bei ca. 90,2 Mrd. $ (bzw. bei ca. 88,6 Mrd. nach positiver Jury-Entscheidung am Montag)

Das Kernkapital beträgt ca. -105 Mrd. $
(= Buchkapital abzüglich SPS)

Das TIER1-Kapital liegt bei ca. -124 Mrd. $
(= Kernkapital abzüglich DTA)

Das CET1-Kapital liegt bei ca -157 Mrd. $
(= TIER1-Kapital abzüglich 33 Mrd. $ Buchwert für die JPS)

----------------------------

CET1 Kapital ist das, was für die Freilassung maßgeblich ist. Es muss mindestens 2,5 % der Bilanzsumme betragen. Die Bilanzsumme liegt zurzeit bei 7,2 Billionen $, Daraus errechnet sich eine CET1-Zielwert für die Freilassung von 180 Mrd. $. Es fehlen aktuell also noch 337 Mrd. $, und bei SPS-Löschung würden noch 146 Mrd. $ fehlen.

(Die genannten Zahlen sind nur als Anhaltspunkte zu verwenden - Stand teils Anfang des Jahres)
Antworten
Anti Lemming:

Selbstentlarvung der Verteidigung

2
30.10.22 15:41
twitter.com/FnFGateFan/status/...AQO1Zuvb046FdXBMw3A&s=19

Die große Ironie dieses Prozesses besteht darin, dass die Beklagten in ihrer Eröffnungsrede den Vertragsbruch [offen] zugegeben haben. Die Anwälte der Beklagten verkündeten stolz, dass DeMarco und die FHFA die Aktionäre überhaupt nicht berücksichtigt hätten, und genau das verstößt gegen unser Recht auf Treu und Glauben und faire Behandlung.
Antworten
s1893:

DeMarco

 
30.10.22 20:07
Wurde oder musste sich DeMarco schon mal zu dieser Fragestellung äussern vor Scotus? Musste DeMarco sich bei Lamberth äussern oder war es eher ungeschickt von ihm? Hab nur die Aussage gelesen und nicht der Grund und Hintergrund seiner Äußerungen.

Ich kann mir nicht vorstellen das die Hedgies wo schon seit Jahren auf einen grosses F&F Spektakel warten diese Äußerungen von DeMarco nicht gehört haben.
Eine neue Klage deswegen könnte sich schon auf dem Kurs auswirken. Der Tag morgen wird spannend. Bin gespannt auf die Plädoyers.
Antworten
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#42120

Anti Lemming:

Vancmike bei iHub

2
30.10.22 21:23

investorshub.advfn.com/boards/...sg.aspx?message_id=170324793

deepL + edit (Hervorhebungen von mir)

Wenn ich es richtig verstanden habe, wurde der Fall Rop verloren (zurückverwiesen) [bzw. es wurde] entschieden, dass DeMarco als untergeordneter Bürokrat zu betrachten sei, so dass die zeitlichen Beschränkungen eines amtierenden Direktors nicht galten.

Ich würde daher [als Klägeranwalt im Lamberth-Prozess] in meinem Schlussplädoyer darlegen, dass ein amtierender Direktor, ein "untergeordneter Bürokrat" und "Staatsbediensteter" in der Lage war, auf eigene Faust, ohne Analyse oder Dokumentation, die dritte Briefvereinbarung aufzusetzen und anzuwenden, was sich auf Vermögenswerte in Höhe von Billionen Dollar auswirkte (entsprechend 20 % der US-Wirtschaft). Er stahl damit Werte von über 100.000 Aktionären und verstieß direkt gegen HERA und die Vormundschaft, die ja der Erhaltung und Bewahrung dienen sollte. Würde das wirklich jemand glauben?

Antworten
Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#42122

Anti Lemming:

Dass Ugoletti und DeMarco

 
30.10.22 21:52

vor Gericht zur "Urheberschaft" des NWS befragt wurden, ist nach meiner Kenntnis erstmalig im Lamberth-Prozess geschehen, vorher noch nicht.

Scotus hat, soweit ich weiß, nur Papiere gewälzt und dann eine Art Gesinnungs-Opinion ausgesprochen - im Sinne von: Das HERA-Rettungsgesetz segnet alles ab, was FHFA und die US-Regierung in der Zwangsverwaltung unternehmen.

Dazu zählen sogar Aktionen, die den beiden Firmen und den Aktionären schaden. Zu den besonders aktionärsfeindlichen Aktionen zählte 2012 der NWS. Welche Stellen bzw. Personen den NWS veranlasst haben, und mit welcher Absicht, hat Scotus offenbar im Detail nicht interessiert. Scotus hat sich nur formaljuristisch auf die angebliche Allmacht der Zwangsverwalter infolge des (faktisch vergifteten) HERA-Rettungsgesetzes berufen.

NWS nützt allein der US-Regierung, und damit angeblich auch dem US-Steuerzahler. Alles andere, meinte Scotus, sei demgegenüber sekundär, auch treuhänderische Pflichten der FHFA, den Firmen (wie von Bush/Paulson versprochen) nach nur temporärer Zwangsverwaltung dabei zu helfen, später wieder finanziell auf eigenen Beinen zu stehen.

Ugoletti und DeMarco hingegen wollten FnF nicht schützen und bewahren, sondern "kastrieren": DeMarco hat im Lamberth-Prozess ausgesagt, dass es sein Ziel gewesen sei, die GSE zu schrumpfen und abzuwickeln. Außerdem hat DeMarco behauptet, der Bankenausschuss im Senat hätte bereits einer Abwicklung von FnF zugestimmt. Das war jedoch eine Lüge, wie die Klägeranwälte nachweisen konnten (# 098, unterstrichene Sätze).

Die Zeugenaussagen im Lamberth-Prozess haben außerdem offenbart, dass die Regierung den NWS zum Abkassieren einführen wollte, aber - wohl weil sie die Gesetzwidrigkeit der Aktion ahnte - keine Dokumente dazu verfasst/hinterlassen hat. DeMarco hat erklärt, der NWS sei seine ganz persönliche Entscheidung gewesen, die allerdings dem Wesen nach auch von der US-Regierung getragen werde. (Vielleicht nimmt DeMarco auch pro forma alle Schuld auf sich, um Top-Mitglieder der damaligen Regierung schützen.)

Antworten
s1893:

DeMarco vs. SCOTUS

 
31.10.22 15:24
Ja, Scotus hatte einen anderen Hintergrund.  Da ging es nicht um die Rolle von DeMarco.  Vermutlich gab es bezüglich dessen keine Klage weil Niemand bisher so viel Dreistigkeit erwartet hat. Das ist ja sensationell.  Kommt einem vor als ob ein Beamter im mittleren Dienst hier mal kurz ohne Kontrolle (im Namen der Demokraten) den Aktionären hunderte Milliarden stehlen konnte. Da hat Obama echt nen blöden gefunden.

Wenn das nicht Asap im Nachlauf neue Klagen gibt oder eine Neuauflage von Scotus dann esse ich einen... Mit der Aussage von DeMarco hätte Scotus anders urteilen müssen???

Wann sind nochmal Midterms? Ach ja, am 08.11.
Antworten
Anti Lemming:

Ohne Worte

 
31.10.22 17:06
(Verkleinert auf 87%) vergrößern
Potential ohne ENDE? 1339953
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