Du meinst wohl Hyundai. Hyundai kommt aus Südkorea und nicht aus China. Und warum sollten die Käufer nicht wissen wo der Wagen herkommt? Und scheinbar glaubst du alles aus Südostasien wäre minderwertig, nur weil es günstiger ist. Da machst du es dir zu einfach. Es gibt längst viele Weltmarken aus Südostasien die qualitativ gut bis sehr gut sind. Bei deinem Handy, TV, Compi etc. macht es dir doch auch nichts aus. Und auch wenn noch westliche Markennamen draufstehen, so ist das Innenleben längst "made in china". Apple z.B. ist von der Produktionsseite her reinste Chinaware. Schon lächerlich, wenn Leute die aus einer Nation kommen die sich so gerne Exportweltmeister rühmt, dann rumheulen, wenn andere Länder auch mal im Gegenzug Sachen nach Deutschland liefern. Und wenn du schon von Autos redest, dann mach dich mal schlau wie wichtig z.B. China geworden ist für den Export von Daimler, Audi oder BMW.
=> http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,701745,00.html
=> http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/chinesen-wild-auf-teure-deutsche-autos-1.2321838
=> http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...che-autohersteller-1.1329890"...11.04.2012 Quartalszahlen von BMW und VW -
China verzückt deutsche Autohersteller : Zu dem Rekord hat bei BMW vor allem der chinesische Absatzmarkt beigetragen:
Zum ersten Mal war die Volksrepublik nicht nur für Audi, sondern auch für BMW der größte Absatzmarkt überhaupt. Dort verkaufte der bayerische Konzern bis März mehr als 80.000 Fahrzeuge - ein Zuwachs von 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr - und
profitierte wie die anderen deutschen Konkurrenten von der weiterhin rasant wachsenden Nachfrage nach großen, teuren Autos. Zum Vergleich: Mercedes setzte in China etwa 56.000 Autos ab, Audi kommt sogar auf 90.000 verkaufte Fahrzeuge - vor allem die gerade neu eingeführte Generation der Langversion des A6 ist unter Parteikadern und wichtigen Funktionären in China äußerst beliebt und auch von der Luxuslimousine A8 gingen allein 40 Prozent des Absatzes nach China...."
Sollen die Chinesen jetzt deiner Meinung nach z.B. verhindern, daß deutsche Luxus-Autos in China so gerne gekauft werden? Wer exportiert, der muß auch bereits sein zu importieren. So läuft nunmal das globale Spiel Wirtschaft. Wenn die Chinesen sich bei der Solarbranche den Weltmarkt als Ziel vorgenommen haben und deutsche Hersteller eher kleingeistig zu lange dachten sie könnten sich in der Subventionshängematte dauerhaft ausruhen, dann ist das in erster Linie jetzt ein Problem in den Köpfen der deutschen Manager. Und Anleger die zu sehr aus ideologischen Gründen in deutschen Solarfirmen investiert haben und mit rosaroter Brille alle Warnzeichen der Vergangenheit übersehen haben, egal wie groß auch der Zaunpfahl war mit dem gewunken wurde, und keine Money Management kennen was größere Verluste im Depot verhindert, dürfen jetzt nicht rumheulen und die Schuld immer nur der Politik oder den Chinesen geben, sondern langsam mal anfangen sich an die eigene Nase zu fassen. Ist ja sonst wie im Kindergarten. Man hat bei uns die Konkurrenz eben zu lange unterschätzt und belächelt. Jetzt kommt das böse Erwachen aus dieser überheblichen Fehleinschätzung. Wenn ich sehe wie abgehoben und selbstgefällig z.B. ein Asbeck geworden ist in den letzten Jahren (man denke nur an den Schwachsinn mit dem Angebot Solarworld will Opel übernehmen), dann muß man leider das alte Sprichtwort gebrauchen "Hochmut kommt vor dem Fall". Der Asbeck hat in seinem Büro hinter seinem Schreibtisch 95 von ihm erlegte Füchse an der Wand hängen. Die Chinesen haben bald vielleicht die Namen von 95 erlegten Solar-Konkurrenten auf der Welt hinter sich hängen. Das ist der Unterschied. Wettbewerb bedeutet es gibt Jäger und Gejagte. Diesmal ist Asbeck der Gejagte. Und langsam hat man das Gefühl dem Asbeck geht mit seine über die Jahre (wegen zunehmenden Trägkeit) gewachsen Plauze die Puste aus.
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Zeitpunkt: 12.04.12 12:01
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, vollständige Quellenangabe fehlt
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