sehr interessanten Artikel.
In der offiziellen Bilanz sieht Nvidia makellos aus: Rund 33 Milliarden Dollar Bruttoschulden stehen über 99 Milliarden Dollar an Cash und liquiden Mitteln gegenüber. Das Problem liegt außerhalb der Bilanz (Off-Balance-Sheet Commitments).
Nvidia hat in den letzten Monaten gigantische finanzielle Garantien und Zusagen unterschrieben, um das Wachstum seiner Kunden künstlich anzufeuern. Morgan Stanley schätzt diese verdeckten Kreditrisiken bis 2028 auf bis zu 170 bis 200 Milliarden Dollar. Das ist Vollgas zirkuläre Finanzierung - Michael Burry hat meiner Meinung nach Recht,
Und trotzdem werden NVIDA, Meta, Microsoft, SoftBank und Co die Zukunft prägen und damit auch eine gute Börsenzukunft haben. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es jetzt erstmal zu einer sehr heftigen Korrektur kommt. Crashes gab es immer wieder und die Zutaten dafür sind derzeit vorhanden.
Jetzt kann man entweder munter dabei bleiben und es halt dann aussitzen wenn es soweit ist (was einige Jahre dauern kann) oder eben reduzieren (was ich mache, steige aber in dem Bereich nicht komplett aus).
Habe zuletzt tatsächlich mehr in Firmen investiert fernab von Big Tech mit niedriger Bewertung, starkem Burggraben und ordentlicher Dividende wie Jumbo in Griechenland, Hidroelectrica in Rumänien, DBS in Singapur, Paul Hartmann in Deutschland, Vinci in Frankreich, Edel in Deutschland, Mo Bruk in Polen, ISS in Dänemark, DocCheck in Deutschland, Bawag in Österreich, Intesa-Sanpaolo in Italien, Münchner Rück in Deutschland, BB Biotech in der Schweiz und so fort... Und bleibe mit verringertem Kapitaleinsatz in Big Tech dabei - wenn es crasht kaufe ich Big Tech günstig zurück. Da niemand weiß, wann es soweit ist nehme ich die Dividenden der genannten Firmen mit. Und da sie aktuell erstaunlich niedrig bewertet sind schützt sie das vor all zu krassen Kursverlusten (dürften nur moderat mit runter gezogen werden bzw. sich deutlich schneller wieder erholen).