bzw. NRW ist eh fast dasselbe:
http://www.hambacherforst.blogsport.de/
RückWärtsgewandte Energie trifft es auf den Punkt.
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bzw. NRW ist eh fast dasselbe:
http://www.hambacherforst.blogsport.de/
RückWärtsgewandte Energie trifft es auf den Punkt.
"Nennt mir ein anderes Massenprodukt was hier gefertigt wird?"
PKW
PV ist imübrigen kein "Billigprodukt". Ganz im Gegenteil wurde da in den letzten Jahren enorm viel Geld ( nämlich u.a, deine Steueren) reininvestiert, um die besser und leistungsfähiger zu machen. Ist halt HighTech im Entwicklungsprozeß. Und natürlich kann man das dann unter Mißachtung von soziologischen Standards mit einer zeitlichenVerschiebung von ein paar Jahren billiger nachbauen. Aber muss man deswegen die Firmen kaputtgehen lassen, die ihren hochqualifizierten und fachkompetenten Fachkräften auch fachgerechte Löhne zahlen wollen?!? Ich denke nein.
"Die Geschichte zeigt,dass das noch nie aufging ... und wird dort auch nicht hinhauen.
In der DDR musste man jahrzehntelang auf den trabant warten - bei China wahrscheinlich auf den Produkteservice."
Dafür hielt der Trabant dann auch 20 Jahre und war mit ner Strumpfhose zu flicken. Wenn auch die Planwirtschaft eindeutig Nachteile aufwies, so kann auch die sogenannte freie Marktwirtschaft nicht immer am besten agieren. Gerade wenn es darum geht eine neue, noch unrentable aber definitiv zukunftsträchtige Technologie gegenüber seit 50 Jahren etablierte und mit steuergeldern bereits gepuschte Industrien und Infrastrukturen neu zu positionieren! Da versagt der Markt, weil er nun mal nicht vorauschauend sondern nur dumm und gierig agiert. "Der Markt regelt sich selbst" ist eine Floskel, die gerne von bequemen und einfach denkenden Leuten genutzt wird. Natürlich regelt er sich selbst, aber eben nicht zum Besten der Allgemeinheit und nicht im Sinne des Fortschritts. Dafür müssen wir dummerweise schon unseren Grips benutzen und auch mal unbequeme Talsohlen durchqueren.
Ich dachte, nun hat es Frank Asbeck erwischt, aber es betrifft Evonik, den Essener Konzern, der aufgrund der Praktiken seines chinesischen Partners die Kooperation mit ihm beendet hat (www.wirtschaft.t-online.de/evonik-beendet-desaster-kooperation). Die Chinesen machen sich zunehmend unbeliebt. Dagegen Kompliment für Good old Germany: noch nie war Deutschland bei den US-Bürgern so beliebt wie derzeit (www.nachrichten.t-online.de/usa-amerikaner-moegen-die-deutschen). Nun müssen nur noch unsere Politiker und wir selbst uns mögen und endlich etwas für unser Land tun! Dr.Ehrlich (Beitrag 8362) hat bestens analysiert!
Es ist wie beim Atomausstieg: der Druck auf die Politik muss wachsen, von Tag zu Tag. Und er wächst, je mehr Arbeitsplätze in der Zukunftstechnologie Photovoltaik in unserem Land verloren gehen. 2013 ist nicht mehr weit - und dann wird dieser Milchbubi, der sich Wirtschaftsminister nennt, abgewählt, und der andere Bubi auch, der meint, die Menschen im Land seien so blöd, dass sie ihm glauben, dass er sich wirklich für Erneuerbare Energien in NRW einsetzen wird - was für den zählt, ist doch nur, gewählt zu werden. Wenn er in NRW verliert, ist er sich für Oppositionsarbeit zu schade, dann will er zurück auf sein Machtpöstchen in Berlin.
ein Sternchen von mir. Ergänzend dazu: Politik ist dazu da, solche Prozesse in die richtigen Bahnen zu lenken. Aber wie das eben so ist, sind Politiker eben nicht unabhängig und ihrem Gewissen unterworfen sondern dem der die beste Lobby hat und ihnen selber die größten Vorteile verspricht.
Und für die Golffahrer hier ein Beispiel von Thyssen Krupp (Stahl für deutsche Autos): Das Verlagern der Produktion in Billiglohnländer unter Missachtung sämtlicher Umweltstandards kann dennoch nur Verluste bringen. Das hat am Montag eine Repotage "Markt oder Moral" in der ARD gezeigt. Unter mittelalterlichen Bedingungen produziert Thyssen Krupp in Brasilien den Stahl für deutsche Autos. Die gigantischen Verluste mussten zuletzt durch den Verkauf der rentablen Edelstahlsparte in Deuschland wieder aufgefangen werden. Wie man sieht sind auch Dax-Riesen anfällig.
Und da die Lohnkosten in der PV nur 5-10% ausmachen wird es besser sein, in Deutschland zu bleiben. China braucht 8% Wachstum um soziale Unruhen und Aufstände noch unterdrücken zu können. Momentan befinden sie sich ganau an der Grenze und die Tendenz ist fallend.
Wie Ulm000 ausgeführt hat, haben die Siliziummodule gegenüber den Dünnschichtmodulen preismäßig stark aufgeholt.
Wenn SW den Bach runtergeht, dann liegt es Merkel, Rösler und Röttgen stets im Dienste der Konzerne.
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article106194177/Ukrainischer-Atomreaktor-nach-Panne-abgeschaltet.html
aha

1. Zur Politik: Meine Kritik ist, dass in unserem Land z.Zt. keine Industriepolitik mit Weitblick betrieben wird und dass es versäumt wird, Einfluss auf den Markt zu nehmen im Sinne einer sozial- und umweltverträglichen Marktwirtschaft. Die Kürzung der Einspeisevergütung war völlig unsensibel im Hinblick auf Investitionssicherheit und Vertrauensschutz. 2. Ich gebe Dir Recht: die "Geiz-ist-geil"-Mentalität in unserem Land macht vieles kaputt, sie ist geradezu ekelhaft. 80% Chinesen-Module sind ein Skandal, wo man doch mit Produkten aus dem eigenen Land genügend Rendite erzielt. 3.Was die Energiebilanz von Photovoltaik-Anlagen anbelangt, sind die Dinge klar. Eine wissenschaftliche Studie der TU Berlin von 2007 stellte fest, dass der Energieaufwand bei der Herstellung von Solarzellen zwar erheblich ist. Aber weil fertige PV-Anlagen im Gegensatz zu konventionellen Kraftwerken ohne jeden weiteren Energieverbrauch Strom produzieren, ergibt sich sehr schnell eine positive Gesamtbilanz. Man darf davon ausgehen, dass sich innerhalb eines Zeitraumes von 2 - 3 Jahren eine komplette Solaranlage energetisch amortisiert hat. D.h. innerhalb von max. 3 Jahren hat eine Anlage die Energiemenge erzeugt, die zu ihrer Herstellung nötig war. Von da an wird nur noch Energie ohne Umweltbelastung erzeugt. Photovoltaik-Anlagen sind langlebig, schadstofffrei (vor allem die mono-u.polykristallinen Produkte von SolarWorld - ohne Schwermetalle), man geht von einer jahrzehntelangen Lebensdauer aus, die mit Recycling (wo SolarWorld auch vorbildlich positioniert ist) nochmals verlängert werden kann. Bei Recycling spart man etwa 60 % des Herstellungsaufwandes.
liegt jetzt wieder bei 5 %. Nicht schlecht. Nach einigen "Anal-ysten " könnten es bis zur HV könnten es noch 10 % werden und das an einem Tag.
Wers glaubt.
momentan siehts danach aus.
Bin wirklich gespannt ob's hält.
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| 90 | 65.855 | Ohne D&O Versicherung | HonestMeyer | Solarparc | 29.01.24 18:59 | |
| 170 | shortcover solarworld | dollar cash | groundinspector | 15.03.23 20:24 | ||
| 15 | short squeeze solarworld | dollar cash | M.Minninger | 08.09.22 15:13 | ||
| +++Morgenbericht mit Terminen+Analysten 08.06.07++ | eposter | 25.04.21 11:31 | ||||
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