Zeitpunkt: 04.01.11 20:09
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ich stehe dem Thema E10 sehr kritisch gegenüber. Im Endeffekt muss der Autofahrer mal wieder die Zeche zahlen um diesen Biokraftstoff überhaupt preislich auf dem gleichen Niveau wie Benzin/Super anbieten zu können, wird ja bekanntlich der normale Kraftstoff zu Gunsten von E10 angehoben. Darüberhinaus hat Ethanol nachweislich einen geringeren Energiegehalt was einen ca. 2%igen höheren Verbrauch als Kraftstoff auf Erdölbasis ausmacht. Völlig aussen vor wird hier auch der eigentliche Sinn und Zweck des E10 Einsatzes gelassen. Denn es ist überhaupt nicht wissenschaftlich erwiesen, daß E10 überhaupt klimafreundlicher ist als der herkömmliche Kraftstoff. Erstmal haben wir ja den höheren Verbrauch und dann kommt noch die Tatsache hinzu, daß beim Anbau und Herstellung von Roggen, Weizen etc. der Energieeinsatz hinzugerechnet werden muss.
Also das alleine kann ja den enormen Kursanstieg nicht erklären. Denn E10 wird zwar gefördert, wird an den Zapfsäulen zum gleichen Preis bei einem höheren Verbrauch auf 100 km angeboten. Ausserdem werde viele Menschen sowieso lieber auf den altbewährten Kraftstoff zurückgreifen, denn niemand übernimmt die Haftung für evtl. Schäden durch E10. Angeblich sind ja 90% aller Fahrzeuge E10 geeignet....also ich persönlich tanke weiterhin Benzin. Öko Ansatz hin oder her. Aber da wurde ohne wissenschaftliche Erkenntnisse einfach wieder etwas eingeführt, was nicht nur die Preise und damit die Belastung der Bürger weiter verstärkt, nein, hier könnte es sich im Nachhinein als Fehler herausstellen. Nämlich keine Entlastung für die Klimabilanz. Ausserdem wissen wir ja nicht erst seit dem idiotischen "Glühbirnenverbot" wg. der Energiesparlampen, daß die Politik gerne im Rahmen des Klimaschutzes zu voreiligen Regelungen bereit ist.
Klimaschutz ja, aber bitte nicht zu jedem Preis und ohne Sinn und Verstand.
FALKENHAGEN - Wenn da nicht das riesige Loch in der Kasse wäre, könnte die EOP Biodiesel AG bald wieder die Produktion aufnehmen. Denn wie angekündigt wurde die Ölmühle repariert und mit einem neuen Getriebe ausgestattet, so dass der Wiederinbetriebnahme aus technischer Sicht nichts im Wege steht.
Wäre da nicht das riesige Loch in der Kasse: Der EOP fehlt derzeit schlichtweg das Geld, um Rohstoffe für die Herstellung von Biodiesel einzukaufen. „Stattdessen will das Unternehmen für eine Übergangszeit Lohnarbeit übernehmen“, sagt der Sprecher der EOP Jürgen Herres: „Erste Anfragen gibt es bereits.“ Die Lohnarbeit soll so funktionieren, dass Unternehmen ihre Rapssaat nach Falkenhagen liefern, dort Rapsöl gepresst und dann zurückgeliefert wird.
Für den dauerhaften Betrieb reicht das allerdings nicht, auch die Biodieselproduktion soll wieder in Schwung gebracht werden. Dies wird jedoch mindestens noch so lange dauern, bis die EOP einen Massekredit in mittlerer einstelliger Millionenhöhe aushandeln kann, der dafür erforderlich ist. „Für einen solchen Kredit ist aber eine Landesbürgschaft nötig“, sagt Herres: „Die wurde beantragt und wird offenbar beim Land bereits geprüft.“
Dass der vorläufige Insolvenzverwalter, der Düsseldorfer Rechtsanwalt Horst Piepenburg, aber gemeinsam mit dem Vorstand über einen solchen ein Massekredit verhandelt, bedeutet jedoch auch: Er sieht das Unternehmen grundsätzlich als sanierungsfähig an, nachdem er sich in den vorigen Wochen einen Überblick über den Geschäftsbetrieb verschaffte.
„Die Zielsetzung ist nach wie vor, das Unternehmen in welcher Form auch immer zu retten“, sagt Herres, „und vor allem, alle Arbeitsplätze zu erhalten.“ Dabei kommt der EOP Biodiesel AG derzeit zugute, dass sie zumindest im operativen Geschäft im letzten Quartal, in dem mit funktionierendem Getriebe produziert wurde, ein positives Ergebnis erzielt hat – oder, wie es im Wirtschaftsdeutsch heißt, „Cash positiv“ war.
Wie letztendlich die Unternehmensform später aussehen wird, dazu gibt es derzeit keine Vorstellung. Drei wesentliche Möglichkeiten gibt es. Das ist eine Fortführung mit Eigenkapital – und damit mit dem Einstieg eines Investors. Entgegen der Aussage des ehemaligen Vorstandschef Sven Schön in einem Leserbrief im Prignitz-Kurier habe es in der Vergangenheit kein solches Angebot eines potentiellen Investors an die EOP gegeben, weist Jürgen Heeres strikt die Aussage des Ex-EOP-Chefs zurück. Bei der letzten Hauptversammlung hatte Schön sich zudem an die Spitze jener gesetzt, die eine Kapitalherabsetzung verhindert haben, die einen solchen Einstieg für einen Investor attraktiv gemacht hätte. „Die Schieflage sollte damals so gedämpft werden“, sagt Herres, die Hauptversammlung hat sich jedoch dagegen ausgesprochen.“ Eine weitere Möglichkeit wäre, das Unternehmen über eine Bankenfinanzierung und mit Fremdkapital fortzuführen. Die dritte Möglichkeit, ein privates Darlehen an die EOP sieht Herres als wenig wahrscheinlich an.
Nur eines sei derzeit gar kein Thema: Eine Zerschlagung des Unternehmens mangels Masse – und damit das endgültige Ende für den Falkenhagener Biodieselproduzenten samt aller Arbeitsplätze. (Von Claudia Bihler)
... also, eine AG meldet Insolvenz an. Man kauft Aktien und der Kurs steigt. So weit so gut. Bekomme ich die Dinger auch wieder verkauft?
Vielen Dank vorab!
Ich bin mir auch sicher, dass die 3 / 4 Euro - Schnäppchen - Zeit nun entgültig zu Ende geht!
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