Gollmitzer wollen keinen Windpark haben
Gollmitz Der Ortsbeirat Gollmitz spricht sich gegen die Nutzung von Waldflächen zur Errichtung von Windenergieanlagen in der Gemarkung des Dorfes aus. Dieses Fazit zog Ortsvorsteher Klaus Gamradt nach der Informationsveranstaltung mit Vertretern des Unternehmens ABO Wind.
Die Gollmitzer wollen keinen Windpark mitten im Wald - diese Stellungnahme wird auch den Calauer Abgeordneten vorgelegt, wenn es in der Stadtverordnetenversammlung zu einem Beschluss über den Windpark-Standort bei Gollmitz kommt. »Ende November könnte zu diesem Thema beraten werden«, sagte Bauamtsleiterin Margitta Görs im Ortsbeirat. »Die Sitzung der Stadtverordneten ist öffentlich«, betonte sie.
Der ablehnenden Haltung des Ortsbeirats war die Vorstellung des geplanten Projekts in einer Informationsveranstaltung für Gollmitzer und Einwohner der umliegenden Orte vorausgegangen. Es gab viele kritische Fragen von den Zuhörern. »Was passiert, wenn erst zwei Anlagen stehen? Kommen dann weitere?«, fragte Klaus Gamradt. Das Gebiet gebe auch Platz her für weitere Anlagen, sagte Projektentwicklerin Ina Begler. Über einen Bebauungsplan habe die Kommune dann in der Hand, wie gebaut werde. »Mehr als 3000 Hektar Waldfläche bei Gollmitz, Rutzkau, Craupe, Schrakau und Babben wären vom Windpark betroffen. Wir müssen uns doch fragen, was gut für unsere Kinder und Kindeskinder ist«, sagte Norbert Holinski, Revierförster im Ruhestand. Er hält es für Frevel, diese noch komplette Fläche kaputt zu machen.
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