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viel einfacher, der Herr
auf der Liste bei Mücke1 finden sich lediglich Projekte von und mit Nordex, welche noch keinen Auftragsstatus haben, also noch kein Auftrag an Nordex erteilt wurde...)
wird ja auch alles eh nicht gebaut, siehe Ausführungen von Herrn Diermeier, da brauchen sie sich also gar nicht so für die Liste interessieren...sonst interessieren die Beiträge doch auch niemand, wie mir so oft von unterschiedlichen usern versichert wurde?
Bundeswehr torpediert Windkraft-Projekte
Von den news.de-Redakteuren Björn Menzel und Jens Kiffmeier, Berlin
Artikel vom 19.06.2011
Milliardeninvestitionen blieben aus, Hunderte Megawatt Strom werden nicht produziert: Seit Jahren behindert die Bundeswehr den Bau von Windkraftanlagen. Sie begründet das mit Problemen bei ihrer Radartechnik. Die Regierung könnte Abhilfe schaffen
Die Bundeswehr durchkreuzt ihre neuen Energiepläne: Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Besichtigung eines Windparks.
Foto: dpaPlötzlich wehte der Wind aus der Gegenrichtung. Eine Gesellschaft baute 1997 bei Nideggen in Nordrhein-Westfalen einige Windkraftanlagen auf. 13 Jahre später sollten die veralteten Mühlen durch neue ersetzt werden. Doch was so einfach klingt, entpuppte sich als Kampf gegen einen völlig neuen Gegner. Die Bundeswehr erhob Einsprüche - das Projekt drohte zu scheitern. Das ist nicht ungewöhnlich, schließlich hat die Wehrverwaltung immer ein Wörtchen mitzureden, wenn in Deutschland neue Windräder aufgebaut werden sollen.
Das steht ihr per Gesetz zu. Laut der Paragraphen 12 und 18a des Luftvekehrsgesetzes muss sich die Truppe um den Schutz der eigenen Flugsicherung kümmern. Es geht um die Vermeidung von Hindernissen im Luftraum sowie um die Verringerung von Störungen im Radarsystem. Auf beides wirken sich besonders die über 100 Meter hohen Energieanlagen negativ aus. Deshalb kann die Wehrverwaltung bei fast jedem neuen Projekt Einspruch erheben. Und nach news.de-Recherchen hat sie es allein zwischen 2005 und 2010 mindestens in 339 Fällen getan. Allein 2009 wurden zum Beispiel sechs Vorhaben teilweise abgelehnt.
Rechtlich steht die Bundeswehr auf der sicheren Seite. Doch ob gewollt oder nicht - sie verhindert damit den Ausbau von erneuerbaren Energien in Deutschland. Trotzdem weist die Armee die Rolle des Buhmanns entschieden von sich. «Die Bundeswehr unterstützt die Bemühungen zur Ausweitung erneuerbarer Energien im Rahmen ihrer Möglichkeiten und wirkt konstruktiv an der Planung und Realisierung von Windenergieanlagen mit», teilt eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums auf Nachfrage mit. Leider sind die Möglichkeiten aus militärischer Sicht allzu oft beschränkt.
Bundeswehr klagt und die neue Öko-Regierung schaut zu
Dreht sich in der Nähe von Luftwaffen-Stützpunkten ein Windrad, werden nach Darstellung der Armee häufig die Radarsysteme gestört. Die Folge: Es kommt zu einer Falschzielbildung, wie es im Militärjargon heißt, wodurch sich nicht mehr alle Luftfahrzeuge eindeutig erfassen lassen. «Sämtliche Flugobjekte in Form eines identifizierten Lagebildes auf dem Radarschirm abzubilden», so die Sprecherin, «ist im Rahmen des Auftrages der Bundeswehr zum Schutz des Luftraumes unabdingbar.» Soll heißen: Nationale Sicherheit und Umweltschutz vertragen sich nur schwer miteinander. Zumindest derzeit.
Das Milliarden-Geschäft: Windbranche sucht Ausweg
Erhebungen der Windbranche gehen aufgrund dieser Einsprüche von großen wirtschaftlichen Ausfällen aus. Es konnten schätzungsweise 1200 Megawatt Windenergieleistung nicht aufgebaut werden. Damit fielen Investitionen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro aus. Die Zahlen beinhalten lediglich Neubauvorhaben, nicht inbegriffen sind Investitionen für den Ausbau von bestehenden Parks, wie im Fall der Betreibergesellschaft aus Nideggen in Nordrhein-Westfalen. Ebenso wurden Bauabsichten nicht erfasst, die wegen befürchteter Einsprüche der Bundeswehr erst gar nicht weiterverfolgt wurden.
Seit ungefähr einem Jahr versucht sich die Branche nun selbst zu helfen. «Auf unser Drängen hin, hat sich in der Bundeswehr eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich mit dem Thema befasst», sagt der stellvertretende Geschäftsführer vom Bundesverband Windenergie, Carlo Reeker, zu news.de. Die Gespräche zwischen der Branche und den Mitgliedern der Arbeitsgruppe hätten bereits positive Auswirkungen. So konnten einige Einwände im gegenseitigen Einvernehmen aus dem Weg geräumt werden. Reeker fordert trotzdem von der Regierung, in Zukunft neben der digitalen Radartechnik auch auf den Sekundärradar umzusteigen. Damit tauchen erfahrungsgemäß nicht so viele Probleme auf, da Flugzeuge mittels Transponder Signale zum Tower senden und nicht der ganze Luftraum vom primär abgescannt werden muss.
Inwieweit das Problem damit behoben werden kann, bleibt abzuwarten. Die Bundeswehr hält sich bei der technischen Machbarkeit neuer Systeme noch bedeckt. Sie hat erst einmal zwei Studien in Auftrag gegeben. Endgültige Ergebnisse werden Ende des Jahres vorliegen. Trotzdem zeigt sich das Verteidigungsministerium bereits jetzt vorsichtig optimistisch. Es gebe Hinweise darauf, dass «technische Maßnahmen die Störungen von Flugsicherungsradaren durch Windenergieanlagen reduzieren können», heißt es seitens der Bundeswehr, die im Post-Fukushima-Zeitalter ihrerseits keine Lust auf Gegenwind hat.
www.news.de/politik/855191683/...ehr-torpediert-windkraft-projekte/1/
Polen, Rumänien, Bulgarien, Statkraft (wenn auch für Schweden), Amasya, Fossa del Lupo und zuletzt Pakistan waren ja alles "Pseudo-Projekte", deshalb hat Nordex ja auch mittlerweile dort Projekte
meinte ich Aufträge...sry dafür...)
und die links dazu sind im Forum...sie haben doch nochmal alles gelesen?
Amasya war glaube ich der link zu von dem, auf welchen sie und andere so fixiert sind.., btw.)
01.12.2011
Ein Grund: Die großzügigen Direktzuschüsse von 30 Prozent, die Washington im Rahmen der Konjunkturförderung für neue Ökoenergieprojekte gewährt, laufen aus. Ob sie verlängert werden, klärt sich womöglich erst im Dezember. Fachleute kritisieren die kurzlebige Subventionspolitik: "Wir erzeugen Boom-and-Bust-Zyklen", sagt John Sheehan, wissenschaftlicher Direktor der Umweltinitiative Iree an der University of Minnesota in St. Paul, "die Branche braucht mehr Planungssicherheit."
Damit spricht der Experte vielen Unternehmen aus dem Herzen. Etwa der Rostocker Nordex
, die in Jonesboro (Arkansas) ein Turbinenwerk baut. Seit Ende 2010 werden dort Triebwerksgondeln produziert, die Auslastung des Werks liegt vorerst bei mageren 40 Prozent. Den Aufbau einer weiteren Produktionslinie für Rotorblätter hat das Unternehmen zurückgestellt. "Es ist zurzeit schwer, Kunden zu gewinnen, die Windfarmen aufbauen möchten", sagt Investor-Relations-Manager Ralf Peters. Auch hier lähmt Unsicherheit die Branche: Produktionssubventionen sind bis 2012 befristet - Windräder aber laufen 20 Jahre und mehr.
www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/0,2828,766037,00.html
Grosses Kino im Amerika...ja da werden sie geholfen..und ihrem Geld auch loooool
ist interessant btw, Danke für die erneute Erwähnung hier.)....hier hatte man ja an anderer Stelle hartnäckig versucht zu darauf hinzuweisen, dass dies Projekt wie von Nordex gemeldet errichtet ist...
Der Auftrag für die Lieferung der Windturbinen hat einen Wert von rund 104 Mio. Euro. Die Errichtung der Anlagen soll ab Oktober 2008 erfolgen, für 2009 ist die Inbetriebnahme geplant.
www.nordex-online.com/_e/news-presse/...9&cHash=f6b0edd63d
Das ist aber leider so nicht richtig und wenn man die Liste bei Mücke 1 im Kopf hat, wusste man dies eben...im Gegensatz zu den offiziellen Verlautbarungen von Nordex...
am 21.09.2011kam dann ja dann eine Pressemitteilung heraus, in welcher Fossa del Lupo dann plötzlich wieder erwähnt wird:
Nordex Italia erhält Bestellung für neun Anlagen
Das 22,5-Megawatt-Projekt „Amaroni“ soll in der Provinz Catanzaro entstehen. Der Standort befindet sich in unmittelbarer Nähe zu dem Windpark „Fossa del Lupo“, den Nordex zurzeit mit 39 N90/2500-Anlagen in Betrieb nimmt und der ebenfalls ERG Renew gehört
www.nordex-online.com/hvezkcvzirfmboue/...amp;cHash=7245dfc8e5
und siehe da...da fallen wohl Umsätze in 2011, wie bei Mücke1bereits antizipert.) und zwar seit längerer Zeit...ich kann Ihnen den Beitrag noch rausuchen, falls sie Ihn nicht mittlerweile parat haben.)
und nun schauen sie mal, was ich "Vollhonk".) zwei Tage vor der offiziellen Meldung von Nordex an anderer Stelle dazu geschrieben habe
sie scheinen sich ja wirklich nicht auszukennen?.)...die Meldung von Nordex ist aus 2007 http://www.nordex-online.com/_e/news-presse/...9&cHash=f6b0edd63d
Fossa del Lupo sollte daher wohl eher einer dieser ominösen bedingten Auftrag sein...
hatte ich neulich schonmal thematisiert, dass mit den bedingten Aufträgen:
man hat bei dem Gesamtumsatz 600 MW bedingte Aufträge abgearbeitet...
wie war noch gleich der Umsatz in Q3?
Umsatz 9 Mon 2011(in mio euro): 668,2.........
...............regt zumindest meine Phantasie an...und wenn dann auch noch ein paar der grossen Projekte von der Liste gemeldet werden, um die Bücher gleich wieder zu füllen...
jaja stabiles Wachstum 2012...wie eben Auftagseingang + 20% in 2011.)
#7675 http://www.ariva.de/forum/Nordex-Akte-X-442705?page=306
was meinen sie denn? wobei nein, interessiert micht nicht wirklich (s.o. warum)...
Nordex will start 2012 with the highest order backlog since H12009 www.nordex-online.com/fileadmin/MEDIA/...sentation_9M_2011.pdf
dazu...da is dann ja auch die Marge was besser?.)
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