Heute hat das Oberste Gericht entschieden, ob es unsere Sache in Form des Perry-Falls annimmt. Das Ergebnis ist noch nicht bekannt. Dienstag sollten wir Bescheid wissen.
So weit so gut. Allerdings sind meine weiteren Äußerungen hierzu falsch gewesen, leider. Nachdem ich dies hier gelesen habe,
www.counselpress.com/page_blog_single.cfm?bid=11
möchte ich Folgendes richtig stellen:
Die Formulierung "Distributed for Conference" ist leider irreführend. Ebenso der Aufbau der Info-Seite des Supreme Courts sowie die Dokumentation von alten Fällen:
Überall wurde suggeriert, dass "Distributed for Conference" mit vorausgehenden "oral arguments" einhergeht. Das stimmt leider nicht immer. Ich halte es inzwischen sogar für unwahrscheinlich, dass es eine Diskussionsrunde mit den Anwälten gab. Denn das hätte ich wahrscheinlich im Netz gefunden.
So schreibt Liebman: "In any event, “distributed for conference” is a somewhat misleading phrase."
Desweiteren schätzt er, dass nur 20-25% aller zur Konferenz zugeteilten Anträge überhaupt diskutiert werden. Und diejenigen, die nicht diskutiert würden, würden automatisch abgewiesen:
"Does this mean the Court will discuss each petition distributed during their conference? Absolutely not! Although this is a very closely guarded secret, I would estimate that, at best, only 20-25% of the petitions distributed for a given conference are actually discussed during that conference and few, if any, of those discussed, are granted. Those which aren’t discussed, become automatically denied."
Außerdem braucht es die Zustimmung von 5 Richtern, nicht vier. Da habe ich "five" falsch übersetzt, unglaublich. Five wie fier - sorry. (-;
Nichts für ungut. Mit der Entscheidung der Richter hat das nichts zu tun. Trotzdem halte ich es für angebracht, die Sache richtig zu stellen. Ein wenig peinlich ist es mir schon. Aber dafür drücke ich die Daumen ganz fest...