Nasdaq: 2.000 Punkte-Marke hielt
(gatrixx) Am US-Technologiesegment tobten wieder einmal die Bären. Gewinnwarnungen von AMD sowie EMC² hatten die Stimmung bereits vor Handelseröffnung eingefrostet. Zudem wiesen die US-Arbeitsmarktdaten auf eine weiterhin flaue Konjunktur hin. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 3,6 Prozent oder 76 Zähler auf 2.004 Punkte nach. Die 2.000 Punkte-Marke konnte am Freitag allerdings noch verteidigt werden (Tagestief: 2.001 Punkte).
Große Umschichtungen in den Anleihemarkt blieben jedoch aus. Die Rendite der richtungsweisenden 30jährigen Staatsanleihe schloß unverändert mit 5,75 Prozent.
AMD im Ausverkauf
Der Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) hat für sein zweites Quartal eine Gewinnwarnung ausgegeben. Wie der Intel-Konkurrent am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte, sei lediglich mit einem Gewinn je Aktie von 3 bis 5 Cents zu rechnen. Analysten hatten bisher 20 bis 32 Cents prognostiziert. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte AMD noch 61 Cents je Aktie verdient. Beim Umsatz wird mit einem Rückgang von 16 Prozent auf 985 Millionen gerechnet. AMD büßte nach dieser Hiobsbotschaft 27,4 Prozent auf 20,80 Dollar ein. Konkurrent Intel gab 4,7 Prozent auf 28,43 Dollar nach.
Der Hersteller von Glasfaser-Zubehör Luminent wiederholte seine Gewinnprognose für das zweite Quartal. Die Gesellschaft warnte aber vor Umsatzeinbußen. Der Erlös soll in dem Berichtszeitraum 41 Millionen Dollar betragen. Als Teil eines Restrukturierungsprogramm baut das Unternehmen ein Drittel der Arbeitsplätze ab. Luminent büßte am Ende 7,7 Prozent auf 3,48 Dollar ein.
Kein Blumentopf war auch mit den Netzwerkausrüstern Cisco (- 4,5 Prozent auf 16,79 Dollar), Ciena (- 10,3 Prozent auf 30,99 Dollar) zu gewinnen. JDS Uniphase schlug sich dagegen mit einem Minus von 2,6 Prozent noch recht wacker. Schlußkurs: 11,31 Dollar.
BMC Software warnt
Der Anbieter von integrierten Software-Lösungen Webmethods senkte seine Geschäftsprognose und kündigte ein Programm zur Kostenreduzierung an. Der Verlust im ersten Quartal werde voraussichtlich 9 bis 10 Cents je Aktie betragen - bei Umsätzen von 55 Millionen Dollar. Am Markt war dagegen ein Fehlbetrag von 2 Cents bei Erlösen von 61,44 Millionen Dollar erwartet worden. Um die Kosten in den Griff zu bekommen, will die Unternehmensleitung die Belegschaft um 15 Prozent reduzieren. Webmethods legte gegen den Trend 10 Prozent auf 17,30 Dollar zu.
Das Softwarehaus BMC Software gab am Donnerstag nach Handelsschluss bekannt, es werde im ersten Quartal einen Gewinn von 15 bis 20 Millionen Dollar oder 6 bis 8 Cents je Aktie erzielen - erwartet wurden dagegen 11 bis 14 Cents. Der Umsatz soll zwischen 338 bis 345 Millionen Dollar liegen. BMC Software verbilligte sich um 9,1 Prozent auf 20,68 Dollar.
Der Online-Broker E*Trade will sich mit Hilfe eines Aktionärs-Hilfsplans vor feindlichen Übernahmen und anderen ungewollten Aktionen schützen. Während einer Frist kann jeder Aktieninhaber ein Eintausendstel einer Serie von bevorzugten Anteilsscheinen kaufen. Die Alt-Aktionäre erhalten zudem einen Preisnachlass, sofern Dritte die Kontrolle über mehr als zehn Prozent der Aktien gewinnen würden. E*Trade büßte 2,7 Prozent auf 6 Dollar ein.
06.07. - 22:01 Uhr
(gatrixx) Am US-Technologiesegment tobten wieder einmal die Bären. Gewinnwarnungen von AMD sowie EMC² hatten die Stimmung bereits vor Handelseröffnung eingefrostet. Zudem wiesen die US-Arbeitsmarktdaten auf eine weiterhin flaue Konjunktur hin. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 3,6 Prozent oder 76 Zähler auf 2.004 Punkte nach. Die 2.000 Punkte-Marke konnte am Freitag allerdings noch verteidigt werden (Tagestief: 2.001 Punkte).
Große Umschichtungen in den Anleihemarkt blieben jedoch aus. Die Rendite der richtungsweisenden 30jährigen Staatsanleihe schloß unverändert mit 5,75 Prozent.
AMD im Ausverkauf
Der Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) hat für sein zweites Quartal eine Gewinnwarnung ausgegeben. Wie der Intel-Konkurrent am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte, sei lediglich mit einem Gewinn je Aktie von 3 bis 5 Cents zu rechnen. Analysten hatten bisher 20 bis 32 Cents prognostiziert. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte AMD noch 61 Cents je Aktie verdient. Beim Umsatz wird mit einem Rückgang von 16 Prozent auf 985 Millionen gerechnet. AMD büßte nach dieser Hiobsbotschaft 27,4 Prozent auf 20,80 Dollar ein. Konkurrent Intel gab 4,7 Prozent auf 28,43 Dollar nach.
Der Hersteller von Glasfaser-Zubehör Luminent wiederholte seine Gewinnprognose für das zweite Quartal. Die Gesellschaft warnte aber vor Umsatzeinbußen. Der Erlös soll in dem Berichtszeitraum 41 Millionen Dollar betragen. Als Teil eines Restrukturierungsprogramm baut das Unternehmen ein Drittel der Arbeitsplätze ab. Luminent büßte am Ende 7,7 Prozent auf 3,48 Dollar ein.
Kein Blumentopf war auch mit den Netzwerkausrüstern Cisco (- 4,5 Prozent auf 16,79 Dollar), Ciena (- 10,3 Prozent auf 30,99 Dollar) zu gewinnen. JDS Uniphase schlug sich dagegen mit einem Minus von 2,6 Prozent noch recht wacker. Schlußkurs: 11,31 Dollar.
BMC Software warnt
Der Anbieter von integrierten Software-Lösungen Webmethods senkte seine Geschäftsprognose und kündigte ein Programm zur Kostenreduzierung an. Der Verlust im ersten Quartal werde voraussichtlich 9 bis 10 Cents je Aktie betragen - bei Umsätzen von 55 Millionen Dollar. Am Markt war dagegen ein Fehlbetrag von 2 Cents bei Erlösen von 61,44 Millionen Dollar erwartet worden. Um die Kosten in den Griff zu bekommen, will die Unternehmensleitung die Belegschaft um 15 Prozent reduzieren. Webmethods legte gegen den Trend 10 Prozent auf 17,30 Dollar zu.
Das Softwarehaus BMC Software gab am Donnerstag nach Handelsschluss bekannt, es werde im ersten Quartal einen Gewinn von 15 bis 20 Millionen Dollar oder 6 bis 8 Cents je Aktie erzielen - erwartet wurden dagegen 11 bis 14 Cents. Der Umsatz soll zwischen 338 bis 345 Millionen Dollar liegen. BMC Software verbilligte sich um 9,1 Prozent auf 20,68 Dollar.
Der Online-Broker E*Trade will sich mit Hilfe eines Aktionärs-Hilfsplans vor feindlichen Übernahmen und anderen ungewollten Aktionen schützen. Während einer Frist kann jeder Aktieninhaber ein Eintausendstel einer Serie von bevorzugten Anteilsscheinen kaufen. Die Alt-Aktionäre erhalten zudem einen Preisnachlass, sofern Dritte die Kontrolle über mehr als zehn Prozent der Aktien gewinnen würden. E*Trade büßte 2,7 Prozent auf 6 Dollar ein.
06.07. - 22:01 Uhr