"...Die meisten von uns leben für das Morgen. Wir sind überzeugt, die Zukunft werde besser sein, sie werde uns den gewünschten materiellen Erfolg bringen, wir würden klüger geworden sein und unsere Position im Leben besser abgesichert haben. Vielleicht ist es ganz angenehm, sich solche Vorstellungen zu machen, aber wir müssen auch einen Preis dafür bezahlen, denn wir verlieren dabei die Möglichkeit, die Forderungen der Gegenwart zu erfüllen. Wir sind dazu erzogen, hart zu arbeiten, Geld zu sparen und in die Zukunft zu investieren. Man sagt uns, wenn wir das täten, könnten wir eines Tages alle unsere Träume verwirklichen. Das Traurige ist, daß wir, wenn diese goldene Zeit gekommen ist, die einst ersehnten Dinge nicht mehr brauchen oder zu müde, zu krank oder zu unbeweglich geworden sind, um sie zu genießen...
Wie viele Möglichkeiten, glücklich zu sein, haben wir versäumt, weil wir auf einen günstigeren Augenblick gewartet haben?
Wie vielen Menschen haben wir nicht genug Liebe gezeigt, weil wir glaubten, sie würden uns nie verlassen?
...Ich will damit nicht sagen, daß wir leichtsinnig mit unserem Geld umgehen oder nicht vernünftig für die Zukunft planen sollen. Aber wir alle haben bestimmte Wünsche, die wir uns erfüllen sollten, weil wir dan glücklicher und zufriedener sind. Von Zeit zu Zeit brauchen wir ein wenig Leichtsinnigkeit und Nachgiebigkeit gegnüber uns selbst..."