Philips mit Milliardenverlust


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Philips mit Milliardenverlust

 
11.02.03 09:38
Philips - Milliardenverlust im vierten Quartal

Philips [ Kurs/Chart ] hat im vierten Quartal die Erwartungen der Analysten verfehlt. Europas größter Hersteller von Unterhaltungselektronik verbuchte vor allem wegen Sonderposten - Abschreibungen auf Atos und LG-Joint-Venture - einen hohen Verlust. Aber auch der Chipbereich fiel negativ aus dem Rahmen.

Unter dem Strich machten die Niederländer im Berichtszeitraum einen Verlust von 1,5 Milliarden Euro oder 1,20 Euro je Aktie. Analysten hatten lediglich mit 1,1 Milliarden Minus gerechnet. Vor Sonderposten erzielte Philips einen Gewinn von 58 Millionen Euro, nach einem Verlust von 103 Millionen Euro vor einem Jahr.

Der Umsatz erreichte 8,9 Milliarden Euro, ein Rückgang von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Neben der allgemein schleppenden Nachfrage belastet noch der fallende Dollarkurs die Geschäftsentwicklung. Sollte der Greenback weiter zur Schwäche tendieren, so würde das Einfluss auf die Ergebnisentwicklung haben, sagt das Unternehmen.

Konzernchef Gerard Kleisterlee hat kaum Trost für die Anteilseigner: "Der wirtschaftliche Ausblick ist mit Unsicherheiten behaftet. Wir bleiben vorsichtig mit unserer Einschätzung."

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