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28.10.2011 16:06 | Von unserem Mitarbeiter Gerald GerstnerKonzept für Windräder im Eßlebener WaldWERNECK
Im Sommer griff der Gemeinderat das in der Bevölkerung erkennbare Interesse an Bürger-Windkraftanlagen auf und brachte das Thema auf die Tagesordnung. Dabei zeigte sich, dass ein solches Vorhaben auch im Rat begrüßt wird. Klar war aber, dass die Gemeinde solche Projekte nur auf gemeindlichen Flächen anstoßen könne. Durch die vom Regionalen Planungsverband Main-Rhön angedachten Vorranggebieten waren die Standort-Möglichkeiten weiter eingeschränkt.
Auszug:
Um das Projekt wirtschaftlich zu halten, setzt die Firma wie bereits in Waigolshausen auf Nordex N 100 Anlagen, die für Binnenstandorte optimiert seien. Ihre Nabenhöhe beträgt 140 Meter, der Rotordurchmesser misst 100 Meter und die Nennleistung liegt bei 2,5 Megawatt. „Wenn möglich“ sollen die Eßlebener Windräder noch in das laufende immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren der Waigolshäuser Windkraftanlagen eingebunden werden, sagte Dürr. Hinsichtlich Schall- und Schattenwurf hätten die Gutachten eindeutig gezeigt, dass die etwa 1,3 Kilometer von Eßleben entfernten Standorte nicht gefährdet seien. Auch eine artenschutzrechtliche Prüfung für das komplette WK 30 läuft laut Dürr bereits.