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16.04.02 11:08
#1
Japan verliert an Gewicht

In Japan verlor der Nikkei 225 im Wochenverlauf 3,3 Prozent und endete mit einem Schlusstand von 10.963 Zählern das erste Mal seit fünf Wochen unter der 11.000-Punkte-Grenze. Neben schlechten Vorgaben aus den USA und negativen Unternehmensnachrichten belastete den Aktienmarkt die Nachricht, dass innerhalb der von institutionellen Anlegern vielbeachteten MSCI-Indizes Japan niedriger gewichtet wird.

Nur der Bankensektor konnte im Vorfeld eines am Freitag nach Börsenschluss erschienen Berichts der staatlichen Bankenaufsicht zulegen, da dieser die Transparenz in dem Bereich erhöhen sollte. Allerdings setzten gegen Ende der Woche Gewinnmitnahmen ein, nachdem die Höhe der notleidenden Kredite auf 37 Trillionen Yen (umgerechnet ca. 319 Milliarden Euro) geschätzt wird. Trotzdem konnte z. B. die Sumitomo Mitsui Bank im Wochenvergleich 7,5 Prozent zulegen.

Die japanische Notenbank beließ die Zinsen erwartungsgemäß unverändert und gab aufgrund gestiegener Exporte und Industrieproduktion einen leicht positiven Ausblick. Der Automobilsektor profitierte Anfang der Woche von der Meldung, DaimlerChrysler könnte Mitsubishi Motors 2003 komplett übernehmen. NTT Docomo verlor 11,8 Prozent, nachdem das Unternehmen eine Sättigung des japanischen Mobilfunkmarktes sieht und mit 30 Prozent weniger Neukunden in diesem Jahr rechnet.

Attraktive Bewertung

In China beendete der Shanghai Composite den Handel bei 1.659 Punkten und damit 1,5 Prozent höher als letzte Woche. Damit hat sich der Index zwar von seinem Jahrestiefststand bei 1.359 Punkten deutlich erholt, konnte sich aber mit einem Anstieg von nur knapp einem Prozent seit Jahresbeginn der guten Entwicklung anderer asiatischer Börsen nicht anschließen.

Die vielen angekündigten Neuemissionen ehemaliger staatlicher Unternehmen belasten den Markt. So ist z. B. für Juli die Platzierung von weiteren Aktien des Telekommunikationsunternehmens China Unicom in Höhe von ca. 15 Milliarden Renmimbi (umgerechnet rund 2 Milliarden Euro) geplant. Der Wert verlor in dieser Woche zwei Prozent. Die Emissionen sind aber auch positiv zu sehen, da die zunehmende Privatisierung das Wirtschaftswachstum unterstützt und die eingenommenen Mittel zusätzlich für wirtschaftsfördernde Maßnahmen eingesetzt werden.

Wir sind positiv für China eingestellt, da wir weiter eine starke Inlandsnachfrage und steigende Exporte erwarten. Das Bruttoinlandsproduktswachstum dürfte in diesem Jahr bei rund sieben Prozent liegen. Mit einem durchschnittlichen KGV von 14 erscheinen uns die Aktien in China attraktiv bewertet.

Überangebot an Blue Chips

In Hongkong ging der Hang-Seng mit 10.745 Punkten aus dem Handel und notierte somit 0,8 Prozent schwächer als vor einer Woche. Die Anleger hielten sich mit Käufen wegen der in der nächsten Woche erscheinenden Quartalsberichte vieler US-Unternehmen zurück. Da die USA der zweitgrößte Exportmarkt für Hongkong ist, wird mit einer richtungsweisenden Wirkung gerechnet. Des weiteren belasten Verkäufe aus dem staatlichen Tracker Fonds den Markt. Mit diesem Instrument wurde während der Finanzkrise 1998 der Markt von der Regierung gestützt. Nun belastet das Überangebot an Blue Chips den Markt.

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific gewann 6,4 Prozent. Dem Unternehmen half die Meldung, dass die Luftfrachtzahlen des Hongkonger Flughafens im März im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent gestiegen sind. Zudem sollte der Luftfahrtsektor als erster von einer Erholung der Weltwirtschaft profitieren.

Der Fokus in Asien richtet sich primär auf eine Erholung der Konjunktur in den USA. In Japan erwarten wir in den kommenden Monaten nur eine unterdurchschnittliche Performance des Aktienmarktes. Unsere Favoriten sind derzeit die Aktienmärkte Singapur, China, Hongkong und Thailand. Wir erwarten in diesen Märkten jeweils zweistellige Zuwachsraten in den nächsten Monaten.

stock-world.de

Gruß  
Happy End
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Mitsubishi Chemical revidiert Prognosen nach unten

 
#2
16.04.2002 10:46:00
Die Mitsubishi Chemical Corporation, die zu den zehn größten Chemieunternehmen auf der Welt zählt, prognostiziert für das abgelaufene Gesamtjahr bis März 2002 einen höheren Nettoverlust, als zuvor angenommen.
Das Unternehmen ging bisher von einem Nettoverlust in Höhe von rund 9 Mrd. Yen aus. Doch aufgrund unvorhergesehener außerordentlicher Verluste wird der Nettoverlust nun auf 45 Mrd. Yen beziffert.

Der Gewinn vor Steuern wurde ebenfalls deutlich nach unten korrigiert. So geht man aktuell von einem Vorsteuergewinn in Höhe von 3 Mrd. Yen aus, nach ursprünglich anvisierten 24,5 Mrd. Yen.  


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