MOBILCOM UMTS-Pläne offenbar gekippt

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MOBILCOM UMTS-Pläne offenbar gekippt

 
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Der Telkommunikationsanbieter MobilCom wird den Ausbau des eigenen UMTS-Netzes offenbar nicht mehr vorantreiben. Alle Beraterverträge sollen gekündigt worden sein.

 
DPA

MobilCom-Zentrale in Büdelsdorf


Büdelsdorf - Der neue Chef von Mobilcom  , Thorsten Grenz, hat nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD) Beraterverträge mit einem monatlichen Volumen in zweistelliger Millionenhöhe gekündigt. Damit, so die Zeitung, würden rund 300 externe Berater das Unternehmen bis Monatsende verlassen, die sich bisher um den Aufbau der Mobilfunktechnik UMTS gekümmert hatten. Deren Aufgaben sollen laut "FTD" künftig fest angestellte Beschäftigte übernehmen.
MobilCom habe in der Vergangenheit monatlich etwa 40 Millionen Euro allein für Beraterhonorare ausgegeben, hieß es in dem Bericht weiter. Die Personalkosten der knapp 6000 Beschäftigten beliefen sich dagegen auf 60 Millionen Euro.

Weiteren Angaben zufolge soll MobilCom im zweiten Quartal bei erneut geschrumpftem Umsatz einen operativen Verlust von 70 Millionen Euro eingefahren haben. Im Vorquartal hatte der operative Verlust in der Kernsparte bei 21,5 Millionen Euro gelegen.




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