I N H A L T
MARKTUMFELD
1. EDITORIAL / Rekordstand Musterdepot, Strategie
2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Welt-Indizes
3. MARKTSENTIMENT * BOERSENAUSBLICK * KONJUNKTURAUSSICHTEN
HANDELSANREGUNGEN & RESEARCH
4. IPC ARCHTEC / Verdopplungspotential mit steigendem Profit
5. DEAG / Fundamentalbewertung ist weiterhin sehr guenstig
6. CONSORS / Ist Consors nun ein Kauf oder gerade nicht?
MUSTERDEPOT & AKTUELLES
7. AKTIENSERVICE-MUSTERDEPOT 2001 / Entwicklung, Neuaufnahmen
8. MERGERS & KOOPERATIONEN / CAA, Consors Disc., mediascape
9. ERGEBNISSE & PROGNOSEN / Plambeck, MIS, PSI, Euromicron ...
10. NACHRICHTEN & RESEARCH / WEB.DE, Helkon Media, Heyde Soft.
RUBRIKEN & HINWEISE
11. ANALYSEN / NEMAX - Ratings renommierter Institute
12. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, Tradingtermine
13. DISCLAIMER/ Haftungsausschluss und Risikohinweise
14. HINWEISE zu den Newslettern von Aktienservice.de
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1. EDITORIAL / Rekordstand Musterdepot, Strategie
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Liebe Leserinnen und Leser,
unser Musterdepot, das wir seit September 1999 fuehren, hat mit
Stand vom Montagabend mit +62 % seinen historischen Hoechststand
erreicht. Im gleichen Zeitraum verlor der Neue Markt ueber 60 %.
Selbst im laufenden Jahr, in dem der Neue Markt von einem Crash
heimgesucht wurde, verbuchte unser Musterdepot einen Gewinn von
bislang 14 %. Im gleichen Zeitraum gab der Neue Markt mehr als
56 % ab.
Wie bereits erwaehnt gehen wir davon aus, dass der Neue Markt
bis Fruehjahr 2002 Luft bis 2.000 Punkte hat. In Anbetracht des
Nemax-all-Hoechststandes von ueber 8.583 Punkten besteht ueber
alle Betrachtungszeitraeume hinweg in jedem Fall wesentlich mehr
Aufwaerts- als Abwaertspotential.
Auch in Zukunft wollen wir unser Musterdepot chancenorientiert,
aber dennoch risikooptimiert fuehren. Der Erfolg unseres Muster-
depots zeigt, dass Fundamental-Indikation auch oder gerade am
Neuen Markt keineswegs so unwichtig ist, wie oftmals behauptet.
Bereits Warren Buffet, der Inbegriff des valueorientierten In-
vestmentstils, sagte, dass Growth und Value an der Huefte zu-
sammengewachsen sind.
Eigenverantwortlich agierende Anleger muessen verstehen, dass
Fundamentalbewertung, Marktposition, Produktpipeline und Peer-
Group-Vergleichsbewertung wichtiger sind als Charttechnik - bei
der Justierung der richtigen Ein- und Ausstiegspunkte ist die
Charttechnik dagegen durchaus hilfreich - oder Trenddynamik.
Und nun wuenschen wir Ihnen viel Spass beim Lesen der aktuellen
Ausgabe des Neuer-Markt-Newsletters.
Herzlichst, Ihre Redaktion von Aktienservice.de.
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2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Welt-Indizes
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Index (15:00) 19.11. % Vorwoche 12-M.hoch % AT-Hoch % 2001
DJIA 9.976 +2,76 % 11.350 -15,0 % - 7,5 %
NASDAQ 1.934 +2,56 % 3.208 -62,4 % -21,9 %
DAX 30 5.155 +4,23 % 6.976 -36,2 % -19,4 %
NEMAX ALL 1.247 +13,35 % 3.825 -85,5 % -54,5 %
EUROSTOXX 50 3.795 +2,74 % 5.058 -31,2 % -20,7 %
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3. MARKTSENTIMENT * BOERSENAUSBLICK * KONJUNKTURAUSSICHTEN
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DISPOSITION
Weiterhin empfehlen wir aus langfristiger Sicht den Ausbau stra-
tegischer Positionen bei fundamental attraktiv bewerteten und gut
am Markt positionierten BlueChips, wobei wir nun langsam auch zur
gezielten Wahrnehmung von Marktchancen die Beimischung kleinerer,
aber interessanter und unterbewerteter Nebenwerte empfehlen, wie
es sie am Neuen Markt zu Dutzenden gibt.
Wie bereits erwaehnt gehen wir davon aus, dass der Neue Markt bis
Fruehjahr 2002 Luft bis 2.000 Punkte hat - in Anbetracht des Ne-
max-all-Hoechststandes von ueber 8.583 Punkten besteht ueber alle
Betrachtungszeitraeume hinweg in jedem Fall wesentlich mehr Auf-
waerts- als Abwaertspotential.
MARKTBERICHT & SENTIMENT
Derzeit ist die Stimmung am Aktienmarkt insgesamt, besonderes
aber am Neuen Markt, stabil optimistisch. Die letzte Woche war
eine performancestarke Handelswoche, die von guten Nachrichten
aus Afghanistan und ermutigenden Konjunkturdaten aus den USA flan-
kiert wurde. Grundsaetzlich hat sich die positive Stimmung der
letzten Wochen weiter gefestigt.
Die Aktienmaerkte als klassische Antizipationsmechanismen nehmen
die Entwicklung der naechsten 9-12 Monate vorweg. Da wir in der
zweiten Jahreshaelfte 2002 mit dem Beginn eines neuen Positiv-
Konjunkturzyklusses rechnen, entspricht der aktuelle Aufschwung
am Aktienmarkt genau diesem Zeitrahmen. Vor diesem Hintergrund
spielt es kaum eine Rolle, wie die fundamentalen Nachrichten der-
zeit ausfallen, die schlechtesten Erwartungen sind bereits einge-
preist.
Insgesamt hellte sich im Wochenverlauf die Stimmung nach der
Stuerzung des Taliban-Regimes und der Veroeffentlichung ueberwie-
gend positiver Konjunkturzahlen merklich auf. So sanken die am
Donnerstag veroeffentlichten woechentlichen Erstantraege auf Ar-
beitslosenhilfe ueberraschend um 8.000 auf 444.000, waehrend
Volkswirte mit einem Anstieg um 40.000 auf 490.000 gerechnet
hatten.
Auch der Philadelphia FED Index (Geschaeftstaetigkeit) ist mit
-20,2 wesentlich besser als erwartet ausgefallen - also auch die-
ser Fruehindikator - sowie an den Tagen zuvor bspw. die Einzel-
handelsumsaetze oder am Freitag die Neubaubeginne. Diese Daten
stellen ein erstes zaghaftes Anzeichen einer bevorstehenden Kon-
junkturstabilisierung dar.
AUSBLICK: Die stark gestiegene Liquiditaet durch die massiven
Zinssenkungen der US-FED machen sich langsam positiv bemerkbar.
Daneben ist auch der deutlich gesunkene Oelpreis mit seinem star-
ken Impact auf die Weltwirtschaft ein willkommenes Signal, dass
eine bevorstehende Konjunkturstabilisierung untermauert.
Schliesslich bedingen auch die sehr niedrigen Zinsen Kapital-
rueckfluesse aus dem Rentenmarkt in die Aktienmaerkte.
In der kommenden Woche werden wieder bedeutende US-Konjunktur-
zahlen veroeffentlicht. Insbesondere der am Mittwoch zur Veroef-
fentlichung anstehende Verbrauchervertrauensindex der Uni Michi-
gan koennte fuer den weiteren Wochenverlauf entscheidend sein.
Es folgen die leading indicators bzw. Conference-Board-Ergebni-
sse. Aufgrund des langen Thanksgiving-Wochenendes in den USA
konzentrieren sich alle Dispositionen auf die erste Wochenhaelf-
te, am Donnerstag und Freitag rechnen wir daher auch am Neuen
Markt mit wenig Bewegung.
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4. IPC ARCHTEC / Verdopplungspotential mit steigendem Profit
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In der naechsten Woche praesentiert IPC ARCHTEC die 9-Monats-
zahlen. Wir erwarten positive Zahlen und empfehlen den Einstieg
im Vorfeld. Das Unternehmen weist eine starke Gewinndynamik auf
und ist fundamental substantiell unterbewertet.
Bei einem von uns erwarteten Umsatzwachstum von knapp 40 % und
einem EBIT-Zuwachs von 66 % gegenueber dem Vorjahr wird sich auch
IPC Archtec analog zum groesseren Wettbewerber MEDION in Anbe-
tracht der weltweiten Konjunkturbaisse unserer Meinung nach als
sehr konjunkturresistent erweisen.
Als ausgesprochen positiv erachten wir den Ausstieg des Marke-
tingdienstleisters aus dem margenschwachen und wettbewerbsinten-
siven PC-Markt. Statt dessen konzentriert sich das Unternehmen
nun auf die hochmargigen Bereiche wie Notebooks und Consumer
Electronics. Gerade hierbei nimmt der Marktanteil der Marketing-
dienstleister bzw. B-Marken auf Kosten der OEMs deutlich zu, da
sich diese vorrangig auf Unternehmenskunden konzentrieren.
Vor diesem Hintergrund halten wir weiterhin an unseren Gewinn-
prognosen fuer den Titel fest. Auf Basis unserer EPS-Prognosen
ist der Titel mit einem 01e-KGV von 10 und einem 02e-KGV von 8
attraktiv bewertet. Im PeerGroup-Vergleich halten wir den Titel
fuer unterbewertet und auch die PEG-Ratio von 0,3 deutet auf eine
fundamental guenstige Einstiegsgelegenheit hin.
IPC Archtec
WKN: 525280
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5. DEAG / Fundamentalbewertung ist weiterhin sehr guenstig
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Zu den Titeln, die am juengsten Aufstieg des Neuen Marktes nicht
partizipierten, gehoert die DEAG (Deutsche Entertainment AG).
Dass die Erholungsrallye seit den Septembertiefs nahezu voll-
staendig an der DEAG-Aktie vorbeiging, hat keine fundamentalen
Ursachen. Die DEAG ist im deutschsprachigen Raum sowie in
Grossbritannien einer der fuehrenden Live-Event-Entertainment-
Anbieter.
Die juengsten Aktivitaeten des Unternehmens deuten darauf hin,
dass die fuehrende Position in absehbarer Zeit auch auf weitere
europaeische Maerkte ausgedehnt werden kann. Die im Wettbewerbs-
vergleich hohe Rentabilitaet sowie der Umstand, dass die DEAG
ihre Planungen stets erfuellte, laesst im besonderen auf ein
kompetentes Finanzcontrolling schliessen.
Fielen die bisherigen Zahlen der ersten drei Quartale erfreulich
aus, ist das vierte Quartal traditionsgemaess das beste, so dass
wir die Gesamtjahresplanung mit einem Umsatz von 350 Mio Euro
bei einem EBIT von 12 Mio Euro plus fuer erreichbar halten.
Angesichts der Tatsache, dass die DEAG ihre Planzahlen seit IPO
stets erfuellt hat sowie hinsichtlich der europaweit prosperie-
renden Marktposition des Unternehmens und der guenstigen Fun-
damentalbewertung (01e-KGV 12, 02e-KGV 10, wobei wir in 2002
erstmals die Zahlung einer Dividende ueber 0,12 Euro erwarten),
raten wir unter der Massgabe adaequater Limittechnik weiterhin
zum strategisch motivierten Kauf.
DEAG Deutsche Entertainment AG
WKN: 551390
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6. CONSORS / Ist Consors nun ein Kauf oder gerade nicht?
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Nachdem die in schwere Schieflage geratene SchmidtBank, die
Muttergesellschaft der CONSORS DISCOUNT-BROKER AG, durch eine
von Commerzbank, Deutsche Bank, Dresdner Bank und u.a. Hypo-
vereinsbank gegruendete Auffanggesellschaft uebernommen und so
vor dem wirtschaftlichen Konkurs bewahrt wurde, erscheint die
Zukunft der Broker-Tochter Consors noch ungewisser als zuvor.
Wir gehen davon aus, dass die SchmidtBank innerhalb der naech-
sten ein bis drei Jahre abgewickelt werden wird, da die Wettbe-
werbsfaehigkeit der Privatbank mit 130jaehriger Tradition kaum
mehr herzustellen ist. Consors muss somit verkauft werden, denn
die Auffanggesellschaft ist auf Cash angewiesen. Daneben ist
durch die veraenderte Aktionaersstruktur die Unabhaengigkeit
von Consors vorbei.
Nun stellt sich die Frage, wer Consors ganz oder teilweise
uebernehmen wird. Diese Frage ist jedoch keineswegs so leicht
zu beantworten, wie es zunaechst erscheinen mag. So sind die
genannten vier deutschen Privatbanken zunaechst intensiv damit
beschaeftigt, die Verluste ihrer eigenen Direktbanktoechter zu
reduzieren. Hier wird das Geschaeft jedoch eher zurueckgefahren
als ausgeweitet.
Zwar wuerde eine Uebernahme von Consors durch bspw. die Com-
direct durchaus Sinn machen, da beide Institute dann mit mehr
als einer Million Kunden am deutschen Markt eine absolute Vor-
machtsstellung innehaetten, das Problem der Rentabilitaet waere
hiermit jedoch keineswegs geloest - im Gegenteil:
So gelang es der Comdirect mit Vorlage der juengsten Quartals-
zahlen, den Verlust deutlich abzubauen. Doch waehrend die Renta-
bilitaet bei Comdirect in direkter Reichweite liegt, arbeitet
Consors weiter hochdefizitaer. Hierbei ist zu bezweifeln, ob der
erhebliche Rentabilitaetsrueckschritt bei Uebernahme von Consors
in die Restrukturierungsplaene der Comdirect-Mutter Commerzbank
passt.
Waehrend die Consors-Unternehmenskultur in krassem Gegensatz zur
DAB-Philosophie steht und die DAB im uebrigen mit einer gewissen
Wahrscheinlichkeit wieder in die HVB reintegriert werden wird,
koennte die Postbank durchaus ernstzunehmendes Interesse an
Consors haben, genauso wie die Allianz, die derzeit noch viele
ihrer Kunden bei Brokerage-Dienstleistungen der Konkurrenz
ueberlassen muss.
Dabei gilt es zwei grundsaetzliche Strategien der Banken zu
beruecksichtigen: Derzeit laesst sich mit reinen Brokerage-
Dienstleistungen kaum Geld verdienen, und auch in Zukunft werden
sich die Verdienstmoeglichkeiten in diesem Bereich aufgrund des
weiterhin hochkompetitiven Wettbewerbs sehr in Grenzen halten.
Insgesamt ist das Retailgeschaeft fuer die Banken recht un-
attraktiv geworden.
Vor diesem Hintergrund geht es den grossen Finanzdienstleistern,
Allfinanzkonzernen oder Banken eher darum, den Kundenverlust zu
vermeiden, der sich einstellt, wenn derartige Services im eige-
nen Hause nicht oder nur wenig professionell angeboten werden
koennen.
Eine langfristig andere Option ist es, das Migrationspotential
der nicht aus dem eigenen Hause stammenden Online-Broking-Kunden
zu weiteren, eigenen Bankprodukten auszuschoepfen. Die Entwick-
lung in den USA und die bisherigen Bemuehungen der deutschen
Direktbanken haben jedoch deutlich gezeigt, dass sich aus einem
Discountbroker kein Bauchladen fuer Finanzprodukte machen
laesst.
Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass keine der grossen
deutschen Finanzinstitute hinsichtlich Consors zwingenden Hand-
lungsbedarf aufweist. Die Uebernahme des reinen Consors-Kunden-
stammes verspricht wesentlich mehr Ertragspotential und verur-
sacht kaum Integrationskosten. Aus unserer Sicht gewinnt derzeit
bspw. die Comdirect mehr, wenn sie wartet, bis Consors aufgrund
der Verluste stets mehr ins Hintertreffen geraet, und sie in der
Zwischenzeit mit geschicktem Marketing moeglichst viele voellig
verunsicherte Consors-Kunden abzuwerben versucht.
Bessere Chancen auf eine Uebernahme sehen wir bei auslaendi-
schen, auf Brokerage-Dienstleistungen spezialisierten Anbietern,
die in Deutschland noch keinen Fuss im Markt haben, wie bspw.
eTrade, die sich seit einem Monat auf dem deutschen Markt ver-
sucht.
Die Gewinnzone bei Consors sehen wir bei Consors erst in 2004,
bis dahin wird Consors jedoch voraussichtlich, in welcher Form
auch immer, in einem jetzigen Konkurrenten aufgegangen sein.
Hierbei stellt sich natuerlich die Frage nach der Bewertung.
Waehrend der Consors-Kunde mit rund 1.200 Euro bewertet ist,
sind es bei der wesentlich profitableren Comdirect bereits rund
3.000 Euro.
Dabei halten wir die deutschen Discount-Broker im Vergleich zum
US-Markt ohnehin fuer recht ambitioniert bewertet. So ist die
E Trade Group mit 3,8 Mio Konten bspw. nur mit knapp 900 Euro je
Kunde bewertet. Die Anleger stellen sich nun die Frage, ob die
juengste Panik bei Consors nun zum billigen Einstieg genutzt
werden sollte.
Wir glauben nicht, dass auf Basis des aktuellen Kurses fuer die
Aktie des defizitaeren Discountbrokers ein Aufschlag gezahlt
werden wird, vorausgesetzt, Consors wird ueberhaupt komplett
uebernommen. Davon abgesehen sehen wir die Gefahr, dass Wett-
bewerber zunaechst darauf abzielen, die Ungewissheit der
Consors-Kunden ueber den Fortbestand des Unternehmens zur
gezielten Abwerbung von Kunden zu nutzen.
In Anbetracht dieser geschaeftlichen Erosionsgefahren, der im
Wettbewerbsvergleich geringen Rentabilitaet und der Ungewissheit
ueber den Fortbestand des Unternehmens sind wir der Meinung,
dass Anleger, die aufgrund der Portfoliodiversifikation den
Discount-Broker-Sektor nicht aussen vor lassen wollen, mit der
Comdirect-Aktie wesentlich besser bedient sind. Fuer ein stra-
tegisches Investment halten wir die Consors-Aktie weiterhin fuer
ungeeignet.
Wir gehen davon aus, dass die Comdirect Bank von den Problemen
bei Consors auf verschiedene Weise deutlich profitieren wird.
Unser Favorit bei den deutschen Online-Brokern bleibt Comdirect.
Den fairen Wert von Comdirect sehen wir bei 14 Euro.
Consors Discount-Broker AG
WKN: 542700
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7. AKTIENSERVICE-MUSTERDEPOT 2001 / Entwicklung, Neuaufnahmen
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PORTFOLIO
Wert Stueck Kaufkurs Aktuell Performance Stop-L. Haltezeit
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COMROAD 300 5,55 11,29 +103 % 4,00 11. Woche
SENATOR 1000 2,50 5,03 +101 % 1,90 11. Woche
QIAGEN 400 13,69 23,15 + 69 % 9,00 8. Woche
THIEL LOG. 800 17,24 24,49 + 42 % 9,00 15. Woche
ELECTR. LINE 300 10,00 13,50 + 35 % 7,00 11. Woche
KONTRON 500 12,85 16,99 + 32 % 6,00 10. Woche
TELEPLAN 300 15,21 18,80 + 24 % 11,00 4. Woche
D. LOGISTICS 1200 7,05 8,38 + 19 % 4,00 6. Woche
MEDION 160 40,00 44,34 + 18 % 20,00 15. Woche
CDV SOFT. 400 18,25 20,50 + 12 % 10,00 15. Woche
CE CONSUMER 700 6,64 7,41 + 12 % 2,50 15. Woche
BRAINPOOL 500 3,55 3,96 + 12 % 3,50 11. Woche
BB BIOTECH 90 78,50 79,10 + 01 % 45,00 15. Woche
AIXTRON 250 27,89 27,79 unv. 11,00 15. Woche
DEAG 400 15,00 11,92 - 20 % 7,00 15. Woche
LIQUIDITAET: 55.152,80 Euro Kurse XETRA
DEPOTWERT: 107.276,30 Euro MONTAG ABEND
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GESAMTWERT: 162.429,10 Euro (letzte Woche 154.069,80 Euro)
PERFORMANCE-ANALYSIS / BENCHMARKING
Wertentwicklung MUSTERDEPOT im Jahr 2001: + 14,1 %
Performance Benchmark NEMAX all share 01: - 60,2 %
-------------
Outperformance Benchmark laufendes Jahr: + 68,1 Prozentpunkte
Performance Musterdepot seit Start 2.9.99: + 62,4 %
Performance NEMAX all im selben Zeitraum: - 66,7 %
-------------
Outperformance Benchmark im selben Zeitraum +120,8 Prozentpunkte
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8. MERGERS & KOOPERATIONEN / CAA, Consors Disc., mediascape
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CAA trennt sich von Auslandstoechtern
Die CAA AG wird sich im Zuge der eingeleiteten Restrukturie-
rungsmassnahmen, die auch das Einfrieren der Mobile-Services-
Aktivitaeten zum Gegenstand haben, noch in diesem Jahr von ihren
Tochtergesellschaften CAA K.K., Tokio, Japan, und CAA Inc.,
Detroit, USA, trennen. Mit der Trennung von den auslaendischen
Tochtergesellschaften sieht die CAA eine wesentliche Verbesse-
rung des Ergebnisses fuer 2002.
Consors Discount-Broker mit neuem Grossaktionaer
Die Consors Discount-Broker AG teilt mit, dass sich mit soforti-
ger Wirkung die Anteilsstruktur an ihrem Grossaktionaer veraen-
dert hat: Die SchmidtBank KgaA, der in Schieflage geratene, bis-
herige Mutterkonzern von Consors, wurde von einer Auffanggesell-
schaft, bestehend aus der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG,
der Commerzbank AG, der Deutschen Bank AG, der Dresdner Bank AG
sowie der Bayerischen Landesbank-Girozentrale uebernommen. Die
Geschaefte der Consors Discount-Broker AG laufen uneinge-
schraenkt und unabhaengig wie bisher weiter.
mediascape uebernimmt Geschaeft von Tecnet
Die Hamburger mediascape communications AG uebernimmt das opera-
tive Geschaeft der Tecnet GmbH, einer 100prozentigen Tochter der
Winstar GmbH, im Rahmen eines Asset Deals. Die Tecnet ist ein
Duesseldorfer Internet Service Provider mit einem Jahresumsatz
von rund einer Million DM.
Mit dieser Uebernahme baut mediascape seine lokale Praesenz in
Duesseldorf und im Ruhrgebiet den Angaben zufolge weiter aus und
gewinnt wichtige Geschaeftsbeziehungen hinzu.
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9. ERGEBNISSE & PROGNOSEN / Plambeck, MIS, PSI, Euromicron ...
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SoftM weiterhin auf Wachstumskurs
SoftM weiterhin auf Wachstumskurs - Bericht zum 3. Quartal 2001:
36 Prozent Umsatzsteigerung auf 76,4 Mio DM (Vj. 56,3 Mio DM)
nach neun Monaten - Verbesserung des operativen Ergebnisses
(EBITDA) um 193 Prozent auf 5,9 Mio DM (Vj. 1,5 Mio DM) - Ergeb-
nis der gewoehnlichen Geschaeftstaetigkeit (EBT) verbessert sich
auf 0,3 Mio DM (Vj. -3,2 Mio DM).
SoftM hat damit die eigenen Erwartungen deutlich uebertroffen.
Umsatz- und Ergebniswachstum sind das Ergebnis eines anhaltend
starken organischen Wachstums. Vor diesem Hintergrund hat SoftM
die Planzahlen erhoeht: Beim Umsatz werden fuer das Geschaefts-
jahr 2001 nun 103 Mio DM (bisher 95,0 Mio DM) und beim EBT
1,0 Mio DM (bisher 0,5 Mio DM) erwartet.
Plambeck Neue Energien mit Wachstum auf hohem Niveau
In den ersten neun Monaten des Jahres 2001 (1. Januar bis 30.
September) erhoehte sich die Gesamtleistung im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um 148 Prozent auf 199,3 Mio DM (Vergleichs-
zeitraum 2000: 80,3 Mio DM). Damit ist die im Jahr 2000 erzielte
Gesamtleistung (190,3 Mio DM) bereits uebertroffen worden.
Das Ergebnis vor Steuern betraegt fuer die ersten neun Monate
des laufenden Jahres 16 Mio DM (2000: 3,4 Mio DM), obwohl dabei
bereits die planmaessige Abschreibung auf den Firmenwert der im
vergangenen Jahr uebernommenen "Norderland Nature Energy AG"
nach IAS in Hoehe von 6,2 Mio DM beruecksichtigt ist. Daraus
ergibt sich nach dem dritten Quartal ein EBITDA von 19,3 Mio DM
im Vergleich zu 2,6 Mio DM in 2000. Das Wachstum setzt sich auch
im letzten Quartal fort.
MatchNet mit Rekordumsatz und Nettogewinn
Matchnet plc (WKN 930129) vermeldete fuer das 3. Quartal 2001
einen substantiellen Anstieg bei Umsatz und Ertrag. Der Umsatz
im dritten Quartal 2001 betrug 3.382.529 Euro im Vergleich zu
1.323.773 Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies ent-
spricht einer Steigerung von 156 Prozent. Der Umsatz der ersten
neun Monate 2001 betrug 8.170.225 Euro im Vergleich zu 2.993.637
Euro in den ersten drei Quartalen des Geschaeftsjahres 2000,
eine Steigerung von 173 Prozent. Im 3. Quartal 2001 betrug das
EBITDA 934.575 Euro. Im Berichtsquartal wurde erstmalig ein
Nettogewinn in Hoehe von 412.605 Euro ausgewiesen.
Das Management erwartet weiterhin, die im Mai 2001 prognosti-
zierten Umsatz- und Ertragszahlen fuer 2001 zu uebertreffen.
Aufgrund der positiven Entwicklung und der erfolgreichen Ueber-
nahme des deutschen Konkurrenten Flirtmaschine.de ueberdenkt das
Management den Angaben zufolge zur Zeit die fuer das Jahr 2002
gemachten Prognosen.
MIS AG: Umsatz und Ergebnis 9 Monate ueber Vorjahr
Der Anbieter von Business-Intelligence-Loesungen erzielte einen
nach IAS bilanzierten Konzernumsatz in Hoehe von 47,50 Mio Euro
nach 33,79 Mio Euro im identischen Vorjahreszeitraum. Dies ent-
spricht einem Umsatzplus von 41 Prozent. Im dritten Quartal 2001
betrug der Umsatz 14,98 Mio Euro und lag um 29 Prozent ueber dem
des Vorjahresquartals (11,62 Mio Euro).
Aufgrund einer Vielzahl von Massnahmen zur Kostensenkung ver-
besserte sich das um Einmalaufwendungen bereinigte Ergebnis vor
Steuern, Zinsen und Abschreibungen auf Firmenwerte (EBITA) in
den ersten neun Monaten 2001 von -3,43 Mio Euro im Vorjahr auf
1,98 Mio Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie betraegt -1,00
Euro. Im dritten Quartal betrug das Ergebnis vor Steuern, Zinsen
und Abschreibungen auf Firmenwerte (EBITA) -0,25 Mio Euro im
Vergleich zu -2,45 Mio Euro im Vorjahr.
Auch wenn weiterhin mit einer gewissen Abflachung des Wachstums
zu rechnen ist, erwartet der Vorstand fuer das Gesamtjahr 2001
weiterhin ein ausgeglichenes Ergebnis vor Steuern, Zinsen,
Abschreibungen auf Firmenwerte und Einmalaufwendungen (EBITA).
In 2002 will die MIS AG profitabel sein.
PSI steigert Umsatz in den ersten neun Monaten um 20,6 %
Die PSI hat den Konzernumsatz in den ersten neun Monaten 2001
gegenueber dem Vorjahreszeitraum um 20,6 % auf 121,2 Mio Euro
gesteigert (2000: 100,5 Mio Euro). Das operative Ergebnis vor
Firmenwert- und ausserplanmaessigen Abschreibungen lag mit
3,4 Mio Euro auf dem Vorjahresniveau. Das Konzernergebnis nach
Steuern und Minderheitenanteilen verbesserte sich um 2,7 Mio
Euro auf -1,2 Mio Euro (2000: -3,9 Mio Euro).
Eindeutige Prioritaet vor Umsatzwachstum hat dabei den Angaben
zufolge die Steigerung der Ertragskraft. Der hohe Auftragsbe-
stand gibt PSI die Moeglichkeit, dieses Ziel in den naechsten
Quartalen zu erreichen.
9-Monatsbericht 2001: euromicron AG erreicht Ziele
In den ersten neun Monaten konnte der Umsatz um 5,7 Prozent auf
130,5 Mio Euro gegenueber dem Vorjahr gesteigert werden. Das
Ergebnis (EBT) wurde um 107,3 Prozent auf 11,4 Mio Euro (Vj.:
5,5 Mio Euro) gesteigert und liegt deutlich ueber Plan. Das EBIT
wurde um 73,4 Prozent auf 13,7 Mio Euro gesteigert. Das Ergebnis
je Aktie (EPS) stellte sich entsprechend auf 1,25 Euro (Vj.:
0,45 Euro) ein.
Euromicron erwartet auch im vierten Quartal des laufenden Ge-
schaeftsjahres eine solide und kontinuierliche Entwicklung von
Umsatz und Ergebnis und will die Zielsetzung zum Jahresende
erfuellen.
Nemetschek AG mit signifikanten Abschreibungen
Um angesichts des anhaltend rezessiven Umfelds in der deutschen
Bauwirtschaft strenge kaufmaennische Vorsicht walten zu lassen
und um die gesunkenen Marktwerte fuer Software-Unternehmen zu
beruecksichtigen, korrigierte der Vorstand die Beteiligungsan-
saetze mehrerer Konzerngesellschaften nach unten. Dies fuehrte
zu einer einmaligen, nicht liquiditaetswirksamen Abschreibung
von Firmenwerten in Hoehe von 69,5 Mio DM.
Die Konzernumsatzerloese fuer die ersten 9 Monate 2001 konnten
auf 182,2 Mio DM (Vorjahreszeitraum: 180,5 Mio DM) leicht ver-
bessert werden. Das Konzernbetriebsergebnis (EBIT) belief sich
ohne die Sonderwertberichtigungen auf -0,6 Mio DM (Vorjahr:
6,1 Mio DM). Inklusive der Sonderwertberichtigungen betrug das
EBIT -59,7 Mio DM.
ONVISTA: 9-Monats-Umsatz: +96 %, Ergebnislage in Q3 verbessert
Die OnVista AG (DE0005461602) erwirtschaftete in den ersten neun
Monaten 2001 einen Konzernumsatz von 9,17 Mio Euro. Damit hat
das Unternehmen seine Erloese im Vergleich zum entsprechenden
Vorjahreszeitraum (4,68 Mio Euro) nahezu verdoppelt (+96 %).
Das Konzernergebnis nach Steuern lag in Q3/2001 bei -0,96 Mio
Euro (Q3/2000: 0,20 Mio Euro). Damit konnte OnVista den Fehl-
betrag im Vergleich zum Vorquartal (Q2/2001: -5,38 Mio Euro)
deutlich reduzieren.
Der Vorstand bestaetigt seine Jahresprognose und erwartet fuer
das Gesamtjahr 2001 einen Konzernumsatz von rund 13 Mio Euro
(2000: 8,24 Mio Euro) und einen Fehlbetrag von rund 7 Mio Euro
(Ergebnis 2000: 0,31 Mio Euro). In 2002 soll die Gewinnzone
wieder erreicht werden.
MME Me, Myself & Eye, 3. Quartal
Im Zuge des Restrukturierungsprogramms hat sich die MME AG mit
Abschluss des 3. Quartals von saemtlichen verlustbringenden
Aktivitaeten getrennt. Insgesamt wurde nach neun Monaten ein
Umsatz von 52,8 Mio DM (VJ: 35,3 Mio DM) erzielt. Das Ergebnis
vor Zinsen und Steuern (EBIT) belaeuft sich auf -10,3 Mio DM
(VJ: -1,1 Mio DM). Das Konzernergebnis (EAT) betraegt -5,9 Mio
DM (VJ: -0,6 Mio DM). Unter Zugrundelegung von 7,65 Mio Aktien
betraegt das Ergebnis/Aktie -0,77 DM (VJ: -1,11 DM).
Aufgrund des straffen Kostenmanagements und der Umsetzung des
Restrukturierungsprogramms wurde im 3. Quartal wieder ein po-
sitiver Cash Flow von 3,6 Mio DM erzielt, die liquiden Mittel
erhoehten sich auf 16,2 Mio DM. Fuer das 4. Quartal werden ein
im Vergleich zum dritten Quartal erhoehter Umsatz und ein aus-
geglichenes Ergebnis erwartet.
IBS AG setzt Wachstumstrend fort
Obwohl die oekonomischen Umstaende schwieriger geworden sind,
gelang es der IBS, ihren Wachstumstrend der vergangenen Jahre
auch im 3. Quartal 2001 fortzusetzen. Der Umsatz in den ersten
neun Monaten konnte um rund 80 % auf 22,75 Mio Euro gesteigert
werden. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg sogar um ueber 500 %
von 0,25 Mio Euro im Vorjahr auf 1,51 Mio Euro (nach Goodwill-
Abschreibungen in Hoehe von 0,34 Mio Euro).
Der positive Geschaeftsverlauf wird sich den Angaben zufolge aus
derzeitiger Sicht auch im vierten Quartal und damit im Gesamt-
jahr fortsetzen. Die fuer das Geschaeftsjahr prognostizierten
Ziele sollten damit erreicht werden.
Silicon Sensor erreicht auf Jahresbasis Breakeven
Silicon Sensor hat auf Jahresbasis den Breakeven erreicht. Im
dritten Quartal 2001 wurde ein positives Konzernergebnis nach
Zinsen und Steuern in Hoehe von 150 TEuro erzielt. Das ent-
spricht einem Ergebnis je Aktie von 0,08 Euro und einer Ver-
besserung gegenueber dem Vorjahresquartal um 485 TEuro.
In den ersten neun Monaten des Geschaeftsjahres stieg der
Konzernueberschuss nach Zinsen und Steuern um 1.080 TEuro auf
18 TEuro gegenueber einem Verlust von 1.062 TEuro im Vergleichs-
zeitraum 2000. Der Auftragsbestand wuchs um 174 % von 3,68 Mio
Euro auf 10,08 Mio Euro.
Der Vorstand erwartet im vierten Quartal 2001 ein unvermindertes
Wachstum des Konzerns. Die Gewinnerwartungen pro Aktie wurden
fuer das gesamte Geschaeftsjahr 2001 erst am 23.08.01 auf etwa
0,15 Euro angehoben. 2002 soll der Gewinn je Aktie auf etwa
0,50 Euro steigen.
Kleindienst Datentechnik verbessert Ergebnis im 3. Quartal
Die Kleindienst Datentechnik AG hat in den Monaten Januar bis
September den Konzernumsatz um 4,7 % auf 50,2 Mio Euro (Vorjahr:
47,9 Mio Euro) und das Betriebsergebnis vor Abschreibungen auf
-0,3 Mio Euro (Vorjahr: -3,1 Mio Euro) gesteigert. Zu dieser
positiven Entwicklung hat insbesondere das dritte Quartal bei-
getragen, in dem der Konzern ein Betriebsergebnis vor Abschrei-
bungen von +2,3 Mio Euro (Vorjahr: +0,3 Mio Euro) erzielt hat.
Gleichzeitig wurden im dritten Quartal die Nettobankverbindlich-
keiten um 3,5 Mio Euro auf 18,2 Mio Euro reduziert.
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10. NACHRICHTEN & RESEARCH / WEB.DE, Helkon Media, Heyde Soft.
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WEB.DE setzt Kostensenkungsprogramm um, WKN: 529650
"Bedauerlicherweise sind aufgrund des schwachen Marktumfelds, wie
schon in der Q3-Berichterstattung befuerchtet, die letzten Wochen
im Bereich Online-Werbung und eCommerce eher enttaeuschend ver-
laufen", sagt Matthias Greve, Vorstandsvorsitzender der WEB.DE
AG. Mit sofortiger Wirkung wird sich die WEB.DE AG von 73 Festan-
gestellten (306 insgesamt)und von 75 freien Mitarbeitern trennen.
Der Vorstand wird ebenfalls verkleinert.
Durch die Aufwendungen fuer das Kostensenkungsprogramm und der
Firmenwertabschreibungen fuer Workways werden Einmalaufwendungen
das Ergebnis in Q4/2001 deutlich belasten. WEB.DE verfuegt noch
ueber fluessige Mittel in Hoehe von 120 Mio Euro.
Helkon Media AG, WKN: 608050
Im Rahmen einer langfristig geplanten Kooperation hat Helkon ein
erstes Paket mit 12 Erst- und Zweitlizenzen an die ARD verkauft.
Markus R. Reischl: "Dieser Deal unterstreicht Helkons partner-
schaftliche Position als zuverlaessiger Content-Provider sowohl
der oeffentlich-rechtlichen als auch der privaten TV-Sender. Ein
Erfolg, der nun zum wiederholten Mal die Treffsicherheit unserer
Strategie unter Beweis stellt und damit zu einem raschen Ausbau
unserer Marktposition beitraegt."
Heyde gewinnt weitere Investoren und erhaelt zusaetzliches Kapital,
WKN: 602670
Vorstand und Aufsichtsrat der Heyde AG haben eine Kapitalerhoe-
hung von 4,1 Millionen Stueck Aktien aus dem genehmigten Kapital
beschlossen. Die Stuecke werden nahe am aktuellen Boersenkurs
bei mehreren institutionellen Investoren plaziert. Mit der
Durchfuehrung wurde die Gontard & Metallbank AG betraut. Die
Heyde AG vollzieht mit dieser Kapitalmassnahme einen bereits
angekuendigten Schritt und verschafft sich weiteren Handlungs-
spielraum fuer die Fortsetzung der Neuausrichtung.
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11. ANALYSEN / NEMAX - Ratings renommierter Institute
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Die Liste ist alphabetisch sortiert, damit Sie Ihre Favoriten
schnell auffinden koennen. Analysen ab 01.11. beruecksichtigt.
TITEL RATING INSTITUT DATUM
3U Telekommunikation uebergewichten BW Bank 19.11.
Aixtron "outperform" Hornblower Fischer 19.11.
Aixtron neutral Helaba Trust 15.11.
Antwerpes kaufen AC Research 15.11.
AT&S neutral Erste Bank 16.11.
Biotissue Downgrade DZ BANK 15.11.
Carrier1 "no rating" Merrill Lynch 15.11.
ce Consumer Rating bestaetigt Bankhaus Metzler 15.11.
ce Consumer Upgrade LB Baden-Wuert. 19.11.
CENIT neutral BW Bank 16.11.
CEYONIQ "buy" Dresd. Klein. Was. 16.11.
co.don neutral BW Bank 19.11.
comdirect bank "outperform" WestLB Panmure 16.11.
comdirect bank "reduce" Dresd. Klein. Was. 16.11.
comdirect bank Ratingueberpruef. Bankges. Berlin 16.11.
comdirect bank halten ABN Amro 19.11.
comdirect bank Ratingueberpruef. M. M. Warburg & CO 16.11.
ComputerLinks "marketperformer" Concord Effekten 15.11.
ConSors akkumulieren LB Baden-Wuert. 15.11.
Constantin Film halten Consors Capital 15.11.
Constantin Film halten ABN Amro 15.11.
Cybernet meiden AC Research 16.11.
Cybio Underperformer Concord Effekten 16.11.
DICOM Group "buy" Dresd. Klein. Was. 15.11.
Direkt Anlage Bank "outperform" WestLB Panmure 15.11.
Direkt Anlage Bank Outperformer Concord Effekten 16.11.
Energiekontor "buy" Bear Stearns 15.11.
Energiekontor "buy" M. M. Warburg & CO 15.11.
Evotec uebergewichten Helaba Trust 19.11.
GFT Technologies kaufen LB Baden-Wuert. 15.11.
GFT Technologies Underperformer Concord Effekten 16.11.
IBS kaufen Consors Capital 16.11.
IM Intermedia kaufen ABN Amro 19.11.
Internationalmedia "strong buy" Morg. St. D. Witt. 15.11.
Internationalmedia aussichtsreich AC Research 16.11.
Internationalmedia halten Consors Capital 16.11.
Internationalmedia Outperformer Concord Effekten 16.11.
Internationalmedia uebergewichten Helaba Trust 16.11.
Intershop "underperform" HypoVereinsbank 19.11.
itelligence "buy" Dresd. Klein. Was. 19.11.
itelligence Upgrade auf "buy" Dresd. Klein. Was. 16.11.
Kontron "buy" Dresd. Klein. Was. 16.11.
LINOS Ersteinst. reduce Dresd. Klein. Was. 19.11.
Medion "buy" Dresd. Klein. Was. 19.11.
MIS kaufen AC Research 19.11.
MobilCom Downgrade halten Consors Capital 15.11.
Muehlbauer "buy" Cred. S. Fst Bost. 15.11.
Paragon kaufen AC Research 16.11.
Phenomedia "buy" Dresd. Klein. Was. 15.11.
Pixelpark "reduce" Dresd. Klein. Was. 19.11.
Plambeck kaufen AC Research 19.11.
Plambeck mit Kurspotential Hamburgische LB 15.11.
Senator unbestr. erfolgr. Helaba Trust 15.11.
Singulus Kursziel erhoeht Commerzbank 19.11.
sunways verkaufen LB Baden-Wuert. 15.11.
SUESS MicroTec "hold" Dresd. Klein. Was. 15.11.
SUESS MicroTec akkumulieren LB Baden-Wuert. 15.11.
SUESS Microtec kaufen ABN Amro 15.11.
Thiel Logistik "outperform" Bank Leu 16.11.
Thiel Logistik "outperform" Hornblower Fischer 16.11.
Thiel Logistik "outperform" Sal. Oppenheim 15.11.
Thiel Logistik "strong buy" SEB 15.11.
Thiel Logistik Downgrade Concord Effekten 15.11.
Thiel Logistik kaufen AC Research 15.11.
Thiel Logistik kaufen LRP 15.11.
Thiel Logistik uebergewichten Helaba Trust 16.11.
UMS kaufen LB Baden-Wuert. 19.11.
W.O.M. Outperformer Hornblower Fischer 15.11.
Winter Outperformer WGZ-Bank 16.11.
Alle Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit.
Quellen: Aktiencheck, Institute, eigene, DPA, VWD
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12. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, Tradingtermine
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DIENSTAG, 20. November
Grossbritannien - Fruehindikatoren
Frankreich - Leistungsbilanz
Italien - Auftrageingaenge in Industrie
Italien - Verbrauchepreisindex
USA - Fruehindikatoren
USA - Handelsbilanz
Allgeier Computer AG - 3. Quartal
antwerpes AG - 3. Quartal
Augusta Technologie AG - 3. Quartal
CyBio AG - 3. Quartal
CYCOS AG - Analystenkonferenz
Das Werk AG - 3. Quartal
digital advertising AG - 2. Quartal
EPCOS AG - Veroeffentl. Jahresbericht
FOCUS Digital AG - 3. Quartal
Fortec Elektr. Vertriebs AG - 3. Quartal
IBS AG engin., consult., softw. - 3. Quartal
itelligence AG - 3. Quartal
IVG Holding AG - Pressekonferenz
KARSTADT QUELLE AG - 3. Quartal
Kleindienst Datentechnik AG - 3. Quartal
Lintec Computer AG - 3. Quartal
Microlog Logistics AG - 3. Quartal
On Track Innovations (OTI) Inc. - 3. Quartal, Telefonkonferenz
ORBIS AG - 3. Quartal
Pixelpark AG - 3. Quartal
Silicon Sensor International AG - 3. Quartal
SUNWAYS AG - 3. Quartal
teamwork inform. management AG - Hauptversammlung
MITTWOCH, 21. November
Deutschland - IFO-Geschaeftsklimaindex
Frankreich - Konsumentenkredite
USA - University of Michigan
Verbrauchervertrauensindex
Deutsche Entertainment AG - 3. Quartal
e.multi Digitale Dienste AG - 3. Quartal
IFCO Systems N.V. - 3. Quartal, Telefonkonferenz
MAN AG - 3. Quartal
NorCom Information Technol. AG - 3. Quartal
Procon MultiMedia AG - Analystenkonferenz
UTIMACO Safeware AG - Hauptversammlung
DONNERSTAG, 22. November
Deutschland - Bruttoinlandsprodukt Q3
EU - Sitzung des EZB-Rats
Frankreich - Verbraucherpreisindex Oktober
Grossbritannien - Bruttoinlandsprodukt Q3
Italien - Geschaeftsklimaindex
Italien - Handelsbilanz EU (Sept.) und
nicht EU (Okt.) Laender
Niederlande - Verbrauchervertrauensindex
November
USA - Feiertag
4MBO Internat. Electronic AG - 3. Quartal
Argyrakis Dein System - ADS AG - 3. Quartal
BHF-Bank AG - Herbstpressekonferenz
biolitec AG - 1. Quartal
CEYONIQ AG - 3. Quartal
Easy Software AG - 3. Quartal
ELSA AG - 3. Quartal
Hunzinger Information AG - 3. Quartal
MediGene AG - 3. Quartal
plenum AG - 3. Quartal
RWE AG - 3. Quartal
FREITAG, 23. November
EWU - Leistungsbilanz
Frankreich - Bruttoinlandsprodukt Q3
Japan - Boerse Tokio geschlossen
curasan AG - 3. Quartal
fluxx.com - 3. Quartal
MWG Biotech AG - 3. Quartal
TelDaFax AG - 3. Quartal
Teleplan International N.V. - 3. Quartal
update.com Software AG - 3. Quartal
MONTAG, 26. November
Kinowelt Medien AG - 3. Quartal
Advanced Photonics Technol. AG - 3. Quartal
MANIA Technologie AG - 3. Quartal
Adori AG - Bilanzpressekonferenz
Keine Garantie auf Angaben / kein Anspruch auf Vollstaendigkeit.
__________________________________________________
13. DISCLAIMER / Haftungsausschluss und Risikohinweise
__________________________________________________
Indirekte sowie direkte Regressinanspruchnahme und Gewaehrlei-
stung muss trotz akkuratem Research und der Sorgfaltspflicht
verbundener Prognostik kategorisch ausgeschlossen werden. Ins-
besondere gilt dies fuer Leser, die das Depot nachbilden. So
stellt das Musterdepot in keiner Weise einen Aufruf zur indivi-
duellen oder allgemeinen Nachbildung dar. Die Redaktion bezieht
Informationen aus Quellen, die sie als vertrauenswuerdig erach-
tet. Eine Gewaehr hinsichtlich Qualitaet und Wahrheitsgehalt
dieser Informationen muss dennoch kategorisch ausgeschlossen
werden. Dieser Newsletter darf keinesfalls als persoenliche
oder auch allgemeine Beratung aufgefasst werden, da wir mittels
veroeffentlichter Inhalte lediglich unsere subjektive Meinung
reflektieren. Weiterhin kann nicht ausgeschlossen werden, dass
Redaktionsmitglieder sich im Besitz von Wertpapieren befinden,
ueber die wir im Rahmen unserer Newsletter oder anderweitig
Bericht erstatten.
Leser, die aufgrund der in diesem Newsletter veroeffentlichten
Inhalte Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durch-
fuehren, handeln vollstaendig auf eigene Gefahr. Die in unseren
Newslettern oder anderweitig damit im Zusammenhang stehenden
Informationen begruenden somit keinerlei Haftungsobligo.
Ausdruecklich weisen wir auf die im Wertpapiergeschaeft immer
vorhandenen erheblichen Risiken hin. Aktieninvestitionen sowie
Optionsscheingeschaefte, der Handel mit derivativen Finanzpro-
dukten als auch Anlagen in Investmentfonds beinhalten das Risiko
enormer Wertverluste. Insbesondere gilt dies auch im Zusammen-
hang mit dem boerslichen und vorboerslichen Handel von Neuemis-
sionen und speziell bei Anlagen in nicht boersennotierte Unter-
nehmen, wie dies bei Venture Capital-Anlagen der Fall ist. Ein
Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann dabei keineswegs
ausgeschlossen werden. Eigenverantwortliche Anlageentscheidungen
im Wertpapiergeschaeft darf der Anleger nur bei eingehender
Kenntnis der Materie in Erwaegung ziehen, in jedem Falle aber
ist die Inanspruchnahme einer persoenlichen Beratung der Haus-
und/oder Depotbank unbedingt zu empfehlen.
Copyright © 2001 finanzpark AG Alle Rechte vorbehalten.
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NEWSLETTER ENDE
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patzi
MARKTUMFELD
1. EDITORIAL / Rekordstand Musterdepot, Strategie
2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Welt-Indizes
3. MARKTSENTIMENT * BOERSENAUSBLICK * KONJUNKTURAUSSICHTEN
HANDELSANREGUNGEN & RESEARCH
4. IPC ARCHTEC / Verdopplungspotential mit steigendem Profit
5. DEAG / Fundamentalbewertung ist weiterhin sehr guenstig
6. CONSORS / Ist Consors nun ein Kauf oder gerade nicht?
MUSTERDEPOT & AKTUELLES
7. AKTIENSERVICE-MUSTERDEPOT 2001 / Entwicklung, Neuaufnahmen
8. MERGERS & KOOPERATIONEN / CAA, Consors Disc., mediascape
9. ERGEBNISSE & PROGNOSEN / Plambeck, MIS, PSI, Euromicron ...
10. NACHRICHTEN & RESEARCH / WEB.DE, Helkon Media, Heyde Soft.
RUBRIKEN & HINWEISE
11. ANALYSEN / NEMAX - Ratings renommierter Institute
12. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, Tradingtermine
13. DISCLAIMER/ Haftungsausschluss und Risikohinweise
14. HINWEISE zu den Newslettern von Aktienservice.de
__________________________________________________
1. EDITORIAL / Rekordstand Musterdepot, Strategie
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Liebe Leserinnen und Leser,
unser Musterdepot, das wir seit September 1999 fuehren, hat mit
Stand vom Montagabend mit +62 % seinen historischen Hoechststand
erreicht. Im gleichen Zeitraum verlor der Neue Markt ueber 60 %.
Selbst im laufenden Jahr, in dem der Neue Markt von einem Crash
heimgesucht wurde, verbuchte unser Musterdepot einen Gewinn von
bislang 14 %. Im gleichen Zeitraum gab der Neue Markt mehr als
56 % ab.
Wie bereits erwaehnt gehen wir davon aus, dass der Neue Markt
bis Fruehjahr 2002 Luft bis 2.000 Punkte hat. In Anbetracht des
Nemax-all-Hoechststandes von ueber 8.583 Punkten besteht ueber
alle Betrachtungszeitraeume hinweg in jedem Fall wesentlich mehr
Aufwaerts- als Abwaertspotential.
Auch in Zukunft wollen wir unser Musterdepot chancenorientiert,
aber dennoch risikooptimiert fuehren. Der Erfolg unseres Muster-
depots zeigt, dass Fundamental-Indikation auch oder gerade am
Neuen Markt keineswegs so unwichtig ist, wie oftmals behauptet.
Bereits Warren Buffet, der Inbegriff des valueorientierten In-
vestmentstils, sagte, dass Growth und Value an der Huefte zu-
sammengewachsen sind.
Eigenverantwortlich agierende Anleger muessen verstehen, dass
Fundamentalbewertung, Marktposition, Produktpipeline und Peer-
Group-Vergleichsbewertung wichtiger sind als Charttechnik - bei
der Justierung der richtigen Ein- und Ausstiegspunkte ist die
Charttechnik dagegen durchaus hilfreich - oder Trenddynamik.
Und nun wuenschen wir Ihnen viel Spass beim Lesen der aktuellen
Ausgabe des Neuer-Markt-Newsletters.
Herzlichst, Ihre Redaktion von Aktienservice.de.
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2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Welt-Indizes
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Index (15:00) 19.11. % Vorwoche 12-M.hoch % AT-Hoch % 2001
DJIA 9.976 +2,76 % 11.350 -15,0 % - 7,5 %
NASDAQ 1.934 +2,56 % 3.208 -62,4 % -21,9 %
DAX 30 5.155 +4,23 % 6.976 -36,2 % -19,4 %
NEMAX ALL 1.247 +13,35 % 3.825 -85,5 % -54,5 %
EUROSTOXX 50 3.795 +2,74 % 5.058 -31,2 % -20,7 %
__________________________________________________
3. MARKTSENTIMENT * BOERSENAUSBLICK * KONJUNKTURAUSSICHTEN
__________________________________________________
DISPOSITION
Weiterhin empfehlen wir aus langfristiger Sicht den Ausbau stra-
tegischer Positionen bei fundamental attraktiv bewerteten und gut
am Markt positionierten BlueChips, wobei wir nun langsam auch zur
gezielten Wahrnehmung von Marktchancen die Beimischung kleinerer,
aber interessanter und unterbewerteter Nebenwerte empfehlen, wie
es sie am Neuen Markt zu Dutzenden gibt.
Wie bereits erwaehnt gehen wir davon aus, dass der Neue Markt bis
Fruehjahr 2002 Luft bis 2.000 Punkte hat - in Anbetracht des Ne-
max-all-Hoechststandes von ueber 8.583 Punkten besteht ueber alle
Betrachtungszeitraeume hinweg in jedem Fall wesentlich mehr Auf-
waerts- als Abwaertspotential.
MARKTBERICHT & SENTIMENT
Derzeit ist die Stimmung am Aktienmarkt insgesamt, besonderes
aber am Neuen Markt, stabil optimistisch. Die letzte Woche war
eine performancestarke Handelswoche, die von guten Nachrichten
aus Afghanistan und ermutigenden Konjunkturdaten aus den USA flan-
kiert wurde. Grundsaetzlich hat sich die positive Stimmung der
letzten Wochen weiter gefestigt.
Die Aktienmaerkte als klassische Antizipationsmechanismen nehmen
die Entwicklung der naechsten 9-12 Monate vorweg. Da wir in der
zweiten Jahreshaelfte 2002 mit dem Beginn eines neuen Positiv-
Konjunkturzyklusses rechnen, entspricht der aktuelle Aufschwung
am Aktienmarkt genau diesem Zeitrahmen. Vor diesem Hintergrund
spielt es kaum eine Rolle, wie die fundamentalen Nachrichten der-
zeit ausfallen, die schlechtesten Erwartungen sind bereits einge-
preist.
Insgesamt hellte sich im Wochenverlauf die Stimmung nach der
Stuerzung des Taliban-Regimes und der Veroeffentlichung ueberwie-
gend positiver Konjunkturzahlen merklich auf. So sanken die am
Donnerstag veroeffentlichten woechentlichen Erstantraege auf Ar-
beitslosenhilfe ueberraschend um 8.000 auf 444.000, waehrend
Volkswirte mit einem Anstieg um 40.000 auf 490.000 gerechnet
hatten.
Auch der Philadelphia FED Index (Geschaeftstaetigkeit) ist mit
-20,2 wesentlich besser als erwartet ausgefallen - also auch die-
ser Fruehindikator - sowie an den Tagen zuvor bspw. die Einzel-
handelsumsaetze oder am Freitag die Neubaubeginne. Diese Daten
stellen ein erstes zaghaftes Anzeichen einer bevorstehenden Kon-
junkturstabilisierung dar.
AUSBLICK: Die stark gestiegene Liquiditaet durch die massiven
Zinssenkungen der US-FED machen sich langsam positiv bemerkbar.
Daneben ist auch der deutlich gesunkene Oelpreis mit seinem star-
ken Impact auf die Weltwirtschaft ein willkommenes Signal, dass
eine bevorstehende Konjunkturstabilisierung untermauert.
Schliesslich bedingen auch die sehr niedrigen Zinsen Kapital-
rueckfluesse aus dem Rentenmarkt in die Aktienmaerkte.
In der kommenden Woche werden wieder bedeutende US-Konjunktur-
zahlen veroeffentlicht. Insbesondere der am Mittwoch zur Veroef-
fentlichung anstehende Verbrauchervertrauensindex der Uni Michi-
gan koennte fuer den weiteren Wochenverlauf entscheidend sein.
Es folgen die leading indicators bzw. Conference-Board-Ergebni-
sse. Aufgrund des langen Thanksgiving-Wochenendes in den USA
konzentrieren sich alle Dispositionen auf die erste Wochenhaelf-
te, am Donnerstag und Freitag rechnen wir daher auch am Neuen
Markt mit wenig Bewegung.
__________________________________________________
4. IPC ARCHTEC / Verdopplungspotential mit steigendem Profit
__________________________________________________
In der naechsten Woche praesentiert IPC ARCHTEC die 9-Monats-
zahlen. Wir erwarten positive Zahlen und empfehlen den Einstieg
im Vorfeld. Das Unternehmen weist eine starke Gewinndynamik auf
und ist fundamental substantiell unterbewertet.
Bei einem von uns erwarteten Umsatzwachstum von knapp 40 % und
einem EBIT-Zuwachs von 66 % gegenueber dem Vorjahr wird sich auch
IPC Archtec analog zum groesseren Wettbewerber MEDION in Anbe-
tracht der weltweiten Konjunkturbaisse unserer Meinung nach als
sehr konjunkturresistent erweisen.
Als ausgesprochen positiv erachten wir den Ausstieg des Marke-
tingdienstleisters aus dem margenschwachen und wettbewerbsinten-
siven PC-Markt. Statt dessen konzentriert sich das Unternehmen
nun auf die hochmargigen Bereiche wie Notebooks und Consumer
Electronics. Gerade hierbei nimmt der Marktanteil der Marketing-
dienstleister bzw. B-Marken auf Kosten der OEMs deutlich zu, da
sich diese vorrangig auf Unternehmenskunden konzentrieren.
Vor diesem Hintergrund halten wir weiterhin an unseren Gewinn-
prognosen fuer den Titel fest. Auf Basis unserer EPS-Prognosen
ist der Titel mit einem 01e-KGV von 10 und einem 02e-KGV von 8
attraktiv bewertet. Im PeerGroup-Vergleich halten wir den Titel
fuer unterbewertet und auch die PEG-Ratio von 0,3 deutet auf eine
fundamental guenstige Einstiegsgelegenheit hin.
IPC Archtec
WKN: 525280
__________________________________________________
5. DEAG / Fundamentalbewertung ist weiterhin sehr guenstig
__________________________________________________
Zu den Titeln, die am juengsten Aufstieg des Neuen Marktes nicht
partizipierten, gehoert die DEAG (Deutsche Entertainment AG).
Dass die Erholungsrallye seit den Septembertiefs nahezu voll-
staendig an der DEAG-Aktie vorbeiging, hat keine fundamentalen
Ursachen. Die DEAG ist im deutschsprachigen Raum sowie in
Grossbritannien einer der fuehrenden Live-Event-Entertainment-
Anbieter.
Die juengsten Aktivitaeten des Unternehmens deuten darauf hin,
dass die fuehrende Position in absehbarer Zeit auch auf weitere
europaeische Maerkte ausgedehnt werden kann. Die im Wettbewerbs-
vergleich hohe Rentabilitaet sowie der Umstand, dass die DEAG
ihre Planungen stets erfuellte, laesst im besonderen auf ein
kompetentes Finanzcontrolling schliessen.
Fielen die bisherigen Zahlen der ersten drei Quartale erfreulich
aus, ist das vierte Quartal traditionsgemaess das beste, so dass
wir die Gesamtjahresplanung mit einem Umsatz von 350 Mio Euro
bei einem EBIT von 12 Mio Euro plus fuer erreichbar halten.
Angesichts der Tatsache, dass die DEAG ihre Planzahlen seit IPO
stets erfuellt hat sowie hinsichtlich der europaweit prosperie-
renden Marktposition des Unternehmens und der guenstigen Fun-
damentalbewertung (01e-KGV 12, 02e-KGV 10, wobei wir in 2002
erstmals die Zahlung einer Dividende ueber 0,12 Euro erwarten),
raten wir unter der Massgabe adaequater Limittechnik weiterhin
zum strategisch motivierten Kauf.
DEAG Deutsche Entertainment AG
WKN: 551390
__________________________________________________
6. CONSORS / Ist Consors nun ein Kauf oder gerade nicht?
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Nachdem die in schwere Schieflage geratene SchmidtBank, die
Muttergesellschaft der CONSORS DISCOUNT-BROKER AG, durch eine
von Commerzbank, Deutsche Bank, Dresdner Bank und u.a. Hypo-
vereinsbank gegruendete Auffanggesellschaft uebernommen und so
vor dem wirtschaftlichen Konkurs bewahrt wurde, erscheint die
Zukunft der Broker-Tochter Consors noch ungewisser als zuvor.
Wir gehen davon aus, dass die SchmidtBank innerhalb der naech-
sten ein bis drei Jahre abgewickelt werden wird, da die Wettbe-
werbsfaehigkeit der Privatbank mit 130jaehriger Tradition kaum
mehr herzustellen ist. Consors muss somit verkauft werden, denn
die Auffanggesellschaft ist auf Cash angewiesen. Daneben ist
durch die veraenderte Aktionaersstruktur die Unabhaengigkeit
von Consors vorbei.
Nun stellt sich die Frage, wer Consors ganz oder teilweise
uebernehmen wird. Diese Frage ist jedoch keineswegs so leicht
zu beantworten, wie es zunaechst erscheinen mag. So sind die
genannten vier deutschen Privatbanken zunaechst intensiv damit
beschaeftigt, die Verluste ihrer eigenen Direktbanktoechter zu
reduzieren. Hier wird das Geschaeft jedoch eher zurueckgefahren
als ausgeweitet.
Zwar wuerde eine Uebernahme von Consors durch bspw. die Com-
direct durchaus Sinn machen, da beide Institute dann mit mehr
als einer Million Kunden am deutschen Markt eine absolute Vor-
machtsstellung innehaetten, das Problem der Rentabilitaet waere
hiermit jedoch keineswegs geloest - im Gegenteil:
So gelang es der Comdirect mit Vorlage der juengsten Quartals-
zahlen, den Verlust deutlich abzubauen. Doch waehrend die Renta-
bilitaet bei Comdirect in direkter Reichweite liegt, arbeitet
Consors weiter hochdefizitaer. Hierbei ist zu bezweifeln, ob der
erhebliche Rentabilitaetsrueckschritt bei Uebernahme von Consors
in die Restrukturierungsplaene der Comdirect-Mutter Commerzbank
passt.
Waehrend die Consors-Unternehmenskultur in krassem Gegensatz zur
DAB-Philosophie steht und die DAB im uebrigen mit einer gewissen
Wahrscheinlichkeit wieder in die HVB reintegriert werden wird,
koennte die Postbank durchaus ernstzunehmendes Interesse an
Consors haben, genauso wie die Allianz, die derzeit noch viele
ihrer Kunden bei Brokerage-Dienstleistungen der Konkurrenz
ueberlassen muss.
Dabei gilt es zwei grundsaetzliche Strategien der Banken zu
beruecksichtigen: Derzeit laesst sich mit reinen Brokerage-
Dienstleistungen kaum Geld verdienen, und auch in Zukunft werden
sich die Verdienstmoeglichkeiten in diesem Bereich aufgrund des
weiterhin hochkompetitiven Wettbewerbs sehr in Grenzen halten.
Insgesamt ist das Retailgeschaeft fuer die Banken recht un-
attraktiv geworden.
Vor diesem Hintergrund geht es den grossen Finanzdienstleistern,
Allfinanzkonzernen oder Banken eher darum, den Kundenverlust zu
vermeiden, der sich einstellt, wenn derartige Services im eige-
nen Hause nicht oder nur wenig professionell angeboten werden
koennen.
Eine langfristig andere Option ist es, das Migrationspotential
der nicht aus dem eigenen Hause stammenden Online-Broking-Kunden
zu weiteren, eigenen Bankprodukten auszuschoepfen. Die Entwick-
lung in den USA und die bisherigen Bemuehungen der deutschen
Direktbanken haben jedoch deutlich gezeigt, dass sich aus einem
Discountbroker kein Bauchladen fuer Finanzprodukte machen
laesst.
Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass keine der grossen
deutschen Finanzinstitute hinsichtlich Consors zwingenden Hand-
lungsbedarf aufweist. Die Uebernahme des reinen Consors-Kunden-
stammes verspricht wesentlich mehr Ertragspotential und verur-
sacht kaum Integrationskosten. Aus unserer Sicht gewinnt derzeit
bspw. die Comdirect mehr, wenn sie wartet, bis Consors aufgrund
der Verluste stets mehr ins Hintertreffen geraet, und sie in der
Zwischenzeit mit geschicktem Marketing moeglichst viele voellig
verunsicherte Consors-Kunden abzuwerben versucht.
Bessere Chancen auf eine Uebernahme sehen wir bei auslaendi-
schen, auf Brokerage-Dienstleistungen spezialisierten Anbietern,
die in Deutschland noch keinen Fuss im Markt haben, wie bspw.
eTrade, die sich seit einem Monat auf dem deutschen Markt ver-
sucht.
Die Gewinnzone bei Consors sehen wir bei Consors erst in 2004,
bis dahin wird Consors jedoch voraussichtlich, in welcher Form
auch immer, in einem jetzigen Konkurrenten aufgegangen sein.
Hierbei stellt sich natuerlich die Frage nach der Bewertung.
Waehrend der Consors-Kunde mit rund 1.200 Euro bewertet ist,
sind es bei der wesentlich profitableren Comdirect bereits rund
3.000 Euro.
Dabei halten wir die deutschen Discount-Broker im Vergleich zum
US-Markt ohnehin fuer recht ambitioniert bewertet. So ist die
E Trade Group mit 3,8 Mio Konten bspw. nur mit knapp 900 Euro je
Kunde bewertet. Die Anleger stellen sich nun die Frage, ob die
juengste Panik bei Consors nun zum billigen Einstieg genutzt
werden sollte.
Wir glauben nicht, dass auf Basis des aktuellen Kurses fuer die
Aktie des defizitaeren Discountbrokers ein Aufschlag gezahlt
werden wird, vorausgesetzt, Consors wird ueberhaupt komplett
uebernommen. Davon abgesehen sehen wir die Gefahr, dass Wett-
bewerber zunaechst darauf abzielen, die Ungewissheit der
Consors-Kunden ueber den Fortbestand des Unternehmens zur
gezielten Abwerbung von Kunden zu nutzen.
In Anbetracht dieser geschaeftlichen Erosionsgefahren, der im
Wettbewerbsvergleich geringen Rentabilitaet und der Ungewissheit
ueber den Fortbestand des Unternehmens sind wir der Meinung,
dass Anleger, die aufgrund der Portfoliodiversifikation den
Discount-Broker-Sektor nicht aussen vor lassen wollen, mit der
Comdirect-Aktie wesentlich besser bedient sind. Fuer ein stra-
tegisches Investment halten wir die Consors-Aktie weiterhin fuer
ungeeignet.
Wir gehen davon aus, dass die Comdirect Bank von den Problemen
bei Consors auf verschiedene Weise deutlich profitieren wird.
Unser Favorit bei den deutschen Online-Brokern bleibt Comdirect.
Den fairen Wert von Comdirect sehen wir bei 14 Euro.
Consors Discount-Broker AG
WKN: 542700
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7. AKTIENSERVICE-MUSTERDEPOT 2001 / Entwicklung, Neuaufnahmen
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PORTFOLIO
Wert Stueck Kaufkurs Aktuell Performance Stop-L. Haltezeit
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COMROAD 300 5,55 11,29 +103 % 4,00 11. Woche
SENATOR 1000 2,50 5,03 +101 % 1,90 11. Woche
QIAGEN 400 13,69 23,15 + 69 % 9,00 8. Woche
THIEL LOG. 800 17,24 24,49 + 42 % 9,00 15. Woche
ELECTR. LINE 300 10,00 13,50 + 35 % 7,00 11. Woche
KONTRON 500 12,85 16,99 + 32 % 6,00 10. Woche
TELEPLAN 300 15,21 18,80 + 24 % 11,00 4. Woche
D. LOGISTICS 1200 7,05 8,38 + 19 % 4,00 6. Woche
MEDION 160 40,00 44,34 + 18 % 20,00 15. Woche
CDV SOFT. 400 18,25 20,50 + 12 % 10,00 15. Woche
CE CONSUMER 700 6,64 7,41 + 12 % 2,50 15. Woche
BRAINPOOL 500 3,55 3,96 + 12 % 3,50 11. Woche
BB BIOTECH 90 78,50 79,10 + 01 % 45,00 15. Woche
AIXTRON 250 27,89 27,79 unv. 11,00 15. Woche
DEAG 400 15,00 11,92 - 20 % 7,00 15. Woche
LIQUIDITAET: 55.152,80 Euro Kurse XETRA
DEPOTWERT: 107.276,30 Euro MONTAG ABEND
----------------------------
GESAMTWERT: 162.429,10 Euro (letzte Woche 154.069,80 Euro)
PERFORMANCE-ANALYSIS / BENCHMARKING
Wertentwicklung MUSTERDEPOT im Jahr 2001: + 14,1 %
Performance Benchmark NEMAX all share 01: - 60,2 %
-------------
Outperformance Benchmark laufendes Jahr: + 68,1 Prozentpunkte
Performance Musterdepot seit Start 2.9.99: + 62,4 %
Performance NEMAX all im selben Zeitraum: - 66,7 %
-------------
Outperformance Benchmark im selben Zeitraum +120,8 Prozentpunkte
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8. MERGERS & KOOPERATIONEN / CAA, Consors Disc., mediascape
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CAA trennt sich von Auslandstoechtern
Die CAA AG wird sich im Zuge der eingeleiteten Restrukturie-
rungsmassnahmen, die auch das Einfrieren der Mobile-Services-
Aktivitaeten zum Gegenstand haben, noch in diesem Jahr von ihren
Tochtergesellschaften CAA K.K., Tokio, Japan, und CAA Inc.,
Detroit, USA, trennen. Mit der Trennung von den auslaendischen
Tochtergesellschaften sieht die CAA eine wesentliche Verbesse-
rung des Ergebnisses fuer 2002.
Consors Discount-Broker mit neuem Grossaktionaer
Die Consors Discount-Broker AG teilt mit, dass sich mit soforti-
ger Wirkung die Anteilsstruktur an ihrem Grossaktionaer veraen-
dert hat: Die SchmidtBank KgaA, der in Schieflage geratene, bis-
herige Mutterkonzern von Consors, wurde von einer Auffanggesell-
schaft, bestehend aus der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG,
der Commerzbank AG, der Deutschen Bank AG, der Dresdner Bank AG
sowie der Bayerischen Landesbank-Girozentrale uebernommen. Die
Geschaefte der Consors Discount-Broker AG laufen uneinge-
schraenkt und unabhaengig wie bisher weiter.
mediascape uebernimmt Geschaeft von Tecnet
Die Hamburger mediascape communications AG uebernimmt das opera-
tive Geschaeft der Tecnet GmbH, einer 100prozentigen Tochter der
Winstar GmbH, im Rahmen eines Asset Deals. Die Tecnet ist ein
Duesseldorfer Internet Service Provider mit einem Jahresumsatz
von rund einer Million DM.
Mit dieser Uebernahme baut mediascape seine lokale Praesenz in
Duesseldorf und im Ruhrgebiet den Angaben zufolge weiter aus und
gewinnt wichtige Geschaeftsbeziehungen hinzu.
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9. ERGEBNISSE & PROGNOSEN / Plambeck, MIS, PSI, Euromicron ...
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SoftM weiterhin auf Wachstumskurs
SoftM weiterhin auf Wachstumskurs - Bericht zum 3. Quartal 2001:
36 Prozent Umsatzsteigerung auf 76,4 Mio DM (Vj. 56,3 Mio DM)
nach neun Monaten - Verbesserung des operativen Ergebnisses
(EBITDA) um 193 Prozent auf 5,9 Mio DM (Vj. 1,5 Mio DM) - Ergeb-
nis der gewoehnlichen Geschaeftstaetigkeit (EBT) verbessert sich
auf 0,3 Mio DM (Vj. -3,2 Mio DM).
SoftM hat damit die eigenen Erwartungen deutlich uebertroffen.
Umsatz- und Ergebniswachstum sind das Ergebnis eines anhaltend
starken organischen Wachstums. Vor diesem Hintergrund hat SoftM
die Planzahlen erhoeht: Beim Umsatz werden fuer das Geschaefts-
jahr 2001 nun 103 Mio DM (bisher 95,0 Mio DM) und beim EBT
1,0 Mio DM (bisher 0,5 Mio DM) erwartet.
Plambeck Neue Energien mit Wachstum auf hohem Niveau
In den ersten neun Monaten des Jahres 2001 (1. Januar bis 30.
September) erhoehte sich die Gesamtleistung im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um 148 Prozent auf 199,3 Mio DM (Vergleichs-
zeitraum 2000: 80,3 Mio DM). Damit ist die im Jahr 2000 erzielte
Gesamtleistung (190,3 Mio DM) bereits uebertroffen worden.
Das Ergebnis vor Steuern betraegt fuer die ersten neun Monate
des laufenden Jahres 16 Mio DM (2000: 3,4 Mio DM), obwohl dabei
bereits die planmaessige Abschreibung auf den Firmenwert der im
vergangenen Jahr uebernommenen "Norderland Nature Energy AG"
nach IAS in Hoehe von 6,2 Mio DM beruecksichtigt ist. Daraus
ergibt sich nach dem dritten Quartal ein EBITDA von 19,3 Mio DM
im Vergleich zu 2,6 Mio DM in 2000. Das Wachstum setzt sich auch
im letzten Quartal fort.
MatchNet mit Rekordumsatz und Nettogewinn
Matchnet plc (WKN 930129) vermeldete fuer das 3. Quartal 2001
einen substantiellen Anstieg bei Umsatz und Ertrag. Der Umsatz
im dritten Quartal 2001 betrug 3.382.529 Euro im Vergleich zu
1.323.773 Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies ent-
spricht einer Steigerung von 156 Prozent. Der Umsatz der ersten
neun Monate 2001 betrug 8.170.225 Euro im Vergleich zu 2.993.637
Euro in den ersten drei Quartalen des Geschaeftsjahres 2000,
eine Steigerung von 173 Prozent. Im 3. Quartal 2001 betrug das
EBITDA 934.575 Euro. Im Berichtsquartal wurde erstmalig ein
Nettogewinn in Hoehe von 412.605 Euro ausgewiesen.
Das Management erwartet weiterhin, die im Mai 2001 prognosti-
zierten Umsatz- und Ertragszahlen fuer 2001 zu uebertreffen.
Aufgrund der positiven Entwicklung und der erfolgreichen Ueber-
nahme des deutschen Konkurrenten Flirtmaschine.de ueberdenkt das
Management den Angaben zufolge zur Zeit die fuer das Jahr 2002
gemachten Prognosen.
MIS AG: Umsatz und Ergebnis 9 Monate ueber Vorjahr
Der Anbieter von Business-Intelligence-Loesungen erzielte einen
nach IAS bilanzierten Konzernumsatz in Hoehe von 47,50 Mio Euro
nach 33,79 Mio Euro im identischen Vorjahreszeitraum. Dies ent-
spricht einem Umsatzplus von 41 Prozent. Im dritten Quartal 2001
betrug der Umsatz 14,98 Mio Euro und lag um 29 Prozent ueber dem
des Vorjahresquartals (11,62 Mio Euro).
Aufgrund einer Vielzahl von Massnahmen zur Kostensenkung ver-
besserte sich das um Einmalaufwendungen bereinigte Ergebnis vor
Steuern, Zinsen und Abschreibungen auf Firmenwerte (EBITA) in
den ersten neun Monaten 2001 von -3,43 Mio Euro im Vorjahr auf
1,98 Mio Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie betraegt -1,00
Euro. Im dritten Quartal betrug das Ergebnis vor Steuern, Zinsen
und Abschreibungen auf Firmenwerte (EBITA) -0,25 Mio Euro im
Vergleich zu -2,45 Mio Euro im Vorjahr.
Auch wenn weiterhin mit einer gewissen Abflachung des Wachstums
zu rechnen ist, erwartet der Vorstand fuer das Gesamtjahr 2001
weiterhin ein ausgeglichenes Ergebnis vor Steuern, Zinsen,
Abschreibungen auf Firmenwerte und Einmalaufwendungen (EBITA).
In 2002 will die MIS AG profitabel sein.
PSI steigert Umsatz in den ersten neun Monaten um 20,6 %
Die PSI hat den Konzernumsatz in den ersten neun Monaten 2001
gegenueber dem Vorjahreszeitraum um 20,6 % auf 121,2 Mio Euro
gesteigert (2000: 100,5 Mio Euro). Das operative Ergebnis vor
Firmenwert- und ausserplanmaessigen Abschreibungen lag mit
3,4 Mio Euro auf dem Vorjahresniveau. Das Konzernergebnis nach
Steuern und Minderheitenanteilen verbesserte sich um 2,7 Mio
Euro auf -1,2 Mio Euro (2000: -3,9 Mio Euro).
Eindeutige Prioritaet vor Umsatzwachstum hat dabei den Angaben
zufolge die Steigerung der Ertragskraft. Der hohe Auftragsbe-
stand gibt PSI die Moeglichkeit, dieses Ziel in den naechsten
Quartalen zu erreichen.
9-Monatsbericht 2001: euromicron AG erreicht Ziele
In den ersten neun Monaten konnte der Umsatz um 5,7 Prozent auf
130,5 Mio Euro gegenueber dem Vorjahr gesteigert werden. Das
Ergebnis (EBT) wurde um 107,3 Prozent auf 11,4 Mio Euro (Vj.:
5,5 Mio Euro) gesteigert und liegt deutlich ueber Plan. Das EBIT
wurde um 73,4 Prozent auf 13,7 Mio Euro gesteigert. Das Ergebnis
je Aktie (EPS) stellte sich entsprechend auf 1,25 Euro (Vj.:
0,45 Euro) ein.
Euromicron erwartet auch im vierten Quartal des laufenden Ge-
schaeftsjahres eine solide und kontinuierliche Entwicklung von
Umsatz und Ergebnis und will die Zielsetzung zum Jahresende
erfuellen.
Nemetschek AG mit signifikanten Abschreibungen
Um angesichts des anhaltend rezessiven Umfelds in der deutschen
Bauwirtschaft strenge kaufmaennische Vorsicht walten zu lassen
und um die gesunkenen Marktwerte fuer Software-Unternehmen zu
beruecksichtigen, korrigierte der Vorstand die Beteiligungsan-
saetze mehrerer Konzerngesellschaften nach unten. Dies fuehrte
zu einer einmaligen, nicht liquiditaetswirksamen Abschreibung
von Firmenwerten in Hoehe von 69,5 Mio DM.
Die Konzernumsatzerloese fuer die ersten 9 Monate 2001 konnten
auf 182,2 Mio DM (Vorjahreszeitraum: 180,5 Mio DM) leicht ver-
bessert werden. Das Konzernbetriebsergebnis (EBIT) belief sich
ohne die Sonderwertberichtigungen auf -0,6 Mio DM (Vorjahr:
6,1 Mio DM). Inklusive der Sonderwertberichtigungen betrug das
EBIT -59,7 Mio DM.
ONVISTA: 9-Monats-Umsatz: +96 %, Ergebnislage in Q3 verbessert
Die OnVista AG (DE0005461602) erwirtschaftete in den ersten neun
Monaten 2001 einen Konzernumsatz von 9,17 Mio Euro. Damit hat
das Unternehmen seine Erloese im Vergleich zum entsprechenden
Vorjahreszeitraum (4,68 Mio Euro) nahezu verdoppelt (+96 %).
Das Konzernergebnis nach Steuern lag in Q3/2001 bei -0,96 Mio
Euro (Q3/2000: 0,20 Mio Euro). Damit konnte OnVista den Fehl-
betrag im Vergleich zum Vorquartal (Q2/2001: -5,38 Mio Euro)
deutlich reduzieren.
Der Vorstand bestaetigt seine Jahresprognose und erwartet fuer
das Gesamtjahr 2001 einen Konzernumsatz von rund 13 Mio Euro
(2000: 8,24 Mio Euro) und einen Fehlbetrag von rund 7 Mio Euro
(Ergebnis 2000: 0,31 Mio Euro). In 2002 soll die Gewinnzone
wieder erreicht werden.
MME Me, Myself & Eye, 3. Quartal
Im Zuge des Restrukturierungsprogramms hat sich die MME AG mit
Abschluss des 3. Quartals von saemtlichen verlustbringenden
Aktivitaeten getrennt. Insgesamt wurde nach neun Monaten ein
Umsatz von 52,8 Mio DM (VJ: 35,3 Mio DM) erzielt. Das Ergebnis
vor Zinsen und Steuern (EBIT) belaeuft sich auf -10,3 Mio DM
(VJ: -1,1 Mio DM). Das Konzernergebnis (EAT) betraegt -5,9 Mio
DM (VJ: -0,6 Mio DM). Unter Zugrundelegung von 7,65 Mio Aktien
betraegt das Ergebnis/Aktie -0,77 DM (VJ: -1,11 DM).
Aufgrund des straffen Kostenmanagements und der Umsetzung des
Restrukturierungsprogramms wurde im 3. Quartal wieder ein po-
sitiver Cash Flow von 3,6 Mio DM erzielt, die liquiden Mittel
erhoehten sich auf 16,2 Mio DM. Fuer das 4. Quartal werden ein
im Vergleich zum dritten Quartal erhoehter Umsatz und ein aus-
geglichenes Ergebnis erwartet.
IBS AG setzt Wachstumstrend fort
Obwohl die oekonomischen Umstaende schwieriger geworden sind,
gelang es der IBS, ihren Wachstumstrend der vergangenen Jahre
auch im 3. Quartal 2001 fortzusetzen. Der Umsatz in den ersten
neun Monaten konnte um rund 80 % auf 22,75 Mio Euro gesteigert
werden. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg sogar um ueber 500 %
von 0,25 Mio Euro im Vorjahr auf 1,51 Mio Euro (nach Goodwill-
Abschreibungen in Hoehe von 0,34 Mio Euro).
Der positive Geschaeftsverlauf wird sich den Angaben zufolge aus
derzeitiger Sicht auch im vierten Quartal und damit im Gesamt-
jahr fortsetzen. Die fuer das Geschaeftsjahr prognostizierten
Ziele sollten damit erreicht werden.
Silicon Sensor erreicht auf Jahresbasis Breakeven
Silicon Sensor hat auf Jahresbasis den Breakeven erreicht. Im
dritten Quartal 2001 wurde ein positives Konzernergebnis nach
Zinsen und Steuern in Hoehe von 150 TEuro erzielt. Das ent-
spricht einem Ergebnis je Aktie von 0,08 Euro und einer Ver-
besserung gegenueber dem Vorjahresquartal um 485 TEuro.
In den ersten neun Monaten des Geschaeftsjahres stieg der
Konzernueberschuss nach Zinsen und Steuern um 1.080 TEuro auf
18 TEuro gegenueber einem Verlust von 1.062 TEuro im Vergleichs-
zeitraum 2000. Der Auftragsbestand wuchs um 174 % von 3,68 Mio
Euro auf 10,08 Mio Euro.
Der Vorstand erwartet im vierten Quartal 2001 ein unvermindertes
Wachstum des Konzerns. Die Gewinnerwartungen pro Aktie wurden
fuer das gesamte Geschaeftsjahr 2001 erst am 23.08.01 auf etwa
0,15 Euro angehoben. 2002 soll der Gewinn je Aktie auf etwa
0,50 Euro steigen.
Kleindienst Datentechnik verbessert Ergebnis im 3. Quartal
Die Kleindienst Datentechnik AG hat in den Monaten Januar bis
September den Konzernumsatz um 4,7 % auf 50,2 Mio Euro (Vorjahr:
47,9 Mio Euro) und das Betriebsergebnis vor Abschreibungen auf
-0,3 Mio Euro (Vorjahr: -3,1 Mio Euro) gesteigert. Zu dieser
positiven Entwicklung hat insbesondere das dritte Quartal bei-
getragen, in dem der Konzern ein Betriebsergebnis vor Abschrei-
bungen von +2,3 Mio Euro (Vorjahr: +0,3 Mio Euro) erzielt hat.
Gleichzeitig wurden im dritten Quartal die Nettobankverbindlich-
keiten um 3,5 Mio Euro auf 18,2 Mio Euro reduziert.
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10. NACHRICHTEN & RESEARCH / WEB.DE, Helkon Media, Heyde Soft.
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WEB.DE setzt Kostensenkungsprogramm um, WKN: 529650
"Bedauerlicherweise sind aufgrund des schwachen Marktumfelds, wie
schon in der Q3-Berichterstattung befuerchtet, die letzten Wochen
im Bereich Online-Werbung und eCommerce eher enttaeuschend ver-
laufen", sagt Matthias Greve, Vorstandsvorsitzender der WEB.DE
AG. Mit sofortiger Wirkung wird sich die WEB.DE AG von 73 Festan-
gestellten (306 insgesamt)und von 75 freien Mitarbeitern trennen.
Der Vorstand wird ebenfalls verkleinert.
Durch die Aufwendungen fuer das Kostensenkungsprogramm und der
Firmenwertabschreibungen fuer Workways werden Einmalaufwendungen
das Ergebnis in Q4/2001 deutlich belasten. WEB.DE verfuegt noch
ueber fluessige Mittel in Hoehe von 120 Mio Euro.
Helkon Media AG, WKN: 608050
Im Rahmen einer langfristig geplanten Kooperation hat Helkon ein
erstes Paket mit 12 Erst- und Zweitlizenzen an die ARD verkauft.
Markus R. Reischl: "Dieser Deal unterstreicht Helkons partner-
schaftliche Position als zuverlaessiger Content-Provider sowohl
der oeffentlich-rechtlichen als auch der privaten TV-Sender. Ein
Erfolg, der nun zum wiederholten Mal die Treffsicherheit unserer
Strategie unter Beweis stellt und damit zu einem raschen Ausbau
unserer Marktposition beitraegt."
Heyde gewinnt weitere Investoren und erhaelt zusaetzliches Kapital,
WKN: 602670
Vorstand und Aufsichtsrat der Heyde AG haben eine Kapitalerhoe-
hung von 4,1 Millionen Stueck Aktien aus dem genehmigten Kapital
beschlossen. Die Stuecke werden nahe am aktuellen Boersenkurs
bei mehreren institutionellen Investoren plaziert. Mit der
Durchfuehrung wurde die Gontard & Metallbank AG betraut. Die
Heyde AG vollzieht mit dieser Kapitalmassnahme einen bereits
angekuendigten Schritt und verschafft sich weiteren Handlungs-
spielraum fuer die Fortsetzung der Neuausrichtung.
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11. ANALYSEN / NEMAX - Ratings renommierter Institute
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Die Liste ist alphabetisch sortiert, damit Sie Ihre Favoriten
schnell auffinden koennen. Analysen ab 01.11. beruecksichtigt.
TITEL RATING INSTITUT DATUM
3U Telekommunikation uebergewichten BW Bank 19.11.
Aixtron "outperform" Hornblower Fischer 19.11.
Aixtron neutral Helaba Trust 15.11.
Antwerpes kaufen AC Research 15.11.
AT&S neutral Erste Bank 16.11.
Biotissue Downgrade DZ BANK 15.11.
Carrier1 "no rating" Merrill Lynch 15.11.
ce Consumer Rating bestaetigt Bankhaus Metzler 15.11.
ce Consumer Upgrade LB Baden-Wuert. 19.11.
CENIT neutral BW Bank 16.11.
CEYONIQ "buy" Dresd. Klein. Was. 16.11.
co.don neutral BW Bank 19.11.
comdirect bank "outperform" WestLB Panmure 16.11.
comdirect bank "reduce" Dresd. Klein. Was. 16.11.
comdirect bank Ratingueberpruef. Bankges. Berlin 16.11.
comdirect bank halten ABN Amro 19.11.
comdirect bank Ratingueberpruef. M. M. Warburg & CO 16.11.
ComputerLinks "marketperformer" Concord Effekten 15.11.
ConSors akkumulieren LB Baden-Wuert. 15.11.
Constantin Film halten Consors Capital 15.11.
Constantin Film halten ABN Amro 15.11.
Cybernet meiden AC Research 16.11.
Cybio Underperformer Concord Effekten 16.11.
DICOM Group "buy" Dresd. Klein. Was. 15.11.
Direkt Anlage Bank "outperform" WestLB Panmure 15.11.
Direkt Anlage Bank Outperformer Concord Effekten 16.11.
Energiekontor "buy" Bear Stearns 15.11.
Energiekontor "buy" M. M. Warburg & CO 15.11.
Evotec uebergewichten Helaba Trust 19.11.
GFT Technologies kaufen LB Baden-Wuert. 15.11.
GFT Technologies Underperformer Concord Effekten 16.11.
IBS kaufen Consors Capital 16.11.
IM Intermedia kaufen ABN Amro 19.11.
Internationalmedia "strong buy" Morg. St. D. Witt. 15.11.
Internationalmedia aussichtsreich AC Research 16.11.
Internationalmedia halten Consors Capital 16.11.
Internationalmedia Outperformer Concord Effekten 16.11.
Internationalmedia uebergewichten Helaba Trust 16.11.
Intershop "underperform" HypoVereinsbank 19.11.
itelligence "buy" Dresd. Klein. Was. 19.11.
itelligence Upgrade auf "buy" Dresd. Klein. Was. 16.11.
Kontron "buy" Dresd. Klein. Was. 16.11.
LINOS Ersteinst. reduce Dresd. Klein. Was. 19.11.
Medion "buy" Dresd. Klein. Was. 19.11.
MIS kaufen AC Research 19.11.
MobilCom Downgrade halten Consors Capital 15.11.
Muehlbauer "buy" Cred. S. Fst Bost. 15.11.
Paragon kaufen AC Research 16.11.
Phenomedia "buy" Dresd. Klein. Was. 15.11.
Pixelpark "reduce" Dresd. Klein. Was. 19.11.
Plambeck kaufen AC Research 19.11.
Plambeck mit Kurspotential Hamburgische LB 15.11.
Senator unbestr. erfolgr. Helaba Trust 15.11.
Singulus Kursziel erhoeht Commerzbank 19.11.
sunways verkaufen LB Baden-Wuert. 15.11.
SUESS MicroTec "hold" Dresd. Klein. Was. 15.11.
SUESS MicroTec akkumulieren LB Baden-Wuert. 15.11.
SUESS Microtec kaufen ABN Amro 15.11.
Thiel Logistik "outperform" Bank Leu 16.11.
Thiel Logistik "outperform" Hornblower Fischer 16.11.
Thiel Logistik "outperform" Sal. Oppenheim 15.11.
Thiel Logistik "strong buy" SEB 15.11.
Thiel Logistik Downgrade Concord Effekten 15.11.
Thiel Logistik kaufen AC Research 15.11.
Thiel Logistik kaufen LRP 15.11.
Thiel Logistik uebergewichten Helaba Trust 16.11.
UMS kaufen LB Baden-Wuert. 19.11.
W.O.M. Outperformer Hornblower Fischer 15.11.
Winter Outperformer WGZ-Bank 16.11.
Alle Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit.
Quellen: Aktiencheck, Institute, eigene, DPA, VWD
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12. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, Tradingtermine
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DIENSTAG, 20. November
Grossbritannien - Fruehindikatoren
Frankreich - Leistungsbilanz
Italien - Auftrageingaenge in Industrie
Italien - Verbrauchepreisindex
USA - Fruehindikatoren
USA - Handelsbilanz
Allgeier Computer AG - 3. Quartal
antwerpes AG - 3. Quartal
Augusta Technologie AG - 3. Quartal
CyBio AG - 3. Quartal
CYCOS AG - Analystenkonferenz
Das Werk AG - 3. Quartal
digital advertising AG - 2. Quartal
EPCOS AG - Veroeffentl. Jahresbericht
FOCUS Digital AG - 3. Quartal
Fortec Elektr. Vertriebs AG - 3. Quartal
IBS AG engin., consult., softw. - 3. Quartal
itelligence AG - 3. Quartal
IVG Holding AG - Pressekonferenz
KARSTADT QUELLE AG - 3. Quartal
Kleindienst Datentechnik AG - 3. Quartal
Lintec Computer AG - 3. Quartal
Microlog Logistics AG - 3. Quartal
On Track Innovations (OTI) Inc. - 3. Quartal, Telefonkonferenz
ORBIS AG - 3. Quartal
Pixelpark AG - 3. Quartal
Silicon Sensor International AG - 3. Quartal
SUNWAYS AG - 3. Quartal
teamwork inform. management AG - Hauptversammlung
MITTWOCH, 21. November
Deutschland - IFO-Geschaeftsklimaindex
Frankreich - Konsumentenkredite
USA - University of Michigan
Verbrauchervertrauensindex
Deutsche Entertainment AG - 3. Quartal
e.multi Digitale Dienste AG - 3. Quartal
IFCO Systems N.V. - 3. Quartal, Telefonkonferenz
MAN AG - 3. Quartal
NorCom Information Technol. AG - 3. Quartal
Procon MultiMedia AG - Analystenkonferenz
UTIMACO Safeware AG - Hauptversammlung
DONNERSTAG, 22. November
Deutschland - Bruttoinlandsprodukt Q3
EU - Sitzung des EZB-Rats
Frankreich - Verbraucherpreisindex Oktober
Grossbritannien - Bruttoinlandsprodukt Q3
Italien - Geschaeftsklimaindex
Italien - Handelsbilanz EU (Sept.) und
nicht EU (Okt.) Laender
Niederlande - Verbrauchervertrauensindex
November
USA - Feiertag
4MBO Internat. Electronic AG - 3. Quartal
Argyrakis Dein System - ADS AG - 3. Quartal
BHF-Bank AG - Herbstpressekonferenz
biolitec AG - 1. Quartal
CEYONIQ AG - 3. Quartal
Easy Software AG - 3. Quartal
ELSA AG - 3. Quartal
Hunzinger Information AG - 3. Quartal
MediGene AG - 3. Quartal
plenum AG - 3. Quartal
RWE AG - 3. Quartal
FREITAG, 23. November
EWU - Leistungsbilanz
Frankreich - Bruttoinlandsprodukt Q3
Japan - Boerse Tokio geschlossen
curasan AG - 3. Quartal
fluxx.com - 3. Quartal
MWG Biotech AG - 3. Quartal
TelDaFax AG - 3. Quartal
Teleplan International N.V. - 3. Quartal
update.com Software AG - 3. Quartal
MONTAG, 26. November
Kinowelt Medien AG - 3. Quartal
Advanced Photonics Technol. AG - 3. Quartal
MANIA Technologie AG - 3. Quartal
Adori AG - Bilanzpressekonferenz
Keine Garantie auf Angaben / kein Anspruch auf Vollstaendigkeit.
__________________________________________________
13. DISCLAIMER / Haftungsausschluss und Risikohinweise
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besondere gilt dies fuer Leser, die das Depot nachbilden. So
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duellen oder allgemeinen Nachbildung dar. Die Redaktion bezieht
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Newslettern oder anderweitig damit im Zusammenhang stehenden
Informationen begruenden somit keinerlei Haftungsobligo.
Ausdruecklich weisen wir auf die im Wertpapiergeschaeft immer
vorhandenen erheblichen Risiken hin. Aktieninvestitionen sowie
Optionsscheingeschaefte, der Handel mit derivativen Finanzpro-
dukten als auch Anlagen in Investmentfonds beinhalten das Risiko
enormer Wertverluste. Insbesondere gilt dies auch im Zusammen-
hang mit dem boerslichen und vorboerslichen Handel von Neuemis-
sionen und speziell bei Anlagen in nicht boersennotierte Unter-
nehmen, wie dies bei Venture Capital-Anlagen der Fall ist. Ein
Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann dabei keineswegs
ausgeschlossen werden. Eigenverantwortliche Anlageentscheidungen
im Wertpapiergeschaeft darf der Anleger nur bei eingehender
Kenntnis der Materie in Erwaegung ziehen, in jedem Falle aber
ist die Inanspruchnahme einer persoenlichen Beratung der Haus-
und/oder Depotbank unbedingt zu empfehlen.
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patzi
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