Hintergrundwissen:
MIS hat sich die IntelliCube einverleibt. Warum kann man hier sehr gut begreifen. Natürlich muß man da erst investieren, integrieren, Wettbewerb ausschalten... aber die Ernte kommt auch für die Aktionäre! Hyperion, Cognos, Oracle & Co. werden das nicht gebacken bekommen und SAP/Microsoft sind auch in strategischer Partnerschaft zur MIS AG, das sind alles harte Marktfakten, die sich in Umsatz, Wachstum und dann auch in Profit umsetzen lassen. Es ist wichtig auch auf die Tageskurse zu schauen (günstiger Einstieg), noch wichtiger ist aber, die Story zu verstehen. Das können auch die meisten Analysen kaum.
Hier der Bericht:
Reporting-Lösung für Oracle Express
Eine Anbindung ihrer Report-Management Software OnVision an Oracle Express präsentiert die Kölner IntelliCube Software AG zur CeBIT 2000. Mit der Schnittstelle zu OnVision können jetzt auch Nutzer der Oracle OLAP-Datenbank auf die von IntelliCube entwickelte neue Technologie der Hyperblöcke zugreifen. Diese ermöglicht es erstmals, dass sich Standardreports automatisch und struktur-dynamisch an eine Veränderung der Metadaten anpassen.
Als neuer Oracle Partner für Business Intelligence und Data Warehousing plant IntelliCube für seine innovativen OLAP-Anwendungen in Zukunft auch die Einbindung der relationalen Oracle Datenbanken. Das seit Ende Oktober verfügbare OnVision zur effektiveren Erstellung und Verwaltung unternehmensweiter Reports aus dem Data Warehouse verfügt bereits über Schnittstellen zu den OLAP-Datenbanken von Microsoft (Plato/SQL-Server 7.0), MIS AG (ALEA) oder Applix (TM/1).
"Die Partnerschaft mit Oracle eröffnet uns die Möglichkeit, unsere Software einem neuen Kreis professioneller Anwender von OLAP-Lösungen vorstellen zu dürfen", erkennt Kristian Raue, Vorstandssprecher der IntelliCube Software AG, die neue Herausforderung für sein Unternehmen. "Mit der von uns entwickelten und in den USA bereits zum Patent angemeldeten Hyper-Block-Technik sind wir unseren Mitbewerbern derzeit einige Jahre voraus. Unsere strategischen Partner nutzen diesen Technologie-Vorsprung bereits."
"IntelliCube hat uns sowohl technologisch als auch mit seiner professionellen Arbeitsweise überzeugt", begründet Jan Falk, Business Development Manager bei Oracle Deutschland, die Entscheidung für eine Zusammenarbeit mit dem Kölner Startup. "Wir glauben, dass sich sowohl bei der projektbezogenen Zusammenarbeit wie auch bei unserer strategischen Partnerschaft in Entwicklung, Marketing und Vertrieb weitgehende Synergien ergeben werden. Mit IntelliCube haben wir einen Partner gefunden, von dessen Entwicklungspotential wir in den nächsten Jahren noch viel profitieren können."
Hintergrundinformationen zu OnVision
Klassische Tabellenkalkulationen haben aufgrund ihres statischen Zeilen- und Spaltenaufbaus große Probleme bei der Darstellung dynamischer Datenbankinhalte. Zwar können mit Hilfe integrierter Zusatzmodule (Pivot-Tabellen, Query-Werkzeuge) Daten in die Tabellenkalkulation importiert werden, es handelt sich dabei aber immer um Fremdkörper innerhalb des Kalkulationsblattes.
Diese bislang notwendige Trennung zwischen Datenimport und Auswertung wird mit den Hyperblöcken von OnVision hinfällig. Sie verknüpfen bestimmte Zellbereiche innerhalb der Kalkulationstabelle nicht nur mit den auszuwertenden Daten, sondern vor allem auch mit den auszuwertenden Datenstrukturen. Ob sich Daten ändern, neue hinzu kommen oder einige wegfallen, spielt keine Rolle. Der Report muss nicht neu erstellt werden, da sich die mit Hyperblöcken belegten Zellbereiche dynamisch an die Größe und Struktur der zugrundeliegenden Metadaten anpassen. Dabei lassen sich durch die Verschachtelung und Überschneidung von Hyperblöcken auch anspruchsvolle Berichtslayouts realisieren, bis hin zur Erstellung asymmetrischer Reportlayouts.
Da die Zellen innerhalb der Hyperblöcke die gleichen Mechanismen wie klassische Spreadsheet-Zellen unterstützen, bleibt die bei der Tabellenkalkulation geschätzt Flexibilität in Bezug auf Rechenlogik, Anordnung und Formatierung voll erhalten. Eine Speicherung von Daten in den Tabellenblättern erfolgt nicht. Die Zellwerte werden aus der Datenbank ausgelesen und im Falle einer Dateneingabe auch dorthin zurückgeschrieben (Write-Back). Dabei ist der gleichzeitige Zugriff auf mehrere Datenbanken auch unterschiedlicher Hersteller möglich.
Weiterer Vorteil für den Benutzer: Der neue Manager legt Reports zentral ab und ermöglicht so den gleichzeitigen Zugriff auf die Dokumente durch mehrere Anwender. Diese können auch private Reports anlegen und verwalten. OnVision ist parallel auf dem Desktop oder im Intranet/Internet einsetzbar. Über ein Zusatzmodul kann das Programm direkt an einen Webserver (MS Internet Information Server) angekoppelt und die Reports dann von Internet/Intranet-Anwendern abgerufen werden. Auch die Dateneingabe im Browser ist möglich. Unterstützt werden alle Browser ab der Version 2.0, ebenso Browser in Organizern wie z.B. im Palm-Pilot von 3Com. Die Web-Integration basiert auf purem HTML, ein Download oder die Installation von Java oder ActiveX Komponenten ist nicht nötig.
OnVision ist zum Einsatz in professionellen Planungs- und Informationssystemen gedacht. IntelliCube betreibt mit On-Vision die konsequente Erweiterung eines Industriestandards: Die Tabellenkalkulation als Standard-Instrument für Controller muss nicht aufgegeben werden, alle Vorteile der klassischen Tabellenkalkulation bleiben erhalten. Anwender müssen keine grundsätzlich neuen Techniken erlernen, da die neuen Sheets mit der "alten Welt" kompatibel sind und als Excel-Tabellen abgespeichert werden können.
Die 5er-Basislizenz von OnVision kostet DM 19.000, eine 50er Lizenz DM 98.500, die 100er Lizenz DM 146.100 und eine 200er Lizenz DM 241.500.
MIS hat sich die IntelliCube einverleibt. Warum kann man hier sehr gut begreifen. Natürlich muß man da erst investieren, integrieren, Wettbewerb ausschalten... aber die Ernte kommt auch für die Aktionäre! Hyperion, Cognos, Oracle & Co. werden das nicht gebacken bekommen und SAP/Microsoft sind auch in strategischer Partnerschaft zur MIS AG, das sind alles harte Marktfakten, die sich in Umsatz, Wachstum und dann auch in Profit umsetzen lassen. Es ist wichtig auch auf die Tageskurse zu schauen (günstiger Einstieg), noch wichtiger ist aber, die Story zu verstehen. Das können auch die meisten Analysen kaum.
Hier der Bericht:
Reporting-Lösung für Oracle Express
Eine Anbindung ihrer Report-Management Software OnVision an Oracle Express präsentiert die Kölner IntelliCube Software AG zur CeBIT 2000. Mit der Schnittstelle zu OnVision können jetzt auch Nutzer der Oracle OLAP-Datenbank auf die von IntelliCube entwickelte neue Technologie der Hyperblöcke zugreifen. Diese ermöglicht es erstmals, dass sich Standardreports automatisch und struktur-dynamisch an eine Veränderung der Metadaten anpassen.
Als neuer Oracle Partner für Business Intelligence und Data Warehousing plant IntelliCube für seine innovativen OLAP-Anwendungen in Zukunft auch die Einbindung der relationalen Oracle Datenbanken. Das seit Ende Oktober verfügbare OnVision zur effektiveren Erstellung und Verwaltung unternehmensweiter Reports aus dem Data Warehouse verfügt bereits über Schnittstellen zu den OLAP-Datenbanken von Microsoft (Plato/SQL-Server 7.0), MIS AG (ALEA) oder Applix (TM/1).
"Die Partnerschaft mit Oracle eröffnet uns die Möglichkeit, unsere Software einem neuen Kreis professioneller Anwender von OLAP-Lösungen vorstellen zu dürfen", erkennt Kristian Raue, Vorstandssprecher der IntelliCube Software AG, die neue Herausforderung für sein Unternehmen. "Mit der von uns entwickelten und in den USA bereits zum Patent angemeldeten Hyper-Block-Technik sind wir unseren Mitbewerbern derzeit einige Jahre voraus. Unsere strategischen Partner nutzen diesen Technologie-Vorsprung bereits."
"IntelliCube hat uns sowohl technologisch als auch mit seiner professionellen Arbeitsweise überzeugt", begründet Jan Falk, Business Development Manager bei Oracle Deutschland, die Entscheidung für eine Zusammenarbeit mit dem Kölner Startup. "Wir glauben, dass sich sowohl bei der projektbezogenen Zusammenarbeit wie auch bei unserer strategischen Partnerschaft in Entwicklung, Marketing und Vertrieb weitgehende Synergien ergeben werden. Mit IntelliCube haben wir einen Partner gefunden, von dessen Entwicklungspotential wir in den nächsten Jahren noch viel profitieren können."
Hintergrundinformationen zu OnVision
Klassische Tabellenkalkulationen haben aufgrund ihres statischen Zeilen- und Spaltenaufbaus große Probleme bei der Darstellung dynamischer Datenbankinhalte. Zwar können mit Hilfe integrierter Zusatzmodule (Pivot-Tabellen, Query-Werkzeuge) Daten in die Tabellenkalkulation importiert werden, es handelt sich dabei aber immer um Fremdkörper innerhalb des Kalkulationsblattes.
Diese bislang notwendige Trennung zwischen Datenimport und Auswertung wird mit den Hyperblöcken von OnVision hinfällig. Sie verknüpfen bestimmte Zellbereiche innerhalb der Kalkulationstabelle nicht nur mit den auszuwertenden Daten, sondern vor allem auch mit den auszuwertenden Datenstrukturen. Ob sich Daten ändern, neue hinzu kommen oder einige wegfallen, spielt keine Rolle. Der Report muss nicht neu erstellt werden, da sich die mit Hyperblöcken belegten Zellbereiche dynamisch an die Größe und Struktur der zugrundeliegenden Metadaten anpassen. Dabei lassen sich durch die Verschachtelung und Überschneidung von Hyperblöcken auch anspruchsvolle Berichtslayouts realisieren, bis hin zur Erstellung asymmetrischer Reportlayouts.
Da die Zellen innerhalb der Hyperblöcke die gleichen Mechanismen wie klassische Spreadsheet-Zellen unterstützen, bleibt die bei der Tabellenkalkulation geschätzt Flexibilität in Bezug auf Rechenlogik, Anordnung und Formatierung voll erhalten. Eine Speicherung von Daten in den Tabellenblättern erfolgt nicht. Die Zellwerte werden aus der Datenbank ausgelesen und im Falle einer Dateneingabe auch dorthin zurückgeschrieben (Write-Back). Dabei ist der gleichzeitige Zugriff auf mehrere Datenbanken auch unterschiedlicher Hersteller möglich.
Weiterer Vorteil für den Benutzer: Der neue Manager legt Reports zentral ab und ermöglicht so den gleichzeitigen Zugriff auf die Dokumente durch mehrere Anwender. Diese können auch private Reports anlegen und verwalten. OnVision ist parallel auf dem Desktop oder im Intranet/Internet einsetzbar. Über ein Zusatzmodul kann das Programm direkt an einen Webserver (MS Internet Information Server) angekoppelt und die Reports dann von Internet/Intranet-Anwendern abgerufen werden. Auch die Dateneingabe im Browser ist möglich. Unterstützt werden alle Browser ab der Version 2.0, ebenso Browser in Organizern wie z.B. im Palm-Pilot von 3Com. Die Web-Integration basiert auf purem HTML, ein Download oder die Installation von Java oder ActiveX Komponenten ist nicht nötig.
OnVision ist zum Einsatz in professionellen Planungs- und Informationssystemen gedacht. IntelliCube betreibt mit On-Vision die konsequente Erweiterung eines Industriestandards: Die Tabellenkalkulation als Standard-Instrument für Controller muss nicht aufgegeben werden, alle Vorteile der klassischen Tabellenkalkulation bleiben erhalten. Anwender müssen keine grundsätzlich neuen Techniken erlernen, da die neuen Sheets mit der "alten Welt" kompatibel sind und als Excel-Tabellen abgespeichert werden können.
Die 5er-Basislizenz von OnVision kostet DM 19.000, eine 50er Lizenz DM 98.500, die 100er Lizenz DM 146.100 und eine 200er Lizenz DM 241.500.