von Michael Riesner, DZ Bank
Der japanische Aktienmarkt vollzieht eine langfristige Trendwende nach oben. Dazu gehören Rückschläge. Doch diese sollten zum Einstieg genutzt werden. Der Nikkei-Index brilliert in den letzten Wochen mit einer ausgeprägten Stärke gegenüber den westlichen Aktienmärkten. Gegenüber dem MSCI-World, der den weltweiten Aktienmarkt widerspiegelt, hat der Nikkei Anfang des Jahres einen Baissekeil nach oben verlassen. Mit dieser klassischen Trendwendeformation wurde die seit 1996 andauernde Phase der starken „Underperformance“ beendet. Der Nikkei hat aus zyklischer Sicht mit dem September-Tief ein langfristiges Zyklustief markiert, welches der US-Markt, und mit ihm auch die europäischen Börsen, in diesem Jahr erst noch vor sich haben. Charttechnisch hat sich beim Nikkei mit dem Test der September-Tiefstände Anfang dieses Jahres eine klassische Bodenbildung ausgebildet. Diese wurde Anfang März mit dem Sprung über die Marke von 10 800 Punkten vollendet. Bezeichnend ist, dass mit dem dynamischen Ausbruch gleichzeitig der langfristige Abwärtstrend aus dem Frühjahr 2000 durchbrochen wurde. Derartige Signale werden als multiple Kaufsignale bezeichnet und stellen in der Regel eine nachhaltige Trendwende dar.
In der laufenden Aufwärtsbewegung ist der Nikkei nahe 12 000 Punkten an der unteren Trendbegrenzung des langfristigen Abwärtstrendkanals angekommen. Diese Marke stellt einen nicht zu unterschätzenden Widerstand dar. Wird er im ersten Anlauf durchbrochen, bekommt der Markt ein klares Kaufsignal, das weitere Kursgewinne nach sich ziehen wird. Ziel sind dann 14 000 Punkte. Angesichts der Börsenschwäche ist aber davon auszugehen, dass der japanische Aktienmarkt zunächst korrigieren wird. Fällt der Nikkei unter den Bereich von 11 700 Punkten, ergeben sich kurzfristige Verkaufssignale. Werden diese vollzogen, wird der Index in eine mehrwöchige Konsolidierung fallen, die letztendlich die Ausgangsbasis für die eigentliche Ausbruchsbewegung nach oben in der zweiten Jahreshälfte sein dürfte. Als maximales Konsolidierungspotenzial ist der Bereich von 10 500 Punkten zu sehen. Die mögliche Schwäche sollten Anleger zum Aufstocken bzw. zum Einstieg in den japanischen Markt nutzen.

Gruß Pichel
Der japanische Aktienmarkt vollzieht eine langfristige Trendwende nach oben. Dazu gehören Rückschläge. Doch diese sollten zum Einstieg genutzt werden. Der Nikkei-Index brilliert in den letzten Wochen mit einer ausgeprägten Stärke gegenüber den westlichen Aktienmärkten. Gegenüber dem MSCI-World, der den weltweiten Aktienmarkt widerspiegelt, hat der Nikkei Anfang des Jahres einen Baissekeil nach oben verlassen. Mit dieser klassischen Trendwendeformation wurde die seit 1996 andauernde Phase der starken „Underperformance“ beendet. Der Nikkei hat aus zyklischer Sicht mit dem September-Tief ein langfristiges Zyklustief markiert, welches der US-Markt, und mit ihm auch die europäischen Börsen, in diesem Jahr erst noch vor sich haben. Charttechnisch hat sich beim Nikkei mit dem Test der September-Tiefstände Anfang dieses Jahres eine klassische Bodenbildung ausgebildet. Diese wurde Anfang März mit dem Sprung über die Marke von 10 800 Punkten vollendet. Bezeichnend ist, dass mit dem dynamischen Ausbruch gleichzeitig der langfristige Abwärtstrend aus dem Frühjahr 2000 durchbrochen wurde. Derartige Signale werden als multiple Kaufsignale bezeichnet und stellen in der Regel eine nachhaltige Trendwende dar.
In der laufenden Aufwärtsbewegung ist der Nikkei nahe 12 000 Punkten an der unteren Trendbegrenzung des langfristigen Abwärtstrendkanals angekommen. Diese Marke stellt einen nicht zu unterschätzenden Widerstand dar. Wird er im ersten Anlauf durchbrochen, bekommt der Markt ein klares Kaufsignal, das weitere Kursgewinne nach sich ziehen wird. Ziel sind dann 14 000 Punkte. Angesichts der Börsenschwäche ist aber davon auszugehen, dass der japanische Aktienmarkt zunächst korrigieren wird. Fällt der Nikkei unter den Bereich von 11 700 Punkten, ergeben sich kurzfristige Verkaufssignale. Werden diese vollzogen, wird der Index in eine mehrwöchige Konsolidierung fallen, die letztendlich die Ausgangsbasis für die eigentliche Ausbruchsbewegung nach oben in der zweiten Jahreshälfte sein dürfte. Als maximales Konsolidierungspotenzial ist der Bereich von 10 500 Punkten zu sehen. Die mögliche Schwäche sollten Anleger zum Aufstocken bzw. zum Einstieg in den japanischen Markt nutzen.

Gruß Pichel