Anzeige
Meldung des Tages: Warum Telescope zum ersten börsennotierten Gewinner der Physical-AI-Revolution wird

Paul Hartmann: nach Sanierung wieder auf Kurs !?!


Beiträge: 63
Zugriffe: 58.547 / Heute: 3
Paul Hartmann A. 227,00 € -0,87% Perf. seit Threadbeginn:   +38,16%
 
lhcim:

Paul Hartmann: nach Sanierung wieder auf Kurs !?!

 
20.12.06 13:55
Bin bei meinen Recherchen grad auf die Paul Hartmann AG gestossen. Sieht m.E. ganz interessant aus:

Die Paul Hartmann Gruppe setzt sich aus der Paul Hartmann AG und 16 Tochtergesellschaften in Deutschland sowie 64 Auslandstöchtern zusammen.
Die Paul Hartmann AG ist die größte operative Einheit und nimmt daher konzernweite Steuerungsfunktionen wahr.

Nach der strategischen Neufokussierung auf ein klar medizinisch orientiertes Portfolio umfasst der Konzern die Geschäftsbereiche Wund-, Inkontinenz und OP-Management.

Obwohl gerade der Health-Care Bereich hohem Kostendruck ausgesetzt ist sieht das Hartmann Managment auch weiterhin Wachstumspotential in den Kernsortimenten.
Dies begründet sich nach Aussage des Managements im wachsenden Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung, neuen Therapieformen aufgrund des medizinischen Fortschritts und der sich verändernden Alterstruktur der Gesellschaft.

Die gesamteuropäischen Marktvolumina in den Kernsortimenten haben sich in 2005 durchwegs positiv entwickelt. Lediglich der deutsche Gesundheitsmarkt blieb infolge des starken Preiswettbewerbs hinter dieser Entwicklung zurück.
Meines Erachtens ist der Hartmann-Konzern nach der Konzentration auf die Kernsegmente aussichtsreich aufgestellt um in Zukunft von oben genannten Trends überdurchschnittlich zu profitieren.
Im Segment Wundmanagement stiegen die Umsätze um 2,6% auf 128,9 Mio Euro. Im Segment Inkontinenzmanagement stiegen die Umsätze gar um 3,3% auf  nun 292,8 Mio Euro. Umsäte im Segment OP-Management blieben mit rund 94 Mio. Euro auf Vorjahresniveau wóbei erfreulicherweise das Segmentergebnis leicht gesteigert werden konnte.

Das operative Konzernergebnis 2005 beträgt (ohne Sondereffekte) 37 Mio. Das EBIT des Konzerns für 2005 betrug gar 58 Mio. Eur, so dass ich ein KGV auf EBIT-Basis von knapp 10 ergibt.
An Dividende wurden 3,30 Euro ausgeschüttes was einer Rendite von gut 2% entspricht. Auch die Eigentkapitalquote ist mit 46,6% auf gesundem Niveau.

Fazit:
Paul Hartmann AG ist mit seinen Kernsegment optimal aufgestellt um von den drei großen Trends im Gesundheitswesen (Altersstruktur,integrierte Versorgung, wachsendes Gesundheitsbewusstsein) überdurchschnittlich zu profitieren. Mit einer stabilen Dividendenpolitik und einer Dividendenrendite von gut 2% eignet sich die Hartmann AG gut für konservative Investoren mit Langfristhorizont.

Nach dem letzten Kursanstieg bis auf das Vier-Jahreshoch ergibt sich weiteres Kurspotenzial. Kurzfristiges Kursziel sehe ich beim Alltime-High um die 170€. Langfristig traue ich dieser AG Kurse um die 200€ und darüber zu!

Über Anregungen, Kritik oder einfach Meinung Anderer würde ich mich sehr freuen !!!



Paul Hartmann: nach Sanierung wieder auf Kurs !?! 72836
Antworten

Werbung

Entdecke die beliebtesten ETFs von Amundi

Lyxor Net Zero 2050 S&P World Climate PAB (DR) UCITS ETF Acc
Perf. 12M: +206,18%
Amundi IBEX 35 Doble Apalancado Diario (2x) UCITS ETF Acc
Perf. 12M: +120,83%
Amundi MSCI Greece UCITS ETF Dist
Perf. 12M: +55,11%
Amundi IBEX 35 UCITS ETF Acc
Perf. 12M: +53,72%
Amundi IBEX 35 UCITS ETF Dist
Perf. 12M: +53,24%

lhcim:

Neues All-Time High! o. T.

 
28.01.07 14:20
Antworten
Tamakoschy:

IR und Zahlen

 
14.04.17 10:13
hartmann.info/en/pages/investor-relations


28.03.2017 | 11:50


   HARTMANN GRUPPE setzt nachhaltiges Wachstum fort (FOTO)
  Heidenheim (ots) -
  Fokus auf Mehrwert für Patienten und Anwender zahlt sich aus

  Die HARTMANN GRUPPE, ein international führender Anbieter von
Medizin- und Pflegeprodukten, knüpfte im Jahr 2016 mit einem
organischen Wachstum von 3,3 % an die Dynamik des Vorjahres an und
übertraf in allen Segmenten den Vergleichswert von 2015. Unter
Berücksichtigung negativer Währungseffekte sowie Akquisitionen und
Desinvestitionen legte der Konzernumsatz um 2,3 % auf 1.986,5 Mio.
EUR zu. Das EBIT kletterte um 4,9 % auf 139,1 Mio. EUR, während sich
das Konzernergebnis nach Steuern um 6,3 % auf 90,1 Mio. EUR
verbesserte. Mit einer mehr als verdoppelten Nettoliquidität und
einer Eigenkapitalquote von über 60 % kann die HARTMANN GRUPPE weiter
in ihr Wachstum investieren.




de.4-traders.com/PAUL-HARTMANN-AG-454872/...ort-FOTO-24114534/

Antworten
Tamakoschy:

Übernahme Lindor

 
29.07.17 13:17
de.4-traders.com/PAUL-HARTMANN-AG-454872/...-der-in--24689975/
Antworten
MikeyMaster:

Paul Hartmann jetzt günstig

 
27.02.19 15:31

Momentan ist hartmann wohl günstig oder? ich werde wohl einsteigen....

hier ein aktueller artikel dazu: https://bouvier-investiert.net/paul-hartmann-ag/




Antworten
Sastarowje:

Hartmann quo vadis?

 
22.03.19 14:50
Hartmann hat den Jahresbericht für 2018 vorgelegt. EBIT ist gegenüber dem Vorjahr um 11% gesunken, und auch für 2019 wird ein weiterer Rückgang um 10-15% (grob) erwartet, sodass man dann nur noch eine EBIT-rendite von ca.  5% (Mittelwert der Vorschau) (bei nur leicht stieigenden Umsätzen) erwartet.

Hartmann sollte eigentlich von der demographischen Entwicklung profitieren,  aber ausser einem kleinen Umsatzzuwachs, der noch dazu von einem Ertragsrückgang begleitet wird, merkt man nichts davon.

Frage ist, ob die neue CEO hier die Wende herbei führen kann. Ich habe da so meine Zweifel. Zumindest kann man de neuesten Aktionärsbrief nichts konkretes entnehmen.

Erfreulich ist, dass die Dividende gehalten wird, und die positive Cash-position könnte vielleicht für den einen oder anderen interessant sein.
Antworten
juliusjr:

Sagt mal jemand den bouvier (vorletzter beitrag

 
27.03.19 08:02
Der link)
Dass schwenk nicht seine beteiligung an hartmann verkauft hat. Schwenk hat die Mehrheit an hartmann.....
Antworten
Sastarowje:

Bouvier

 
27.03.19 13:03
Der Artikel strotzt m.E. von Unkenntnis. Der ganze Absatz über die Aktionärsstruktur müsste neu geschrieben werden. Schon in der Endzeit der "Schutzgemeinschaft " war Schwenk m.W. Mehrheitsaktionär, wodurch ja gerade die Schutzgemeinschaft hinfällig wurde. Davon zu sprechen dass die PHAG mit ihren paar eigenen  Aktien jemals größter Aktionär war, zeigt m.m.n. nur Unwissenheit.
Antworten
aoliver84:

Warum??

 
18.05.19 03:05
Kann mir Mal jemand kurz erklären wieso Coloplast 30% Umsatzrendite erwirtschaftet und Paul Hartmann nur 5%??? Gibt es hier keinen Ankeraktionär der Interesse hat hier einzugreifen?
Antworten
Sastarowje:

Coloplast

 
02.06.19 09:46
Allein, wenn Du die Webseiten zum Thema Inkontinenz vergleichst, siehst Du den Unterschied. Hartmann hat die Windeln, und Coloplast innovative Produkte, man könnte sagen high-tech. Hinzu kommt die viel bessere (End-) Kundenorientierung mit einfacher Musterbestellung etc.

Ansonsten kann ich wenig zu einem Vergleich sagen, aber oft zählt der erst Eindruck!  
Antworten
AngusMacgyv.:

...

 
06.06.19 22:52
Hartmann investiert ja in die verbesserung der effizienz und dem erschließen neuer margenstärkerer bereiche.

das problem ist sie reden nicht gern drüber.wenig nachrichten wenig fantasie sozusagen,und mit zukäufen sind sie traditionell zurückhaltend.
mittelfristig sehe ich für hartmann aber deutlich höhere kurse,die firma macht vieles richtig.
Antworten
SteffN:

Aktuelles FReihandelsabkommen

 
01.07.19 10:11
eher Chance oder eher Risiko für Hartmann? Gibt es in Südamerika nennenswerte Konkurrrenz?

Mir scheint das die Chancen überwiegen (u.a. Niederlassungen in Südamerika seit 2017/18 und mit Lindor einen spanisch/portugisischen Hersteller mit im Portfolio). Was meint Ihr?

Antworten
Sastarowje:

Das dürfte ähnlich bedeutend sein wie ein Sack ...

 
10.07.19 20:38
Reis, der in China umfällt.
Umsätze in Südamerika sind minimal.

Wichtiger ist es, endlich in allen Geschäftsfeldern  Innovationen auf den Markt zu bringen, und zwar nicht nur eine marginale Verbesserung eines Inkoproduktes o.ä. sondern wirklich Neues. Wenn man sieht, was es in der Medizintechnik in den letzten Jahren alles Neues gegeben hat, und dann das Sortiment der Hartmänner sieht, kann einem als Aktionär ganz anders werden. Man denke nur an Medtronic, Coloplast, und andere.  
Antworten
MikeyMaster:

Meinung zur Gewinnprognose 2020

 
07.12.19 13:18

hier eine Meinung zur Gewinnprognose 2020 der paul hartmann ag https://bouvier-investiert.net/ad-hoc-update-musterdepot/

jetzt kaufen?

Antworten
Smith_79:

Gewinnprognose

 
14.02.20 22:09
Wie wird sich wohl Corona auf den Umsatz auswirken. Wenn man sich den Preisverlauf und die teilweise Lieferengpässe bei namentlich Online Händlern für z.B. Sterillium ansieht, frag ich mich ob sich dieses ernste Problem nicht positiv auf den Umsatz auswirken wird.
Antworten
SebastianD19.:

Wenig Geschäft in Asien - Aktie zu teuer

2
15.02.20 19:00
@Smith: Bezüglich Sterilium Absatz in China ist wenig zu erwarten. Ausweislich des Halbjahresberichts zum 30.06.2019 lag der Gesamtumsatz des Unternehmens bei über 1 Mrd Euro. Auf das Segment Infektionsmanagement entfielen davon im Raum Asien rund 14,6 Mio Euro (1). Desinfektionsmittel zu produzieren ist kein Hexenwerk. Dafür braucht China keine deutschen Unternehmen. Vielleicht kann Hartmann im Geschäftsjahr 2020 von einer stärkeren Bevorratung in Europa profitieren. Wenn die Epidemie hier ausbleibt werden diese Vorräte in den Folgejahren aufgebraucht, was zu entsprechender Zurückhaltung bei Nachbestellungen in den kommenden Geschäftsjahren führen dürfte,

Die Aktie ist mir derzeit zu teuer. Außer der guten zuletzt veröffentlichten Bilanz und den zu diesem Zeitpunkt hohen liquiden Mitteln spricht wenig für den Wert.

- Schwache Margen
- Sinkendes EBIT
- Unternehmen befindet sich in der Restrukturierung
- - Schlechtes Börsenhandelssegment
- - - Katastrophaler Free-Float (gemäß Marketscreener nur 17,9 %) (2)
- - - Sehr geringe Börsenhandelsumsätze
- - Intransparente Unternehmensstrategie und dürftige Kommunikation
- Mäßiges Employer Branding (siehe Bewertungen von Mitarbeitern im Netz)

Mir fehlt bei dem Unternehmen die klare Aussage wo es hingehen soll. In den Geschäftsberichten und Ad-Hoc Mitteilungen wird viel um den heißen Brei geredet und lamentiert. Schuld an der schlechten Geschäftsentwicklung sind regelmäßig irgendwelche äußeren Umstände. In den Stellenausschreibungen wird geschwurbelt. Banale Sachverhalte werden mit englischen Bläh-Begriffe ummäntelt. In einer aktuellen Mitteilung werden für 2020 ertragsmindernde Restruktuerierungsmaßnahmen angekündigt, ohne diese angemessen detailliert zu konkretisieren.

In was wird im Rahmen der Restrukturierung investiert? In Logistikzentren, neue Produktionsstraßen oder werden die Cash-Bestände für Internetseiten, Werbeagenturen und diverses Parabusiness eingesetzt? Von welchen Ergebnisverbesserungen und Rückflüssen in den nächsten Jahren geht das Management aus? Wo möchte das Unternehmen überhaupt in fünf Jahren stehen? In welchen Segmenten sollen Aquisitionen erfolgen und in welchem Umfang? Wenn die Arbeitssitzungen des mittleren und gehobenen Managements so unkonkret sind, wie die Kommunikation mit dem Kapitalmarkt, wundert mich der negative Geschäftstrend nicht.

Was wollen die derzeitigen Mehrheitsaktionäre? Ist das Unternehmen ein Liebhaberprojekt von einigen Großaktionären oder geht es um steigende Kurse für alle Aktionäre? Bei ersterem wäre ein Delisting konsequent. Bei letzterem ist die Erarbeitung und Kommunikation einer nachvollziehbaren Unternehmensstrategie, der Wechsel des Börsensegments und die Erhöhung des Free-Float notwendig.

Eine starke Bilanz alleine ist kein Garant für Kursgewinne in der Zukunft. Was hatten die Kleinaktionäre von den thesaurierten Gewinnen der letzten Jahre? Ein unglückliches Händchen bei Akquisitionen und misslungene Restrukturierungsversuche können hohe Cash-Bestände schnell eindampfen und Unternehmen in Schieflagen bringen.

Marktenge Titel mit geringem Free-Float sind riskant. Die Kurse können selbst bei sich deutlich abzeichnenden unternehmerischen Fehlentwicklungen mit kleinem Mitteleinsatz durch Großaktionäre lange Zeit hochgehalten werden. Eine Korrektur fällt dann um so unvorhergesehener und heftiger aus. Auch müssen die Risiken eines etwaigen Squeeze Outs zu einem für die Kleinaktionäre ungünstigen Zeitpunkt berücksichtigt werden. Die Herausbildung eines fairen Marktwertes ist bei marktengen Titeln schwierig und muss mit Risikoabschlägen in die eigene Kaufpreiskalkulation eingerechnet werden.

Für defensive marktenge Aktienwerte sind in wachstumsarmen Branchen je nach Bilanzstärke KGVs von 8 - 12 bei einer Dividendenrendite von mindestens 3 Prozent angemessen. Das KGV von Hartmann ist höher. Bei 7 Euro Dividende und einem aktuellen Kurs um die 290 Euro liegt die Dividendenrendite bei mageren 2,41 Prozent. Selbst defensive Werte wie Coca-Cola, Unilever oder Roche bieten mehr. Die Geschäftsentwicklung der letzten Jahre bei Hartmann ist negativ und für die Zukunft schwer prognostizierbar. Warum sollte ein Investor diese Aktie auf dem aktuellen Niveau kaufen? Die Aktie ist zu teuer. Das Chance/Risiko Profil passt nicht.

Bei 210 Euro schaue ich mir den Wert womöglich nochmal an.

Allen investierten Kleinaktionären viel Erfolg und viel Glück.

—-

Quellen:
(1) Halbjahresbericht 2019 - Seite 12
(2) de.marketscreener.com/PAUL-HARTMANN-AG-454872/unternehmen/
Antworten
Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#17

Covacoro:

Gegenargumente

2
17.02.20 18:45

@SebastianD19: danke für den ausführlichen Post.


Viele angesprochene Problempunkte sehe ich genauso (z.B. geringer Freefloat, falsches Börsensegment) aber einige Argumente teile ich nicht.

Wie bekannt, ist eine neue CEO am Werk und Hartmann wird neu ausgerichtet. Dabei wurde kommuniziert, dass es um Investitionen ins Kerngeschäft geht und nicht um "Bestände für Internetseiten, Werbeagenturen und diverses Parabusiness..." (1)


Sicher muss man das noch konkretisieren, aber es tut sich was.


Das zweite Problem habe ich mit der Aussage, dass diese defensive Aktie zu teuer ist.
Als Vergleichsgruppe benennst Du  Coca-Cola, Unilever und Roche. Das sind Lebensmittel-Hersteller oder Pharma-Riesen. Paul Hartmann ist aber in der Medizintechnik tätig und bei Verbrauchsmaterialien.

Medtech ist häufig hoch bewertet, aus gutem Grund, und teurer als Nahrungsmittel und Pharma. Medtronic KGV21e 25, Baxter 26, Straumann 38, Stratec Biomedical 32, Siemens Healthineers 21. Ok, nun kann man sagen, sie machen keine Geräte sondern v.a. Verbrauchsmaterialien für die Medizin.

Dann schauen wir auf die Übernahme von 3M Health des Unternehmens Acelity, ein führender Anbieter von Produkten zur modernen Wundversorgung (2). Sie bezahlen im Mai 2019 das 11-fache EBITDA. Acelity hat 2018 1.5 Mrd. US$ umgesetzt. Paul Hartmann hat ein EBITDA von round-about 170-180 Mio Euro (selbst nach dem Margen-Rückgang), bei einem Umsatz von insg. > 2 Mrd. Euro und einer Marktkapitalisierung von nur 1 Mrd. Euro. Man bezahlt also derzeit den Faktor 5.5 beim EV/EBITDA!  Oder wir schauen auf Coloplast, KGV 21e 40. In diese Richtung ist noch viel Luft, wenn der Markt wieder Vertrauen fasst, dass Umsatz und Gewinn wachsen. Vielleicht der beste Proxy ist Kimberly Clark, KGV 20e 21 und KGV 21e 19.

Für das Hartmann EBIT / Nettoergebnis dürfte es 2020 den Tiefpunkt geben. Denn die neue Medizinprodukt-Verordnung, die bedeutete sämtliche Produkte erneut zu rezertifizieren und die Probleme mit EUDAMED dürften Schritt für Schritt überwunden werden und nicht mehr so stark bremsen. Ein KGV ~18 für das aktuelle Jahr und von 16 für 2021 ist günstig, wenn man als fair ~20 ansieht. 

In Summe: Die Nacht ist nicht so schwarz wie es scheint, auch wenn ich Dir Recht gebe: Investor Relations muss besser werden und Freefloat/Börsensegment muss endlich auf die Agenda.

Dann sind ganz ohne höhere Verkäufe von Sterillium und zweckentfremdedeten OP-Masken bald nachhaltig höhere Kurse drin.


(1) de.marketscreener.com/...ie-Strategieumsetzung-mit--29691262/

(2) de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/...n-FOTO--28531153/

Listen mit möglichen Peer Group Unternehmen:

(3) store.marketline.com/report/...-and-corporate-finance-report/

(4) theconnectreport.com/2019/11/29/...inal-health-3m-healthcare/


Antworten
SebastianD19.:

Wenn Hartmann ins Portfolio passt

2
18.02.20 00:43
@Covacoro
Vielen Dank für Deine interessante Antwort.

Die grundlegende Frage bei der Betrachtung war für mich: Warum erwägt ein Investor Hartmann ins sein Portfolio aufzunehmen?

Eine Möglichkeit kann der Wunsch nach einem nichtzyklischen Verbrauchsgüterhersteller mit regelmäßiger Dividendenzahlung sein. Dabei ist es unter dem Strich egal ob das Unternehmen Inkontinenzprodukte für Senioren, Badezusätze, Handcremes, Rasierklingen oder Windeln für Säuglinge herstellt. Diese Investorengruppe vergleicht Hartmann mit Unternehmen wie Procter & Gamble, Unilever etc. Maßgeblich für die Anlagenentscheidung ist die Stabilität des Unternehmens, die Prognositzierbarkeit der Geschäftsergebnisse und die Ausschüttungspolitik. Hier zieht Hartmann den Kürzeren.

Ein anderes Investitionsmotiv könnte die Aufspürung eines unterbewerteten Unternehmens und die nachfolgende Realisierung eines Kursgewinns sein. Nur wie realistisch ist ein Kurszuwachs bei marktengen Titeln mit starkem Mehrheitsaktionär? Warum werden Unternehmen wie Schloss Wachenheim, RTL oder Hawesko mit hohen Abschlägen gehandelt? Alle drei Unternehmen werden jeweils von einem Großaktionär dominiert, sind in besseren Börsensegmenten gelistet als Hartmann, werden liquider gehandelt, bieten höhere Dividendenrenditen, haben gute Bilanzen, ein etabliertes Management das sich in den Unternehmen bereits unter Beweis gestellt hat und bieten auf dem Papier gute Chancen auf Kursgewinne, wenn sich die vermeintliche Unterbewertung auflösen würde. Aber warum bewegt sich so wenig? Sind die Marktteilnehmer blöd, oder gibt es Gründe, warum Unternehmen mit solchen Aktionärsstrukturen kursmäßig wie Blei im Regal liegen?

Ich mag Hartmann. Es ist ein ehrenwertes deutsches Traditionsunternehmen mit starken Marken. Die neue Managerin ist motiviert, bringt frischen Wind rein und wird hoffentlich viel bewegen. Das Unternehmen hat Potential. Ein Mehrheitsaktionär mit voller Kontrolle kann diese Ausgangslage genießen. Der wird bei einer Übernahme als erster angesprochen und muss seine Aktien nicht über die Börse verkaufen. Für Kleinanleger ist die Aktie hingegen eine schwer kalkulierbare Spekulation mit ungewissem Ausgang. Ein Zock der sich über Jahre hinziehen kann, womöglich im Squeeze-Out endet und zumindest mit einer überdurchschnittlichen Dividende oder mit einem sehr günstigen Einstiegskurs kompensiert werden müsste. Beides ist bei einem Kurs von 290 Euro für mich nicht gegeben. Und ob mit 3M als Konkurrent die Margen künftig besser werden? Ich habe da Zweifel.

Bei Hartmann gibt es viel Substanz und gewiss Licht. Ob es am Ende aber auch für Anleger mit weniger als 6 Prozent Anteilsbesitz leuchtet?

Allen investierten Kleinanlegern viel Erfolg! Ich drücke die Daumen für dicke Gewinne!
Antworten
Artikel 14:

747404 Paul Hartmann AG Coronavirus Sterillium

2
25.02.20 13:00
Sterillium / Hartmann AG - Seit letzter Wochen haben wir an allen Waschstellen Sterillium. Und ab heute bin ich bei Paul Hartmann AG Aktionär. Die gute Gewinne mit Sterillium werden nun wohl nochmals stark ausgebaut. 2018: "Zweistellig wuchs Sterillium® Med als Kernelement des Handdesinfektions-Portfolios. Das EBIT im Segment Infektionsmanagement erhöhte sich um 5,8 Mio. EUR auf 32,9 Mio. EUR. Haupttreiber waren die gestiegenen Umsatzerlöse sowie Produktivitätsfortschritte in der Produktion." Quelle: Geschäftsbericht Februar 2020: Versucht mal als Privatperson Sterillium in den Online-Apotheken zu kaufen. Sterillium wird dort derzeit schneller verkauft als die Apotheken nachbestellen können. Gegen das Coronavirus-Risiko wird von allen wichtigen Quellen und Medien (deutlich vor anderen Maßnahmen) Händedesinfektion empfohlen. Und Sterillium ist mit Abstand marktführend. "Wichtig zu wissen ist, dass das Virus (2019-nCoV) mit Desinfektionsmitteln auf Alkoholbasis inaktiviert werden kann (viruzide Wirksamkeit gegen umhüllte Viren erforderlich)." schreibt die Hartmann AG
Antworten
Wollenstein:

richtig guter Umsatz

 
25.02.20 19:29

die Tage, heute v.a auf TDG - im Kontext der (auch noch kommenden) news sollte sich doch was tun nach Norden cool

Sterillium überall out of stock! Hier z.B. 

STERILLIUM Produkte und Arzneimittel bei Ihrer Online Apotheke für Deutschland günstig kaufen. ✔kleine Preise ✔große Auswahl ✔versandkostenfrei ab 19€
Antworten
neymar:

Reduzierung der Verbreitung von Infektionen....

 
26.02.20 10:41
Reduzierung der Verbreitung von Infektionen auf globaler Ebene
HARTMANN verfolgt die jüngsten Nachrichten bezüglich des Ausbruchs von 2019-nCoV. Weltweit haben die Behörden umfangreiche Maßnahmen ergriffen....

www.hartmann.info/de-de/wissen-und-news/1/f/coronavirus
Antworten
neymar:

Coronavirus

 
26.02.20 10:45
Coronavirus: Medikamente in Hamburg werden knapp ...

„Wir registrieren seit sieben bis acht Wochen eine steigende Nachfrage nach Desinfektionsmitteln“, sagt ein Sprecher der Paul Hartmann AG, zu der auch die ...

www.abendblatt.de/wirtschaft/...ifffahrt-hamburger-hafen.html
Antworten
neymar:

Coronavirus - Desinfektionsmittel

 
26.02.20 11:29
Desinfektionsmittel
Geeignete Desinfektionsmittel für intakte Haut sind auf Alkoholbasis und farbstoff- und parfümfrei. Die bekanntesten Hersteller, darunter Hartmann und Schülke, können die hohe Nachfrage nicht bedienen.

www.apotheke-adhoc.de/nc/nachrichten/...ittel-und-atemmasken/
Antworten
neymar:

Das Coronavirus breitet sich aus

 
26.02.20 11:31
Das Coronavirus breitet sich aus. Das bringt Hersteller von medizinischem Verbrauchsmaterial an die Grenzen. Produkte werden rationiert.
Betroffen sind Produkte der Sterilium-Reihe. Dabei handelt es sich um ein klassisches Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis, hergestellt vom deutschen Hartmann-Konzern. Das Unternehmen hat einen Ableger in Schaffhausen, die Firma IVF Hartmann. Ihre typischen Betriebsapotheken im orangen Koffer sind eine altbekannte Institution.

Das Unternehmen stellt seit einigen Wochen eine gesteigerte Nachfrage nach Masken und Desinfektionsprodukten fest, sagt eine Sprecherin. «Wir haben bei ausgewählten Produkten, wie den Masken, frühzeitig entschieden, dass die Verteilung manuell erfolgt.»

www.blick.ch/news/wirtschaft/...um-wird-knapp-id15766982.html
Antworten
Artikel 14:

Paul Hartmann AG liefert gegen den Virus

2
26.02.20 12:49
Bereits im Jahr 2009 (Schweinegrippe, Wirtschaftskrise) hatte sich der Gewinn (EPS) der AG mehr als verdoppelt.
www.welt.de/welt_print/vermischtes/...er-Sonderschichten.html

2020:
Das Unternehmen stellt seit einigen Wochen eine gesteigerte Nachfrage nach Masken und Desinfektionsprodukten fest, sagt eine Sprecherin. «Wir haben bei ausgewählten Produkten, wie den Masken, frühzeitig entschieden, dass die Verteilung manuell erfolgt.»
Um die Nachfrage zu stemmen, hat das Unternehmen die Produktion hochgeschraubt. Bei der Firma Bode im norddeutschen Hamburg lässt es Desinfektionsmittel herstellen. Normalerweise nur an Wochentagen. Jetzt ist das anders. «Wir haben die Produktion um Wochenendarbeit erweitert», so die Sprecherin.
www.blick.ch/news/wirtschaft/...um-wird-knapp-id15766982.html
traderfox.de/aktien/...ag-heidenheim-an-der-brenz/fundamental
Antworten
neymar:

Desinfektionsmittelhersteller erhöhen Produktion

 
26.02.20 18:29
Desinfektionsmittelhersteller erhöhen Produktion

Wegen der Ausweitung des neuartigen Coronavirus fahren Hygiene- und Medizinartikelhersteller Sonderschichten. «Die Nachfrage nach Masken oder Desinfektionsprodukten ist in den vergangenen Wochen gestiegen», sagte Philipp Hellmich, Sprecher des Medizinartikelherstellers Paul Hartmann mit Sitz in Heidenheim. Das Hartmann-Tochterunternehmen Bode Chemie in Hamburg produziert das Desinfektionsmittel Sterillium, das in Krankenhäusern und Arztpraxen zur Desinfektion der Hände zum Einsatz kommt. Bei Bode werde nun auch am Wochenende gearbeitet.

www.welt.de/regionales/hamburg/...er-erhoehen-Produktion.html
Antworten
Wollenstein:

344,00 € +14,67%

 
27.02.20 11:17
geht doch :-)
denke wir kommen hier noch in deutlich andere Gefilde, hab so ~ 400 € im Blick....  
Antworten
neymar:

Paul-Hartmann-Aktie geht durch die Decke

 
27.02.20 12:16
Paul-Hartmann-Aktie geht durch die Decke

boerse.ard.de/kurse/...ann-aktie-geht-durch-die-decke100.html
Antworten
SebastianD19.:

Pushen marktenger Werte

2
27.02.20 12:28
Bei marktengen Werten kann es schnell raufgehen. Da genügt manchmal eine Order von wenigen tausend Euro und euphorisches Story-Telling in Netzforen. Bei Nebenwerten ist jedem Anleger dringend zu empfehlen einen Blick auf das Handelsvolumen im letzten Jahr zu werfen. Er könnte sonst eine böse Überraschung erleben, wenn er wieder aus der Aktie raus möchte.

Fundamental ist zu Hartmann alles geschrieben. Ich halte die Aktie für überbewertet und habe das oben ausführlich begründet. Mehrumsätze 2020 wegen der Corona-Epidemie sind Einmaleffekte und für die Unternehmensbewertung für Langfristinvestoren wenig relevant. Spekulanten auf die Corona-Epidemie gehen Shortpositionen auf den Gesamtmarkt oder auf einzelne Aktien ein. Die brauchen keine Hartmann Aktie um am Corona-Virus zu verdienen.
Antworten
Wollenstein:

jedem seine Meinung

 
27.02.20 13:59
Antworten
Falco447:

Ob

 
27.02.20 20:28
hier langfristig der Turnaround geschafft ist bestimmt fraglich. Aber schaut euch andere Pharma- Biowerte in dem Segment an in Asien und USA, da haben sich einige bereits verdoppelt. Auf Paul Hartmann sind alle erst heute gestoßen. Denke das da noch einiges möglich ist, auch wenn natürlich viel Spekulation.
Antworten
Biomedi:

Welche Biowerte meinst du?

 
28.02.20 08:40
Antworten
Falco447:

Hier

 
28.02.20 17:28
werden einige genannt
Im Kampf gegen das Coronavirus tüfteln einige Pharma- und Biotech-Firmen an Mitteln und Impfstoffen. Erste Erfolge gaben ihren Aktien Auftrieb. Auch Aktien von Medizinausrüstern, die Schutzmasken liefern, profitieren. Wer sind die Corona-Gewinner an der Börse?
Antworten
Dawnrazor:

Sonderkonjunktur durch Covid-19?

 
10.03.20 14:32
www.aktiencheck.de/exklusiv/...ovid_19_Aktienanalyse-11034911
Antworten
Artikel 14:

Sterillium Boom

 
11.03.20 13:35
Das Thema Desinfektionsmittel gab es mehrfach auf der Bundespressekonferenz mit Bundeskanzlerin und Gesundheitsminister.
Antworten
Artikel 14:

Paul Hartmann AG bekämpft den Virus

 
11.03.20 14:24
Produktion an sieben Tagen auf Maximalwert, Nachfrage noch monatelang. Sogar zusätzliche Produktionsstrassen werden derzeit eingerichtet. Die Verwendung leichter und und noch besser verfügbarer Rohstoffe wurde seitens der Regierung nunmehr freigegeben (Industrie-Alkohole). Paul Hartmann AG ist führend. Das bekannte und klinisch sehr bewährte Sterillium wollen Krankenhäuser, Ärzte und Patienten als Original kaufen. Paul Hartmann AG wird die Produktion noch massiv weiter steigern. Möglicherweise gibt es auch zusätzlich Lizenzeinnahmen von weiteren Herstellern/Chemiewerken, um den Bedarf zu liefern. Die Preise für Sterillium steigen und dadurch der Gewinn überproportional. Jedes Familienmitglied hat auswärts eine kleine Sprühflasche für die Hände oder Griffe, Türklinken Einkaufswagen mit dabei. Lieferzeit derzeit zwei bis vier Wochen für Endverbraucher. Paul Hartmann AG hilft gegen den Coronavirus. Umsatz wächst und zusätzlich erhöht sich die Marge.  
Antworten
Artikel 14:

Paul Hartmann AG - Infektionsmanagement

 
12.03.20 07:55
Die HARTMANN GRUPPE, ein international führender Anbieter von Medizin- und Hygieneprodukten mit Schwerpunkt Infektionsmanagement. Und wie startete das Geschäftsjahr 2020?

Sucht einfach mal im Geschäftsbericht nach Sterillium:
"Zweistellig wuchs Sterillium® Med als Kernelement des Handdesinfektions-Portfolios. Das EBIT im Segment Infektionsmanagement erhöhte sich um 5,8 Mio. EUR auf 32,9 Mio. EUR. Haupttreiber waren die gestiegenen Umsatzerlöse sowie Produktivitätsfortschritte in der Produktion."
www.hartmann.info/en-corp/investor-relations/l/corp/downloads

Immerhin werden bei Hartmann rund 25 % der Erlöse mit Desinfektionslösungen für Hände, Haut und medizintechnische Geräte eingefahren.
www.finanznachrichten.de/...sonderkonjunktur-moeglich-057.htm

Bei uns haben wir allein im Q1/2020 bereits den Verbrauch mehr als verzehnfacht und die Gesamtmenge der letzten vier Jahre bestellt.
Wenn dieses Geschäftssegment bisher 25% des Umsatzes und 33 Mio. Gewinn ausmachte, wird sich dieser Umsatzanteil für lange Zeit (Verbrauch & Bevorratung) deutlich erhöhen und bei geringeren anteiligen Fixkosten und steigenden Preisen / Marge sollten die Gewinne bei der Paul Hartmann AG  buchstäblich explodieren.
Bekannt gegeben wird dies
(1) auf der Hauptversammlung am 30.4.2020
(2) zeitnah steht eine Ad hoc Mitteilung an
(3) im Quartalsbericht Q1/2020

Man muss eigentlich nur dieses Dokument aktualisieren:
www.hartmann.info/-/media/corporate-news/...q1_2019_final.pdf
Antworten
Dawnrazor:

Chartverlauf

 
12.03.20 09:48
Da versucht jemand die Gunst der Stunde (die derzeitige Lage) zu nutzen um Pakete loszuwerden oder wie interpretiert ihr den Chartverlauf seit dem 28.2.?
Ist die Frage ob im Anschluss der Knoten platzt oder nicht?
Antworten
hobbybroker:

..........sehe ich genau so,

 
12.03.20 10:30
ist nur die Frage wann diese Pakete gekauft wurden.  Nach meiner Meinung, ist das kurz vor dem "Hype", welcher u.A auch in Foren und sicherlich unterstützend durch ein Bild in der  "ARD-Börse",  ohne besonderen sachlichen Inhalt ausgelöst wurde, passiert.  Jetzt werden diese "günstig" erworbenen Pakete wieder abgestoßen und der Kurs läuft zurück zu seinem Startpunkt vor dem "Hype".  Oder tiefer, ist schwer vorherzusagen, inbesondere in der momentaren Situation.  Zumindest ein lukratives Spiel für alle die wieder rechtzeitig ausgestiegen sind.

Gruß und good trade
Antworten
Ahorncan:

Paul Hartman wird ja von NanoRepro beliefert....

3
13.03.20 16:49
Zwischen beiden gibt es einen Vertrag zur Lieferung von Schnelltests. NanoRepro hat einen Schnelltest entwickelt. Soll voraussichtlich im April auf den Markt kommen.
(Verkleinert auf 39%) vergrößern
Paul Hartmann: nach Sanierung wieder auf Kurs !?! 1166294
Antworten
Artikel 14:

Hartmann AG - Dividendenzahlung verschoben?

 
16.03.20 21:11
In der HV wird die Dividende beschlossen.
Ob am 30.4. trotz Corona-Exposition die HV stattfindet, darf man sich fragen.
Wird die HV verschoben? Beispielsweise August?
Müsste dann nicht auch die Dividende verschoben werden?

https://www.hartmann.info/-/media/corporate/...F2F7272E3E7D5866DC6C00
Antworten
Artikel 14:

Desinfektionsmittel

 
22.03.20 00:53
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...t-ethanol-aus-16689993.html
Antworten
Artikel 14:

Statistisches Bundesamt.Corona - Paul Hartmann AG

 
01.04.20 14:21
Statistisches Bundesamt: Desinfektionsmittel gefragter als Klopapier (Wachstum >750%).
www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/...g-auf-das-8-5-fache
Die Preise in den Apotheken steigen sogar über die Unverbindliche Preisempfehlung (UVP).
www1.wdr.de/nachrichten/themen/...esinfektionsmittel-100.html

Gemäß Compliance steht nunmehr zeitnah eine erste Quartalsmitteilung beziehungsweise eine Ad-hoc-Mitteilung IMHO an:
Emittenten von Finanzinstrumenten sind laut Art. 17 EU-Marktmissbrauchsverordnung verpflichtet, so genannte Insiderinformationen, die den Börsenkurs erheblich beeinflussen könnten, unverzüglich zu veröffentlichen. Die Pflicht gilt mittlerweile grundsätzlich auch für Unternehmen im Freiverkehr.
Quellen:
boerse.ard.de/boersenwissen/...kon/ad-hoc-mitteilung-100.html

Im letzten Geschäftsbericht der Paul Hartmann AG steht:
"Zweistellig wuchs Sterillium® Med als Kernelement des Handdesinfektions-Portfolios.
Das EBIT im Segment Infektionsmanagement erhöhte sich um 5,8 Mio. EUR auf 32,9 Mio. EUR.
Haupttreiber waren die gestiegenen Umsatzerlöse sowie Produktivitätsfortschritte in der Produktion."
Bisher (vor Corona) brachte Handdesinfektion bereits rund ein Viertel des Gewinns.
Dazu kommt Berufskleidung für ärzte und weiteres medizinisches Personal wie Masken, Schutzbrillen, Einmalhandschuhe.
www.hartmann.info/de-de/produkte/...kleidung/einweg-op-masken
www.hartmann.info/de-de/produkte/op-bedarf

"Das Umsatzplus von 2,1 % im Infektionsmanagement auf 515,9 Mio. EUR beruhte unter anderem auf
höheren Absätzen bei Komplettsets und den Produkten für die Hände- und Flächendesinfektion."
Quelle:
www.boersennews.de/nachrichten/artikel/...rhalb-der-/2151282/

Marktteilnehmer sprechen von "exponentieller Entwicklung":
www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/...mann-und-reckitt/

Paul Hartmann AG ist gemäß eigener Angaben bei Handesinfektion marktführend.
Quelle: Apothekeneinkauf Deutschland 03/2019 MAT Marktanteil nach Umsatz zu HAP
www.google.com/...rktanteil+nach+Umsatz+zu+HAP+Aktion%C3%A4re
(siehe Seite 7 Überschrift und Fußnote)

Seit Ende Februar werden am Standort Hamburg wegen der Verbreitung des Coronavirus Sonderschichten gefahren
und sogar an Wochenenden produziert. Nunmehr wird auch das Tochterunternehmen Kneipp mit Sitz in Würzburg Sterillium produzieren.
www.pharma-relations.de/news/...oduktion-von-sterillium-r-aus
www.t-online.de/region/id_87584782/...fektionsmittel-aus.html
www.bing.com/news/...FSH&sp=-1&pq=hartmann+sterillium

Hartmann fokussiert sich derzeit primär auf die sensiblen Bereiche im Gesundheitswesen, darunter Kliniken,
Altenheime, neu gegründete Corona-Zentren und Arztpraxen. Außerdem will das Unternehmen das Bundesministerium für Gesundheit
mit Produkten für die Versorgung des medizinischen Fachpersonals in ganz Deutschland unterstützen.

Könne man die gewaltige Nachfrage bewältigen oder gebe es Corona-bedingt auch Probleme in der Herstellung?
Die Antwort sei klar: "Wir haben keine Produktionsunterbrechung, wir hatten bei Desinfektionsmittel ausgebaut."
Quelle:
www.aktiencheck.de/exklusiv/...frausch_Aktienanalyse-11107138

Mittelfristig und längerfristig - vermute ich - wird die Vorratshaltung bei Ärzten, Heimen und Krankenhäusern steigen und
auch Privathaushalte werden Sterillium Virugard IMHO stärker bevoraten.

Wie stark Sterillium auch in der Bevölkerung nachgefragt wird, spiegeln die die Preise im Internet wider
(auch viele Auktionen bei Ebay) und Berichte über zunehmende Diebstähle in Krankenhäusern und bei Ärzten.
www.google.com/search?q=sterillium+diebstahl

Aufstockung meines Aktienbestandes -
zu weiterhin Preisen um 300 Euro pro Aktie habe ich heute Aktien der Paul Hartmann AG nachgekauft und meinen Bestand erhöht.
Antworten
Artikel 14:

Corona-Boom bei der Hartmann AG?

 
02.04.20 10:00
"Bei Desinfektionsmitteln profitiert HARTMANN mit seiner führenden Position in der Krankenhaushygiene vom globalen Marktwachstum, das einerseits vom steigenden Gesundheitsbewusstsein und dem Wissen über die Übertragungswege von Keimen und andererseits von strikteren Vorgaben in der Anwendung und Einhaltung von Hygienestandards getrieben wird. Um zukünftig die führende Rolle im Infektionsschutz europaweit ausbauen zu können, arbeitet HARTMANN bei der Entwicklung neuer Hygienestandards eng mit Kliniken, nationalen Hygieneinstituten sowie mit Pflegeeinrichtungen und ambulanten Behandlungszentren zusammen.
Zudem zielt HARTMANN darauf ab, die Zusammenarbeit mit den Apotheken zu intensivieren, um die Chancen des gestiegenen Hygienebewusstseins der Endverbraucher zu nutzen."

Quelle: Geschäftsbericht 2019 Seite 15

Wirkt sich die Corona-Pandemie aus?
Wird 2020 ein gutes Geschäftsjahr (Umsatz & Gewinn)?

Florian Söllner von "Der Aktionär" schreibt in einer recht aktuellen Aktienanalyse:
"Der Bereich Desinfektionsmittel habe schon vor Corona ein Viertel der Konzernumsätze und sogar ein Drittel der Gewinne betragen. Und jetzt starte das Geschäft offenbar richtig durch. "Der Aktionär" habe bei der AG nachgefragt. Könne man die gewaltige Nachfrage bewältigen oder gebe es Corona-bedingt auch Probleme in der Herstellung? Die Antwort sei klar: "Wir haben keine Produktionsunterbrechung, wir hatten bei Desinfektionsmittel ausgebaut." Die Situation sei "sehr dynamisch" aber aufgrund der politischen Situation auch schwer planbar. (Analyse vom 25.03.2020)"
Quelle:
www.aktiencheck.de/exklusiv/...frausch_Aktienanalyse-11107138

Antworten
Artikel 14:

Spahn: Schutzmasken wie Gold

 
03.04.20 15:00
Wie wertvoll Schutzmasken, Schutzkittel, Schutzhandschuhe und Desinfektionsmittel in den nächsten Monaten ist, wurde auf der heutigen Pressekonferenz des Bundesgesundheitsministers deutlich. Know how, Herstellungskapazitäten und Geschäftskontakte nach China sind sehr wertvoll. Die gestiegenen Preise sind eine Tatsache, es kommt derzeit primär auf die Verfügbarkeit an.

Spahn: "Schutzmasken-Markt ist derzeit wie ein Goldmarkt"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich in Thüringen angeschaut, ob und wie der Nachschub von Schutzkleidung für Ärzte und Pfleger funktioniert. Er besuchte dazu ein Logistikzentrum in Apfelstädt in der Nähe von Erfurt. Er sagt: “Ein Cent-Produkt ist jetzt Gold wert.”

Quelle:
www.rnd.de/panorama/...esende-22XUBHGHXZB6RJ7XPLDBNSXLQI.html

Der Markt hat sich sehr verändert. Der erhöhte Preis hilft dabei den veränderten Markt zu steuern, indem die Produktionskapazitäten nicht nur im Niedriglohnländern wie China sondern auch im deutschen Inland aktuell eingerichtet werden.  
Antworten
Artikel 14:

Paul HartmannAG - Corona?

2
29.04.20 14:36
Paul Hartmann AG - liefert Desinfektionsmittel, Schutzkleidung wie Masken & Einmalhandschuhe:
Die Produktion wurde deutlich gesteigert mit Mehrschichtbetrieb, Wochenendarbeit und neuen Produktionsstätten. Weiterhin werden Virugard und Sterillium höher nachgefragt als selbst diese
gesteigerte Produktion es nachliefern kann. Medizinische Einrichtungen und Ärzte kaufen alles auf und legen sich möglichst Vorräte an. Daher gibt es im Vergleich zu den Vorjahren stark steigende Nachfrage. Deutlich zunehmenden "Schwund" (Diebstahl) durch Besucher melden die Mediziner.
Auch die Preise sind sehr deutlich gestiegen und damit wohl auch die Gewinnmargen pro Artikel.
Was bedeutet dies für die nun kommenden Zahlen (für den Umsatz und für den Gewinn)?
Und wann fällt die Nachfrage wieder unter die Produktionskapazitäten?
Alle lernen durch Corona dazu. Staat, medizinische Einrichtungen und Privathaushalte werden nach Möglichkeit diese geprüften, bewährten und marktführenden Desinfektionsmittel auch nach Corona stärker bevorraten. Sogar Toilettenpapier ist derzeit leichter zu bekommen.
Dass dies so eintritt und auch Kurse über 400 Euro kann ich natürlich nicht garantieren. Aber sogar bis 600 Euro halte ich persönlich nicht für völlig ausgeschlossen - IMHO.
Antworten
Buchloe:

Corona kein wesentlicher Teil der Zukunft

2
15.05.20 13:31
Bei Corona darf man aber nicht vergessen, dass es auch Bereiche gibt, die in der Krise nicht so gut laufen, denn auch die Tochter Kneipp betreibt Läden, die gerade geschlossen sind. Aber das wird ja gerade eh mehr als kompensiert mit der gestiegenen Nachfrage bei Desinfektionsmittel und Schutzausrüstungen. Darum würde ich mich eher auf die grundlegenden Dinge konzentrieren, vor allem, dass dieser Konzern im demografischen Wandel optimal positioniert ist. Gesundheitsprodukte werden immer mehr gefragt sein, da die Gesellschaft immer älter wird. Und krisensicher ist das auch noch. Gewinn stimmt auch und Hartmann kann viele Mitbewerber bei den Preisen unterbieten, gerade bei Pflegeartikeln. Der Konzern hat sich wohl noch etwas umgebaut, aber ich zweifle wenig, dass dieser sehr solide ist. Ich hab mir hier gemessen an meinem zur Verfügung stehenden Kapital relativ viele Aktien ins Depot gelegt. Des Fels in der Brandung mit Dividende. Keine Empfehlung/nur meine Meinung.  
Antworten
Artikel 14:

COVID-19-bedingter Mehrbedarf stärkt Q1-Ergebnis

 
28.05.20 11:22
www.hartmann.info/en-corp/...ons/inform/DE-Q1-2020/index.html
Antworten
Covacoro:

Plus und Minus

 
28.05.20 18:36
25% Umsatzplus bei Desinfektionsmitteln ist ja mal ein Wort - wenn man bedenkt, dass das erste Quartal bereits im März endete und die Verkäufe wohl erst gegen Ende Februar angezogen haben dürften.

Wie lange man im 3-Schicht-Betrieb herstellen wird, bleibt abzuwarten. Und man räumt auch ein, dass ab Q2 auch negative Effekte beim Umsatz wirken werden, z.B. die reduzierte Zahl von Operationen in Krankenhäusern.

Antworten
Artikel 14:

Paul Hartmann AG: Q1 - Corona beflügelt Geschäft

 
29.05.20 11:48
Zitat von wo - Lisaman "Der Hamstereffekt wird aber noch Quartale lang nachwirken - es konnten nämlich gar nicht alle hamstern: Im Bereich Infektionsmanagement lässt sich die Marktlage ja recht einfach prüfen, wenn man mal einfach mal bei den seriösen Anbietern nach den Bode Produkten sucht: Weiter Lieferzeiten von 12-16 Wochen oder gleich die Botschaft, dass man momentan nur an medizinische Einrichtungen liefert. Die Gemeinsamkeit von Klopapier und Infektionsmitteln ist ja, das in Q1 primär Private gehamstert haben. Gerade in Krankenhäusern, Seniorenheimen, Arztpraxen gingen die Bestände massiv nach unten und müssen erst wieder auf ein vor Corona Level (oder darüber hinaus) aufgestockt werden. Der große Unterschied zwischen Klopapier und Infektionsmitteln ist aber, dass man selbst zu Corona Zeiten nicht viel mehr sch***** kann als normal. Bei Klopapier wird daher alles was privat mehr gekauft wurde, an anderer Stelle (Büros) oder in Zukunft weniger benötigt - auf lange Sicht sind das eher vorgezogene Verkäufe als zusätzliche Verkäufe. Das ist bei den privat gehamsterten Infektionsmitteln komplett anders: Klar wird nicht jeder weiterhin literweise Sterillium kaufen, aber das Zeug wurde und wird ja auch tatsächlich zusätzlich verbraucht. Was früher ein Erkennungszeichen von Helikoptermüttern war, steht aktuell in jedem zweiten Bad. Und der Verbrauch nach Corona wird sicher nicht unter dem Verbrauch vor Corona liegen. Zusätzlich gibt es seit Q2 ganz neue Abnehmer wie Restaurants, Supermärkte; Büros usw. - da findet man heute jede Menge undefinierbare "Desinfektionsmittel", die verdächtig nach Glasreiniger, Chlor oder ähnlichem riechen. Das da keine Markenprodukte stehen liegt nur teilweise an Geiz, sondern auch daran, dass der Markt für vernünftige Desinfektionsmittel weiter ausgebombt ist. Die spannendere Frage für mich wäre: Wie setzt sich der Umsatzzuwachs im Bereich Infektionsmanagement in Q1 zusammen: - welche Rolle spielen gestiegene Preise / Rabatte die man aktuell nicht mehr geben muss - wie sehr sind die Mengen gestiegen - wie viel vom Mengenwachstum waren nur Einmaleffekte (= Abverkauf von Lagerbeständen) - wie viel davon kann man über Produktionssteigerungen verstetigen Das wird viel eher entscheiden, ob sich die Effekte in Q2/Q3 abschwächen, oder ob vielleicht sogar Produktionssteigungen erst mit Verspätung voll durchschlagen. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe kamen Dinge wie Dreischichtbetrieb, 7 Tage Woche, Produktion bei Kneipp, aller erst gegen Ende des Quartals."

Bericht zum ersten Quartal:
www.hartmann.info/en-corp/...ons/inform/DE-Q1-2020/index.html
Antworten
Artikel 14:

Sterillium bleibt gefragt - Hartmann AG

 
15.06.20 10:25
Corona - Die Zahlen steigen international weiter. Eine zweite Welle droht. Sterillium, Einmalhandschuhe und Masken bleiben gefragt - insbesondere international.
Quellen:
www.google.com/search?q=welle&source=lnms&tbm=nws gisanddata.maps.arcgis.com/apps/...4740fd40299423467b48e9ecf6
(Verkleinert auf 29%) vergrößern
Paul Hartmann: nach Sanierung wieder auf Kurs !?! 1184827
Antworten
Artikel 14:

Paul Hartmann AG Hauptversammlung heute läuft seit

 
16.06.20 10:46
Positive Signale für geschäftlichen Verlauf des Q2.
Q2 ebenso wie Q1 von Sondereffekten geprägt (Corona).
Aber auch „Verwerfungen“ bei den Rohstoffen.
Dividende wie im Vorjahr 7 Euro zur Abstimmung.
Damit rund ein Drittel Ausschüttung.
„Gute Eigenkapital und Liquiditätssituation“.
Antworten
Artikel 14:

Paul Hartmann AG - HV

2
16.06.20 14:22
Auf das Szenario "Pandemie - plötzliche Nachfrage nach Produkten" könnte die Paul Hartmann AG im Rahmen des Risikomanagements deutlich besser vorbereitet sein. Eine Verdopplung der Produktion ist zwar ganz nett. Aber die AG hätte in den letzten Monaten weit über das zehnfache verkaufen können und hat leider massiv Marktanteile verloren IMHO. Die Nachfrage eng beobachten und mit großen Partnern (z. B. BASF) Lieferungen für Alkohole und Gebinde (Verpackungen) vorab planen wäre sinnvoll.
Antworten
neymar:

Hartmann

 
20.08.20 12:57
Windel mit Sensor und mehr: Hartmann wird zum digitalen Lösungsanbieter

www.cio.de/a/...n-wird-zum-digitalen-loesungsanbieter,3640178
Antworten
Covacoro:

Produkte gut - IR nicht - Prozesse zu langsam

3
20.08.20 18:59
Tja, die Produkte sind gut, die Investor-Relations Arbeit eher träge und suboptimal.

Dass man die Prognose am 13.08. erhöht hat, ist hier sicher bekannt, gleichzeitig hat man aber auch wieder unnatürlich tiefgestapelt! Unverständlich für mich und es passt ins Bild, dass man dieses Jahr nicht mit der Kommunikation aus dem Knick kommt.
boersengefluester.de/newarticle/?newsId=237607

In Zeiten von SAP ist der verzögerte Bericht einfach nur eines: anachronistisch und unfair gegenüber den Aktionären.

Wenn das EBITDA jetzt um 50% zulegen wird, dann meldet man diese starken Zuwächse nicht fast 2 Monate nach Ende des Quartals und Halbjahrs, wo er eingetreten ist. Wenn man von digitaler Transformation redet (bei seinen Kunden), dann sollte man bitte diese Transformation vor der eigenen Haustür endlich nutzen, um die eigenen Kennzahlen schnell parat zu haben.

Eine Information im Juni, spätestens Juli wäre angezeigt gewesen!

Wie steuert das Management so ein Unternehmen, wenn sie zig Wochen brauchen, um die Zahlen zusammen zu rechnen? Passiert das noch mit einem Rechenschieber? Wie langsam sind die internen Prozesse und wieviel Geld geht dort verloren?

Da wird ein 30seitiger Hochglanz-Prospekt erzeugt, der jetzt am 28.08. veröffentlicht werden soll.
Die Kennzahlen per Tableau und SAP aufbereitet, das funktioniert bei anderen Unternehmen "real time" und ein Report wird auf Knopfdruck in 5 Minuten fertiggestellt.

Da bin ich mal gespannt, ob das neue Führungsteam es sich endlich traut, Hartmann wirklich zu modernisieren! Denn der Kostendruck in der Medizin geht nicht weg und die Millionen versickern in den teuren, alten, analogen Prozessen - sonst wäre Hartmann profitabler.

Der Cash, der jetzt durch Corona und hohe Absatzzahlen in das Unternehmen kommt, ist die Gelegenheit, beherzt zu investieren und das Unternehmen umzukrempeln. Sonst sehe ich auf lange Sicht schwarz - egal wie gut die Produkte sind - sinkende Profitabilität wäre ein böses Omen.  
Antworten
Covacoro:

HJ-Bericht

 
26.08.20 16:06
So der Bericht ist jetzt draußen: www.hartmann.info/en-corp/investor-relations/l/corp/downloads

Umsatz +16% über alle Segemente, Infektionsmanagement allein +68% im Vergleich zum Vorhalbjahr, Wachstumsraten wie ein Startup. Das EBITDA bei 130 Mio. Euro, Ergebnis je Aktie bei 18,96 Euro nach 9,44 Euro im Vorjahr. 35 Mio. Free Cash Flow trotz nochmals um 10 Mio. Euro erhöhten Investitionen.

Solange die Hygienekonzepte in öffentlichen Bereichen implementiert bleiben, sehe ich keinen Grund, warum die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln im H2 oder 2021 zurückgehen soll. Ganz unabhängig von den kurzfristigen Auf und Abs der Infektionszahlen. Hingegen werden die aufgeschobenen OPs die den Umsatz im Segment Wundmanagement etc. gebremst haben, nachgeholt und die Krankenhäuser werden dort auch wieder bestellen. Insofern ist nicht ausgeschlossen, dass H1 2020 eine Fortsetzung findet, mit weiter hohen Umsätzen in Sterillium und wieder anziehenden Umsätzen bei OP-Sets udn Wundmanagement. Auch wenn das Management von Hartmann in den Adhocs bremst und relativiert.

Die erhöhte Prognose geht jetzt von einem EBITDA von EUR 230 bis EUR 280 Mio.  aus. Das sind nur 5 Mio. weniger als in H1. In der Mitte der Spanne 255 Mio x Faktor 18 (ja, das billigt man der Schweizer Tochter IVF Hartmann zu!) kämen wir auf einen sportlichen Enterprise Value (EV) von 4.5 Mrd. Euro. Das wäre noch nicht einmal Faktor 2 zum Umsatz und typisch für eine Medtech-/Pharmabude. ;-)

Derzeitiger EV bei Kurs 340 Euro liegt aber bei rund 1 Mrd. Euro und bis 2019 wurde PAUL Hartmann immer nur ein EV/EBITDA Faktor von 6 zugebilligt, wie einem Maschinenbauer :-(.  Infektionsmanagement war halt langweilig. Selbst mit Faktor 6 ergibt sich ein "Corona"-EV von 255 x 6 = 1.8 Mrd. Euro per Ende 2020 oder ein Kurspotenzial von 80%, krass.

Warten wir mal ab, was der Markt aus dieser Situation macht.
Antworten
neymar:

Exit für Maschmeyer

 
06.01.21 11:57
Exit für Maschmeyer: Pflege.de an deutschen Medizinproduzenten verkauft

www.businessinsider.de/gruenderszene/...mann-exit-maschmeyer/
Antworten
Covacoro:

Jahresbericht

2
24.03.21 21:23
Der Jahresbericht ist da:

www.hartmann.info/en-corp/...-relations/GB/GB-2020/index.html

Und man stapelt natürlich wie gewohnt tief, Umsatz über 2.4 Mrd. Euro und EBIDTA bei 292 Mio. Euro.

Das Segment Infektionsmanagement wächst in 2020 um 60%  (!) und überkompensiert leichte Rückgänge in den anderen Segmenten z.B. Wundmanagement. Das Ergebnis pro Aktie erreicht knapp 30 Euro und übertrifft meine Erwartungen deutlich. Der Free Cashflow hat sich fast verdreifacht und allein 254 Mio. Euro liegen in der Kasse.

Die Prognose: HARTMANN erwartet einen moderaten Umsatzrückgang und ein EBITDA von EUR 210 bis  EUR 260 Mio. Das reißt niemandem vom "Hocker" und die Aktie reagiert auf die super Zahlen überhaupt nicht. Ich vermute mal, wenn Ende Q2 klar wird, dass die Sonderkonjunktur bei Infektionsmanagement anhält, gibt es verspätet eine Prognose-Anhebung und bis dahin hören wir nix mehr!
Antworten
Yoni:

Kleine Korrektur

 
25.03.21 11:52
Das tatsächliche EBITDA lag sogar bei 309 Mio €...
Antworten
Highländer49:

HARTMANN

 
16.12.22 13:10
PAUL HARTMANN AG Prognose für 2022 und 2023
www.hartmann.info/en-corp/...tions/l/corp/ad-hoc-mitteilungen
Was sagt Ihr zu der Prognose?
Antworten
MrTrillion3:

DE0007474041 - Paul Hartmann AG

 
16.04.23 21:22
Anhand der Paul Hartmann-Aktie, die ich 5 Jahre im Dividendendepot hatte, zeige ich, warum ein Aktienverkauf auch ohne Verkaufssignal sinnvoll sein kann.
Antworten
neymar:

Paul

 
15.11.23 15:22
PAUL HARTMANN AG: PAUL HARTMANN AG (ISIN DE0007474041) hebt die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2023 an

www.hartmann.info/en-corp/...tions/l/corp/ad-hoc-mitteilungen
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht Alle 1 2 3

Hot-Stocks-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem Paul Hartmann Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
  62 Paul Hartmann: nach Sanierung wieder auf Kurs !?! lhcim neymar 15.11.23 15:22
  4 HARTMANNP. NA WKN: 747404 hobbybroker CoolHandLuke 04.08.16 16:37

--button_text--