Neuer Markt Newsletter 21

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Passende Knock-Outs auf Gold

Strategie Hebel
Steigender Gold-Kurs 5,00 10,01 15,01
Fallender Gold-Kurs 5,00 9,96 15,03
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VG6ZKS1 , DE000VH12ZN1 , DE000VH33R81 , DE000VY2GLL1 , DE000VY71343 , DE000VY8FJ80 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Neuer Markt Newsletter 21

 
21.11.01 08:16
I N H A L T

MARKTUMFELD

 1. EDITORIAL / Rekordstand Musterdepot, Strategie
 2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Welt-Indizes
 3. MARKTSENTIMENT * BOERSENAUSBLICK * KONJUNKTURAUSSICHTEN

HANDELSANREGUNGEN & RESEARCH

 4. IPC ARCHTEC / Verdopplungspotential mit steigendem Profit
 5. DEAG / Fundamentalbewertung ist weiterhin sehr guenstig
 6. CONSORS / Ist Consors nun ein Kauf oder gerade nicht?

MUSTERDEPOT & AKTUELLES

 7. AKTIENSERVICE-MUSTERDEPOT 2001 / Entwicklung, Neuaufnahmen
 8. MERGERS & KOOPERATIONEN / CAA, Consors Disc., mediascape
 9. ERGEBNISSE & PROGNOSEN / Plambeck, MIS, PSI, Euromicron ...
10. NACHRICHTEN & RESEARCH / WEB.DE, Helkon Media, Heyde Soft.

RUBRIKEN & HINWEISE

11. ANALYSEN / NEMAX - Ratings renommierter Institute
12. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, Tradingtermine
13. DISCLAIMER/ Haftungsausschluss und Risikohinweise
14. HINWEISE zu den Newslettern von Aktienservice.de

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 1. EDITORIAL / Rekordstand Musterdepot, Strategie
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 Liebe Leserinnen und Leser,

 unser Musterdepot, das wir seit September 1999 fuehren, hat mit
 Stand vom Montagabend mit +62 % seinen historischen Hoechststand
 erreicht. Im gleichen Zeitraum verlor der Neue Markt ueber 60 %.
 Selbst im laufenden Jahr, in dem der Neue Markt von einem Crash
 heimgesucht wurde, verbuchte unser Musterdepot einen Gewinn von
 bislang 14 %. Im gleichen Zeitraum gab der Neue Markt mehr als
 56 % ab.

 Wie bereits erwaehnt gehen wir davon aus, dass der Neue Markt
 bis Fruehjahr 2002 Luft bis 2.000 Punkte hat. In Anbetracht des
 Nemax-all-Hoechststandes von ueber 8.583 Punkten besteht ueber
 alle Betrachtungszeitraeume hinweg in jedem Fall wesentlich mehr
 Aufwaerts- als Abwaertspotential.

 Auch in Zukunft wollen wir unser Musterdepot chancenorientiert,
 aber dennoch risikooptimiert fuehren. Der Erfolg unseres Muster-
 depots zeigt, dass Fundamental-Indikation auch oder gerade am
 Neuen Markt keineswegs so unwichtig ist, wie oftmals behauptet.
 Bereits Warren Buffet, der Inbegriff des valueorientierten In-
 vestmentstils, sagte, dass Growth und Value an der Huefte zu-
 sammengewachsen sind.

 Eigenverantwortlich agierende Anleger muessen verstehen, dass
 Fundamentalbewertung, Marktposition, Produktpipeline und Peer-
 Group-Vergleichsbewertung wichtiger sind als Charttechnik - bei
 der Justierung der richtigen Ein- und Ausstiegspunkte ist die
 Charttechnik dagegen durchaus hilfreich - oder Trenddynamik.


 Und nun wuenschen wir Ihnen viel Spass beim Lesen der aktuellen
 Ausgabe des Neuer-Markt-Newsletters.

 Herzlichst, Ihre Redaktion von Aktienservice.de.

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 2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Welt-Indizes
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Index (15:00)  19.11.  % Vorwoche  12-M.hoch   % AT-Hoch   % 2001

DJIA           9.976    +2,76 %    11.350     -15,0 %    - 7,5 %
NASDAQ         1.934    +2,56 %     3.208     -62,4 %    -21,9 %
DAX 30         5.155    +4,23 %     6.976     -36,2 %    -19,4 %
NEMAX ALL      1.247   +13,35 %     3.825     -85,5 %    -54,5 %
EUROSTOXX 50   3.795    +2,74 %     5.058     -31,2 %    -20,7 %

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 3. MARKTSENTIMENT * BOERSENAUSBLICK * KONJUNKTURAUSSICHTEN
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 DISPOSITION

 Weiterhin empfehlen wir aus langfristiger Sicht den Ausbau stra-
 tegischer Positionen bei fundamental attraktiv bewerteten und gut
 am Markt positionierten BlueChips, wobei wir nun langsam auch zur
 gezielten Wahrnehmung von Marktchancen die Beimischung kleinerer,
 aber interessanter und unterbewerteter Nebenwerte empfehlen, wie
 es sie am Neuen Markt zu Dutzenden gibt.

 Wie bereits erwaehnt gehen wir davon aus, dass der Neue Markt bis
 Fruehjahr 2002 Luft bis 2.000 Punkte hat - in Anbetracht des Ne-
 max-all-Hoechststandes von ueber 8.583 Punkten besteht ueber alle
 Betrachtungszeitraeume hinweg in jedem Fall wesentlich mehr Auf-
 waerts- als Abwaertspotential.

 MARKTBERICHT & SENTIMENT

 Derzeit ist die Stimmung am Aktienmarkt insgesamt, besonderes
 aber am Neuen Markt, stabil optimistisch. Die letzte Woche war
 eine performancestarke Handelswoche, die von guten Nachrichten
 aus Afghanistan und ermutigenden Konjunkturdaten aus den USA flan-
 kiert wurde. Grundsaetzlich hat sich die positive Stimmung der
 letzten Wochen weiter gefestigt.

 Die Aktienmaerkte als klassische Antizipationsmechanismen nehmen
 die Entwicklung der naechsten 9-12 Monate vorweg. Da wir in der
 zweiten Jahreshaelfte 2002 mit dem Beginn eines neuen Positiv-
 Konjunkturzyklusses rechnen, entspricht der aktuelle Aufschwung
 am Aktienmarkt genau diesem Zeitrahmen. Vor diesem Hintergrund
 spielt es kaum eine Rolle, wie die fundamentalen Nachrichten der-
 zeit ausfallen, die schlechtesten Erwartungen sind bereits einge-
 preist.

 Insgesamt hellte sich im Wochenverlauf die Stimmung nach der
 Stuerzung des Taliban-Regimes und der Veroeffentlichung ueberwie-
 gend positiver Konjunkturzahlen merklich auf. So sanken die am
 Donnerstag veroeffentlichten woechentlichen Erstantraege auf Ar-
 beitslosenhilfe ueberraschend um 8.000 auf 444.000, waehrend
 Volkswirte mit einem Anstieg um 40.000 auf 490.000 gerechnet
 hatten.

 Auch der Philadelphia FED Index (Geschaeftstaetigkeit) ist mit
 -20,2 wesentlich besser als erwartet ausgefallen - also auch die-
 ser Fruehindikator - sowie an den Tagen zuvor bspw. die Einzel-
 handelsumsaetze oder am Freitag die Neubaubeginne. Diese Daten
 stellen ein erstes zaghaftes Anzeichen einer bevorstehenden Kon-
 junkturstabilisierung dar.

 AUSBLICK:  Die stark gestiegene Liquiditaet durch die massiven
 Zinssenkungen der US-FED machen sich langsam positiv bemerkbar.
 Daneben ist auch der deutlich gesunkene Oelpreis mit seinem star-
 ken Impact auf die Weltwirtschaft ein willkommenes Signal, dass
 eine bevorstehende Konjunkturstabilisierung untermauert.
 Schliesslich bedingen auch die sehr niedrigen Zinsen Kapital-
 rueckfluesse aus dem Rentenmarkt in die Aktienmaerkte.

 In der kommenden Woche werden wieder bedeutende US-Konjunktur-
 zahlen veroeffentlicht. Insbesondere der am Mittwoch zur Veroef-
 fentlichung anstehende Verbrauchervertrauensindex der Uni Michi-
 gan koennte fuer den weiteren Wochenverlauf entscheidend sein.
 Es folgen die leading indicators bzw. Conference-Board-Ergebni-
 sse. Aufgrund des langen Thanksgiving-Wochenendes in den USA
 konzentrieren sich alle Dispositionen auf die erste Wochenhaelf-
 te, am Donnerstag und Freitag rechnen wir daher auch am Neuen
 Markt mit wenig Bewegung.

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 4. IPC ARCHTEC / Verdopplungspotential mit steigendem Profit
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 In der naechsten Woche praesentiert IPC ARCHTEC die 9-Monats-
 zahlen. Wir erwarten positive Zahlen und empfehlen den Einstieg
 im Vorfeld. Das Unternehmen weist eine starke Gewinndynamik auf
 und ist fundamental substantiell unterbewertet.

 Bei einem von uns erwarteten Umsatzwachstum von knapp 40 % und
 einem EBIT-Zuwachs von 66 % gegenueber dem Vorjahr wird sich auch
 IPC Archtec analog zum groesseren Wettbewerber MEDION in Anbe-
 tracht der weltweiten Konjunkturbaisse unserer Meinung nach als
 sehr konjunkturresistent erweisen.

 Als ausgesprochen positiv erachten wir den Ausstieg des Marke-
 tingdienstleisters aus dem margenschwachen und wettbewerbsinten-
 siven PC-Markt. Statt dessen konzentriert sich das Unternehmen
 nun auf die hochmargigen Bereiche wie Notebooks und Consumer
 Electronics. Gerade hierbei nimmt der Marktanteil der Marketing-
 dienstleister bzw. B-Marken auf Kosten der OEMs deutlich zu, da
 sich diese vorrangig auf Unternehmenskunden konzentrieren.

 Vor diesem Hintergrund halten wir weiterhin an unseren Gewinn-
 prognosen fuer den Titel fest. Auf Basis unserer EPS-Prognosen
 ist der Titel mit einem 01e-KGV von 10 und einem 02e-KGV von 8
 attraktiv bewertet. Im PeerGroup-Vergleich halten wir den Titel
 fuer unterbewertet und auch die PEG-Ratio von 0,3 deutet auf eine
 fundamental guenstige Einstiegsgelegenheit hin.

 IPC Archtec
 WKN: 525280

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 5. DEAG / Fundamentalbewertung ist weiterhin sehr guenstig
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 Zu den Titeln, die am juengsten Aufstieg des Neuen Marktes nicht
 partizipierten, gehoert die DEAG (Deutsche Entertainment AG).
 Dass die Erholungsrallye seit den Septembertiefs nahezu voll-
 staendig an der DEAG-Aktie vorbeiging, hat keine fundamentalen
 Ursachen. Die DEAG ist im deutschsprachigen Raum sowie in
 Grossbritannien einer der fuehrenden Live-Event-Entertainment-
 Anbieter.

 Die juengsten Aktivitaeten des Unternehmens deuten darauf hin,
 dass die fuehrende Position in absehbarer Zeit auch auf weitere
 europaeische Maerkte ausgedehnt werden kann. Die im Wettbewerbs-
 vergleich hohe Rentabilitaet sowie der Umstand, dass die DEAG
 ihre Planungen stets erfuellte, laesst im besonderen auf ein
 kompetentes Finanzcontrolling schliessen.

 Fielen die bisherigen Zahlen der ersten drei Quartale erfreulich
 aus, ist das vierte Quartal traditionsgemaess das beste, so dass
 wir die Gesamtjahresplanung mit einem Umsatz von 350 Mio Euro
 bei einem EBIT von 12 Mio Euro plus fuer erreichbar halten.

 Angesichts der Tatsache, dass die DEAG ihre Planzahlen seit IPO
 stets erfuellt hat sowie hinsichtlich der europaweit prosperie-
 renden Marktposition des Unternehmens und der guenstigen Fun-
 damentalbewertung (01e-KGV 12, 02e-KGV 10, wobei wir in 2002
 erstmals die Zahlung einer Dividende ueber 0,12 Euro erwarten),
 raten wir unter der Massgabe adaequater Limittechnik weiterhin
 zum strategisch motivierten Kauf.

 DEAG Deutsche Entertainment AG
 WKN: 551390

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 6. CONSORS / Ist Consors nun ein Kauf oder gerade nicht?
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 Nachdem die in schwere Schieflage geratene SchmidtBank, die
 Muttergesellschaft der CONSORS DISCOUNT-BROKER AG, durch eine
 von Commerzbank, Deutsche Bank, Dresdner Bank und u.a. Hypo-
 vereinsbank gegruendete Auffanggesellschaft uebernommen und so
 vor dem wirtschaftlichen Konkurs bewahrt wurde, erscheint die
 Zukunft der Broker-Tochter Consors noch ungewisser als zuvor.

 Wir gehen davon aus, dass die SchmidtBank innerhalb der naech-
 sten ein bis drei Jahre abgewickelt werden wird, da die Wettbe-
 werbsfaehigkeit der Privatbank mit 130jaehriger Tradition kaum
 mehr herzustellen ist. Consors muss somit verkauft werden, denn
 die Auffanggesellschaft ist auf Cash angewiesen. Daneben ist
 durch die veraenderte Aktionaersstruktur die Unabhaengigkeit
 von Consors vorbei.

 Nun stellt sich die Frage, wer Consors ganz oder teilweise
 uebernehmen wird. Diese Frage ist jedoch keineswegs so leicht
 zu beantworten, wie es zunaechst erscheinen mag. So sind die
 genannten vier deutschen Privatbanken zunaechst intensiv damit
 beschaeftigt, die Verluste ihrer eigenen Direktbanktoechter zu
 reduzieren. Hier wird das Geschaeft jedoch eher zurueckgefahren
 als ausgeweitet.

 Zwar wuerde eine Uebernahme von Consors durch bspw. die Com-
 direct durchaus Sinn machen, da beide Institute dann mit mehr
 als einer Million Kunden am deutschen Markt eine absolute Vor-
 machtsstellung innehaetten, das Problem der Rentabilitaet waere
 hiermit jedoch keineswegs geloest - im Gegenteil:

 So gelang es der Comdirect mit Vorlage der juengsten Quartals-
 zahlen, den Verlust deutlich abzubauen. Doch waehrend die Renta-
 bilitaet bei Comdirect in direkter Reichweite liegt, arbeitet
 Consors weiter hochdefizitaer. Hierbei ist zu bezweifeln, ob der
 erhebliche Rentabilitaetsrueckschritt bei Uebernahme von Consors
 in die Restrukturierungsplaene der Comdirect-Mutter Commerzbank
 passt.

 Waehrend die Consors-Unternehmenskultur in krassem Gegensatz zur
 DAB-Philosophie steht und die DAB im uebrigen mit einer gewissen
 Wahrscheinlichkeit wieder in die HVB reintegriert werden wird,
 koennte die Postbank durchaus ernstzunehmendes Interesse an
 Consors haben, genauso wie die Allianz, die derzeit noch viele
 ihrer Kunden bei Brokerage-Dienstleistungen der Konkurrenz
 ueberlassen muss.

 Dabei gilt es zwei grundsaetzliche Strategien der Banken zu
 beruecksichtigen: Derzeit laesst sich mit reinen Brokerage-
 Dienstleistungen kaum Geld verdienen, und auch in Zukunft werden
 sich die Verdienstmoeglichkeiten in diesem Bereich aufgrund des
 weiterhin hochkompetitiven Wettbewerbs sehr in Grenzen halten.
 Insgesamt ist das Retailgeschaeft fuer die Banken recht un-
 attraktiv geworden.

 Vor diesem Hintergrund geht es den grossen Finanzdienstleistern,
 Allfinanzkonzernen oder Banken eher darum, den Kundenverlust zu
 vermeiden, der sich einstellt, wenn derartige Services im eige-
 nen Hause nicht oder nur wenig professionell angeboten werden
 koennen.

 Eine langfristig andere Option ist es, das Migrationspotential
 der nicht aus dem eigenen Hause stammenden Online-Broking-Kunden
 zu weiteren, eigenen Bankprodukten auszuschoepfen. Die Entwick-
 lung in den USA und die bisherigen Bemuehungen der deutschen
 Direktbanken haben jedoch deutlich gezeigt, dass sich aus einem
 Discountbroker kein Bauchladen fuer Finanzprodukte machen
 laesst.

 Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass keine der grossen
 deutschen Finanzinstitute hinsichtlich Consors zwingenden Hand-
 lungsbedarf aufweist. Die Uebernahme des reinen Consors-Kunden-
 stammes verspricht wesentlich mehr Ertragspotential und verur-
 sacht kaum Integrationskosten. Aus unserer Sicht gewinnt derzeit
 bspw. die Comdirect mehr, wenn sie wartet, bis Consors aufgrund
 der Verluste stets mehr ins Hintertreffen geraet, und sie in der
 Zwischenzeit mit geschicktem Marketing moeglichst viele voellig
 verunsicherte Consors-Kunden abzuwerben versucht.

 Bessere Chancen auf eine Uebernahme sehen wir bei auslaendi-
 schen, auf Brokerage-Dienstleistungen spezialisierten Anbietern,
 die in Deutschland noch keinen Fuss im Markt haben, wie bspw.
 eTrade, die sich seit einem Monat auf dem deutschen Markt ver-
 sucht.

 Die Gewinnzone bei Consors sehen wir bei Consors erst in 2004,
 bis dahin wird Consors jedoch voraussichtlich, in welcher Form
 auch immer, in einem jetzigen Konkurrenten aufgegangen sein.
 Hierbei stellt sich natuerlich die Frage nach der Bewertung.
 Waehrend der Consors-Kunde mit rund 1.200 Euro bewertet ist,
 sind es bei der wesentlich profitableren Comdirect bereits rund
 3.000 Euro.

 Dabei halten wir die deutschen Discount-Broker im Vergleich zum
 US-Markt ohnehin fuer recht ambitioniert bewertet. So ist die
 E Trade Group mit 3,8 Mio Konten bspw. nur mit knapp 900 Euro je
 Kunde bewertet. Die Anleger stellen sich nun die Frage, ob die
 juengste Panik bei Consors nun zum billigen Einstieg genutzt
 werden sollte.

 Wir glauben nicht, dass auf Basis des aktuellen Kurses fuer die
 Aktie des defizitaeren Discountbrokers ein Aufschlag gezahlt
 werden wird, vorausgesetzt, Consors wird ueberhaupt komplett
 uebernommen. Davon abgesehen sehen wir die Gefahr, dass Wett-
 bewerber zunaechst darauf abzielen, die Ungewissheit der
 Consors-Kunden ueber den Fortbestand des Unternehmens zur
 gezielten Abwerbung von Kunden zu nutzen.

 In Anbetracht dieser geschaeftlichen Erosionsgefahren, der im
 Wettbewerbsvergleich geringen Rentabilitaet und der Ungewissheit
 ueber den Fortbestand des Unternehmens sind wir der Meinung,
 dass Anleger, die aufgrund der Portfoliodiversifikation den
 Discount-Broker-Sektor nicht aussen vor lassen wollen, mit der
 Comdirect-Aktie wesentlich besser bedient sind. Fuer ein stra-
 tegisches Investment halten wir die Consors-Aktie weiterhin fuer
 ungeeignet.

 Wir gehen davon aus, dass die Comdirect Bank von den Problemen
 bei Consors auf verschiedene Weise deutlich profitieren wird.
 Unser Favorit bei den deutschen Online-Brokern bleibt Comdirect.
 Den fairen Wert von Comdirect sehen wir bei 14 Euro.

 Consors Discount-Broker AG
 WKN: 542700

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 7. AKTIENSERVICE-MUSTERDEPOT 2001 / Entwicklung, Neuaufnahmen
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PORTFOLIO

 Wert  Stueck  Kaufkurs  Aktuell  Performance  Stop-L.  Haltezeit
 --------------------------------------------------

 COMROAD        300    5,55    11,29   +103 %     4,00  11. Woche
 SENATOR       1000    2,50     5,03   +101 %     1,90  11. Woche
 QIAGEN         400   13,69    23,15   + 69 %     9,00   8. Woche
 THIEL LOG.     800   17,24    24,49   + 42 %     9,00  15. Woche
 ELECTR. LINE   300   10,00    13,50   + 35 %     7,00  11. Woche
 KONTRON        500   12,85    16,99   + 32 %     6,00  10. Woche
 TELEPLAN       300   15,21    18,80   + 24 %    11,00   4. Woche
 D. LOGISTICS  1200    7,05     8,38   + 19 %     4,00   6. Woche
 MEDION         160   40,00    44,34   + 18 %    20,00  15. Woche
 CDV SOFT.      400   18,25    20,50   + 12 %    10,00  15. Woche
 CE CONSUMER    700    6,64     7,41   + 12 %     2,50  15. Woche
 BRAINPOOL      500    3,55     3,96   + 12 %     3,50  11. Woche
 BB BIOTECH      90   78,50    79,10   + 01 %    45,00  15. Woche
 AIXTRON        250   27,89    27,79    unv.     11,00  15. Woche
 DEAG           400   15,00    11,92   - 20 %     7,00  15. Woche


 LIQUIDITAET:  55.152,80 Euro                        Kurse  XETRA
 DEPOTWERT:   107.276,30 Euro                        MONTAG ABEND
 ----------------------------
 GESAMTWERT:  162.429,10 Euro      (letzte Woche 154.069,80 Euro)


PERFORMANCE-ANALYSIS / BENCHMARKING

 Wertentwicklung MUSTERDEPOT im Jahr 2001:   + 14,1 %
 Performance Benchmark NEMAX all share 01:   - 60,2 %
                                           -------------
 Outperformance Benchmark laufendes Jahr:    + 68,1 Prozentpunkte

 Performance Musterdepot seit Start 2.9.99:  + 62,4 %
 Performance NEMAX all im selben Zeitraum:   - 66,7 %
                                           -------------
 Outperformance Benchmark im selben Zeitraum +120,8 Prozentpunkte

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 8. MERGERS & KOOPERATIONEN / CAA, Consors Disc., mediascape
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CAA trennt sich von Auslandstoechtern

 Die CAA AG wird sich im Zuge der eingeleiteten Restrukturie-
 rungsmassnahmen, die auch das Einfrieren der Mobile-Services-
 Aktivitaeten zum Gegenstand haben, noch in diesem Jahr von ihren
 Tochtergesellschaften CAA K.K., Tokio, Japan, und CAA Inc.,
 Detroit, USA, trennen. Mit der Trennung von den auslaendischen
 Tochtergesellschaften sieht die CAA eine wesentliche Verbesse-
 rung des Ergebnisses fuer 2002.

Consors Discount-Broker mit neuem Grossaktionaer

 Die Consors Discount-Broker AG teilt mit, dass sich mit soforti-
 ger Wirkung die Anteilsstruktur an ihrem Grossaktionaer veraen-
 dert hat: Die SchmidtBank KgaA, der in Schieflage geratene, bis-
 herige Mutterkonzern von Consors, wurde von einer Auffanggesell-
 schaft, bestehend aus der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG,
 der Commerzbank AG, der Deutschen Bank AG, der Dresdner Bank AG
 sowie der Bayerischen Landesbank-Girozentrale uebernommen. Die
 Geschaefte der Consors Discount-Broker AG laufen uneinge-
 schraenkt und unabhaengig wie bisher weiter.

mediascape uebernimmt Geschaeft von Tecnet

 Die Hamburger mediascape communications AG uebernimmt das opera-
 tive Geschaeft der Tecnet GmbH, einer 100prozentigen Tochter der
 Winstar GmbH, im Rahmen eines Asset Deals. Die Tecnet ist ein
 Duesseldorfer Internet Service Provider mit einem Jahresumsatz
 von rund einer Million DM.

 Mit dieser Uebernahme baut mediascape seine lokale Praesenz in
 Duesseldorf und im Ruhrgebiet den Angaben zufolge weiter aus und
 gewinnt wichtige Geschaeftsbeziehungen hinzu.

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 9. ERGEBNISSE & PROGNOSEN / Plambeck, MIS, PSI, Euromicron ...
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SoftM weiterhin auf Wachstumskurs

 SoftM weiterhin auf Wachstumskurs - Bericht zum 3. Quartal 2001:
 36 Prozent Umsatzsteigerung auf 76,4 Mio DM (Vj. 56,3 Mio DM)
 nach neun Monaten - Verbesserung des operativen Ergebnisses
 (EBITDA) um 193 Prozent auf 5,9 Mio DM (Vj. 1,5 Mio DM) - Ergeb-
 nis der gewoehnlichen Geschaeftstaetigkeit (EBT) verbessert sich
 auf 0,3 Mio DM (Vj. -3,2 Mio DM).

 SoftM hat damit die eigenen Erwartungen deutlich uebertroffen.
 Umsatz- und Ergebniswachstum sind das Ergebnis eines anhaltend
 starken organischen Wachstums. Vor diesem Hintergrund hat SoftM
 die Planzahlen erhoeht: Beim Umsatz werden fuer das Geschaefts-
 jahr 2001 nun 103 Mio DM (bisher 95,0 Mio DM) und beim EBT
 1,0 Mio DM (bisher 0,5 Mio DM) erwartet.

Plambeck Neue Energien mit Wachstum auf hohem Niveau

 In den ersten neun Monaten des Jahres 2001 (1. Januar bis 30.
 September) erhoehte sich die Gesamtleistung im Vergleich zum
 Vorjahreszeitraum um 148 Prozent auf 199,3 Mio DM (Vergleichs-
 zeitraum 2000: 80,3 Mio DM). Damit ist die im Jahr 2000 erzielte
 Gesamtleistung (190,3 Mio DM) bereits uebertroffen worden.

 Das Ergebnis vor Steuern betraegt fuer die ersten neun Monate
 des laufenden Jahres 16 Mio DM (2000: 3,4 Mio DM), obwohl dabei
 bereits die planmaessige Abschreibung auf den Firmenwert der im
 vergangenen Jahr uebernommenen "Norderland Nature Energy AG"
 nach IAS in Hoehe von 6,2 Mio DM beruecksichtigt ist. Daraus
 ergibt sich nach dem dritten Quartal ein EBITDA von 19,3 Mio DM
 im Vergleich zu 2,6 Mio DM in 2000. Das Wachstum setzt sich auch
 im letzten Quartal fort.

MatchNet mit Rekordumsatz und Nettogewinn

 Matchnet plc (WKN 930129) vermeldete fuer das 3. Quartal 2001
 einen substantiellen Anstieg bei Umsatz und Ertrag. Der Umsatz
 im dritten Quartal 2001 betrug 3.382.529 Euro im Vergleich zu
 1.323.773 Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies ent-
 spricht einer Steigerung von 156 Prozent. Der Umsatz der ersten
 neun Monate 2001 betrug 8.170.225 Euro im Vergleich zu 2.993.637
 Euro in den ersten drei Quartalen des Geschaeftsjahres 2000,
 eine Steigerung von 173 Prozent. Im 3. Quartal 2001 betrug das
 EBITDA 934.575 Euro. Im Berichtsquartal wurde erstmalig ein
 Nettogewinn in Hoehe von 412.605 Euro ausgewiesen.

 Das Management erwartet weiterhin, die im Mai 2001 prognosti-
 zierten Umsatz- und Ertragszahlen fuer 2001 zu uebertreffen.
 Aufgrund der positiven Entwicklung und der erfolgreichen Ueber-
 nahme des deutschen Konkurrenten Flirtmaschine.de ueberdenkt das
 Management den Angaben zufolge zur Zeit die fuer das Jahr 2002
 gemachten Prognosen.

MIS AG: Umsatz und Ergebnis 9 Monate ueber Vorjahr

 Der Anbieter von Business-Intelligence-Loesungen erzielte einen
 nach IAS bilanzierten Konzernumsatz in Hoehe von 47,50 Mio Euro
 nach 33,79 Mio Euro im identischen Vorjahreszeitraum. Dies ent-
 spricht einem Umsatzplus von 41 Prozent. Im dritten Quartal 2001
 betrug der Umsatz 14,98 Mio Euro und lag um 29 Prozent ueber dem
 des Vorjahresquartals (11,62 Mio Euro).

 Aufgrund einer Vielzahl von Massnahmen zur Kostensenkung ver-
 besserte sich das um Einmalaufwendungen bereinigte Ergebnis vor
 Steuern, Zinsen und Abschreibungen auf Firmenwerte (EBITA) in
 den ersten neun Monaten 2001 von -3,43 Mio Euro im Vorjahr auf
 1,98 Mio Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie betraegt -1,00
 Euro. Im dritten Quartal betrug das Ergebnis vor Steuern, Zinsen
 und Abschreibungen auf Firmenwerte (EBITA) -0,25 Mio Euro im
 Vergleich zu -2,45 Mio Euro im Vorjahr.

 Auch wenn weiterhin mit einer gewissen Abflachung des Wachstums
 zu rechnen ist, erwartet der Vorstand fuer das Gesamtjahr 2001
 weiterhin ein ausgeglichenes Ergebnis vor Steuern, Zinsen,
 Abschreibungen auf Firmenwerte und Einmalaufwendungen (EBITA).
 In 2002 will die MIS AG profitabel sein.

PSI steigert Umsatz in den ersten neun Monaten um 20,6 %

 Die PSI hat den Konzernumsatz in den ersten neun Monaten 2001
 gegenueber dem Vorjahreszeitraum um 20,6 % auf 121,2 Mio Euro
 gesteigert (2000: 100,5 Mio Euro). Das operative Ergebnis vor
 Firmenwert- und ausserplanmaessigen Abschreibungen lag mit
 3,4 Mio Euro auf dem Vorjahresniveau. Das Konzernergebnis nach
 Steuern und Minderheitenanteilen verbesserte sich um 2,7 Mio
 Euro auf -1,2 Mio Euro (2000: -3,9 Mio Euro).

 Eindeutige Prioritaet vor Umsatzwachstum hat dabei den Angaben
 zufolge die Steigerung der Ertragskraft. Der hohe Auftragsbe-
 stand gibt PSI die Moeglichkeit, dieses Ziel in den naechsten
 Quartalen zu erreichen.

9-Monatsbericht 2001: euromicron AG erreicht Ziele

 In den ersten neun Monaten konnte der Umsatz um 5,7 Prozent auf
 130,5 Mio Euro gegenueber dem Vorjahr gesteigert werden. Das
 Ergebnis (EBT) wurde um 107,3 Prozent auf 11,4 Mio Euro (Vj.:
 5,5 Mio Euro) gesteigert und liegt deutlich ueber Plan. Das EBIT
 wurde um 73,4 Prozent auf 13,7 Mio Euro gesteigert. Das Ergebnis
 je Aktie (EPS) stellte sich entsprechend auf 1,25 Euro (Vj.:
 0,45 Euro) ein.

 Euromicron erwartet auch im vierten Quartal des laufenden Ge-
 schaeftsjahres eine solide und kontinuierliche Entwicklung von
 Umsatz und Ergebnis und will die Zielsetzung zum Jahresende
 erfuellen.

Nemetschek AG mit signifikanten Abschreibungen

 Um angesichts des anhaltend rezessiven Umfelds in der deutschen
 Bauwirtschaft strenge kaufmaennische Vorsicht walten zu lassen
 und um die gesunkenen Marktwerte fuer Software-Unternehmen zu
 beruecksichtigen, korrigierte der Vorstand die Beteiligungsan-
 saetze mehrerer Konzerngesellschaften nach unten. Dies fuehrte
 zu einer einmaligen, nicht liquiditaetswirksamen Abschreibung
 von Firmenwerten in Hoehe von 69,5 Mio DM.

 Die Konzernumsatzerloese fuer die ersten 9 Monate 2001 konnten
 auf 182,2 Mio DM (Vorjahreszeitraum: 180,5 Mio DM) leicht ver-
 bessert werden. Das Konzernbetriebsergebnis (EBIT) belief sich
 ohne die Sonderwertberichtigungen auf -0,6 Mio DM (Vorjahr:
 6,1 Mio DM). Inklusive der Sonderwertberichtigungen betrug das
 EBIT -59,7 Mio DM.

ONVISTA: 9-Monats-Umsatz: +96 %, Ergebnislage in Q3 verbessert

 Die OnVista AG (DE0005461602) erwirtschaftete in den ersten neun
 Monaten 2001 einen Konzernumsatz von 9,17 Mio Euro. Damit hat
 das Unternehmen seine Erloese im Vergleich zum entsprechenden
 Vorjahreszeitraum (4,68 Mio Euro) nahezu verdoppelt (+96 %).

 Das Konzernergebnis nach Steuern lag in Q3/2001 bei -0,96 Mio
 Euro (Q3/2000: 0,20 Mio Euro). Damit konnte OnVista den Fehl-
 betrag im Vergleich zum Vorquartal (Q2/2001: -5,38 Mio Euro)
 deutlich reduzieren.

 Der Vorstand bestaetigt seine Jahresprognose und erwartet fuer
 das Gesamtjahr 2001 einen Konzernumsatz von rund 13 Mio Euro
 (2000: 8,24 Mio Euro) und einen Fehlbetrag von rund 7 Mio Euro
 (Ergebnis 2000: 0,31 Mio Euro). In 2002 soll die Gewinnzone
 wieder erreicht werden.

MME Me, Myself & Eye, 3. Quartal

 Im Zuge des Restrukturierungsprogramms hat sich die MME AG mit
 Abschluss des 3. Quartals von saemtlichen verlustbringenden
 Aktivitaeten getrennt. Insgesamt wurde nach neun Monaten ein
 Umsatz von 52,8 Mio DM (VJ: 35,3 Mio DM) erzielt. Das Ergebnis
 vor Zinsen und Steuern (EBIT) belaeuft sich auf -10,3 Mio DM
 (VJ: -1,1 Mio DM). Das Konzernergebnis (EAT) betraegt -5,9 Mio
 DM (VJ: -0,6 Mio DM). Unter Zugrundelegung von 7,65 Mio Aktien
 betraegt das Ergebnis/Aktie -0,77 DM (VJ: -1,11 DM).

 Aufgrund des straffen Kostenmanagements und der Umsetzung des
 Restrukturierungsprogramms wurde im 3. Quartal wieder ein po-
 sitiver Cash Flow von 3,6 Mio DM erzielt, die liquiden Mittel
 erhoehten sich auf 16,2 Mio DM. Fuer das 4. Quartal werden ein
 im Vergleich zum dritten Quartal erhoehter Umsatz und ein aus-
 geglichenes Ergebnis erwartet.

IBS AG setzt Wachstumstrend fort

 Obwohl die oekonomischen Umstaende schwieriger geworden sind,
 gelang es der IBS, ihren Wachstumstrend der vergangenen Jahre
 auch im 3. Quartal 2001 fortzusetzen. Der Umsatz in den ersten
 neun Monaten konnte um rund 80 % auf 22,75 Mio Euro gesteigert
 werden. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg sogar um ueber 500 %
 von 0,25 Mio Euro im Vorjahr auf 1,51 Mio Euro (nach Goodwill-
 Abschreibungen in Hoehe von 0,34 Mio Euro).

 Der positive Geschaeftsverlauf wird sich den Angaben zufolge aus
 derzeitiger Sicht auch im vierten Quartal und damit im Gesamt-
 jahr fortsetzen. Die fuer das Geschaeftsjahr prognostizierten
 Ziele sollten damit erreicht werden.

Silicon Sensor erreicht auf Jahresbasis Breakeven

 Silicon Sensor hat auf Jahresbasis den Breakeven erreicht. Im
 dritten Quartal 2001 wurde ein positives Konzernergebnis nach
 Zinsen und Steuern in Hoehe von 150 TEuro erzielt. Das ent-
 spricht einem Ergebnis je Aktie von 0,08 Euro und einer Ver-
 besserung gegenueber dem Vorjahresquartal um 485 TEuro.

 In den ersten neun Monaten des Geschaeftsjahres stieg der
 Konzernueberschuss nach Zinsen und Steuern um 1.080 TEuro auf
 18 TEuro gegenueber einem Verlust von 1.062 TEuro im Vergleichs-
 zeitraum 2000. Der Auftragsbestand wuchs um 174 % von 3,68 Mio
 Euro auf 10,08 Mio Euro.

 Der Vorstand erwartet im vierten Quartal 2001 ein unvermindertes
 Wachstum des Konzerns. Die Gewinnerwartungen pro Aktie wurden
 fuer das gesamte Geschaeftsjahr 2001 erst am 23.08.01 auf etwa
 0,15 Euro angehoben. 2002 soll der Gewinn je Aktie auf etwa
 0,50 Euro steigen.

Kleindienst Datentechnik verbessert Ergebnis im 3. Quartal

 Die Kleindienst Datentechnik AG hat in den Monaten Januar bis
 September den Konzernumsatz um 4,7 % auf 50,2 Mio Euro (Vorjahr:
 47,9 Mio Euro) und das Betriebsergebnis vor Abschreibungen auf
 -0,3 Mio Euro (Vorjahr: -3,1 Mio Euro) gesteigert. Zu dieser
 positiven Entwicklung hat insbesondere das dritte Quartal bei-
 getragen, in dem der Konzern ein Betriebsergebnis vor Abschrei-
 bungen von +2,3 Mio Euro (Vorjahr: +0,3 Mio Euro) erzielt hat.
 Gleichzeitig wurden im dritten Quartal die Nettobankverbindlich-
 keiten um 3,5 Mio Euro auf 18,2 Mio Euro reduziert.

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10. NACHRICHTEN & RESEARCH / WEB.DE, Helkon Media, Heyde Soft.
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WEB.DE  setzt Kostensenkungsprogramm um, WKN: 529650

 "Bedauerlicherweise sind aufgrund des schwachen Marktumfelds, wie
 schon in der Q3-Berichterstattung befuerchtet, die letzten Wochen
 im Bereich Online-Werbung und eCommerce eher enttaeuschend ver-
 laufen", sagt Matthias Greve, Vorstandsvorsitzender der WEB.DE
 AG. Mit sofortiger Wirkung wird sich die WEB.DE AG von 73 Festan-
 gestellten (306 insgesamt)und von 75 freien Mitarbeitern trennen.
 Der Vorstand wird ebenfalls verkleinert.

 Durch die Aufwendungen fuer das Kostensenkungsprogramm und der
 Firmenwertabschreibungen fuer Workways werden Einmalaufwendungen
 das Ergebnis in Q4/2001 deutlich belasten. WEB.DE verfuegt noch
 ueber fluessige Mittel in Hoehe von 120 Mio Euro.

Helkon Media AG, WKN: 608050

 Im Rahmen einer langfristig geplanten Kooperation hat Helkon ein
 erstes Paket mit 12 Erst- und Zweitlizenzen an die ARD verkauft.
 Markus R. Reischl: "Dieser Deal unterstreicht Helkons partner-
 schaftliche Position als zuverlaessiger Content-Provider sowohl
 der oeffentlich-rechtlichen als auch der privaten TV-Sender. Ein
 Erfolg, der nun zum wiederholten Mal die Treffsicherheit unserer
 Strategie unter Beweis stellt und damit zu einem raschen Ausbau
 unserer Marktposition beitraegt."

Heyde gewinnt weitere Investoren und erhaelt zusaetzliches Kapital,
WKN: 602670

 Vorstand und Aufsichtsrat der Heyde AG haben eine Kapitalerhoe-
 hung von 4,1 Millionen Stueck Aktien aus dem genehmigten Kapital
 beschlossen. Die Stuecke werden nahe am aktuellen Boersenkurs
 bei mehreren institutionellen Investoren plaziert. Mit der
 Durchfuehrung wurde die Gontard & Metallbank AG betraut. Die
 Heyde AG vollzieht mit dieser Kapitalmassnahme einen bereits
 angekuendigten Schritt und verschafft sich weiteren Handlungs-
 spielraum fuer die Fortsetzung der Neuausrichtung.


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11. ANALYSEN / NEMAX - Ratings renommierter Institute
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 Die Liste ist alphabetisch sortiert, damit Sie Ihre Favoriten
 schnell auffinden koennen. Analysen ab 01.11. beruecksichtigt.

 TITEL                RATING            INSTITUT            DATUM

 3U Telekommunikation uebergewichten    BW Bank            19.11.
 Aixtron              "outperform"      Hornblower Fischer 19.11.
 Aixtron              neutral           Helaba Trust       15.11.
 Antwerpes            kaufen            AC Research        15.11.
 AT&S                 neutral           Erste Bank         16.11.
 Biotissue            Downgrade         DZ BANK            15.11.
 Carrier1             "no rating"       Merrill Lynch      15.11.
 ce Consumer          Rating bestaetigt Bankhaus Metzler   15.11.
 ce Consumer          Upgrade           LB Baden-Wuert.    19.11.
 CENIT                neutral           BW Bank            16.11.
 CEYONIQ              "buy"             Dresd. Klein. Was. 16.11.
 co.don               neutral           BW Bank            19.11.
 comdirect bank       "outperform"      WestLB Panmure     16.11.
 comdirect bank       "reduce"          Dresd. Klein. Was. 16.11.
 comdirect bank       Ratingueberpruef. Bankges. Berlin    16.11.
 comdirect bank       halten            ABN Amro           19.11.
 comdirect bank       Ratingueberpruef. M. M. Warburg & CO 16.11.
 ComputerLinks        "marketperformer" Concord Effekten   15.11.
 ConSors              akkumulieren      LB Baden-Wuert.    15.11.
 Constantin Film      halten            Consors Capital    15.11.
 Constantin Film      halten            ABN Amro           15.11.
 Cybernet             meiden            AC Research        16.11.
 Cybio                Underperformer    Concord Effekten   16.11.
 DICOM Group          "buy"             Dresd. Klein. Was. 15.11.
 Direkt Anlage Bank   "outperform"      WestLB Panmure     15.11.
 Direkt Anlage Bank   Outperformer      Concord Effekten   16.11.
 Energiekontor        "buy"             Bear Stearns       15.11.
 Energiekontor        "buy"             M. M. Warburg & CO 15.11.
 Evotec               uebergewichten    Helaba Trust       19.11.
 GFT Technologies     kaufen            LB Baden-Wuert.    15.11.
 GFT Technologies     Underperformer    Concord Effekten   16.11.
 IBS                  kaufen            Consors Capital    16.11.
 IM Intermedia        kaufen            ABN Amro           19.11.
 Internationalmedia   "strong buy"      Morg. St. D. Witt. 15.11.
 Internationalmedia   aussichtsreich    AC Research        16.11.
 Internationalmedia   halten            Consors Capital    16.11.
 Internationalmedia   Outperformer      Concord Effekten   16.11.
 Internationalmedia   uebergewichten    Helaba Trust       16.11.
 Intershop            "underperform"    HypoVereinsbank    19.11.
 itelligence          "buy"             Dresd. Klein. Was. 19.11.
 itelligence          Upgrade auf "buy" Dresd. Klein. Was. 16.11.
 Kontron              "buy"             Dresd. Klein. Was. 16.11.
 LINOS                Ersteinst. reduce Dresd. Klein. Was. 19.11.
 Medion               "buy"             Dresd. Klein. Was. 19.11.
 MIS                  kaufen            AC Research        19.11.
 MobilCom             Downgrade halten  Consors Capital    15.11.
 Muehlbauer           "buy"             Cred. S. Fst Bost. 15.11.
 Paragon              kaufen            AC Research        16.11.
 Phenomedia           "buy"             Dresd. Klein. Was. 15.11.
 Pixelpark            "reduce"          Dresd. Klein. Was. 19.11.
 Plambeck             kaufen            AC Research        19.11.
 Plambeck             mit Kurspotential Hamburgische LB    15.11.
 Senator              unbestr. erfolgr. Helaba Trust       15.11.
 Singulus             Kursziel erhoeht  Commerzbank        19.11.
 sunways              verkaufen         LB Baden-Wuert.    15.11.
 SUESS MicroTec       "hold"            Dresd. Klein. Was. 15.11.
 SUESS MicroTec       akkumulieren      LB Baden-Wuert.    15.11.
 SUESS Microtec       kaufen            ABN Amro           15.11.
 Thiel Logistik       "outperform"      Bank Leu           16.11.
 Thiel Logistik       "outperform"      Hornblower Fischer 16.11.
 Thiel Logistik       "outperform"      Sal. Oppenheim     15.11.
 Thiel Logistik       "strong buy"      SEB                15.11.
 Thiel Logistik       Downgrade         Concord Effekten   15.11.
 Thiel Logistik       kaufen            AC Research        15.11.
 Thiel Logistik       kaufen            LRP                15.11.
 Thiel Logistik       uebergewichten    Helaba Trust       16.11.
 UMS                  kaufen            LB Baden-Wuert.    19.11.
 W.O.M.               Outperformer      Hornblower Fischer 15.11.
 Winter               Outperformer      WGZ-Bank           16.11.


 Alle Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit.

 Quellen: Aktiencheck, Institute, eigene, DPA, VWD

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12. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, Tradingtermine
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DIENSTAG, 20. November

 Grossbritannien                 - Fruehindikatoren
 Frankreich                      - Leistungsbilanz
 Italien                         - Auftrageingaenge in Industrie
 Italien                         - Verbrauchepreisindex
 USA                             - Fruehindikatoren
 USA                             - Handelsbilanz

 Allgeier Computer AG            - 3. Quartal
 antwerpes AG                    - 3. Quartal
 Augusta Technologie AG          - 3. Quartal
 CyBio AG                        - 3. Quartal
 CYCOS AG                        - Analystenkonferenz
 Das Werk AG                     - 3. Quartal
 digital advertising AG          - 2. Quartal
 EPCOS AG                        - Veroeffentl. Jahresbericht
 FOCUS Digital AG                - 3. Quartal
 Fortec Elektr. Vertriebs AG     - 3. Quartal
 IBS AG engin., consult., softw. - 3. Quartal
 itelligence AG                  - 3. Quartal
 IVG Holding AG                  - Pressekonferenz
 KARSTADT QUELLE AG              - 3. Quartal
 Kleindienst Datentechnik AG     - 3. Quartal
 Lintec Computer AG              - 3. Quartal
 Microlog Logistics AG           - 3. Quartal
 On Track Innovations (OTI) Inc. - 3. Quartal, Telefonkonferenz
 ORBIS AG                        - 3. Quartal
 Pixelpark AG                    - 3. Quartal
 Silicon Sensor International AG - 3. Quartal
 SUNWAYS AG                      - 3. Quartal
 teamwork inform. management AG  - Hauptversammlung


MITTWOCH, 21. November

 Deutschland                     - IFO-Geschaeftsklimaindex
 Frankreich                      - Konsumentenkredite
 USA                             - University of Michigan
                                   Verbrauchervertrauensindex

 Deutsche Entertainment AG       - 3. Quartal
 e.multi Digitale Dienste AG     - 3. Quartal
 IFCO Systems N.V.               - 3. Quartal, Telefonkonferenz
 MAN AG                          - 3. Quartal
 NorCom Information Technol. AG  - 3. Quartal
 Procon MultiMedia AG            - Analystenkonferenz
 UTIMACO Safeware AG             - Hauptversammlung


DONNERSTAG, 22. November

 Deutschland                     - Bruttoinlandsprodukt Q3
 EU                              - Sitzung des EZB-Rats
 Frankreich                      - Verbraucherpreisindex Oktober
 Grossbritannien                 - Bruttoinlandsprodukt Q3
 Italien                         - Geschaeftsklimaindex
 Italien                         - Handelsbilanz EU (Sept.) und
                                   nicht EU (Okt.) Laender
 Niederlande                     - Verbrauchervertrauensindex
                                   November
 USA                             - Feiertag

 4MBO Internat. Electronic AG    - 3. Quartal
 Argyrakis Dein System - ADS AG  - 3. Quartal
 BHF-Bank AG                     - Herbstpressekonferenz
 biolitec AG                     - 1. Quartal
 CEYONIQ AG                      - 3. Quartal
 Easy Software AG                - 3. Quartal
 ELSA AG                         - 3. Quartal
 Hunzinger Information AG        - 3. Quartal
 MediGene AG                     - 3. Quartal
 plenum AG                       - 3. Quartal
 RWE AG                          - 3. Quartal


FREITAG, 23. November

 EWU                             - Leistungsbilanz
 Frankreich                      - Bruttoinlandsprodukt Q3
 Japan                           - Boerse Tokio geschlossen

 curasan AG                      - 3. Quartal
 fluxx.com                       - 3. Quartal
 MWG Biotech AG                  - 3. Quartal
 TelDaFax AG                     - 3. Quartal
 Teleplan International N.V.     - 3. Quartal
 update.com Software AG          - 3. Quartal


MONTAG, 26. November

 Kinowelt Medien AG              - 3. Quartal
 Advanced Photonics Technol. AG  - 3. Quartal
 MANIA Technologie AG            - 3. Quartal
 Adori AG                        - Bilanzpressekonferenz


 Keine Garantie auf Angaben / kein Anspruch auf Vollstaendigkeit.

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 13. DISCLAIMER / Haftungsausschluss und Risikohinweise
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 Indirekte sowie direkte Regressinanspruchnahme und Gewaehrlei-
 stung muss trotz akkuratem Research und der Sorgfaltspflicht
 verbundener Prognostik kategorisch ausgeschlossen werden. Ins-
 besondere gilt dies fuer Leser, die das Depot nachbilden. So
 stellt das Musterdepot in keiner Weise einen Aufruf zur indivi-
 duellen oder allgemeinen Nachbildung dar. Die Redaktion bezieht
 Informationen aus Quellen, die sie als vertrauenswuerdig erach-
 tet. Eine Gewaehr hinsichtlich Qualitaet und Wahrheitsgehalt
 dieser Informationen muss dennoch kategorisch ausgeschlossen
 werden. Dieser Newsletter darf keinesfalls als persoenliche
 oder auch allgemeine Beratung aufgefasst werden, da wir mittels
 veroeffentlichter Inhalte lediglich unsere subjektive Meinung
 reflektieren. Weiterhin kann nicht ausgeschlossen werden, dass
 Redaktionsmitglieder sich im Besitz von Wertpapieren befinden,
 ueber die wir im Rahmen unserer Newsletter oder anderweitig
 Bericht erstatten.

 Leser, die aufgrund der in diesem Newsletter veroeffentlichten
 Inhalte Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durch-
 fuehren, handeln vollstaendig auf eigene Gefahr. Die in unseren
 Newslettern oder anderweitig damit im Zusammenhang stehenden
 Informationen begruenden somit keinerlei Haftungsobligo.

 Ausdruecklich weisen wir auf die im Wertpapiergeschaeft immer
 vorhandenen erheblichen Risiken hin. Aktieninvestitionen sowie
 Optionsscheingeschaefte, der Handel mit derivativen Finanzpro-
 dukten als auch Anlagen in Investmentfonds beinhalten das Risiko
 enormer Wertverluste. Insbesondere gilt dies auch im Zusammen-
 hang mit dem boerslichen und vorboerslichen Handel von Neuemis-
 sionen und speziell bei Anlagen in nicht boersennotierte Unter-
 nehmen, wie dies bei Venture Capital-Anlagen der Fall ist. Ein
 Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann dabei keineswegs
 ausgeschlossen werden. Eigenverantwortliche Anlageentscheidungen
 im Wertpapiergeschaeft darf der Anleger nur bei eingehender
 Kenntnis der Materie in Erwaegung ziehen, in jedem Falle aber
 ist die Inanspruchnahme einer persoenlichen Beratung der Haus-
 und/oder Depotbank unbedingt zu empfehlen.


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