US21 hat weitgehend Recht bzgl. des Bezugsrechtsverkauf, dennoch sind kleine Widersprüche nötig:
1.) Selbst wenn der PNE Wind-Aktienkurs ein wenig unter 2,40 € fällt, wird i.d.R. ein minimaler Kurs an den Börsen gebildet. Es finden sich immer Zocker, die auch Bezugsrechte quasi als sehr kurzlaufende Optionsscheine nutzen. Der Hebel ist dann gigantisch und läuft für den Zocker, wenn der Kurs zum Ende der Bezugsfrist wieder über 2,40 € steigt. Die Chance auf einen Totalverlust ist aber auch sehr, sehr hoch.
2.) Ob sich der Verkauf von Bezugsrechten lohnt, bestimmt sich aus der Anzahl der Bezugsrechte multipliziert mit dem Kurs abzgl. der Gebühren. Es gibt durchaus Banken/Broker, die bei Bezugsrechtshandel deutlich geringere Gebühren als bei normalen Umsätzen nehmen, so dass selbst ein Verkauf von 500 Bezugsrechten zu 0,02 Euro/Aktie schon zu einem minimalen Auszahlungsbetrag führen können. Und wer bis zum letzten Tag des Bezugsrechtshandel nicht verkauft oder alternativ einen Bezugsauftrag erteilt hat, wird in der Regel zwangsverkauft (bei Kurs > 0,00) oder ausgebucht.