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Meldung des Tages: Ein unabhängiger Analyst sieht bei dieser Goldaktie über +200 % Kurspotenzial
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Neue Zeit - neuer Thread


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All for One Grou. 42,40 € +0,71% Perf. seit Threadbeginn:   +158,54%
 
Heisenberg20.:

All for one

 
24.04.18 11:22
SAP mit starken Cloud-Wachstum im Q1:

"Die Zahl der SAP-S/4HANA-Kunden ist gegenüber der Vorjahresperiode um 43 % auf über 8.300 gestiegen. Im ersten Quartal entschieden sich etwa 400 Kunden für dieses Produkt. Davon sind rund 40 % Neukunden. SAP S/4HANA wird weiterhin von erstklassigen globalen Unternehmen eingesetzt. So investierte unter anderem die Schweizerische Post im ersten Quartal in SAP S/4HANA. Eine zunehmende Zahl unserer Kunden führt nun SAP S/4HANA in der Cloud ein. Unter den Unternehmen, die sich im ersten Quartal für SAP S/4HANA Cloud entschieden haben, waren MacMahon Holdings und die Detecon International GmbH."

Vor allem in GER war das Cloud-Wachstum wohl sehr beachtlich. Dabei ging die Hana-Wellte noch gar nicht richtig los. Gerade der Mittelstand wird noch ein paar Jahre auf R3 sitzen bleiben (wollen), aber mit einer leichten Verzögerung erhoffe ich mir dennoch püositive Impulse für A4one.

Anbei der Link für die Präsentation:
www.sap.com/docs/download/investors/2018/...-presentation.pdf
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Gaary:

All for One Steeb

 
08.05.18 08:34
Eine interessante "Corporate News" aus der DGAP.de News App:

All for One Steeb AG: Hohe Dynamik und kräftiges Wachstum. Zahlen zum 1. Halbjahr im Geschäftsjahr 2017/18


www.dgap.de/dgap/News/?newsID=1071047

Umsatzprognose von 315 - 325 Mio auf 325 - 335 Mio angehoben. Margen durch Investitionen etwas gedrückt.
Antworten
Smyl:

Zahlen

 
08.05.18 09:29
sieht gut aus, danke man kann sich die nächste Zeit ganz ruhig einkaufen,
spätestens nächstes Jahr sollte der Kurs dann auch wieder deutlich steigen,
wenn sich die Investitionen auszahlen
Antworten
OneLife:

Solide Zahlen

 
08.05.18 13:19
Das Zahlenwerk gefällt mir ebenfalls gut. Es zeigt keine extremen Steigerungen im Umsatz und schon gar nicht im Ergebnis (bedingt durch die aktuellen Investitionen), was dazu führt, dass die Aktie auch keine allzu steilen Trends fährt.
Ich bin ein großer Fan von Aktien, die kontinuierlich mit > 10% im Umsatz und zwischen 5-10% im Ergebnis zulegen können. In der Regel spiegelt sich diese Entwicklung dann über kurz oder lang auch im Aktienkurs wider und es bildet sich ein langjähriger Aufwärtstrend.
Die solide Bilanzstruktur mit der Möglichkeit, das Wachstum auch durch Zukäufe anorganisch Hebeln zu können, tut ihr Übriges dazu. Dividendenkontinuität ist ebenfalls gegeben.

Ist für mich ein klassisches Buy (and Buy and Buy) and Hold Investment, dass irgendwann Kurse über 120€ nach sich ziehen wird. Hierzu benötigt es eine weitere Prise Wachstum, ein Rückgang der Investitionen und ein positives Marktumfeld. Die ersten beiden Voraussetzungen liegen bereits vor (Ersteres sieht man aktuell, Zweiteres ab 2019).



Antworten
Purdie:

Mir gefallen

 
08.05.18 15:07
die Zahlen auch gut. Hab zu 67 € etwas aufgestockt.
Antworten
Purdie:

Bank M

 
18.05.18 16:24
erhöht Kursziel auf 78,5 €

EPS 2019 bei rd. 3,50 €
EPS 2020 bei rd. 4,20 €
Antworten
Purdie:

Na ja

 
13.06.18 17:14
70 € Break heute nachmittag
Antworten
Purdie:

Bilanzierung

 
07.07.18 12:11
@hzenger

All for One Steeb bilanziert ja sehr konservativ, 0 € akt. Eigenleistungen.

Wie ist deine Einschätzung zu Aktivierten Eigenleistungen?

Paragon hat z.B. über 10 % vom Umsatz akt. Eigenleistungen. Was wird denn da überhaupt aktiviert in diesem Umfang?
Antworten
hzenger:

@Purdie

3
12.07.18 22:00
Aktivierte Eigenleistungen sind ein komplexes Thema. Wenn Firmen erhebliche Investitionen stemmen, die mit großer Wahrscheinlichkeit zur Erzielung erheblicher, profitabler Umsätze in der Zukunft führen werden, können aktivierte Eigenleistungen durchaus buchhalterisch akkurat sein. Z.B. kann dies bei einem Softwareunternehmen der Fall sein, wenn man die Einmalkosten der Programmierung einer neuen Software aktiviert, welche in den darauffolgenden Jahren oder Jahrzehnten dann an Kunden verkauft wird. Hier macht es Sinn, die Fixkosten der Programmierung per Aktivierung über einige Jahre zu strecken.

Das Problem ist jedoch, dass eine überforsche Aktivierung oft von CEOs genutzt wird, um schlechte Cashflows zu verschleiern (man streckt einfach laufende Kosten in die Zukunft um heute besser auszusehen). Zudem fallen einem aktivierte Eigenleistungen gern man auf die Füße, wenn die erhofften Umsätze der Zukunft dann ausbleiben. Denn dann warten auf einen Jahre buchhalterischer Verluste um die verschleierten Kosten der Vergangenheit in die Realität des Hier und Jetzt der GuV zu holen.

Paragon aktiviert traditionell sehr aggressiv. Ich bin durchaus gewillt zu glauben, dass dahinter echte Zukunftsprojekte mit Wachstumsaussichten stehen. Allerdings sind mir konservativ bilanzierende Unternehmen wie All for One lieber, die Kosten direkter ausweisen. Denn das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass zukünftige Überraschungen positive Überraschungen sind.
Antworten
Purdie:

@hzenger

 
13.07.18 10:36
besten Dank für die sehr kompetente Antwort, ich bin jetzt übrigens auch bei SNP an Bord

Antworten
Purdie:

All for One Steeb

 
13.07.18 16:47
schaut mal in den Technotrans Thread. Dort ist von Börse Online eine Aufstellung zur Gewinnentwicklung in den letzten 10 Jahren. TTR ist auf Platz 5. All for One Steeb auf Platz 1.

Schönes WE
Antworten
Katjuscha:

welches Wachstum und welche Nettogewinne

 
13.07.18 21:48
erwartet ihr eigentlich 2019 und 2020 unter welchen Voraussetzungen?

Seht ihr auch irgendwelche Risiken bezüglich eurer Gewinnerwartungen?

thx
the harder we fight the higher the wall
Antworten
Purdie:

@Katjuscha

 
14.07.18 13:05
die aktuellen Analystenschätzungen stehen in Beitrag 156

Lt. Aussage vom CFO Stefan Land will man ab Mitte 2019 die sehr starken Investitionen langsam reduzieren, so dass dann auch weiteres Gewinnwachstum über Margensteigerung zu erwarten ist. Beim Umsatz rechnet Land mit rd. 10% in den nächsten Jahren.

Bei BRN gibt es auch interessante Interviews mit Herrn Land.
Antworten
hzenger:

@katjuscha

4
16.07.18 18:31
Guidance für 2018 sind ein EBIT von 20,5-22 Mio. EUR. Am Midpoint also ein EBIT-Wachstum von 5,75%. 2016/17 hatten wir ein EPS von 2,63 EUR plus nicht cashwirksame PPAs von 0,46 EUR. Zusammen also ein effektives EPS von 3,09 EUR. Wenn ich da mal über den Daumen gepeilt die 5,75% Ergebniswachstum draufschlage, komme ich für 2017/18 auf ein adjustiertes EPS von 3,27 EUR (somit effektives KGV von knapp 20).

Jetzt muss man damit etwas vorsichtig sein, da es z.B. dieses Jahr eine etwas höhere Steuerquote geben könnte. Letztlich sind mir die Details hier aber auch egal. All For One wird dieses und nächstes Jahr noch investieren in (i) Ausbau der Softwarebibliotheken für S/4HANA, (ii) Ausbau des Microsoft-Geschäfts, (iii) Ausbau des Cloudgeschäfts. Daher dürfte die Marge 2017/18 und 2018/19 unter Potenzial sein. Ab 2019/20 sollten diese Investitionen durch sein. Ich sehe nicht, warum die Marge dann nicht wieder auf ca. 8% steigen sollte.

Falls das der Fall wäre, sollte allein aus dem Rückkehr der Marge auf frühere Niveaus ein EPS-Wachstum von 20% resultieren. Ich denke nicht, dass die sich sofort materialisieren. Aber die Hoffnung wäre, dass man z.B. 2019/20 und 2020/21 einen Aufholeffekt von jeweils 10% hat. Hinzu kommt das Topline-Wachstum, was auf absehbare Zeit bei 10-12% p.a. liegen dürfte. Schnell überschlagen komme ich damit auf ein Ziel-EPS für 2020/21 von 5-6 EUR.

2020/21 sollte dann die HANA Transition boomen, weil das Auslaufen der alten Desktopversion sich nähert. Ich nehme die obigen Zahlen aber selbst nicht sklavisch beim Wort, sondern erwarte mir vor allem eine sinnvolle weitere Geschäftsentwicklung. Bisher hat die Führungsriege das in sie gesetzte Vertrauen immer gerechtfertigt. Insofern bin ich optimistisch, dass All for One ein gutes Langfristinvestment sein sollte.
Antworten
hzenger:

PS: Risiken

2
16.07.18 23:25
Hatte noch die Risiken vergessen.

1.) Als ein Risiko würde ich sehen, dass die "Einmalinvestitionen" in die Ausweitung des Geschäftsmodells permanenter werden und man von einer Neuinvestition in die nächste schlittert. Ich denke zwar nicht, dass das eintreten wird. (Schließlich findet ein Wechsel auf eine neue SAP Version nur ca. alle 15 Jahre statt und die Ausweitung des Geschäftsmodells auf breitere IT-Services sollte sich auch nicht permanent wiederholen.) Allerdings kann man bei IT-Firmen nie sicher sein.

2.) Ein weiteres Risiko ist der schwierige Zugang zu Mitarbeitern, was zu weiterer Lohninflation führen könnte. In einer guten Konjunktur kann man diese höheren Lohnkosten problemlos an die Kunden weitergeben, die unter technologischem Druck stehen, ihre Geschäftsmodelle zu digitalisieren. Aber ich denke es sind durchaus auch Szenarien denkbar, wo höhere Lohnkosten nicht weitergegeben werden können und Kunden IT-Aufträge wegen schwieriger Wirtschaftslage erstmal aufschieben.

3.) Es ist nicht auszuschließen, dass SAP mit seiner Cloudlösung bestimmte Hosting-Services den Kunden gerne selbst anbieten will. Tendenziell wollen die Mittelstandskunden von All For One sicher eher einen IT-Anbieter "auf Augenhöhe" haben und haben daher wohl eine starke Präferenz für All For One. Außerdem würde SAP sich selbst ins Knie schießen, wenn sie das Ecosystem an Distributoren durch eigene Konkurrenz vergraulen würde. Denn die Systemhäuser sind Grundlage ihres Vertriebs unterhalb von Fortune 500. Aber auszuschließen ist es nicht, dass zumindest in Teilbereichen Konkurrenz zwischen All for One und SAP entstehen könnte.

Insgesamt würde ich diese Risiken (im Vergleich mit den Risiken anderer Investments) als eher verhalten einschätzen. Wenn das EPS von All for One z.B. ab nächstem Jahr nurmehr proportional zum Umsatz wachsen sollte und man dauerhaft bei der jetzigen "niedrigen" Marge bliebe, dann wäre es wohl dennoch ein lohnendes Investment. In der Vergangenheit hat sich All for One jedenfalls als erstaunlich stabil gezeigt. Aber sicher sein kann man natürlich nie.
Antworten
Purdie:

SNP

 
18.07.18 15:28
wieder raus, die Bude ist mir zu unseriös.
Antworten
Purdie:

SNP

2
18.07.18 17:23
eine kleine Position habe ich mir doch wieder zurück gekauft um 21,70 €. Der Wert ist einfach zu ausgebombt und zu günstig.  
Antworten
Katjuscha:

aha, 2% machen also den Unterschied, ob

 
18.07.18 17:44
man über das "unseriöse" hinwegschauen kann oder nicht. ;)
the harder we fight the higher the wall
Antworten
Purdie:

@Katjuscha

 
18.07.18 17:48
so unentschlossen handelt man bzw. ich, wenn man ein Unternehmen nicht mag, jedoch großes Erholungspotential sieht.  
Antworten
Purdie:

PS

 
18.07.18 19:02
mit unseriös meinte ich jedoch bei SNP den CFO, den Herrn Dr. SN mag ich eigentlich recht  gerne, er ist halt ein Visionär und mit Sicherheit ein toller Techniker.

Ich bleibe jetzt hier doch langfristig an Bord.

So, das war es dann zu SNP, aber zu All for One gibt's im Augenblick nichts zu schreiben, dümpelt um die 64 €, hier warte ich noch auf eine kleine Übernahme in den nächsten Monaten.
Antworten
Purdie:

SAP

 
19.07.18 13:06
heute mit guten Zahlen und Anhebung der Prognose.
Antworten
Gaary:

All For One Steeb

 
08.08.18 11:38
"Unsere EBIT-Prognose für 2017/18 liegt auch weiterhin im Bereich von 20,5 Mio. bis 22,0 Mio. EUR und könnte am unteren Ende erreicht werden«, so All for One Steeb CFO Stefan Land."
ir.all-for-one.com/de/...anznachrichten/9-monatszahlen-201718

Klingt eher so, als muss man um die EBIT Prognose kämpfen. Die Investitionen könnten kurzfristig nochmal etwas Druck auf den Kurs bringen. Cloud Services und Support läuft hingegen richtig gut.

Antworten
Raymond_Ja.:

''magere gewinnrendite'' ...

 
08.08.18 12:33
... hatte ich im februr geschrieben (EBIT/EV = "Gewinnrendite" nach Joel Greenblatt's zauberformel)
"branchenübergreifend lässt sich sagen, dass ein EBIT/EV von (nur) 6%*** auf eine (zu) hohe bewertung hindeutet, auch und gerade in der IT- und software-branche"
***"Unsere EBIT-Prognose für 2017/18 ... könnte am unteren Ende erreicht werden«, so All for One Steeb CFO Stefan Land",
http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/...isbelastung/?newsID=1088845
Antworten
hzenger:

All for One Steeb

 
08.08.18 12:38
Ja, leider ein sehr schwaches Quartal. In Q3 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal lediglich um +5,4%. Die EBIT-Marge war mit 3,6% besonders mies (Vorjahresquartal: 5,6%) und war hoffentlich ein einmaliger Ausrutscher.

Die Umsatzprognose fürs Gesamtjahr zu erreichen, dürfte dennoch nicht allzu schwer sein. Da würde für's untere Ende der Spanne bereits ein flaches Q4 genügen. Wenn man in Q4 so wachsen würde wie in Q1-Q3 (+11%), würde man sogar das obere Ende erreichen. Das erklärte Ziel, das untere Ende der EBIT Guidance von 20,5 Mio. noch zu erreichen, erscheint mir jedoch angesichts des schwachen Q3 recht unrealistisch. Dafür wäre ein Q4-EBIT von 6,6 Mio. nötig--eine 27% Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, was angesichts der anhaltenden Investitionen *sehr* ambitioniert klingt.

Mal schauen, ob es wieder ein Börsenradio-Interview zu den Quartalszahlen gibt. Die nächsten Quartale werden sicher weiter von Investitionen geprägt sein. Somit habe ich keine ausufernden Erwartungen an das EBIT in 2018/19. Ab 2019/20 sollte es dann aber hoffentlich mit der Marge wieder raufgehen. Im Moment wächst man im SAP-Kerngeschäft wegen Investitionen in die S/4HANA-Transition unterproportional, während man im neuen LOB-Bereich Verluste macht. Letzteres sind aber grundsätzlich attraktive Cloud-Geschäftsfelder, so dass ich erwarten würde, dass dort in 2 Jahren auch ordentliche Gewinnbeiträge geliefert werden.
Antworten
Purdie:

Steeb

 
08.08.18 13:10
war zu erwarten nach dem Kursverlauf, Longposition bleibt jedoch im Depot an Platz Nr. 5
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