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noch`n Dax

 
11.08.02 14:43


           
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11.08.02 14:56
Man kann hier obige Indikatoren raussuchen

Divergenz-Analyse

Bei etlichen Indikator-Systemen führt die Divergenzanalyse zum Erfolg. Dabei läuft der Indikator den Preisfeststellungen voraus, was insbesondere in Trendwendesituationen mehr Klarheit über die künftige Entwicklung liefert.

Beispiele:

Wird ein neues DAX-Hoch vom Indikator bestätigt, ist der Aufwärtstrend intakt.

Dreht der Indikator abwärts, obwohl der DAX noch steigt, entsteht eine negative Divergenz zum Nachteil des DAX. Ein Trendwechsel nach unten steht bevor.

Ein Turnaround (Trendwechsel nach oben nach längerer Talfahrt) funktioniert ähnlich: Klettert der Indikator, obwohl der DAX immer noch fällt, stehen steigende Notierungen bevor.

Tagesumsatz

Volumen geht MIT dem Trend = Trend intakt

Volumen geht GEGEN den Trend = Trendwechsel steht bevor

Sehr hohes Volumen = Trendwechsel steht bevor

Intraday-Umsatz

Basis der Berechnung ist das Handelsvolumen des jeweils aktuellen DAX-Futures, unterteilt in 4 Abschnitte/Stunde. Die Interpretation ist mit dem Tagesumsatz vergleichbar:

Volumen geht MIT dem Trend = Trend intakt

Volumen geht GEGEN den Trend = Trendwechsel steht bevor

Sehr hohes Volumen = Trendwechsel steht bevor

VolInd (Volumen Indikator)

Berechnung: Veränderung des DAX Future * Intraday-Umsatz + Ergebnis der vorherigen Berechnungsperiode.

Per Divergenz-Analyse wird gezeigt, ob der vorherrschende Trend intakt ist oder ein Trendwechsel bevorsteht.

Advance/Decline-Linie

Die A/D-Linie zeigt das Verhältnis zwischen Gewinnern und Verlierern im Vergleich zum Vortag. Der Indikator signalisiert Trendwechsel anhand der Divergenz-Analyse.


Mit der Grafik A/D Intraday Potential erhalten Sie Informationen darüber, wieviel Aufwärtspotential der Deutsche Aktienindex noch besitzt.

A/D MAX = 100 %. Der Wert bleibt stets unverändert. Er zeigt lediglich als optische Hilfe, daß die A/D-Linie täglich ein Potential von bis zu 100 Prozent ausschöpfen kann.

A/D NOW = 0 ...100 %. Die A/D-Linie hat täglich ein fest definiertes Bewegungspotential. Sie kann aus rechnerischen Gründen nur innerhalb einer bekannten Bandbreite fallen oder steigen. Grundsätzlich gilt: Ein Wert von mehr als 50 Prozent kennzeichnet einen Intraday-Aufwärtstrend und ein Wert von unter 50 Prozent besagt, daß sich der Markt im Abwärtstrend befindet. Daraus lassen sich einige Aussagen ableiten, z.B.

A/D NOW über 85 Prozent = Der Markt hat nur noch wenig Steigerungspotential.

A/D NOW unter 15 Prozent = Es besteht nur noch wenig Abwärtspotential.

Insbesondere im Zusammenhang mit dem Intraday Umsatzvolumen lassen sich interessante Thesen aufstellen, z.B.: Erreicht A/D NOW die Extremzonen über 85 oder unter 15 mit geringem Umsatz, wird eine Trendwende wahrscheinlich. Interpretation: Die Gewinne (= A/D NOW über 85) oder Verluste (A/D NOW unter 15) wurden nur von einer geringen Zahl der Marktteilnehmer verursacht. Die Nachhaltigkeit der Kursbewegung kann daher bezweifelt werden. Es fehlen dann Anschlußaufträge, so daß der Deutsche Aktienindex bald (= Intraday) die Richtung wechseln dürfte. Das gilt insbesondere dann, wenn der Indikator mehrere Tage hintereinander in den Extremzonen notierte.

Weitere Interpretationen: Steigt die A/D-Linie, ist die Anzahl der gestiegenen Aktien hoch. Häufig werden dann solche Titel gekauft, die innerhalb des Deutschen Aktienindex niedrig gewichtet sind. Darunter kann die Stabilität eines Trends leiden, denn überwiegend die trendbestimmenden Schwergewichte des Index werden verkauft.

Beispiel für eine technische Reaktion im Abwärtstrend: Innerhalb eines Abwärtstrends kann sich der Index unter Beteiligung des Gesamtmarktes erholen. Es profitieren praktisch alle Branchen des DAX. Das ist meist auch am CMIDAX30 Handelsmodell erkennbar, das über 20 Outperformer im "Depot" hat. Gelder werden nahezu blind "verteilt". Das ist dann aber nicht als breit angelegter Aufschwung zu verstehen, sondern signalisiert eher die Gefahr, daß es sich dabei um eine trendlose Erscheinung handelt, die keine Chance auf Beständigkeit haben kann. Mögliche Folge: Nach dem Test eines möglichen charttechnischen Widerstands kann es weiter abwärts gehen.

Fällt die A/D-Linie bei steigenden Notierungen, sind es überwiegend die schwergewichtigen Titel des Deutschen Aktienindex, die den Markt nach oben ziehen. Eine schwach tendierende A/D-Linie bei steigenden Notierungen kann auch signalisieren, daß nur wenige Branchen vom Aufschwung profitieren. Das war z.B. während der Hausse im Herbst 1999 der Fall, als Software-und Telekommunikationsaktien den DAX klettern ließen. Einseitige Branchentrends sind häufig sehr stabil und können über eine längere Zeit anhalten. Branchen mit großem Index-Anteil sind: Finanztitel/Versicherungen, Software/Technologie/Telekommunikation, Automobil.

Gleitende Durchschnittslinien

GD5 = Gleitender Durchschnitt der letzten 5 Tage, GD10 = Gleitender Durchschnitt der letzten 10 Tage usw. Befindet sich der Deutsche Aktienindex über dem GD und steigt der GD gleichzeitig, ist der Aufwärtstrend intakt. Umgekehrt gilt das ebenfalls: Ein Abwärtstrend etablierte sich, wenn der Deutsche Aktienindex unter den GD gefallen ist und der GD gleichzeitig fällt.

Das gilt jeweils für die betreffenden Zeiträume, z.B.: GD5 = kurzfristiger Spekulationszeitraum, GD 200 = langfristiger Spekulationszeitraum.

VDAX der Deutschen Börse AG

Der Volatilitätsindex wird von der Deutschen Börse AG berechnet. Er mißt die Schwankungsfreudigkeit des Deutschen Aktienindex und ist ein Berechnungsparameter zur Bewertung von Termingeschäften.

Der VDAX erlaubt auch Aussagen über den vorherrschenden Trend. Grundsätzlich gilt: Bewegen sich DAX und VDAX in der gleichen Richtung, ist der vorherrschende Trend intakt (steigender VDAX + steigender DAX = Aufwärtstrend intakt, fallender VDAX + fallender DAX = Abwärtstrend intakt).

Neues Hoch

Prozentsatz der DAX-Aktien, die ein neues Hoch erreichten. Untersuchungszeitraum I.: die letzen 20 Tage, Untersuchungszeitraum II.: die davorliegenden 20 Tage. Untersuchungszeitraum I. und Untersuchungszeitraum II. werden miteinander verglichen.

Beispiel: Von 30 (DAX-) Aktien erreichten 12 Titel in den vergangenen 20 Tagen ein neues Hoch, Ergebnis: 70 Prozent. Interpretation: Der Markt befindet sich in einem Abwärtstrend, weil die Mehrzahl der Aktien keine Aufwärtsdynamik zeigt.

Mit der Anzahl der neuen Hochkurse erhalten wir einen Hinweis darauf, wie es um die "innere Stärke" des DAX bestellt ist. Der Indikator ist in engem Zusammenhang zur A/D-Linie (s.o.) zu sehen. Beide Indikatoren bestätigen sich gegenseitig.

Beispiel für einen intakten Aufwärtstrend:

* A/D-Linie steigt und der Prozentsatz der Aktien mit neuem Hoch liegt über 50 Prozent.

Beispiel für eine Top-Bildung:

* Der DAX steigt noch, aber die A/D-Linie fällt bereits. Außerdem befindet sich der Indikator "Neues Hoch" schon unter 50 Prozent.

Beispiel für eine Turnaround-Situation:

* Der DAX ist stark gefallen und die A/D-Linie beginnt zu steigen. Wenn in dieser Situation keine Aktie ein neues Hoch erreichte (Indikator = "0" Prozent), ist die Talsohle des Abwärtstrend nahezu erreicht.

Allianz Kontra-Indikator

Es handelt sich hierbei um einen Indikator, der aus eigenen Beobachtungen heraus im Frühjahr 2000 entstand. Wir beobachteten das Phänomen, daß offenbar einige Marktteilnehmer unmittelbar vor bevorstehenden oder anhaltenden Abwärtsbewegungen in die Allianz-Aktie flüchten.

Solange der Kapitalzufluß in Richtung der Versicherungsaktie anhält, bleibt der DAX rückschlaggefährdet. Sobald der CMI-Wert des CMIDAX30-Handelssystems der Allianz-Aktie über 110 klettert, zeigt das einen deutlichen Kapitalzufluß an.

Die Aktie profitiert in solchen Fällen nicht (nur) von den kurzfristig positiven Zukunftsaussichten, sondern überwiegend von den technisch bedingten Umschichtungen innerhalb des DAX. Marktteilnehmer parken ihr Geld beim Versicherungskonzern, weil er von der Korrektur anderer DAX-Schwergewichte, z.B. der heißgelaufenen Telekom- und Technologiewerte kaum betroffen ist.

Am Ende einer Abwärtsbewegung verändern sich die Vorzeichen: Es ist dann ein erheblicher Kapitalabfluß beobachten, bei dem Gelder aus der Börsennotierung des Versicherungskonzerns abfließen (CMI Allianz fällt). Anleger schichten dann in aussichtsreichere, schwankungsfreudigere Werte um. Der nächste Aufschwung steht dann bevor.

CMI Depot

Ursprünglich sollte er nur anzeigen, mit welchem Erfolg die Out- und Underperformer vom CMIDAX30-Handelsmodell herausgefiltert werden. Auf Tages-Schlußkursbasis haben wir den Indikator bereits seit einiger Zeit veröffentlicht.

Aber es zeigte sich, daß der Indikator viel mehr zu leisten vermag. In unsicheren Börsenphasen gab der CMI Depot-Indikator regelmäßig den Ausschlag, eine DAX-Position einzugehen, zu halten oder zu verkaufen.

Kaufsignal: Wenn der DAX noch einmal abtaucht, bleibt das CMI Depot vergleichsweise stabil. Der Indikator klettert gegen den Trend. Interpretation: Anleger schichten verstärkt in solche Aktien um, die als Outperformer die meisten Chancen haben. Das betrifft die Mehrheit der CMIDAX30-Outperformer, weshalb sich das Musterdepot überdurchschnittlich entwickelt.

Das funktioniert auch in umgekehrter Richtung:

Verkaufsignal: Meiden die Marktteilnehmer die vom Handelsmodell als Outperformer gefilterten Titel, steht das CMI Depot schlecht da. Die Performance des Musterdepots entwickelt sich unterdurchschnittlich. Es steht dann mit großer Wahrscheinlichkeit eine Abwärtsbewegung bevor.

Das CMIDAX30-Handelsmodell läuft erst seit Jahresbeginn 2000. Langfristige Untersuchungen liegen dazu nicht vor. Die jüngsten Beobachtungen sind aber aussichtsreich: Sollte das CMI Depot der DAX-Entwicklung tatsächlich regelmäßig vorauslaufen, würde es unsere Sammlung von Stimmungsindikatoren hervorragend ergänzen. Unsere Musterdepot-Performance sollte davon profitieren.

LS-Indikator

LS = Leicht-/Schwergewichte des Deutschen Aktienindex. Steigt der LS-Indikator, schichten Marktteilnehmer in die Leichtgewichtigen DAX-Titel um, was die Gefahr fallender Kurse signalisiert. Positiv ist es, wenn der LS-Indikator fällt. Dann fließt Kapital in die schwergewichtigen DAX-Titel, was den Markt nach oben ziehen kann. Beispiel für das Zusammenspiel LS-Indikator/Deutscher Aktienindex.

DOIT

DOID = Durchschnittliche Ordergröße im DAX, angezeigt in EURO.

DOID zeigt an, wie groß eine durchschnittliche Order bei den 30 DAX-Werten ist. Die Ordergröße pendelte im bisherigen Beobachtungszeitraum zwischen 150.000 und 55.000 EUR. Fällt der Indikator, nimmt die Zahl der Kleinanleger zu, was einen bevorstehenden Trendwechsel signalisiert. Klettert der Indikator, nimmt die Zahl der institutionellen Anleger zu. Sie bringen den Markt in eine neue Richtung; z.B. können Chartsignale als besonders treffsicher angesehen werden, wenn gleichzeitig große Positionen den DAX bewegen.

Marktmacher-Barometer

Auf einen Blick erfahren Sie, wie der aktuelle DOID-Wert (s.o.) einzuschätzen ist: Das Marktmacher-Barometer steigt, wenn die Zahl der professionellen Vermögensverwalter hoch ist (= hoher DOID-Wert). Ein niedriger Barometer-Stand signalisiert einen hohen Anteil von Kleinanlegern an der deutschen Börse.

ARMS-Index: DAX TRIN = Short Term Trading Index (DAX)

Gewinner/Verlierer vs. Volumen aus Gewinner/Verlierer. Extremwerte markieren potentielle Wendepunkte. Über 1 = kaufen, unter 1 = verkaufen. Weitere Erläuterungen | TRIN NYSE

Ein vom amerikanischen Investmentbanker, Richard W. Arms, entwickelter Indikator: An den US-Börsen findet der ARMS-Index große Beachtung, z.B. erkennbar daran, daß er bei Yahoo unter den 37 wichtigsten Aktienindizes und Indikatoren gelistet wird.

Der Indikator steigt, wenn das Volumen der Verliereraktien höher ist, als die Umsätze der Gewinner. Geschieht das über einen längeren Zeitraum hinweg, entsteht eine überverkaufte Marktsituation, die eine Gegenbewegung nach oben erwarten läßt. Die Kaufsignal-Schwelle liegt oberhalb von 1,8.

Notiert der DAX TRIN für längere Zeit unter 0,7/0,6 ist das ein Warnsignal für bevorstehend fallende Kurse.

DAX TRIN stellt daher eine interessante Ergänzung unserer Indikatoren dar. Weil er auch Intraday zwischen Extrempunkten schwankt, bietet er auch gute Entscheidungshilfen zur Indexspekulation innerhalb eines Tages.

Eine Einschränkung ist beim DAX TRIN allerdings zu machen: Fallen oder steigen alle 30 DAX-Werte gleichzeitig, ist eine Indikator-Berechnung unmöglich. Der Divisor hätte den Wert "NULL", was aus mathematischen Gesichtspunkten ein ungültiges Ergebnis liefern würde. Aber weil solche Fälle nur selten auftreten, ist die Gefahr häufiger Ausfälle gering.

Put/Call-Ratio

Berechnung: Anzahl der Puts dividiert durch die Anzahl der Calls.

Liegt das Put/Call-Ratio über 1, werden mehr Puts als Calls gekauft. Die Markeinschätzung ist negativ, weil die Zahl der Pessimisten überwiegt. Eine positive Markteinschätzung ist vorhanden, wenn das Put/Call-Ratio unter 1 liegt (weil es mehr Optimisten gibt). Soweit die Theorie.

Tatsächlich ist das Put/Call-Ratio kein einfacher und sicherer Indikator, der jederzeit die bevorstehende Richtung anzeigt. Es trifft nicht zu, daß positive Markteinschätzungen (Put/Call-Ratio kleiner als 1) automatisch steigende Kurse folgen lassen.

Das Put/Call-Ratio ist ein Stimmungsindikator. Es kann Aussagen zur aktuellen Marktverfassung machen - mehr nicht. Börsenpsychologie spielt in dem Zusammenhang eine besondere Rolle.

Die Mehrheit aller Marktteilnehmer liegt regelmäßig falsch. So sollte das Put/Call-Ratio interpretiert werden.

Wenn alle Investoren nur noch kaufen wollen, ist die Wende nach unten nahe. Umgekehrt funktioniert es ebenfalls: Setzt die große Mehrzahl der Marktteilnehmer auf fallende Kurse, ist die Stimmung am Tiefpunkt angekommen und es geht bald wieder aufwärts.

Das Put/Call-Ratio ist ein Instrument, mit dem Börsianer herausfinden können, in welchem Stadium sich der Markt gerade befindet.

DF/Aktien-Ratio

DF = DAX Future. Wir vergleichen die Umsätze des DAX Futures mit dem gehandelten Volumen der 30 Aktien des Deutschen Aktienindex.

Der Indikator beantwortet die Frage: Wird die aktuelle Kursbewegung von den EUREX-Spekulanten getragen? Wenn ja, dann müßte das DF/Aktien-Ratio, steigen (= stabiler Trend). Wenn nein, dann müßte das DF/Aktienratio fallen (= unsicherer Trend). Wir vergleichen dabei die Umsätze des DAX Futures mit dem gehandelten Volumen der 30 Aktien des Deutschen Aktienindex.
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