@ PapaSchlumpf
Punkt 1 wird von der EU und nicht von Deutschland vorgegeben. Außerdem wird man wohl in 10 Jahren eh kaum noch normale Verbrenner kaufen können. Die Autoindustrie ist schon längst umgeschwenkt - wenn die deutschen/europäischen Autohersteller es nicht machen, werden wir hier eh von den chinesischen Autos überflutet.
www.bundesregierung.de/breg-de/...a/verbrennermotoren-2058450
"Ab 2035 sollen Fahrzeuge mit Verbrennermotor zugelassen werden können, die mit klimaneutralen Kraftstoffen (eFuels) betrieben werden" und "Ab 2035 neuzugelassene Fahrzeuge dürfen kein CO2 mehr ausstoßen."
--> Man darf ein Verbrenner kaufen, aber dieser darf nr noch efuel tanken, also CO2 neutral (immer noch nicht emissionsfrei)
Punkt 2 muss angegangen werden. Immerhin hat Deutschland die letzten 10-20 Jahre nur geredet und gepennt. Jetzt muss mehr in kürzerer Zeit geschaffen werden. Kann auch die Industire und damit die Wirtschaft extrem pushen. Wird aber mit Sicherheit eine Mammutaufgabe. (Schafft aber auch Arbeitsplätze)
Die Bürokratie ist an sich das größte Hindernis!
Punkt 3 ist so nicht ganz richtig. Es wurde gesagt, dass gute 60% des aktuellen Netzes für Wasserstoff statt Erdgas genutzt werden können. Die restlichen 40% werden/müssen neu gebaut werden. Trassen von Häfen im Norden und wohl auch im Süden über Italien. Zudem mussen Industrien/Flughäfen an das Netz angeschlossen werden. Später kommen dann erst kleinere Netzwerke für den kleinen Endverbraucher hinzu (zb Erdgasheizung zu H2 Heizung)
www.t-online.de/finanzen/aktuelles/...20-milliarden-euro.html
--> Die Kosten halten sich in angebrtracht der Dimensionen sogar im Rahmen (wird sicherlich eh teurer :D)
--> Skeptisch bin ich noch wenn es um Kraftwerke geht, die H2 nutzen sollen. Ob das so schnell umzusetzen ist, wenn man weiß wie lange so ein bau braucht.
Punkt 4 resultiert ja nur von den vorherigen Veränderungen. Das würde automatisch passieren. Wobei Emissionen von 1990 und 2023 sehr weit auseinander gehen. Die Co2 Emissionen sind ja von Jahr zu Jahr gestiegen.
Fazit: So schlecht ist das Vorhaben nicht, aber Bürokratie und Kosten stelle ich persönlich in Frage.
Allegemein ist es natürlich ein riesiges Projekt, was aber einfach mal angegangen werden muss, selbst wenn es sich um 10 Jahre verzögert. Je länger gewartet wird desto teurer wird es.