M I L Z B R A N D - V E R D A C H T
Seuchenalarm in Berlin
Die Berliner Polizei hat in der Hauptstadt Seuchenalarm ausgelöst. Kurz zuvor war in einem Parkhaus ein Umschlag mit der Aufschrift "Milzbrand" gefunden worden. Möglicherweise jedoch handelt es sich um einen üblen Scherz.
Berlin - Der Umschlag soll nach bisher unbestätigten Angaben im Parkhaus des Möbelhauses "Höffner" in der Pankstraße im Bezirk Wedding gefunden worden sein. Angeblich, so verlautet aus Polizeikreisen, sei er in einem Fahrzeug, das dort abgestellt war, sichtbar ausgelegt worden sein. Auf dem Umschlag, der ein nicht näher definiertes Pulver enthielt, soll sich nach ersten Angaben die Aufschrift "Milzbrand" befunden haben.
Der Fund löste in Berlin sofort Seuchenalarm aus. Die Polizei richtete gemeinsam mit der Feuerwehr ein Seuchenzentrum in dem Parkhaus ein. Beamte in Schutzanzügen sicherten Spuren. Ärzte kümmerten sich um sechs Personen, die nach ersten Angaben mit dem Umschlag in Berührung gekommen sind.
Der gesamte Bereich um und im Parkhaus wurde weiträumig abgesperrt. 500 Personen, die sich in dem Kaufhaus aufhielten, wurden evakuiert und von der Polizei registriert, um sie später zu untersuchen. Der Umschlag selber wurde von der Feuerwehr zur labortechnischen Untersuchung gebracht.
Seuchenstation vorbereitet
Die Menschen, die Kontakt mit dem Umschlag hatten, sollen später in die Seuchenstation des Virchow-Klinikums gebracht werden. Dort wurden vorsichtshalber gleich zehn Betten bestellt. In der Unsiversitätsklink steht eine ganze Station, die hermetisch von der Außenwelt abgeriegelt ist, zur Verfügung.
Die Polizei schließt zur Zeit nicht aus, dass es sich bei dem Umschlagsinhalt wirklich um Milzbrand-Bakterien handelt. "Die Chemiker müssen das jetzt klären", sagte eine Polizeisprecherin. Es könne sich jedoch nach der intensiven Berichterstattung über die Fälle in den USA ebenfalls um einen üblen Scherz handeln, fügte sie hinzu.
Quelle: Der Spiegel
Seuchenalarm in Berlin
Die Berliner Polizei hat in der Hauptstadt Seuchenalarm ausgelöst. Kurz zuvor war in einem Parkhaus ein Umschlag mit der Aufschrift "Milzbrand" gefunden worden. Möglicherweise jedoch handelt es sich um einen üblen Scherz.
Berlin - Der Umschlag soll nach bisher unbestätigten Angaben im Parkhaus des Möbelhauses "Höffner" in der Pankstraße im Bezirk Wedding gefunden worden sein. Angeblich, so verlautet aus Polizeikreisen, sei er in einem Fahrzeug, das dort abgestellt war, sichtbar ausgelegt worden sein. Auf dem Umschlag, der ein nicht näher definiertes Pulver enthielt, soll sich nach ersten Angaben die Aufschrift "Milzbrand" befunden haben.
Der Fund löste in Berlin sofort Seuchenalarm aus. Die Polizei richtete gemeinsam mit der Feuerwehr ein Seuchenzentrum in dem Parkhaus ein. Beamte in Schutzanzügen sicherten Spuren. Ärzte kümmerten sich um sechs Personen, die nach ersten Angaben mit dem Umschlag in Berührung gekommen sind.
Der gesamte Bereich um und im Parkhaus wurde weiträumig abgesperrt. 500 Personen, die sich in dem Kaufhaus aufhielten, wurden evakuiert und von der Polizei registriert, um sie später zu untersuchen. Der Umschlag selber wurde von der Feuerwehr zur labortechnischen Untersuchung gebracht.
Seuchenstation vorbereitet
Die Menschen, die Kontakt mit dem Umschlag hatten, sollen später in die Seuchenstation des Virchow-Klinikums gebracht werden. Dort wurden vorsichtshalber gleich zehn Betten bestellt. In der Unsiversitätsklink steht eine ganze Station, die hermetisch von der Außenwelt abgeriegelt ist, zur Verfügung.
Die Polizei schließt zur Zeit nicht aus, dass es sich bei dem Umschlagsinhalt wirklich um Milzbrand-Bakterien handelt. "Die Chemiker müssen das jetzt klären", sagte eine Polizeisprecherin. Es könne sich jedoch nach der intensiven Berichterstattung über die Fälle in den USA ebenfalls um einen üblen Scherz handeln, fügte sie hinzu.
Quelle: Der Spiegel