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Meyer Burger Technology Aktie

Aktie
WKN:  A40H1E ISIN:  CH1357065999 US-Symbol:  MYBUF Land:  Schweiz
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-74,74%
0,00515 € 13.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
1,19 Mio. €
Streubesitz
68,96%
KGV
-0,32
Index-Zuordnung
-
Meyer Burger Technology Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Meyer Burger Technology AG ist ein in der Schweiz ansässiger Hersteller von Photovoltaik-Technologie mit Fokus auf hocheffiziente Solarzellen und Solarmodule auf Basis von Heterojunction- und SmartWire-Technologie. Das Unternehmen hat sich von einem klassischen Maschinen- und Anlagenbauer zu einem integrierten Solarunternehmen mit vertikal ausgerichteter Wertschöpfungskette entwickelt. Das heutige Geschäftsmodell beruht im Kern auf der Entwicklung, industriellen Produktion und dem Vertrieb von Premium-Solarmodulen für Dach- und gewerbliche Anwendungen, ergänzt um den Verkauf von Solarzellen an ausgewählte Industriekunden. Ziel ist es, im europäischen Solarmarkt eine technologisch führende Rolle bei Hochleistungsmodulen „Made in Europe“ einzunehmen und damit eine Alternative zu asiatisch dominierten Lieferketten zu bieten.

Mission und strategische Ausrichtung

Die erklärte Mission von Meyer Burger besteht darin, durch hoch effiziente, ressourcenschonend produzierte Solartechnologie zur Dekarbonisierung der Stromerzeugung beizutragen und gleichzeitig eine resiliente, europäische Wertschöpfungskette für Photovoltaik aufzubauen. Das Management betont die Stärkung der technologischen Souveränität Europas gegenüber Importabhängigkeiten aus China. Strategisch setzt Meyer Burger auf Premiumpositionierung, Differenzierung über Zellwirkungsgrad, Produktqualität und Herkunftslabel „Europa“, statt auf reinen Preiswettbewerb. Die Roadmap sieht die Skalierung der Zell- und Modulkapazitäten, die kontinuierliche Steigerung der Wirkungsgrade sowie die vertiefte Integration in Vertriebskanäle für Dach- und Utility-Segment vor. Förderpolitische Rahmenbedingungen in der EU und in den USA, insbesondere industriepolitische Programme und lokale Content-Anforderungen, werden aktiv in die Standort- und Investitionsentscheidungen einbezogen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio konzentriert sich auf kristalline Silizium-Solarzellen und -module im Hochleistungssegment. Kerntechnologien sind die Heterojunction-Solarzelle mit beidseitig aktiven Schichten sowie die SmartWire-Interconnection-Technologie, die eine bessere Stromausbeute und geringere Materialbelastung der Zellen ermöglichen soll. Das Produktangebot umfasst im Wesentlichen:
  • Dachmodule für den Residential-Markt mit hohem Modulwirkungsgrad, ausgelegt für begrenzte Dachflächen und hohe Leistungsdichte
  • Module für gewerbliche und industrielle Dachanlagen mit optimierter Flächenleistung und Langzeitstabilität
  • Module für Freiflächenanlagen, sofern sich langfristige Abnahmeverträge und passende regulatorische Rahmenbedingungen ergeben
  • Solarzellen als Vorprodukte für externe Modulhersteller, abhängig von der jeweiligen Kapazitätsauslastung und Vertragslage
Darüber hinaus bietet das Unternehmen technische Beratung zu Moduldesign, Systemintegration und Qualitätsstandards für professionelle Kunden. Klassische EPC-Leistungen oder Endkundeninstallation stehen bislang nicht im Mittelpunkt des Geschäftsmodells, vielmehr fokussiert sich Meyer Burger auf die Rolle als Technologie- und Modulprovider innerhalb der Photovoltaik-Wertschöpfungskette.

Business Units und operative Struktur

Historisch gliederte Meyer Burger seine Aktivitäten in Bereiche für Anlagen- und Maschinenbau sowie für Photovoltaik-Produktion. Im Zuge der strategischen Neuausrichtung hin zum Zell- und Modulhersteller wurden die Strukturen gestrafft und die Fertigung in Europa gebündelt. Wesentliche operative Einheiten lassen sich heute entlang der Wertschöpfungsstufen charakterisieren:
  • Forschung und Entwicklung: Fokus auf Zellarchitektur, Materialoptimierung und Prozessintegration für Heterojunction- und Nachfolgetechnologien
  • Zellfertigung: industrielle Produktion von Hochleistungs-Solarzellen in europäischen Werken mit hohem Automatisierungsgrad
  • Modulfertigung: Konfektionierung der Zellen zu Modulen mithilfe der SmartWire-Interconnection sowie Qualitäts- und Belastungstests
  • Vertrieb und Marketing: Marktbearbeitung für europäische Kernmärkte und die USA, Aufbau von Distributionspartnerschaften und Installateursnetzwerken
Die frühere Rolle als reiner Ausrüster der Solarindustrie wurde stark reduziert; der Schwerpunkt liegt heute auf der eigenen Modulmarke und der Industrialisierung eigener Zelltechnologie.

Technologische Alleinstellungsmerkmale

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist die Kombination von Heterojunction-Technologie und SmartWire-Verschaltung, mit der Meyer Burger im Premiumsegment besonders hohe Modulwirkungsgrade adressiert. Die Heterojunction-Zelle nutzt eine Kombination aus kristallinem Silizium und dünnen amorphen Siliziumschichten, um Rekombinationsverluste zu minimieren und die Temperaturkoeffizienten zu verbessern. Die SmartWire-Technologie ersetzt konventionelle Busbars durch ein dichtes Netz dünner Drähte, wodurch mechanische Spannungen in der Zelle reduziert, die aktive Fläche vergrößert und der Serienwiderstand gesenkt werden kann. Für Investoren ergibt sich daraus eine klar umrissene Differenzierungsstrategie: kein Massenprodukt, sondern ein technologisch anspruchsvolles Modul mit Fokus auf Ertragsstärke je Fläche, optische Integration und Qualität. Die Ausrichtung auf das Label „Made in Europe“ verstärkt dieses Profil, da zahlreiche institutionelle und gewerbliche Kunden neben technischen Kennzahlen zunehmend auf Herkunft, Nachhaltigkeit und Lieferkettentransparenz achten.

Burggräben und potenzielle Moats

Die strukturellen Burggräben von Meyer Burger basieren im Wesentlichen auf Technologie, Know-how und industrieller Umsetzungskompetenz. Zu nennen sind:
  • Patente und Prozess-Know-how rund um Heterojunction und SmartWire-Interconnection, die den direkten Zugang für Wettbewerber erschweren
  • Ein eingespieltes F&E-Ökosystem mit Erfahrung in Dünnschicht-, Wafer- und Zellprozessen, das kontinuierliche Effizienzsteigerungen erlaubt
  • Eine wachsende Marke im Premium-Solarmarkt, die auf Leistungsversprechen, europäische Fertigung und Qualitätsimage setzt
  • Industrialisierungserfahrung aus der Vergangenheit als Maschinenbauer, was die Skalierung komplexer Fertigungslinien begünstigt
Diese Moats sind jedoch nicht unüberwindbar, da der weltweite Photovoltaikmarkt von schnellem Technologiewechsel und aggressiver Nachahmung geprägt ist. Ein nachhaltiger Burggraben entsteht nur, wenn es gelingt, Kostenposition, Wirkungsgradvorsprung und Markenzugang gleichzeitig zu verteidigen.

Wettbewerbsumfeld

Meyer Burger agiert in einem stark umkämpften, globalisierten Solarmarkt, der von asiatischen Herstellern dominiert wird. Hauptwettbewerber sind große, vertikal integrierte Anbieter aus China und anderen asiatischen Ländern, die mit beträchtlichen Skaleneffekten, niedrigen Produktionskosten und aggressiver Preissetzung auftreten. Darüber hinaus konkurriert Meyer Burger mit europäischen und US-amerikanischen Herstellern, die ebenfalls auf „Local Content“ und höhere Margensegmente setzen. Im Bereich der Heterojunction-Technologie existieren weitere Technologieanbieter und Zellhersteller, die vergleichbare Effizienzniveaus anstreben. Die Wettbewerbsintensität zeigt sich in zyklischen Überkapazitäten, sinkenden Modulpreisen und hohem Druck auf die Bruttomargen. Für ein Unternehmen mit europäischem Kostenprofil bedeutet dies, dass Differenzierung über Wirkungsgrad, Zuverlässigkeit, Service und Lieferkettensicherheit im Vordergrund stehen muss, um Preisdruck auszugleichen.

Management und Strategieumsetzung

Das Management der Meyer Burger Technology AG verfolgt eine Transformationsstrategie weg vom schwankungsanfälligen Anlagenbau hin zu wiederkehrender Wertschöpfung über Zell- und Modulproduktion. Im Mittelpunkt stehen Skalierung, operative Exzellenz und konsequente Fokussierung auf Kerntechnologien. Die Führung betont wiederholt die Bedeutung stabiler politischer Rahmenbedingungen, etwa europäischer Industrieprogramme, Zölle und Anreizsysteme zur Stärkung lokal produzierter Photovoltaik. Die strategischen Schwerpunkte lassen sich wie folgt zusammenfassen:
  • Ausbau der Produktionskapazitäten für Solarzellen und -module in Europa und ausgewählten Auslandsmärkten mit förderpolitischer Unterstützung
  • Fortlaufende Steigerung der Zellwirkungsgrade und Kostensenkung entlang der Fertigungskette
  • Stärkung der Marke im Premium- und Qualitätssegment, insbesondere im europäischen Dachmarkt
  • Prüfung von Kooperationen, langfristigen Lieferverträgen und möglichen Partnerschaften zur Risikoteilung
Für konservative Anleger ist vor allem relevant, inwieweit das Management diese ambitionierte Transformationsagenda im volatilen industriepolitischen Umfeld konsistent und finanzschonend umsetzen kann.

Branchen- und Marktumfeld

Die Photovoltaikbranche befindet sich in einer Phase strukturellen Wachstums, getrieben von Dekarbonisierung, Elektrifizierung und dem Ausbau erneuerbarer Energien. Gleichzeitig ist der Sektor durch Überkapazitäten, starken Preisverfall und hohe Zyklik gekennzeichnet. Die Wertschöpfung ist derzeit stark in Asien konzentriert, insbesondere in China, das mit staatlicher Unterstützung und Skaleneffekten die Kostenführerschaft innehat. In Europa und Nordamerika gewinnen industriepolitische Maßnahmen an Bedeutung, die lokale Fertigung stärken und strategische Abhängigkeiten reduzieren sollen. Hier positioniert sich Meyer Burger als europäischer Premiumanbieter mit technologischer Spezialisierung. In den Kernregionen Europa und USA entscheidet die Kombination aus Strompreisniveau, Netzinfrastruktur, Förderregimen und Genehmigungsverfahren über die Geschwindigkeit des Zubaus. Für Dachanlagen im Residential- und C&I-Segment spielen darüber hinaus Installateursnetzwerke, Markenbekanntheit und Servicequalität eine wichtige Rolle. Die Branche ist innovationsgetrieben; neue Zellarchitekturen wie TOPCon, Heterojunction und perspektivisch Tandemzellen führen zu kurzen Technologiezyklen, in denen Investitionsentscheidungen rasch entwertet werden können.

Unternehmensgeschichte und Transformation

Meyer Burger wurde ursprünglich als Technologie- und Maschinenanbieter für die Solar- und Halbleiterindustrie bekannt. Das Unternehmen lieferte über viele Jahre Anlagen zum Sägen von Siliziumwafern, zur Zellverarbeitung und Modulproduktion und war damit eng mit den Investitionszyklen der globalen Solarbranche verknüpft. Wiederkehrende Überkapazitäten und Preisverfall im Maschinenbau führten zu hoher Volatilität. In Reaktion darauf leitete Meyer Burger eine strategische Neuorientierung ein: weg vom reinen Ausrüster, hin zum integrierten Hersteller von Solarzellen und -modulen mit eigener Marke. Grundlage der Transformation war die Übernahme und Weiterentwicklung von Heterojunction- und SmartWire-Technologien, die ursprünglich in anderen Industriegruppen entwickelt wurden. Auf dieser Basis baute das Unternehmen in Europa Zell- und Modulfabriken auf. Die Geschichte der Gesellschaft ist geprägt von Restrukturierungen, Kapitalmaßnahmen und strategischen Neuausrichtungen, die jeweils auf veränderte Marktbedingungen und Technologietrends reagierten. Heute steht Meyer Burger für den Versuch, auf Basis eigener Technologiekompetenz und europäischer Standorte einen stabileren, margenstärkeren Geschäftsansatz im Photovoltaiksektor zu etablieren.

Besonderheiten und Positionierung in Europa

Eine Besonderheit von Meyer Burger ist die klare Positionierung als europäischer Premium-Solarmodulhersteller in einem von asiatischen Anbietern dominierten Markt. Das Unternehmen hebt Aspekte wie Lieferkettentransparenz, hohe Umwelt- und Sozialstandards in der Fertigung sowie kurze Logistikketten hervor. Diese Faktoren sollen insbesondere für institutionelle, gewerbliche und öffentliche Auftraggeber einen Mehrwert darstellen. Zudem setzt Meyer Burger auf eine Kombination aus Technologie-Branding und Herkunftslabel, um sich im Dachmarkt vom Commodity-Segment abzugrenzen. Die Nähe zu europäischen Forschungsinstitutionen, Zulieferern und Abnehmern erleichtert es, Produkte an regionale Normen, Designanforderungen und Integrationslösungen anzupassen. Gleichzeitig ist das Unternehmen stark von der europäischen Energie- und Industriepolitik abhängig, die einerseits Chancen durch Förderprogramme bietet, andererseits bei ausbleibender Unterstützung die Kostennachteile gegenüber asiatischen Wettbewerbern verschärfen würde.

Chancen für langfristig orientierte Anleger

Für konservative, langfristig orientierte Anleger ergeben sich mehrere potenzielle Chancen. Erstens adressiert Meyer Burger einen strukturell wachsenden Markt: der weltweite Ausbau der Solarenergie gilt als zentraler Baustein der Energiewende, mit steigender Nachfrage nach hochwertigen Photovoltaiksystemen. Zweitens verfügt das Unternehmen über technologisch anspruchsvolle Produkte, die bei begrenzten Dachflächen und hohen Strompreisen in Europa einen Mehrwert liefern können. Drittens könnte eine konsequente industriepolitische Unterstützung in Europa und den USA – etwa über Investitionsanreize, lokale Content-Regeln oder Ausschreibungsdesign – die Wettbewerbsposition europäischer Hersteller strukturell verbessern. Viertens eröffnet die vertikale Integration vom Zellprozess bis zum Modul potenzielle Skaleneffekte und Lernkurven, die mittel- bis langfristig in bessere Kostenpositionen münden könnten. Gelingt es Meyer Burger, diese Faktoren zu nutzen, kann das Unternehmen in einem Wachstumssektor eine Rolle als spezialisierter Qualitätsanbieter einnehmen, der von steigender Nachfrage nach regional produzierter HochleistungspV profitiert.

Risiken und Unsicherheiten für ein Investment

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die aus Sicht eines konservativen Anlegers sorgfältig zu würdigen sind. Das zentrale Risiko liegt in der extrem hohen Wettbewerbsintensität mit asiatischen Herstellern, deren Kostenstruktur durch Skalenvorteile und niedrigere Faktorkosten dominiert wird. Anhaltender Preisdruck kann die Profitabilität von Meyer Burger erheblich belasten und die Refinanzierung von Kapazitätserweiterungen erschweren. Hinzu kommt das technologiebedingte Risiko: schnelle Innovationszyklen und der Übergang zu neuen Zellarchitekturen, etwa zu Tandem- oder Perowskit-Technologien, könnten bestehende Anlagen schneller als geplant wirtschaftlich überholen. Weiterhin ist das Unternehmen in hohem Maße von regulatorischen und förderpolitischen Rahmenbedingungen abhängig. Änderungen bei Zöllen, Subventionen oder Förderprogrammen in Europa und den USA können die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Produktion kurzfristig verschlechtern. Schließlich besteht ein operatives Risiko aus der gleichzeitigen Skalierung mehrerer Produktionsstandorte, bei der Verzögerungen, Anlaufprobleme oder Qualitätsfragen die Kosten erhöhen und die Marktakzeptanz beeinträchtigen können. Vor diesem Hintergrund eignet sich ein Engagement aus konservativer Perspektive nur für Anleger, die sich der hohen Branchenvolatilität sowie der Abhängigkeit von Technologie- und Regulierungstrends bewusst sind und bereit sind, entsprechende Schwankungen in Kauf zu nehmen, ohne sich auf stabile, planbare Cashflows zu verlassen.

Kursdaten

Geld/Brief 0,0025 CHF / 0,019 CHF
Spread +660,00%
Schluss Vortag 0,019 CHF
Gehandelte Stücke 2.772.484
Tagesvolumen Vortag 14.923,23 CHF
Tagestief 0,003 CHF
Tageshoch 0,02 CHF
52W-Tief 0,003 CHF
52W-Hoch 4,00 CHF
Jahrestief 0,003 CHF
Jahreshoch 0,0306 CHF

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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. -
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -
Jahresüberschuss in Mio. -
Umsatz je Aktie -
Gewinn je Aktie -6,97 CHF
Gewinnrendite -
Umsatzrendite -
Return on Investment -
Marktkapitalisierung in Mio. 4,74 CHF
KGV (Kurs/Gewinn) -0,32
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote -
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
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Zeit
Frankfurt 0,0035 € 0 %
0,0035 € 13.01.26
Stuttgart 0,008 € -20,00%
0,01 € 16.01.26
L&S RT 0,0049 € -76,78%
0,0211 € 13.01.26
Nasdaq OTC Other 0,03 $ +50,00%
0,02 $ 31.12.25
SIX Swiss Exchange 0,0048 ¤ -74,74%
0,019 ¤ 13.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
13.01.26 0,0048 13.308
12.01.26 0,019 13.626
09.01.26 0,024 18.667
08.01.26 0,0226 12.170
07.01.26 0,0257 7.047
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 0,024 CHF -80,00%
1 Monat 0,0412 CHF -88,35%
6 Monate 0,137 CHF -96,50%
1 Jahr 2,202 CHF -99,78%
5 Jahre 279,00 CHF -100,00%

Unternehmensprofil Meyer Burger Technology AG

Meyer Burger Technology AG ist ein in der Schweiz ansässiger Hersteller von Photovoltaik-Technologie mit Fokus auf hocheffiziente Solarzellen und Solarmodule auf Basis von Heterojunction- und SmartWire-Technologie. Das Unternehmen hat sich von einem klassischen Maschinen- und Anlagenbauer zu einem integrierten Solarunternehmen mit vertikal ausgerichteter Wertschöpfungskette entwickelt. Das heutige Geschäftsmodell beruht im Kern auf der Entwicklung, industriellen Produktion und dem Vertrieb von Premium-Solarmodulen für Dach- und gewerbliche Anwendungen, ergänzt um den Verkauf von Solarzellen an ausgewählte Industriekunden. Ziel ist es, im europäischen Solarmarkt eine technologisch führende Rolle bei Hochleistungsmodulen „Made in Europe“ einzunehmen und damit eine Alternative zu asiatisch dominierten Lieferketten zu bieten.

Mission und strategische Ausrichtung

Die erklärte Mission von Meyer Burger besteht darin, durch hoch effiziente, ressourcenschonend produzierte Solartechnologie zur Dekarbonisierung der Stromerzeugung beizutragen und gleichzeitig eine resiliente, europäische Wertschöpfungskette für Photovoltaik aufzubauen. Das Management betont die Stärkung der technologischen Souveränität Europas gegenüber Importabhängigkeiten aus China. Strategisch setzt Meyer Burger auf Premiumpositionierung, Differenzierung über Zellwirkungsgrad, Produktqualität und Herkunftslabel „Europa“, statt auf reinen Preiswettbewerb. Die Roadmap sieht die Skalierung der Zell- und Modulkapazitäten, die kontinuierliche Steigerung der Wirkungsgrade sowie die vertiefte Integration in Vertriebskanäle für Dach- und Utility-Segment vor. Förderpolitische Rahmenbedingungen in der EU und in den USA, insbesondere industriepolitische Programme und lokale Content-Anforderungen, werden aktiv in die Standort- und Investitionsentscheidungen einbezogen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio konzentriert sich auf kristalline Silizium-Solarzellen und -module im Hochleistungssegment. Kerntechnologien sind die Heterojunction-Solarzelle mit beidseitig aktiven Schichten sowie die SmartWire-Interconnection-Technologie, die eine bessere Stromausbeute und geringere Materialbelastung der Zellen ermöglichen soll. Das Produktangebot umfasst im Wesentlichen:
  • Dachmodule für den Residential-Markt mit hohem Modulwirkungsgrad, ausgelegt für begrenzte Dachflächen und hohe Leistungsdichte
  • Module für gewerbliche und industrielle Dachanlagen mit optimierter Flächenleistung und Langzeitstabilität
  • Module für Freiflächenanlagen, sofern sich langfristige Abnahmeverträge und passende regulatorische Rahmenbedingungen ergeben
  • Solarzellen als Vorprodukte für externe Modulhersteller, abhängig von der jeweiligen Kapazitätsauslastung und Vertragslage
Darüber hinaus bietet das Unternehmen technische Beratung zu Moduldesign, Systemintegration und Qualitätsstandards für professionelle Kunden. Klassische EPC-Leistungen oder Endkundeninstallation stehen bislang nicht im Mittelpunkt des Geschäftsmodells, vielmehr fokussiert sich Meyer Burger auf die Rolle als Technologie- und Modulprovider innerhalb der Photovoltaik-Wertschöpfungskette.

Business Units und operative Struktur

Historisch gliederte Meyer Burger seine Aktivitäten in Bereiche für Anlagen- und Maschinenbau sowie für Photovoltaik-Produktion. Im Zuge der strategischen Neuausrichtung hin zum Zell- und Modulhersteller wurden die Strukturen gestrafft und die Fertigung in Europa gebündelt. Wesentliche operative Einheiten lassen sich heute entlang der Wertschöpfungsstufen charakterisieren:
  • Forschung und Entwicklung: Fokus auf Zellarchitektur, Materialoptimierung und Prozessintegration für Heterojunction- und Nachfolgetechnologien
  • Zellfertigung: industrielle Produktion von Hochleistungs-Solarzellen in europäischen Werken mit hohem Automatisierungsgrad
  • Modulfertigung: Konfektionierung der Zellen zu Modulen mithilfe der SmartWire-Interconnection sowie Qualitäts- und Belastungstests
  • Vertrieb und Marketing: Marktbearbeitung für europäische Kernmärkte und die USA, Aufbau von Distributionspartnerschaften und Installateursnetzwerken
Die frühere Rolle als reiner Ausrüster der Solarindustrie wurde stark reduziert; der Schwerpunkt liegt heute auf der eigenen Modulmarke und der Industrialisierung eigener Zelltechnologie.

Technologische Alleinstellungsmerkmale

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist die Kombination von Heterojunction-Technologie und SmartWire-Verschaltung, mit der Meyer Burger im Premiumsegment besonders hohe Modulwirkungsgrade adressiert. Die Heterojunction-Zelle nutzt eine Kombination aus kristallinem Silizium und dünnen amorphen Siliziumschichten, um Rekombinationsverluste zu minimieren und die Temperaturkoeffizienten zu verbessern. Die SmartWire-Technologie ersetzt konventionelle Busbars durch ein dichtes Netz dünner Drähte, wodurch mechanische Spannungen in der Zelle reduziert, die aktive Fläche vergrößert und der Serienwiderstand gesenkt werden kann. Für Investoren ergibt sich daraus eine klar umrissene Differenzierungsstrategie: kein Massenprodukt, sondern ein technologisch anspruchsvolles Modul mit Fokus auf Ertragsstärke je Fläche, optische Integration und Qualität. Die Ausrichtung auf das Label „Made in Europe“ verstärkt dieses Profil, da zahlreiche institutionelle und gewerbliche Kunden neben technischen Kennzahlen zunehmend auf Herkunft, Nachhaltigkeit und Lieferkettentransparenz achten.

Burggräben und potenzielle Moats

Die strukturellen Burggräben von Meyer Burger basieren im Wesentlichen auf Technologie, Know-how und industrieller Umsetzungskompetenz. Zu nennen sind:
  • Patente und Prozess-Know-how rund um Heterojunction und SmartWire-Interconnection, die den direkten Zugang für Wettbewerber erschweren
  • Ein eingespieltes F&E-Ökosystem mit Erfahrung in Dünnschicht-, Wafer- und Zellprozessen, das kontinuierliche Effizienzsteigerungen erlaubt
  • Eine wachsende Marke im Premium-Solarmarkt, die auf Leistungsversprechen, europäische Fertigung und Qualitätsimage setzt
  • Industrialisierungserfahrung aus der Vergangenheit als Maschinenbauer, was die Skalierung komplexer Fertigungslinien begünstigt
Diese Moats sind jedoch nicht unüberwindbar, da der weltweite Photovoltaikmarkt von schnellem Technologiewechsel und aggressiver Nachahmung geprägt ist. Ein nachhaltiger Burggraben entsteht nur, wenn es gelingt, Kostenposition, Wirkungsgradvorsprung und Markenzugang gleichzeitig zu verteidigen.

Wettbewerbsumfeld

Meyer Burger agiert in einem stark umkämpften, globalisierten Solarmarkt, der von asiatischen Herstellern dominiert wird. Hauptwettbewerber sind große, vertikal integrierte Anbieter aus China und anderen asiatischen Ländern, die mit beträchtlichen Skaleneffekten, niedrigen Produktionskosten und aggressiver Preissetzung auftreten. Darüber hinaus konkurriert Meyer Burger mit europäischen und US-amerikanischen Herstellern, die ebenfalls auf „Local Content“ und höhere Margensegmente setzen. Im Bereich der Heterojunction-Technologie existieren weitere Technologieanbieter und Zellhersteller, die vergleichbare Effizienzniveaus anstreben. Die Wettbewerbsintensität zeigt sich in zyklischen Überkapazitäten, sinkenden Modulpreisen und hohem Druck auf die Bruttomargen. Für ein Unternehmen mit europäischem Kostenprofil bedeutet dies, dass Differenzierung über Wirkungsgrad, Zuverlässigkeit, Service und Lieferkettensicherheit im Vordergrund stehen muss, um Preisdruck auszugleichen.

Management und Strategieumsetzung

Das Management der Meyer Burger Technology AG verfolgt eine Transformationsstrategie weg vom schwankungsanfälligen Anlagenbau hin zu wiederkehrender Wertschöpfung über Zell- und Modulproduktion. Im Mittelpunkt stehen Skalierung, operative Exzellenz und konsequente Fokussierung auf Kerntechnologien. Die Führung betont wiederholt die Bedeutung stabiler politischer Rahmenbedingungen, etwa europäischer Industrieprogramme, Zölle und Anreizsysteme zur Stärkung lokal produzierter Photovoltaik. Die strategischen Schwerpunkte lassen sich wie folgt zusammenfassen:
  • Ausbau der Produktionskapazitäten für Solarzellen und -module in Europa und ausgewählten Auslandsmärkten mit förderpolitischer Unterstützung
  • Fortlaufende Steigerung der Zellwirkungsgrade und Kostensenkung entlang der Fertigungskette
  • Stärkung der Marke im Premium- und Qualitätssegment, insbesondere im europäischen Dachmarkt
  • Prüfung von Kooperationen, langfristigen Lieferverträgen und möglichen Partnerschaften zur Risikoteilung
Für konservative Anleger ist vor allem relevant, inwieweit das Management diese ambitionierte Transformationsagenda im volatilen industriepolitischen Umfeld konsistent und finanzschonend umsetzen kann.

Branchen- und Marktumfeld

Die Photovoltaikbranche befindet sich in einer Phase strukturellen Wachstums, getrieben von Dekarbonisierung, Elektrifizierung und dem Ausbau erneuerbarer Energien. Gleichzeitig ist der Sektor durch Überkapazitäten, starken Preisverfall und hohe Zyklik gekennzeichnet. Die Wertschöpfung ist derzeit stark in Asien konzentriert, insbesondere in China, das mit staatlicher Unterstützung und Skaleneffekten die Kostenführerschaft innehat. In Europa und Nordamerika gewinnen industriepolitische Maßnahmen an Bedeutung, die lokale Fertigung stärken und strategische Abhängigkeiten reduzieren sollen. Hier positioniert sich Meyer Burger als europäischer Premiumanbieter mit technologischer Spezialisierung. In den Kernregionen Europa und USA entscheidet die Kombination aus Strompreisniveau, Netzinfrastruktur, Förderregimen und Genehmigungsverfahren über die Geschwindigkeit des Zubaus. Für Dachanlagen im Residential- und C&I-Segment spielen darüber hinaus Installateursnetzwerke, Markenbekanntheit und Servicequalität eine wichtige Rolle. Die Branche ist innovationsgetrieben; neue Zellarchitekturen wie TOPCon, Heterojunction und perspektivisch Tandemzellen führen zu kurzen Technologiezyklen, in denen Investitionsentscheidungen rasch entwertet werden können.

Unternehmensgeschichte und Transformation

Meyer Burger wurde ursprünglich als Technologie- und Maschinenanbieter für die Solar- und Halbleiterindustrie bekannt. Das Unternehmen lieferte über viele Jahre Anlagen zum Sägen von Siliziumwafern, zur Zellverarbeitung und Modulproduktion und war damit eng mit den Investitionszyklen der globalen Solarbranche verknüpft. Wiederkehrende Überkapazitäten und Preisverfall im Maschinenbau führten zu hoher Volatilität. In Reaktion darauf leitete Meyer Burger eine strategische Neuorientierung ein: weg vom reinen Ausrüster, hin zum integrierten Hersteller von Solarzellen und -modulen mit eigener Marke. Grundlage der Transformation war die Übernahme und Weiterentwicklung von Heterojunction- und SmartWire-Technologien, die ursprünglich in anderen Industriegruppen entwickelt wurden. Auf dieser Basis baute das Unternehmen in Europa Zell- und Modulfabriken auf. Die Geschichte der Gesellschaft ist geprägt von Restrukturierungen, Kapitalmaßnahmen und strategischen Neuausrichtungen, die jeweils auf veränderte Marktbedingungen und Technologietrends reagierten. Heute steht Meyer Burger für den Versuch, auf Basis eigener Technologiekompetenz und europäischer Standorte einen stabileren, margenstärkeren Geschäftsansatz im Photovoltaiksektor zu etablieren.

Besonderheiten und Positionierung in Europa

Eine Besonderheit von Meyer Burger ist die klare Positionierung als europäischer Premium-Solarmodulhersteller in einem von asiatischen Anbietern dominierten Markt. Das Unternehmen hebt Aspekte wie Lieferkettentransparenz, hohe Umwelt- und Sozialstandards in der Fertigung sowie kurze Logistikketten hervor. Diese Faktoren sollen insbesondere für institutionelle, gewerbliche und öffentliche Auftraggeber einen Mehrwert darstellen. Zudem setzt Meyer Burger auf eine Kombination aus Technologie-Branding und Herkunftslabel, um sich im Dachmarkt vom Commodity-Segment abzugrenzen. Die Nähe zu europäischen Forschungsinstitutionen, Zulieferern und Abnehmern erleichtert es, Produkte an regionale Normen, Designanforderungen und Integrationslösungen anzupassen. Gleichzeitig ist das Unternehmen stark von der europäischen Energie- und Industriepolitik abhängig, die einerseits Chancen durch Förderprogramme bietet, andererseits bei ausbleibender Unterstützung die Kostennachteile gegenüber asiatischen Wettbewerbern verschärfen würde.

Chancen für langfristig orientierte Anleger

Für konservative, langfristig orientierte Anleger ergeben sich mehrere potenzielle Chancen. Erstens adressiert Meyer Burger einen strukturell wachsenden Markt: der weltweite Ausbau der Solarenergie gilt als zentraler Baustein der Energiewende, mit steigender Nachfrage nach hochwertigen Photovoltaiksystemen. Zweitens verfügt das Unternehmen über technologisch anspruchsvolle Produkte, die bei begrenzten Dachflächen und hohen Strompreisen in Europa einen Mehrwert liefern können. Drittens könnte eine konsequente industriepolitische Unterstützung in Europa und den USA – etwa über Investitionsanreize, lokale Content-Regeln oder Ausschreibungsdesign – die Wettbewerbsposition europäischer Hersteller strukturell verbessern. Viertens eröffnet die vertikale Integration vom Zellprozess bis zum Modul potenzielle Skaleneffekte und Lernkurven, die mittel- bis langfristig in bessere Kostenpositionen münden könnten. Gelingt es Meyer Burger, diese Faktoren zu nutzen, kann das Unternehmen in einem Wachstumssektor eine Rolle als spezialisierter Qualitätsanbieter einnehmen, der von steigender Nachfrage nach regional produzierter HochleistungspV profitiert.

Risiken und Unsicherheiten für ein Investment

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die aus Sicht eines konservativen Anlegers sorgfältig zu würdigen sind. Das zentrale Risiko liegt in der extrem hohen Wettbewerbsintensität mit asiatischen Herstellern, deren Kostenstruktur durch Skalenvorteile und niedrigere Faktorkosten dominiert wird. Anhaltender Preisdruck kann die Profitabilität von Meyer Burger erheblich belasten und die Refinanzierung von Kapazitätserweiterungen erschweren. Hinzu kommt das technologiebedingte Risiko: schnelle Innovationszyklen und der Übergang zu neuen Zellarchitekturen, etwa zu Tandem- oder Perowskit-Technologien, könnten bestehende Anlagen schneller als geplant wirtschaftlich überholen. Weiterhin ist das Unternehmen in hohem Maße von regulatorischen und förderpolitischen Rahmenbedingungen abhängig. Änderungen bei Zöllen, Subventionen oder Förderprogrammen in Europa und den USA können die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Produktion kurzfristig verschlechtern. Schließlich besteht ein operatives Risiko aus der gleichzeitigen Skalierung mehrerer Produktionsstandorte, bei der Verzögerungen, Anlaufprobleme oder Qualitätsfragen die Kosten erhöhen und die Marktakzeptanz beeinträchtigen können. Vor diesem Hintergrund eignet sich ein Engagement aus konservativer Perspektive nur für Anleger, die sich der hohen Branchenvolatilität sowie der Abhängigkeit von Technologie- und Regulierungstrends bewusst sind und bereit sind, entsprechende Schwankungen in Kauf zu nehmen, ohne sich auf stabile, planbare Cashflows zu verlassen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 1,19 Mio. €
Aktienanzahl 31,54 Mio.
Streubesitz 68,96%
Währung EUR
Land Schweiz
Sektor Technologie
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+31,04% Weitere
+68,96% Streubesitz

Community-Beiträge zu Meyer Burger Technology AG

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Avatar des Verfassers
voltaren
adios
viel pech und ein paar grobe fehler, meyer burger aktie von der börse genommen. meyer burger hat zwar gute produkte produziert, aber sie nicht verkauft. jahrzehntelang ein zuliefererbetrieb hat die firma beim übergang zum vollproduzenten vergessen, dass man als endproduzent auch eine professionelle verkaufsabteilung braucht. ein management aus lauter physikern und ingeneuren war als zulieferer ideal, als endproduzent aber war das fehlen von verkaufsprofis dann fatal.
Avatar des Verfassers
lifeguard
angebot und nachfrage :-)
"Zwei Jahre lang steckten die Hersteller von Solarpaneelen in der Krise, nachdem es eine weltweite Angebotsschwemme gegeben hatte. Nun aber zeichnet sich eine Angebotsknappheit ab........... Anbieter von Fabrikausrüstung wie die deutsche Manz erwarten angesichts der bevorstehenden Angebotsknappheit zunehmende Aufträge. “Nach unseren Schätzungen schliesst sich die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage Ende 2014”, sagt Manz- Sprecher Axel Bartmann. “Das wird ganz klar zu steigenden Investitionen in moderne Ausrüstung führen.” " http://www.cash.ch/news/front/solarboom_die_panels_werden_knapp-3237536-449
Avatar des Verfassers
H731400
Zahlen
Thun 12. August 2014 MeyerBurger Technology AG -Ergebnisse 1. Halbjahr 2014 Auftragseingang von CHF 156.8 Mio.; +90% gegenüber H1 2013 Umsatz von CHF 129.0 Mio.; +43% gegenüber H1 2013 Hohe Vorleistungen und Investitionen in Nettoumlaufvermögen von über CHF 40 Mio. EBITDA leicht verbessert auf CHF -55.2 Mio.; CHF -59.9 Mio. im H1 2013 Solide Bilanzstruktur; Eigenkapitalquote von 52.1% In einem sich langsam und auf tiefer Basis erholenden Equipment-Markt in der Photovoltaik und mit diversen Anwendungen in Specialised Technologies erzielte die Meyer Burger Gruppe (SIX Swiss Exchange: MBTN) im 1. Halbjahr 2014 gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres eine Steigerung beim Auftragseingang (+90%) wie auch beim Umsatz (+43%). Gegenüber dem 1. Halbjahr 2013 hat sich das Auftragsvolumen bei kleineren und mittelgrossen Aufträgen beachtlich erhöht (+57%). In Bezug auf Grossaufträge konnten in einem Gesamtwert von CHF 27 Mio. zwei wichtige Verträge mit führenden asiatischen Wafer- und Modulproduzenten in der PV-Industrie für hochpräzise Diamantdrahtsägesysteme und Modulequipment sowie ein strategischer Vertrag über die Lieferung von industriellen Diamantdraht-Schneidesystemen für Spezialanwendungen ausserhalb der Photovoltaik abgeschlossen werden. Meyer Burger hat im 1. Halbjahr 2014 hohe Vorleistungen für einzelne Projektaufträge erbracht und bedeutende Investitionen in Vorräte (v.a. Maschinen vor Abnahme) getätigt. Insgesamt wurden über CHF 40 Mio. an flüssigen Mitteln in das Nettoumlaufvermögen investiert. Auf Stufe EBITDA lag das Ergebnis im 1. Halbjahr 2014 bei CHF -55.2 Mio. Die Bilanz ist bei einer Bilanzsumme von CHF 756.2 Mio. und einer Eigenkapitalquote von 52.1% weiterhin solide strukturiert. Details zum Ergebnis 1. Halbjahr 2014 Auftragseingang und Auftragsbestand In der ersten Jahreshälfte 2014 erzielte die Meyer Burger Gruppe ein Gesamtvolumen an neu erteilten Aufträgen von CHF 156.8 Mio., was gegenüber der Vorjahresperiode einem Anstieg von 90% gleichkommt (H1 2013: CHF 82.5 Mio.). Die durchschnittliche Run-Rate des "normalen Geschäfts" (ohne Grossaufträge) lag dabei 57% über dem 1. Halbjahr 2013 (sowie 49% über dem 2. Halbjahr 2013). Die Grossaufträge machten im 1. Halbjahr 2014 CHF 27 Mio. aus (H1 2013: 0). Die Book-to-bill Ratio lag bei 1.21 (H1 2013: 0.91). Der Auftragsbestand erreichte per 30. Juni 2014 CHF 211.3 Mio. (31.12.2013: CHF 190.3 Mio.). Insgesamt ist die breitere Abstützung des Auftragseingangs und auch des Umsatzes mit Equipment für bestehende und neue Photovoltaik-Märkte und für Anwendungen in der optoelektronischen Industrie (z.B. Screens) sowie anderen Spezialmärkten als positiv zu beurteilen. Sie verdeutlicht, dass Meyer Burger ihre Marktstellung in der PV-Industrie behaupten kann und ihre Kernkompetenzen aus der Wertschöpfungskette entlang der PV-Industrie auch erfolgreich in anderen spezialisierten Technologiebereichen einsetzt. Nettoumsatz Der Nettoumsatz belief sich mit CHF 129.0 Mio. rund 43% über dem Vorjahreswert (H1 2013: CHF 90.4 Mio.) und lag damit aufgrund der geplanten Auslieferungen und Abnahmen von Equipment im Rahmen der Unternehmenserwartungen für die erste Jahreshälfte 2014. Die Produktionsleistung des Unternehmens lag im ersten Halbjahr deutlich über dem prozentualen Umsatzanstieg. Eine grössere Anzahl an Maschinen stand per Ende des ersten Halbjahrs vor Abnahme durch die Kunden und wird erst in den Folgemonaten umsatzrelevant. Mit den Projektaktivitäten und Lieferungen, die in den kommenden Monaten vorgesehen sind, wird für das zweite Halbjahr 2014 somit ein deutlich höherer Umsatzanteil erwartet. Die Umsätze pro Region sahen wie folgt aus: Asien 51% des Nettoumsatzes (H1 2013: 39%); Europa 28% (H1 2013: 35%), Amerika 21% (H1 2013: 19%) und Mittlerer Osten / Afrika 0% (H1 2013: 7%). Betriebsleistung Die Betriebsleistung nach Materialaufwand und Vorleistungen erhöhte sich um 24% auf CHF 66.2 Mio. (H1 2013: CHF 53.3 Mio.). Meyer Burger hat in der Berichtsperiode hohe Vorleistungen für einzelne Projektaufträge erbracht (Testlinien, Show Cases, etc.) und bedeutende Investitionen in Vorräte (v.a. Maschinen vor Abnahme) von rund CHF 22 Mio. getätigt. Die Betriebsleistungsmarge belief sich in der Berichtsperiode auf 51.3% (H1 2013: 58.9%). Die Margenveränderung ist hauptsächlich auf einen veränderten Produktemix und gewisse Lagerabverkäufe zurückzuführen. Betriebskosten Aufgrund der Auftragseingänge in der zweiten Jahreshälfte 2013 und des 1. Halbjahrs 2014 sowie der erwähnten Vorleistungen wurde der Personalbestand vor allem in den Produktionsbereichen am Standort der Diamond Materials Tech, Inc. in Colorado Springs (USA) und der Meyer Burger AG in Thun (CH) wieder erhöht. Die im Mai 2014 angekündigten und bereits eingeleiteten Restrukturierungsmassnahmen am Standort Hohenstein-Ernstthal (DE) werden in der zweiten Jahreshälfte zu einem Abbau von rund 100 Personalstellen führen. Die positiven Kosteneffekte dieser Massnahmen sind weder im Personalbestand per Stichtag 30. Juni 2014 noch in den operativen Kosten des 1. Halbjahrs 2014 bereits ersichtlich. Insgesamt werden durch diese erneuten Massnahmen die jährlichen Personalkosten am Standort Hohenstein-Ernstthal ab 2015 um rund CHF 5.5 Mio. reduziert. Per 30. Juni 2014 lag der Personalbestand bei 1'951 Vollzeitstellen und damit ca. 10% über dem Wert per Jahresende 2013 (31.12.2013: 1'781 FTE; 30.06.2013: 1'842 FTE). Zudem beschäftigte die Gruppe per Ende Juni 2014 noch 188 temporäre Mitarbeitende (31.12.2013: 194 temporär Angestellte; 30.06.2013: 36 temporär Angestellte). Der Personalaufwand erhöhte sich im 1. Halbjahr 2014 um CHF 9.3 Mio. auf CHF 95.9 Mio. (H1 2013: CHF 86.6 Mio.). Der sonstige Betriebsaufwand sank auf CHF 25.5 Mio. (H1 2013: CHF 26.5 Mio.). Die in der Vergangenheit deutlich reduzierte Kostenbasis konnte weitergeführt werden. EBITDA, EBIT Das Betriebsergebnis EBITDA lag bei CHF -55.2 Mio. (H1 2013: CHF -59.9 Mio.). Die nur leichte Verlustreduktion um rund 8% reflektiert die im Verhältnis zum Umsatz erbrachten hohen Vorleistungen und die Kapazitätsanpassungen auf Seiten der Produktion. Die Abschreibungen beliefen sich auf insgesamt CHF 33.0 Mio. (H1 2013: CHF 36.6 Mio.). Davon entfielen CHF 9.6 Mio. auf Abschreibungen auf Sachanlagen und CHF 23.3 Mio. auf planmässige Amortisationen von immateriellen Werten, die im Wesentlichen aus den M&A Aktivitäten der vergangenen Jahre stammen. Auf Stufe EBIT belief sich das Ergebnis auf CHF -88.1 Mio. (H1 2013: CHF -96.5 Mio.). Finanzergebnis, Steuern Das Finanzergebnis netto betrug im 1. Halbjahr 2014 CHF -6.5 Mio. (H1 2013: CHF -0.4 Mio.). Der Unterschied im Finanzergebnis ist mehrheitlich auf die Bewertung von Inter-Company Darlehen an ausländische Tochtergesellschaften zurückzuführen, die im 1. Halbjahr 2014 zu nicht realisierten Wechselkursverlusten von CHF 0.9 Mio. geführt hatten, gegenüber nicht realisierten Wechselkursgewinnen von CHF 4.8 Mio. in der Vergleichsperiode 2013. Für das 1. Halbjahr 2014 fiel ein Steuerertrag von CHF 6.6 Mio. an (H1 2013: CHF 16.7 Mio.). Das Steuerergebnis im 1. Halbjahr 2014 ist mehrheitlich auf die Reduktion von temporären Differenzen und der damit zusammenhängenden latenten Steuern zurückzuführen. Auf eine weitere Aktivierung von Verlustvorträgen wurde im 1. Halbjahr 2014 verzichtet, weil sich die Ergebnisse (EBITDA) noch nicht wesentlich verbessert haben. Konzernergebnis Das Ergebnis für das 1. Halbjahr 2014 beträgt CHF -88.0 Mio. (H1 2013: CHF -80.6 Mio.). Davon sind den Aktionären der Meyer Burger Technology AG CHF -86.5 Mio. zuzurechnen (restliche CHF -1.5 Mio. sind den Minderheitsaktionären der Roth & Rau AG zuzurechnen). Dieser Wert entspricht einem Verlust von CHF 0.99 pro Aktie (H1 2013: Verlust von CHF 1.36 pro Aktie). Bilanz Die Bilanzsumme per 30. Juni 2014 erreichte CHF 756.2 Mio. (31.12.2013: CHF 784.0 Mio.). Insgesamt wurden im 1. Halbjahr 2014 über CHF 40 Mio. an flüssigen Mitteln in das Nettoumlaufvermögen investiert. Die flüssigen Mittel per Bilanzstichtag betrugen CHF 139.4 Mio., die Warenvorräte CHF 169.7 Mio. Das Anlagevermögen bestand mehrheitlich aus Sachanlagen CHF 137.6 Mio., immateriellen Anlagen CHF 154.2 Mio. und latenten Ertragssteuerguthaben CHF 90.5 Mio. Auf der Passivseite der Bilanz belief sich das Fremdkapital auf insgesamt CHF 362.0 Mio. Aufgrund der Fristigkeit des Hypothekarkredits von CHF 30 Mio. für das Firmengebäude in Thun (Kreditfälligkeit 18. April 2015) ist dieser Betrag von den langfristigen Finanzverbindlichkeiten in die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten übergegangen. Die Verbindlichkeiten auf Lieferungen und Leistungen betrugen CHF 59.1 Mio., Kundenanzahlungen CHF 57.3 Mio., Rückstellungen CHF 32.7 Mio. und Finanzverbindlichkeiten gesamthaft CHF 162.3 Mio. Das Eigenkapital belief sich auf CHF 394.2 Mio., was einer soliden Eigenkapitalquote von 52.1% gleichkommt (31.12.2013: Eigenkapital CHF 408.6 Mio. und 52.1% Eigenkapitalquote). Cashflow Im 1. Halbjahr 2014 betrug der operative Cashflow CHF -98.7 Mio. (H1 2013: CHF -82.3 Mio.). Beim operativen Cashflow sind die Auswirkungen der getätigten Vorleistungen und die Investitionen in das Nettoumlaufvermögen besonders ausgeprägt. Unter Ausklammerung dieser Vorabinvestitionen von über CHF 40 Mio. belief sich der "reale Cash Burn" für die ersten sechs Monate 2014 auf CHF -58.3 Mio. Im Vergleich dazu lag dieser Wert im 1. Halbjahr 2013 noch bei CHF -74.6 Mio. (ohne Investitionen in NUV von rund CHF 8 Mio.). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug CHF -6.0 Mio. (H1 2013: CHF -3.7 Mio.) und umfasste grösstenteils Investitionen in Sachanlagen, welche sich in der Berichtsperiode auf netto CHF -5.5 Mio. beliefen und übliche Investitionen in CAPEX umfassen (H1 2013: CHF -3.5 Mio.). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit erreichte CHF +71.0 Mio. (H1 2013: CHF +175.0 Mio.). Durch die Kapitalerhöhung aus dem genehmigten Kapital flossen im März 2014 netto CHF 75.6 Mio. an flüssigen Mitteln zu. Für den Erwerb weiterer Aktien der Roth & Rau AG wurden CHF 3.8 Mio. investiert. Damit beläuft sich die Beteiligung von Meyer Burger an der Roth & Rau AG per 30. Juni 2014 auf 95.11%. Von einer sofortigen Umsetzung des Squeeze-Out Verfahrens bei Roth & Rau sieht Meyer Burger unter Berücksichtigung der sich nur allmählich erholenden Marktlage in der PV-Industrie und der längerfristigen Finanzplanungen der Meyer Burger Gruppe derzeit jedoch ab. Ausblick Der Markt für PV-Einzelequipment ist derzeit noch verhalten, aber eine gewisse Belebung ist spürbar. Zell- und Modulhersteller stehen vor der Notwendigkeit von Technologie-Upgrades, einige auch vor Kapazitätserweiterungen. In diesem Zusammenhang ist es von ausserordentlicher Bedeutung, dass Meyer Burger bei allen innovativen strategischen Produkten (Heterojunction, Diamantdraht mit zugehörigen Sägen, SmartWire Verbindungstechnik und zugehöriger Messtechnik) Aufträge verbuchen konnte. Generell ist zu berücksichtigen, dass sich der Gesamtmarkt in der PV-Industrie in einem strukturellen Wandel befindet. Die Nachfrage und das Interesse nach vollständigen Produktionslinien in den neuen Märkten und Ländern ziehen spürbar an. Dabei handelt es sich in der Regel um Grossprojekte, die aufgrund politischer und finanzieller Rahmenbedingungen ihre eigene Dynamik aufweisen. Daher gestalten sich auch Prognosen über das genaue Timing von Auftragseingängen und Kundenanzahlungen in solchen Grossprojekten als relativ schwierig. Aufgrund des breiten Portfolios an innovativen Produkten ist die Meyer Burger Gruppe in diversen Projekten engagiert und als Projektpartner optimal positioniert. Meyer Burger erwartet für das Gesamtjahr 2014 sowohl beim Auftragseingang wie auch beim Umsatz eine klare Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. Aus den im laufenden Geschäftsjahr bereits eingeleiteten Massnahmen zur weiteren Fokussierung der Gesellschaft wird zudem ab 2015 mit einer Reduktion der Strukturkosten in Höhe von rund CHF 10 Mio. (auf annualisierter Basis) gerechnet.
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paioneer
kein squezze out...
Gwatt/Hohenstein-Ernstthal (awp) - Der Solartechnologie-Zulieferer Meyer Burger verzichtet auf einen Squeeze-Out bei der 2011 übernommenen deutschen Roth & Rau AG.
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H731400
@Nachtrag
Gt Advanced bringt heute abend nachbörslich in USA Zahlen bin auf den Solarteil gespannt, die hatten in Q1 15 Mio Dollar nur Solaraufträge. Manz hat nichts gemeldet, Singulus auch nur einen Auftrag von Hanergy 15 Mio (allerdings Dünnschicht), Centrotherm auch nur einen Auftrag über 15 Mio.....sonst nur Kleinere............ usw.... Es geht noch nicht los, schätze dauert bis Q2 2015, wobei ich gespannt bin wie die Prognosen für 2015 sind bei nur 50 GW sieht es schlecht aus....
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Häufig gestellte Fragen zur Meyer Burger Technology Aktie und zum Meyer Burger Technology Kurs

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Das Allzeithoch von Meyer Burger Technology liegt bei 15.735,24 CHF.

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Die Volatilität der Meyer Burger Technology Aktie liegt derzeit bei 121,03%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Meyer Burger Technology in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 1,19 Mio. €

Am 01.07.2024 gab es einen Split im Verhältnis 750:1.

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Meyer Burger Technology hat seinen Hauptsitz in Schweiz.

Das KGV der Meyer Burger Technology Aktie beträgt -0,32.

Die nächsten Termine von Meyer Burger Technology sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Nein, Meyer Burger Technology zahlt keine Dividenden.