Jeweils vor Monatsende sorgen die Kollegen von "Finanz & Wirtschaft" einen kurzen Moment lang für Licht im Dunkel. Dann nämlich, wenn sie die Rangliste der zehn am häufigsten leerverkauften Aktien der Schweiz veröffentlichen. Dabei stützen sie sich auf Erhebungen von Markit ab. Das Beratungsunternehmen orientiert sich seinerseits am Wertpapierleihgeschäft.
Die Rangliste von Ende November führt Meyer Burger mit 20,6 Prozent der ausstehenden Aktien an, gefolgt von Kudelski mit 17,1 Prozent, Burckhardt Compression mit 16,8 Prozent, Aryzta mit 16,4 Prozent sowie Basilea mit 14,1 Prozent.
Seit Meyer Burger in Italien einen Schlüsselauftrag an Land gezogen hat, gehen den Leerverkäufern beim Solarzulieferunternehmen aus dem bernischen Gwatt langsam aber sicher die Argumente aus. Zum ersten Mal in der Firmengeschichte scheint die Gewinnschwelle in Griffnähe. Wie mir berichtet wird, liegen die Nerven bei den Leerverkäufern blank.
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