Ich lese fast nur noch von Comroad bei Ariva. Darum habe ich mal die eben erschienen Darstellung der Platow Börse reinkopiert
ComRoad AG (WKN: 544940)
Strasse : Edisonstraße 8 Segment : Neuer Markt
PLZ : 85716 Telefon : 089/315 719-0
Ort : Unterschleißheim Fax : 089/921 852 24
Land : Deutschland Homepage : Klick hier
Branche : Email : Klick hier
IR : Dipl.-Ingenieur Bodo A. Schnabel
Platow Börse zu ComROAD: "Was steckt dahinter?"
Obwohl der Telematikspezialist bislang immer nur mit Ergebnissen "über Plan" aufwartete zeichnete sich in den letzten Wochen ein äußerst negativer Kursverlauf ab. Aus "informierten Kreisen" bekam die Platow Börse nun den Tip, die Umsätze des Unternehmens würden nicht auf "seriösen Geschäftsbeziehungen" beruhen.
Ein erstes, die Gerüchte nicht gerade entkräftigendes Indiz fand man beim britischen Kooperationspartner Skynet Telematics. Für 2001 plant das Unternehmen einen "fragwürdigen" Absatz von rund 8.000 Telematik-Einheiten, bislang wurden aber gerade einmal 150 Stück bei Kunden installiert. ComROAD will 2001 sogar 15.000 Stück an Skynet liefern, diese Stückzahl wurde in den Prognosen für das laufende Geschäftsjahr fest eingeplant.
Unter Berufung auf "Branchenkenner" präsentiert Platow folgendes Szenario. Skynet könnte die Einheiten "bewusst ohne die Chance auf einen Weiterverkauf" abnehmen. Um das Unternehmen vor einem möglichen Konkurs zu bewahren soll ComROAD-Vorstand Bodo Schnabel Skynet mit einer "Finanzspritze in Form einer Beteiligung" helfend gestützt haben. Derzeit ist ComROAD mit 5 Prozent an Skynet beteiligt. Möglich wäre dieses Szenario durchaus, da ComROAD während des Börsenhype eine Kapitalerhöhung platzieren konnte, die rund 50 Mio. Euro in die Unternehmenskassen gebracht hat.
Beinahe gleich ist die Story beim spanischen Partner Idea-Lab. Bislang konnten die Spanier erst 20 Einheiten verkaufen. Für 2001 hat ComROAD aber sage und schreibe die Lieferung von 30.000 Stück geplant. Dies macht immerhin 1/5 der Gesamtplanung für 2001 aus! Am Donnerstag habe sich Schnabel in den USA aufgehalten und stand daher für eine Stellungnahme nicht zur Verfügung. In den USA ist übrigens auch die Mutter von Skynet ansässig, an der ComROAD mit 3,5 Prozent beteiligt ist.
Nach Informationen der Platow Börse liegt außerdem der Jahresabschluss für 2001 nach wie vor noch immer nicht bei der Deutschen Börse vor. Auf deren Homepage sei lediglich ein sechsseitiger Kurzbericht zu finden gewesen. Seit Wochen würden überdies die Bemühungen der Platow-Redaktion fehlschlagen, "diese Pflichtveröffentlichung" beim Unternehmen direkt zu erhalten. Obwohl noch nicht einmal der Geschäftsbericht vorliegt, meldet ComROAD schon wieder "Über-Plan-Zahlen" für das 1. Quartal 2001. Platow rät der Anlegerschaft, die ComROAD-Aktien zu meiden, "bis der Sachverhalt endgültig geklärt ist".
Wichtiger Hinweis:
Die oben stehenden Kurztexte stellen lediglich eine Zusammenfassung von Auszügen der genannten Fachpublikationen dar und ersetzen nicht die Lektüre des Originalartikels. Wörtliche Zitate sind als solche gekennzeichnet, inhaltliche oder sinngemäße Abweichungen der selbst formulierten Zusammenfassung von den Originalaussagen sind nicht beabsichtigt. Für den Inhalt übernehmen weder wir noch die Herausgeber eine Gewähr.
ComRoad AG (WKN: 544940)
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Platow Börse zu ComROAD: "Was steckt dahinter?"
Obwohl der Telematikspezialist bislang immer nur mit Ergebnissen "über Plan" aufwartete zeichnete sich in den letzten Wochen ein äußerst negativer Kursverlauf ab. Aus "informierten Kreisen" bekam die Platow Börse nun den Tip, die Umsätze des Unternehmens würden nicht auf "seriösen Geschäftsbeziehungen" beruhen.
Ein erstes, die Gerüchte nicht gerade entkräftigendes Indiz fand man beim britischen Kooperationspartner Skynet Telematics. Für 2001 plant das Unternehmen einen "fragwürdigen" Absatz von rund 8.000 Telematik-Einheiten, bislang wurden aber gerade einmal 150 Stück bei Kunden installiert. ComROAD will 2001 sogar 15.000 Stück an Skynet liefern, diese Stückzahl wurde in den Prognosen für das laufende Geschäftsjahr fest eingeplant.
Unter Berufung auf "Branchenkenner" präsentiert Platow folgendes Szenario. Skynet könnte die Einheiten "bewusst ohne die Chance auf einen Weiterverkauf" abnehmen. Um das Unternehmen vor einem möglichen Konkurs zu bewahren soll ComROAD-Vorstand Bodo Schnabel Skynet mit einer "Finanzspritze in Form einer Beteiligung" helfend gestützt haben. Derzeit ist ComROAD mit 5 Prozent an Skynet beteiligt. Möglich wäre dieses Szenario durchaus, da ComROAD während des Börsenhype eine Kapitalerhöhung platzieren konnte, die rund 50 Mio. Euro in die Unternehmenskassen gebracht hat.
Beinahe gleich ist die Story beim spanischen Partner Idea-Lab. Bislang konnten die Spanier erst 20 Einheiten verkaufen. Für 2001 hat ComROAD aber sage und schreibe die Lieferung von 30.000 Stück geplant. Dies macht immerhin 1/5 der Gesamtplanung für 2001 aus! Am Donnerstag habe sich Schnabel in den USA aufgehalten und stand daher für eine Stellungnahme nicht zur Verfügung. In den USA ist übrigens auch die Mutter von Skynet ansässig, an der ComROAD mit 3,5 Prozent beteiligt ist.
Nach Informationen der Platow Börse liegt außerdem der Jahresabschluss für 2001 nach wie vor noch immer nicht bei der Deutschen Börse vor. Auf deren Homepage sei lediglich ein sechsseitiger Kurzbericht zu finden gewesen. Seit Wochen würden überdies die Bemühungen der Platow-Redaktion fehlschlagen, "diese Pflichtveröffentlichung" beim Unternehmen direkt zu erhalten. Obwohl noch nicht einmal der Geschäftsbericht vorliegt, meldet ComROAD schon wieder "Über-Plan-Zahlen" für das 1. Quartal 2001. Platow rät der Anlegerschaft, die ComROAD-Aktien zu meiden, "bis der Sachverhalt endgültig geklärt ist".
Wichtiger Hinweis:
Die oben stehenden Kurztexte stellen lediglich eine Zusammenfassung von Auszügen der genannten Fachpublikationen dar und ersetzen nicht die Lektüre des Originalartikels. Wörtliche Zitate sind als solche gekennzeichnet, inhaltliche oder sinngemäße Abweichungen der selbst formulierten Zusammenfassung von den Originalaussagen sind nicht beabsichtigt. Für den Inhalt übernehmen weder wir noch die Herausgeber eine Gewähr.