Diese Verlängerung verkaufte gestern Vorstand Andreas Empl unter 4investors als „deutliches Signal unseres Großaktionärs, den weiteren Wachstumskurs der neu aufgestellten Pyramid AG strategisch zu unterstützen“. Das scheint mir jedoch eine ziemliche Augenwischerei zu sein. Denn sieht man die Vereinbarung weniger euphorisch und dafür realistischer, kann man sie auch anders interpretieren. Nämlich z.B. so, dass die PVB ohnehin nicht damit gerechnet hat, ihre Aktien nach Ablauf der ursprünglichen Look-up-Frist verlustfrei verkaufen zu können, wenn sie denn einen Verkauf erwogen hätte.
Zur Erinnerung: Am 26.5.2021 vermeldete das Magazin NEBENWERTE u.a., dass im Zuge der Übernahme der Pyramid Computer GmbH durch die mic AG an die Pyramid-Gründer und -Gesellschafter Niko Hensler und Frieder Hansen 6.841.290 neue Aktien der mic AG zu einem Ausgabepreis von 3,00 Euro ausgegeben wurden.
Der derzeitige Kurs steht bei 1,845 Euro (Schlusskurs gestern auf Tradegate). Das heißt, dass es einer Steigerung um saftige 62,6 % bedarf, um allein nur das Niveau des Ausgabepreises zu erreichen.
Um eine solche Steigerung – bestenfalls noch mehr - zu bewirken, müsste bei der Pyramid AG operativ und überhaupt schon sehr viel Positives passieren.
Wie realistisch das bis zunächst mal Ende 2023 ist, mag jeder nach der kürzlich erfolgten Korrektur der Umsatz- bzw. EBIT-Prognosen bei der Pyramid Computer GmbH für sich selbst entscheiden.
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