Notebook-Hotlines versagen auf ganzer Linie


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mothy:

Notebook-Hotlines versagen auf ganzer Linie

 
21.03.02 15:40
ftd.de, Do, 21.3.2002, 14:30  
Stiftung Warentest: Notebook-Hotlines versagen auf ganzer Linie

Die Servicehotlines der Computerhersteller kosten viel und wissen wenig. Auch bekannte Unternehmen bieten Hilfesuchenden nur unzureichenden Service, urteilt die Stiftung Warentest.

Die Überprüfung von Notebook-Hotlines der Stiftung Warentest zeigte, dass die Anrufer für Kosten bis zu 38 Euro bei 13 Anbietern meist keine brauchbaren oder sogar falsche Antworten erhielten. Wie die Verbraucherorganisation am Donnerstag in Berlin berichtete, erhielten lediglich vier Firmen die Note "ausreichend". Die restlichen neun Supportlines bekamen sogar ein "Mangelhaft", darunter bekannte Namen wie Dell, Compaq oder Sony.

Keine der geprüften Hotlines ist nach Ansicht von Stiftung Warentest empfehlenswert. Für den Test hätten computerversierte Personen den Service-Telefondiensten fünf Probleme vorgetragen, die sich mit dem zum Notebook gehörenden Handbuch oder der integrierten Windows XP Hilfe hätten lösen lassen.

Kein Anbieter habe alle Probleme lösen können, erklärte die Stiftung. Neun Anbieter hätten gerade einmal auf ein bis zwei Fragen eine richtige Antwort gewusst. Der Hilfeservice von Acer und IPC hätte sogar auf ganzer Linie versagt. "Dabei waren die im Test gestellten Anforderungen an die Hotlines überschaubar", erklärte Hubertus Primus von der Stiftung. So sei ein Problem gewesen, eine Datei zu speichern, die versehentlich mit einem Schreibschutz belegt worden war. Ihr Unwissen hätten die Mitarbeiter versucht, durch Abwimmeln, unsinnige Antworten oder falsche Vorschläge zu kaschieren. "Typisch XP, müssen Sie Herrn Gates fragen", habe etwa ein Mitarbeiter der Acer-Hotline geraten.



Lange Wartezeiten strapazieren die Nerven


Die Verbraucherschützer kritisierten auch die langen Wartezeiten und die schlechte Erreichbarkeit der Telefondienste. Zehn Hotlines böten lediglich von Montag bis Freitag ihre Hilfe an. Neun Servicenummern seien schon ab 18 Uhr nicht mehr erreichbar. Wenig kundenfreundlich ist der Organisation zufolge auch die Bearbeitungsdauer der Anfragen. Da die Mitarbeiter oft nicht die Lösung wüssten, würde ins Blaue hineinprobiert, mit dem Resultat, dass sich nach zehn oder zwanzig Minuten herausstelle, dass der Service die Probleme nicht lösen könne.

Bei einer 0190-Nummer könnten allein in der Warteschleife Gebühren von über 20 Euro entstehen. Die durchschnittlichen Kosten pro Problemanfrage hätten bei sechs Euro gelegen. Am teuersten sei der Service von Maxdata mit bis zu 38,61 Euro, urteilten die Tester.



© AP
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Cem:

ist wirklich krass

 
21.03.02 15:52
war heute auf der Pressekonferenz der Stiftung-Warentest.

Will jemand ein Beispiel haben was bei den Tests so abging?
Protokoll eines Gesprächs mit der Sony-Hotline

Der Tester will unter Windows XP ein Nutzerprofil kopieren, weiß aber nicht wie, und ruft die Servicenummer an.

Supporter: Brennen Sie die Nutzereinstellungen doch einfach auf CD und kopieren sie dann zurück
Tester: Wohin zurück?
Supporter: Auf einen anderen Nutzer
Tester: Und wie funktioniert das?
Supporter Das kann ich ihnen nicht sagen
Tester: Wo finde ich die Nutzereinstellungen denn ?
Supporter: Das kann ich ihnen auch nicht sagen.
Tester:Und womit soll ich sie auf CD brennen?
Supporter: Das kann ich ihnen nicht sagen.
Tester:?????
Supporter: Mit XP Professional ginge es auch einfacher
Tester: Ich habe XP Professional
Supporter: Wir wissen trotzdem nicht wie es geht und schlagen ihnen die Lösung mit der CD vor
Tester:????
Supporter: oder sehen sie einfach mal im Internet unter Microsoft nach
Tester:?????



Unglaublich Service wüste Deutschland

Quelle: Stiftung Warentest
Antworten
slk306cabrio:

So ist das Leben!!

 
21.03.02 16:06
Was wollt ihr denn eigentlich?

Es ist die logische Konsequenz Dinge zu einem Preis haben zu wollen, der viel zu billig ist. Die Firmen reagieren darauf und sparen Kosten damit (W)Ihr auch noch mit Aktien Geld verdienen. Also wieso aufregen? Eine Wüste zu bewässern kostet Geld. Wer bei ner Servicehotline anruft, sollte wissen, dass es nur Geld kostet. Einen Rat bekommt man dort sicherlich genauso wie nirgendwo. Also Jungs. Kauft bei einem Fachhändler, und zwar jedes beratungsintensive Produkt. Dann zahhlt ihr zwar ne Mark (oder jetzt nen Euro) mehr, allerdings liegt der Vorteil in der Zeit- und Nervenersparniss, denn wie Ihr wisst, kostet Zeit Geld.

Mediamarkt : schwach

SLk306Cabrio ist stolz drauf, der blödeste Konstument zu sein, weil er  keinen Mediamarkt betritt :-)
Antworten
Cem:

@slk

 
22.03.02 09:26
es geht hier nicht um Billiganbieter sondern alle Unternehmen wie Sony, Dell etc. Was kaufst Du denn anderes???
Und ich bin anderer Meinung. Wenn ein riesen Konzern wie Sony mit einer Service Hotline wirbt, dann ist es eine unverschämtheit, dass da niemand Ahnung von irgendwas hat. (Fast schon Betrug)

Gruß
Antworten
slk306cabrio:

@cem

 
29.05.02 17:49
Sorry aber du hast es leider auch noch nicht verstanden. Sony ist ein Billiganbieter, der nur von seinem Markenimage lebt. Kein Mensch der sich in einer Materie auskennt wird zu irgeneinem Sonyprodukt aus Qualitätsgründen greifen. Die Masse kauft (und soll kaufen) Sony Fernsehr, weil die ein soooooo tolle helles Bild haben. Tja du kannst an jedem Fernseher die Röhren voll aufdrehen. Dann brennt "der Weichnachtsbaum" hell, er ist aber auch in 4-6 Jahren kaput. Und dann kaufst du einen neuen. Die "Aktien" freuen sich. Wenn man klug ist, kauft man Aktien von "Schrottproduktionsfirmen" mit genialem Marketing. Aus meiner Branche ist wohl BOSE der perfekte Fall. Die verkaufen "Scheiße" für 1000000000000000,- Euro und die Masse findet Bose gut. LoL

Tja jetzt habe ich wohl wieder einigen Börsenjuppis auf die Füsse getreten und sie in Ihrer "Kaufentscheidung" kritisiert. So ist das.


Grüße
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